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Nosophobie, Angst vor Krankheiten

azvaloGn zch hat die Diskussion gestartet


Schon als Kind hatte ich oftmals starke Angstzustände und "mußte" zum Psychologen. Damals ging man davon aus, dass ich übergroße Verlustängste hätte, da meine Eltern geschieden waren und ich mit meiner Mutter alleine lebte.

Diese Verlustängste, bezogen sich vor allem darauf, dass ich entführt werden könnte und meine Mutter nie wiedersehen würde.

Mit 16 Jahren sah ich den Film "Der Exorzist". Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits mit Angstattacken zu kämpfen, da ich der Meinung war, ebenfalls vom Teufel besessen zu sein. Dadurch fand ich Bezug zu "Reiki" (einer fernöstlichen Behandlungsmethode durch Energieübertragung).

Vor vier Jahren spitzte sich meine Situation zu. Im August 1996 trat ich eine neue Arbeitsstelle an, mit der ich vollkommen überfordert war. Über Monate hinweg arbeitete ich täglich neun bis zwölf Stunden, oftmals sogar samstags. Zusätzlich besuchte ich eine Weiterbildungsveranstaltung. Kam ich abends nach Hause, schlief ich zumeist vor dem Fernseher ein.

Als die Weihnachtsferien anfingen, freute ich mich darauf, mehr Zeit für meinen Mann (damals noch Freund) zu haben.

Heiligabend folgten wir einer Einladung meiner Mutter zum Essen. Ich verspürte starke Seitenstiche auf der rechten Seite und war fest davon überzeugt, eine Blinddarmentzündung zu haben und ins Krankenhaus zu müssen. Meine Mutter und mein Freund versuchten beide, mich zu beruhigen und meine Aufmerksamkeit dahin zu lenken, dass es sich auch um etwas anderes, beispielsweise eine Eierstockentzündung, handeln könnte.

In der Zeit vom 25. bis zum 30. Dezember verspürte ich immer wieder Schmerzen in diesem Bereich. Daher entschloß ich mich am 30. meine Frauenärztin zu konsultieren. Sie war nicht allzu sehr davon angetan, mich so spät am Abend zu sehen und brachte dies deutlich zum Ausdruck.

Ihre Untersuchung war sehr flüchtig und bestand aus bloßem Abtasten meines Unterleibs. Ohne Urin- oder Blutprobe kam sie zu dem Ergebnis, dass ich mir den Unterleib erkältet hätte und verschrieb ein Antibiotikum. Natürlich las ich mir die Packungsbeilage genau durch und mir wurde unwohl bei dem Gedanken an mögliche Nebenwirkungen.

Wie bei mir üblich, reagierte ich ausgesprochen heftig auf das Medikament. Durchfall war noch eine der mildesten Erscheinungen, die ich hatte. Den Silvesterabend, den wir bei einem größeren Fest zubrachten, konnte ich kaum genießen. Immer wieder dachte ich darüber nach, ob es sich nicht doch um eine Blinddarmentzündung handeln könnte.

Da die meisten Ärzte erst ab dem 5. Januar 1997 wieder zu erreichen waren, drehten sich meine Gedanken im Kreis. Auch in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar konnte ich kaum schlafen. Immer wieder hatte ich das Gefühl, den nächsten Morgen nicht mehr zu erleben. Ich war felsenfest davon überzeugt, nicht mehr aufzuwachen. Dabei empfand ich großes Mitleid mit meinem Mann bei dem Gedanken, dass er am nächsten Morgen aufwachen würde und ich läge tot neben ihm. Panik!!!

Am 2. Januar telefonierte ich mit dem diensthabenden Arzt und konnte ihn schon eine Stunde später in seiner Praxis aufsuchen. Nach Blutabnahme und Urinprobe fand er keinen Hinweis auf eine Erkrankung. Er teilte mir nur mit, dass ich das Antibiotikum sofort absetzen solle, da es bekannt sei für Nebenwirkungen und es keinen Grund gäbe, es einzunehmen.

Jetzt war es an mir, bis zum 5. Januar abzuwarten, um dann meinen Hausarzt zu konsultieren, zu dem ich großes Vertrauen habe. Zusätzlich mußte ich an diesem Tag meine Arbeit wieder antreten und hoffte, mich hierdurch abzulenken. Soweit kam es jedoch nicht.

In der Nacht vom 4. zum 5. Januar verspürte ich ein starkes Ziehen im linken Arm und mein ganzer Brustkorb schmerzte. Natürlich dachte ich sofort an einen Herzinfarkt. Mein Mann brachte mich in die Notaufnahme einer Klinik. Da ich hysterisch weinte und immer von der Angst sprach, nie mehr nach Hause zu kommen, durchschaute die diensthabende Ärztin die Situation. Von ihr bekam ich ein Schlafmittel und wurde in ein privates Krankenzimmer gelegt.

Mein Mann blieb die ganze Zeit bei mir, als am nächsten Tag alle möglichen Untersuchungen durchgeführt wurden. Ich hatte sehr viel Angst vor dem Ergebnis, aber alles war in bester Ordnung. Als ich mich erkundigte, ob auch ein Aidstest gemacht worden wäre, wurde dies verneint.

Danach wollte ich das Krankenhaus schnellstmöglich verlassen. Die Ärztin ließ mich jedoch erst gehen, nachdem sie für mich einen Termin mit einem Psychiater vereinbart hatte, da ich unbedingt Medikamente gegen die Ängste einnehmen wollte. Danach konnten wir das Krankenhaus verlassen.

Doch schon am Abend hatte ich die nächste Panikattacke. Dabei dachte ich wieder an die Möglichkeit einer Aidserkrankung, da alles andere bereits ausgeschlossen worden war. Außerdem ließ mich der Gedanke an einen Herzinfarkt nicht los, da schließlich eine anstrengende Phase hinter mir lag. Also rief ich den Arzt an, der den Notdienst versah. Nachdem er sich im Krankenhaus nach meiner Situation erkundigt hatte, verschrieb er mir ein Beruhigungsmittel, das ich mir aus der Apotheke holen konnte.

Am 6. Januar konsultierte ich sowohl den Psychiater als auch meinen Hausarzt. Der nahm sich viel Zeit für meine Situation und untersuchte mich nochmals genau, um mir so ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Er veranlaßte auch den Aidstest, nachdem ich ihn darum bat. Der Psychiater war mir nicht allzu sympathisch. Da ich keine Alternative hatte, mußte ich jedoch mit ihm vorlieb nehmen.

In den folgenden Tagen wechselten sich Besuche bei Psychiater und Hausarzt ab. Fast täglich ging ich zu ihnen, weil ich glaubte, irgend eine neue Krankheit entdeckt zu haben.

Hatte ich eine Beule am Kopf, glaubte ich an einen Hirntumor. Hatte ich Schmerzen im Rücken, konnte das meiner Ansicht nach nur von einem Rückentumor oder einem Herzinfarkt kommen. Geschwollene Lymphknoten am Hals deuteten für mich auf Lymphdrüsenkrebs (ich liess mir sogar den Hals beim Spezialisten spiegeln), blaue Flecken auf Leukämie, Schmerzen in den Beinen auf Thrombose mit anschließender Lungenembolie. Das Herzrasen, der Schwindel, die Atemnot, die ich vor Angst andauernd hatte, deuteten selbstverständlich auch auf Herzinfarkt, Hirntumor oder darauf, dass ich kurz vor dem Ersticken stand.

Meine Phantasie war grenzenlos. Nichts konnte ich mehr genießen. Jeden Augenblick verbrachte ich in der Angst, dass es mein letzter sein würde.

Mein Hausarzt verfügte über eine unendliche Geduld mir gegenüber. Immer wieder nahm er sich Zeit und untersuchte mich gründlich, auch an Samstagen.

Besonders schlimm fühlte ich mich an Sonn- und Feiertagen. Da wußte ich genau, dass kein Arzt verfügbar war. Auch ein Skiurlaub im Februar war die Hölle für mich. Zwar verschrieb mir der Psychiater ein Medikament, aber die Angst war und blieb mein ständiger Begleiter.

Als besonders schlimm empfand ich, dass es in unserem Ferienort keinen Arzt gab. Meist weinte ich abends vor lauter Angst, weil ich glaubte, ich würde nie wieder aufwachen. Ich war fest davon überzeugt, dass mein Herz diese Strapazen nicht überstehen würde.

Die Sitzungen beim Psychiater waren wenig hilfreich. Er suchte die Ursachen in meiner unschönen Kindheit. Letztendlich schreckte er sogar nicht davor zurück, den Hintergrund in meiner bevorstehenden Heirat im September zu suchen. Dabei war sie das einzige, das mich motivierte, noch an mir zu arbeiten. Wenn ich meinen Mann in dieser Zeit nicht gehabt hätte...

In der Firma wußte und weiß bis heute niemand Bescheid über meine Erkrankung. Mein Arzt attestierte mir eine sehr schwere Grippe mit langer Rekonvaleszenzzeit.

Meine Familie unterstützte mich, wo sie nur konnte. Alle gingen sehr einfühlsam mit mir um, obwohl ich mir sicher bin, dass niemand, der das nicht erlebt hat, es verstehen kann.

Mein Zustand besserte sich erst, als ich anfing, mit einer Kinesiologin zu arbeiten. Sie ging sehr einfühlsam mit mir um. Ein weiteres Argument für mich war aber auch der Preis der Sitzungen. Hier mußte ich deutlich weniger bezahlen als beim Psychiater. Vor allem fühlte ich mich von ihm unverstanden. Erinnerungen wurden nach vorne geholt und dann mußte ich alleine mit ihnen klarkommen.

Die kinesiologische Therapie machte ich bis Februar 98, also circa ein Jahr lang. Meine Hochzeit und die anschließenden Flitterwochen verliefen gut.

Noch heute kämpfe ich mit meiner Nosophobie. Aber ich habe gelernt, besser damit umzugehen. Jetzt kontrolliere ich die Angst und nicht die Angst mich. Das ist ganz wichtig.

Antworten
B'ajax18


@avolon ch

Ich bin dir sehr dankbar, dass du mir hilfst und mich beruhigst, wenn ich wiedermal etwas Neues "habe". Das ist sehr wichtig für mich.

Diese besondere Angst vor dem Wochenende, weil dann kein Arzt offen hat, kenne ich nur zu gut.

Du schreibst quasi meinen Lebenslauf....

Hab heute zur Sicherheit ein EEG machen lassen, wo ich hoffentlich morgen die Auswertung bekommen werde. Meine Gedanken kreisen nur darum und am Liebsten hätte ich den Arzt bei der Auswertung über die Schulter geschaut...

Die Überweisung lautete übrigens: rezidiver Kopfschmerz mit wechselnder Lokalisation.

Hoffentlich ist alles in Ordnung.

Und danke nochmal.

k>ell!y32


Auch ich...

... erkenne mich in den Texten wieder.

Habe auch ständig Angst lebensbedrohlich erkrankt zu sein. Manchmal frage ich mich, ob ich morgen nochmal aufwache, oder ob ich vielleicht meinen nächsten Geburtstag noch erleben werde.

Aber auch bei mir wurde noch nie was schlimmes diagnostiziert.

Ich habe auch Angst vorm Wochenende oder grundsätzlich wenn ich alleine bin, weil ich dann denke, wenn ich bewusstlos werde findet mich keiner.

Vor Jahren fing bei mir alles an, mit einer relativ harmlosen Erkrankung. Damals bin ich auch zu einem Psychologen gegangen, der mir ebenfalls nicht helfen konnte.

Bei mir hat autogenes Training viel geholfen, und es ging mir eine zeitlang besser. Seit ca. 1/2 Jahr habe ich allerdings einen "Rückfall".

Ich bin im Moment wieder bei jeder Kleinigkeit dem Tode nahe.

Was ist, wenn das mal wirklich der Fall ist?

aOvahldonG ch


@all

Nachdem in den letzten Tagen viele Threads zum Thema "Angst vor Krankheit" eröffnet wurden, war es mir wichtig, Euch zu zeigen, dass dies an und für sich eine Krankheit ist. Und natürlich seit ihr nicht alleine.

Häufigkeit (Quelle: [[http://www.m-ww.ch]])

Es gibt keine wissenschaftlich gründlich untersuchten Zahlen über die Häufigkeit von Hypochondrie in der Allgemeinbevölkerung auftritt. Es ist aber festgestellt worden, dass unter den Patienten von Allgemeinärzten fast 50% einzelne hypochondrische Symptome zeigen und 3-14% das vollständige Beschwerdebild einer Hypochondrie aufweisen. Im Gegensatz zu den anderen somatoformen Störungen, die überwiegend bei Frauen auftreten, sind von der Hypochondrie Männer und Frauen gleich häufig betroffen.

Es macht keinen Sinn, x-Threads zu eröffnen mit Symptomen, die ihr für Krebs haltet. Es ist wichtig die Angst in den Vordergrund zu stellen. Nicht das Symptom...

Symptomatik (Quelle: [[http://www.m-ww.ch]])

Im Vordergrund steht bei der Hypochondrie die anhaltende Befürchtung, an einer schweren körperlichen Erkrankung zu leiden. Normale körperliche Erscheinungen oder minimale somatische Veränderungen, wie z.B. leicht erhöhter Puls beim Treppensteigen, vorübergehende Verdauungsbeschwerden o.ä. werden als krankhaft eingeschätzt und als Belege für diese Krankheit angesehen. Auch ergebnislose medizinische Untersuchungen können den Betroffenen nicht von dieser Überzeugung abbringen. Fehlende Untersuchungsergebnisse werden von den Betroffenen meist als Anzeichen dafür gesehen, dass sie an einer bisher unbekannten Krankheit leiden oder dass der Arzt sich irrt. In Folge dessen werden oft eine ganze Reihe von Ärzten aufgesucht (doctor-shopping ); in manchen Fällen unterziehen sich die Betroffenen sogar risikoreichen operativen Eingriffen, von denen sie sich Hinweise auf die Ursache ihrer Beschwerden erhoffen. Im Gegensatz zu anderen somatoformen Störungen, bei denen meist wechselnde Symptome in unterschiedlichen Körperbereichen berichtet werden, sind die Beschwerden bei der Hypochondrie meist auf ein oder zwei Organsysteme beschränkt. Generell ist die Abgrenzung zu anderen somatoformen Erkrankungen schwierig. Am ehesten lässt sich sagen, dass bei der Hypochondrie das Hauptmerkmal die Furcht vor einer Krankheit ist, während bei den anderen Störungen das körperliche Symptom selbst im Vordergrund steht.

Das Einzige was hier hilft ist eine Therapie. Egal was für eine. Schulmedizinisch, Alternativ, .... EGAL. Hauptsache man/frau stellt sich diesen Aengsten.

Therapie (Quelle: [[http://www.m-ww.ch]])

Aufgrund der Überzeugung, schwer körperlich erkrankt zu sein, begeben sich hypochondrische Patienten nur selten oder erst nach einem langen Krankheitsverlauf in psychotherapeutische Behandlung. Häufig wenden sie sich zunächst an ihren Hausarzt oder Internisten. Die Behandlung dieser Patienten ist für den Arzt oft ein Balanceakt: Es sollte eine gründliche Untersuchung stattfinden, da die geschilderten Symptome wirklich Hinweise auf eine körperliche Erkrankung sein können. Oft ist für den Arzt aber recht schnell klar, dass die Beschwerden des Betroffenen keinen Krankheitswert haben. Der Patient wird diesen Befund aber anzweifeln und weitere Untersuchungen fordern. Lässt sich der Arzt trotz der Gewißheit, dass auch diese nicht zu Ergebnissen führen werden, auf die Forderung ein, unterstützt er damit die Überzeugung des Hypochonders, an einer besonders schwer zu entdeckenden Krankheit zu leiden. Lehnt er die Forderung ab, wird der Betroffene wahrscheinlich den Arzt wechseln. Generell sollte beim Umgang mit hypochondrischen Patienten betont werden, dass die geschilderten Symptome medizinisch unbedenklich sind. Die Gefahr besteht, dass Betroffene dies als "Beschönigung" erleben. Für den Arzt ist es deshalb wichtig zu beachten, dass der Patient tatsächlich leidet - wenn auch nicht körperlich, so doch an einer psychischen Erkrankung. Wenn möglich sollte dem Betroffenen deshalb zu einer psychotherapeutischen Behandlung geraten werden. Es muss dabei allerdings mit dem Misstrauen des Patienten gerechnet werden, dass der Arzt selbst nicht mehr weiter weiß und ihn deshalb für "verrückt" erklärt.

Auch in der Psychotherapie ist ein vorsichtiges Vorgehen notwendig. Der Therapeut sollte sich die Symptome des Patienten anhören, ohne mit ihm darüber zu diskutieren, ob diese Beschwerden wirklich existieren. Vielmehr sollte darauf hingewiesen werden, dass in der Therapie ein Umgang mit dem Leiden erlernt werden kann, dass z.B. Entspannungsverfahren wie das Autogene Training eine Hilfe sein können. Auch sollte der Zusammenhang zwischen Stress und körperlichem Befinden deutlich gemacht werden. Im Laufe der Behandlung wird mit dem Patienten erarbeitet, wann die Symptomatik sich verändert und mit welchen Situationen wie z.B. Konflikte in der Familie oder eine hohe Arbeitsbelastung, diese Veränderungen in Verbindung stehen könnten. Dem Betroffenen wird anhand des Erklärungsmodells für Hypochondrie verdeutlicht, wie seine ängstliche Selbstbeobachtung zu einer Steigerung der Symptomatik führt. Die Therapie beschäftigt sich auch mit der Neigung des Betroffenen, Ereignisse eher negativ wahrzunehmen und es wird versucht positivere Denkmuster zu entwickeln. Stellt der Behandler fest, dass das Umfeld stark in die Krankheit des Patienten eingebunden ist, ist es sinnvoll, mit diesen Personen zusammenzuarbeiten und ihnen zu verdeutlichen, dass sie durch eine zu starke Unterstützung und Schonung langfristig zum Bestehenbleiben der Hypochondrie beitragen.

Grundlagen und Ursachen (Quelle: [[http://www.m-ww.ch]])

Aus psychoanalytischer Sicht entsteht Hypochondrie durch innere Konflikte, die durch Schuldgefühle oder Angst verursacht werden. Zur Abwehr dieser Konflikte wird die Aufmerksamkeit auf körperliche Störungen verschoben, so dass eine Auseinandersetzung mit den zugrundeliegenden Konflikten nicht mehr notwendig ist. Es wird angenommen, dass die körperlichen Beschwerden symbolischen Charakter haben, so könnten z.B. Augenprobleme als Ausdruck dafür stehen, etwas "nicht sehen" zu wollen. Diese Annahme spiegelt sich auch in Ausdrücken wie "Mir ist etwas auf den Magen geschlagen" oder "Das bereitet mir Kopfschmerzen" wider.

Vor dem Ausbruch der Erkrankung sind die Betroffenen meist mit Informationen über Krankheiten in Kontakt gekommen, z.B. dadurch, dass eine Person aus dem Umfeld schwer erkrankt ist oder durch Berichterstattungen in den Medien. Personen, die an Hypochondrie erkranken, zeigen oft schon vor Krankheitsbeginn eine hohe psycho-physiologische Reaktivität, d.h. zum Beispiel, dass sie auf Reize besonders schnell mit erhöhtem Herzschlag reagieren. Häufig berichten Betroffene, dass sie vor dem Auftreten der hypochondrischen Symptome unter Stress standen oder einschneidende Veränderungen in ihrem Leben eingetreten sind.

Unter diesen Umständen führt die Wahrnehmung körperlicher Erscheinungen, wie unregelmäßiger Herzschlag, Schwindelgefühle, Verdauungsprobleme oder Kopfschmerzen, die als vorübergehende Beschwerden völlig normal sind oder auf die erhöhte Belastung zurückgehen, zu der Annahme, dass diese Symptome Zeichen einer schweren Erkrankung sind. Es zeigt sich, dass hypochondrische Patienten eine besonders niedrige Schwelle für körperliche Reize haben, also z.B. ihren Puls leichter wahrnehmen können als andere Personen. Die Idee krank zu sein führt zu der Erwartung, dass weitere Beschwerden auftreten werden, woraufhin die Betroffenen ihr körperliches Befinden sehr genau beobachten. Durch die Hinwendung zu möglichen Symptome und die daraus folgende Angst und Anspannung entsteht eine erhöhte physiologische Erregung - für die Patienten ein weiterer Beleg für ihre Krankheit. Hypochondrische Patienten neigen dazu zu "katastrophisieren", d.h. Ereignisse extrem negativ zu bewerten. So sehen sie die wahrgenommenen Symptome nicht als die einzelnen Beschwerden, die sie sind, sondern als Zeichen einer schweren Erkrankung. Diese entspricht oder ähnelt häufig der Krankheit, von der sie vor Beginn der Symptome durch ihr Umfeld oder die Medien gehört haben. Die Betroffenen befinden sich in einem Teufelskreis: Die Gewissheit, krank zu sein erhöht ihren Stress und steigert die Aufmerksamkeit für ihre Beschwerden; meist versuchen sie in der Fachliteratur mehr Informationen über ihr Leiden zu finden - diese Faktoren wiederum führen dazu, dass weiterhin vermehrt Symptome wahrgenommen werden und verstärken die Überzeugung, an einer bestimmten Erkrankung zu leiden.

Zusätzlich stellen sich häufig Begleiterscheinungen ein, die zur Aufrechterhaltung der Hypochondrie beitragen: Viele der Betroffenen schonen sich aus Sorge um ihre Gesundheit, dadurch wird ihre körperliche Belastbarkeit vermindert, so dass sie auch auf kleinere Anforderungen tatsächlich mit körperlichen Beschwerden reagieren. Zudem begegnet die Umwelt dem Leiden des Patienten meist mit Unterstützung; so werden Besorgungen für ihn erledigt oder er erfährt Mitleid und Zuwendung. Ohne das der Betroffene dies absichtlich einsetzt, wird er so für seine Beschwerden "belohnt".

B+atjna1!8


@all

Hab heute den Befund vom EEG bekommen.

Diagnose: Das EEG ergab keinen pathologischen Befund.

Wer hätte das gedacht. ;-D

Ich bin völlig gesund, was für ein Gefühl...

tVokayo_xfan


Keine Angst haben. ;-)

Ich hatte auch vor kurzer Zeit solche Angstattacken und habe gedacht ich wäre ernst erkrankt. Dies kam bestimmt dadurch das man ab und zu hört das der und der Krank ist und gestorben ist zum Beispiel und dann bildet man sich ein man könnte ja auch sowas schnell kriegen.

Ich habe zum Beispiel eine ganze Zeit mir eingebildet ich hätte etwas mit meinen Hoden worauf hin ich zum Hausarzt gegangen bin und der mir gesagt hat das ich mir keine Sorgen machen muss. Aber trotzdem bin ich dann noch zum Urologen gegangen und der hat mir auch bestätigt das meine Hoden völlig gesund seien, was mich dann auch beruhigt hatte. Aber ab und zu kriege ich noch solche Angstattacken und denke es könnte nicht alles mit meinen Hoden oder sonst einen Körperteil in Ordnung sein. Aber diese Angstattacken kriege ich dann meistens schnell wieder in Griff.

Ich finde man sollte das Leben geniessen und sich nicht als irgendwas über Krankheiten anhören dann wird man nämlich schnell selber krank meiner Meinung nach. Man bildet sich dann ein man hätte vielleicht auch diese Krankheiten. Ich höre mittlerweile nicht mehr hin wenn irgend jemand über Krankheiten redet die ein andere hat, dadurch gerate ich erst gar nicht in Versuchung mir etwas einzubilden.

Have a lot of Fun :-) ;-)

m3ariohn36


hallo

also das was ihr hier so beschreibt, das trifft auch auf mich zu. egal was für ein schmerz es ist, es kann immer nur krebs sein. ich nehme jetzt schon seit zwei monaten remergil. und es wird einfach nicht besser. was soll ich bloß tun.

c=hilQlSqu_eexn


Ich bin immer wieder beruhigt, irgendwie, daß es Leute gibt, denen es genauso geht!

Eigentlich ist einem im KOpf klar, daß man dramatisiert und übertreibt und nix ist (bin ja auch erst 22), aber dann kommt aus dem Hinterkopf immer wieder dieses, was wenn doch!!! Wieso nicht und die Vorstellungen, wie man tot im Zimmer liegt und niemand ist da, der einem helfen kann...und wenn doch malt man sich schon aus, wie jede Rettung zu spät kommt!!

Es ist ein Teufelskreis...doch so wie man sich das antrainert hat, muss man es sich auch wieder abtrainieren....ich befürchte das wird ein langer steiniger Weg!!!

Ich wünsche mir und euch sehr viel Glück, Mut und Duchrhaltevermögen

Liebe Grüße

BUajOa18


Ich habe eine spezielle Phobie vor Hirntumore. Hatte auch lange Zeit (über drei Monate) fast täglich leichte bis mäßige Kopfschmerzen. Eine Menge Untersuchungen wurden gemacht:

EEG o.B.; Augenuntersuchung o.B.; HWS/Rücken o.B.; und letzlich die neurologische Untersuchung bei der Chefärztin der Neurologie im Krankenhaus: o.B. Sie könnte die Kopfschmerzen, nach allen Untersuchungen, auf keine organische Ursache zurückführen. Was ja eigentlich heißt, dass ich gesund bin. Aber genau das kann ich mir nicht eingestehen. Ich kann damit nicht abschließen und einfach sagen:"Hey du bist gesund!", freu dich doch darüber. Vielmehr denke ich, was ist nun, wenn sie sich irrt? Warum wurde kein CT gemacht? Auch wenn ich weiß, dass das teurer Schwachsinn gewesen wäre...Die letzte Untersuchnung war gerade vor 1,5 Wochen. Und ich denke jetzt schon, die Diagnose könnte schon "verfallen" sein. Manchmal habe ich dann eine Zeit lang Ruhe, wo andere Beschwerden (Schmerzen im Brustkorb, oder Kehlkopfschmerzen) auftreten. Sind diese dann aber auch abgeklärt und verschwinden, komme ich durch nen dummen Zufall wieder zum Hirntumor. Entweder ich denke, dass ich Sehstörungen habe, oder ich zweifle an meiner Gedächtnisleistung. Das hat manchmal die kleinsten Auslöser und schon komm ich nicht mehr von der Angst weg. Die neurologische Untersuchung, ist Zweckbestand meines täglichen Lebens, weil ich sie fast ständig bei mir durchführe. Und immer kommen Zweifel auf: Ist das leichte Zittern der Hände normal, warum triffste du mit geschlossenen Augen nicht 100%ig die Nasenspitze, oder warum vergisst du Sachen usw. Ich sage mir auch: "Dich hat ne Chefärztin untersucht!" da kann doch gar nichts sein, denn so ein Titel bekommt man ja nicht bei Aldi und doch schleichen sich über das Unterbewusstsein immer wieder Zweifel ein....

Achso, psychologische Behandlung habe ich .

H_yp=o13


Die Angst hält einen fest

Ich habe mit viel Interesse die Beiträge durchgelesen.

Ich bin froh, mich wiedergefunden zu haben.

Meine Lebensqualität ist durch dieses Gefühl beeinflußt. Ich bin dabei zu einem Psychologen zu gehen, um irgend eine Therapie anzufangen. Ich hoffe auch auf Medikamente, die diese Angst beseitigen.

Meine Frau und ich haben Arztserien im Fernsehen angeschaut. Nach so einer Sendung wuchsen mir überall Tumore. Ich wache manchmal nachts auf und habe kalten Schweiß auf der Stirn, der natürlich nur von Tumoren kommen kann.

Mir kamen beim leses die Tränen, weil ich endlich jemand gefunden habe dem es genauso geht. Das Lesen hat mir schon geholfen.

Trotzdem habe ich bestimmt irgenwo einen Tumor. Gestern habe ich ein EEG machen lassen. Den Befund bekomme ich nächste woche. Da habe ich schon einen Termin bei einer Psychologin.

Ihr habt alle schon viel mehr Erfahrung als ich und ich fühle mich hier gut aufgehoben.

Es ist auch gut zu wissen, daß mich meine Frau ganz normal behandeln soll.

Danke an alle für ihre Beiträge. Ich werde hie bald wieder erscheinen.

Lernen mit der Angst umzugehen, das ist mein Ziel.

a2val<oOn xch


@all

Hallo zusammen

Es freut mich sehr, dass ich mit meinem Beitrag etwas helfen kann. Als es mich damals erwischte, war ich auch sehr dankbar, als ich Hilfe in einem Forum gefunden habe. Und wie Hypo so treffend sagt, es ist schon eine Hilfe zu wissen, dass man nicht alleine ist.

@ baja18:

Du hast es mit den Hirntumoren, ich hatte es mit dem Krebs und manchmal Hirntumore. Die Symptome kommen automatisch mit der Angst. Das weisst DU! :-)

Ich wünsche Euch allen von Herzen, dass ihr einen Schlüssel findet um aus diesem Zimmer der Angst zu kommen. So wie ich meinen fand.

lg

avalon

k@ell$y3x2


Diesen Schlüssel will ich auch finden,

es schränkt einen schon sehr im Leben ein, wenn man nur über Krankheiten nachdenkt, was man haben könnte. Meine grösste Angst ist auch Krebs und manchmal auch Herzkrankheiten. Im Moment habe ich grösste Angst an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. Was mich noch dazu beunruhigt ist, dass mir tausend Leute sagen, wenn ich mir diese Krankheit(en) einbilde, vorstelle oder Angst vor Ihnen habe, würde ich sie auch bekommen. Jetzt mache ich mir noch mehr Gedanken.

Habe in zwei Wochen einen Termin beim Neurologen und zwei Wochen später beim Psychologen. Ich habe das Gefühl, dass ich professionelle Hilfe brauche.

Wünsche euch allen alles Gute,

v0anxni


Hallo ihr,

also ich kann mich in eure Reihe einreihen, allerdings liegt bei mir der Fall etwas anders....

Ich hatte/habe nämlich Borreliose und hatte ein Jahr lang die schwersten Symptome und keiner fand was und dadurch hab ich mich natürlich sehr in die Sachen reingesteigert weil die Borreliose eben ähnliche Symptome verursachen