» »

Ausgerissenes Muttermal nun fast farblos und erhöht

cQolormfu/ldrm hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Med1-Leser,

ich bin männlich, 24 Jahre, Mischtyp bis leicht dunkler Typ.

ich kann seit einigen Tagen nicht schlafen und komme soeben zurück von einem nächtlichen Spaziergang. Ich habe vor einigen Wochen/Monaten ein Muttermal am Oberschenkel weggerissen. Grund dafür ist glaube ich, dass sicheine weiße Blase im Muttermal hatte und ich diese durch Ausdrücken entfernt habe. Es könnte sein dass dort ein Haar nicht durchwachsen konnte und sich eine Talgdrüse gebildet hat. Mir kam es auf jeden Fall nicht wirklich komisch vor. Ich hatte auch ein aus dem Muttermal wachsendes Haar mit der Pinzette entfernt. Ich denke dabei habe ich das Muttermal runtergerisse.

Nun fiel mir vor einigen Tagen diese Stelle wieder auf und es hat sich eine runde Erhöhung gebildet, die nur mehr ganz leicht bräunlich ist. Die Rundung ist in drei gleichgroße "Kuchenecken" gespalten und es wachsen 3 feine Häärchen raus, ich denke an der Stelle an der ich auch vor einigen Wochen das weiße Bläschen ausgedrückt hatte. Ich habe ein wenig daran gekratzt und seitdem brennt es kleines bisschen. Tagsüber ist es mir zb heute gar nicht aufgefallen.

Ich bin total panisch dass es ein farbloses Melanom sein könnte. Es sieht so aus wie 3 neue kleine Muttermale die kaum Farbe haben. Aber irgendwie auch wie eine Warze.

Hier ein Foto des Muttermals:

[[http://i.imgur.com/UGJ3MaE.jpg]]

Der Durchmesser beträgt genau 3mm, das "Muttermal" ist komplett rund. Ich denke das Muttermal war vorhin ein wenig kleiner und nicht erhöht.

Was mir Sorgen macht ist dass es davor bereits komisch aussah und ich nicht darauf geachtet habe. Schwarz oder sehr unregelmäßig glaube ich aber nicht dass es war.

Warum wurde ein Muttermal zu so etwas Farblosem?

Was denkt ihr kann das sein? Angenommen es wäre ein Melanom, dann wäre es vermutlich nicht stark ausgeprägt, oder? Kann es auch ein farbloses Melanom sein das ganz fortgeschritten ist?

Übertreibe ich und das ist absolut harmlos? Bitte sagt dass das nicht Hautkrebs ist. :(

Vielen Dank,

colorfuldrm

Antworten
czolo_rfulxdrm


Ich weiß leider nicht wie man den Beitrag editiert, hier nochmal ein Bild mit eingerahmtem verdächtigem Muttermal:

[[http://imgur.com/LQZfq8y]]

Wenn ich ein wenig daran herumgreife spannt es für einige Zeit, vermutlich liegt das daran dass ich aber an den Haaren gezogen habe.

mjnef


Nicht komplett entfernte Muttermale können ganz oder teilweise wiederkommen. Da du deines abgerissen hast und es nicht herausgeschnitten wurde, ist das so ein Fall. Ist doch klar, dass man an der Stelle noch Überreste sieht und keine normale, glatte Haut. Geh halt zum Dermatologen, wenn du dich sorgst. Mit Krebs hat das aber ziemlich sicher nix zu tun.

Eileognora


Im Zweifelsfall: Ab zum Hautarzt.

ckolor,fuNldrm


Vielen Dank für die spätnächtliche Antwort, beruhigend finde ich vor allem die klare Abgrenzung und die runde Form.

Es ist also normal dass es in verändert Form wiederkommt? (erhöht in meinem Fall)

cGolOorfNuGldrm


Ich hatte im Jugendalter mal einen Sonnenbrand am Oberkörper wo mir die Haut wenig abging. Ansonsten bin ich eher nicht so der Typ der gern sonnenbadet. In den vergangenen Jahren hatte ich im Urlaub gelegentlich leichte Sonnenbrände, ebenfalls am Oberkörper. Ich denke mal im Jugendalter ist das sicher jedem schon mindestens einmal passiert, oder? Muss ich mir große Sorgen machen später Mal an Hautkrebs zu erkanken?

mrnef


Es ist also normal dass es in verändert Form wiederkommt?

Hab ich ja geschrieben...

(erhöht in meinem Fall)

Zu individuellen Fällen kann ich hier keine endgültige Aussage treffen.

Muss ich mir große Sorgen machen später Mal an Hautkrebs zu erkanken?

Nein, musst du nicht. Aber du tust es ja. Also warum gehst du nicht 1x zum Arzt, wenn die Angst so groß ist? Der macht dich nicht krank/kränker.

J!an7x4


Also der letzte Beitrag zeigt doch nun ganz klar, dass Dein Hauptproblem eine starke Hautkrebsangst ist. Die meisten Leute hätten die Sache mit dem Muttermal vermutlich nicht einmal bemerkt und wenn doch, sich da weiter keine Gedanken drüber gemacht. Du bist offenbar ein ängstlicher Mensch mit Neigung zu Hypochondrie.

cColorxfuldrm


Ich befinde mich in einer Phase meines Lebens in der ich merke dass ich verwundbar bin und dass man wohl früher oder später sterben muss. In meiner Jugend hatte ich weder Angst noch machte ich mir großartig Gedanken. Seit geraumer Zeit mach ich mir nur mehr Sorgen und ich bin sehr eingeschränkt im meinem Tun und Handeln. Ich sollte vermutlich zu einem Therapeuten.

cLorlforf_uldrxm


Vielen Dank an euch Alle, finde es löblich dass ihr trotz der späten Stunde noch einer verlorenen Seele wie mir helft.

zkuckerLherJing


Also so ein kleines Dingelchen würde mir an meinem Körper gar nicht auffallen, egal ob erhöht, ausgerissen oder nicht. Mein Bauchgefühl sagt, Du brauchst Dir absolut keine Sorgen zu machen, das ist nicht gefährlich. :)*

Aber generell: man sollte nicht an Muttermalen herumreißen!

MVissxGeo


Und vermeide in Zukunft Sonnenbrände durch den richtigen LSF. Jeder Sonnenbrand schädigt der Haut.

JZan-7x4


Ich hab das Gefühl, dass diese Phase, wo man die Jugend verlässt und langsam erwachsen wird und feststellt, oh, ich bin ja doch nicht unverwundbar, zeitlich zusammentreffend damit dass man mehr unter Druck steht (halt "auf eigenen Beinen", Auszug aus dem Elternhaus, Job, finanziell für sich selber sorgen müssen, Beziehungen), oft der Zeitpunkt ist, zu dem so eine Angstgeschichte ausbricht. Was bei mir genauso und scheint mir auch sonst oft der Fall zu sein.

DIschLu-DAschu


dass man wohl früher oder später sterben muss

Nein, nicht "wohl" sterben muss, sondern sterben WIRD. Und das ist genau der Knackpunkt aller Hypochonder: das Erkennen unserer menschlichen Endlichkeit.

Das wirkt sich in unserem Bewusstsein als Machtlosigkeit pur aus, und das macht Riesenangst. Diese Angst wird an Symptomen festgemacht und im Suchen nach "entschärfenden" Antworten bewältigt. Allerdings, da es keine echte Bewältigung, sondern nur eine eingeholte Beruhigung ist, hält es nicht an, höchstens bis zum nächsten Symptom.

Die wirkliche Heilung liegt in der AKZEPTANZ, dass wir nicht die Macht über alles haben, Leben und auch Tod sind letztlich von uns nicht völlig kontrollierbar. Benötigt wird die Gelassenheit, hinzunehmen, was nicht zu ändern ist.

m`nebf


Jan :)^

Bei vielen geht es auch los, wenn sie Eltern werden. Auch nochmal eine neue Verantwortung und Druck ("Ich muss für mein Kind da sein, mir darf nichts passieren").

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Krebsangst oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Krebs · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH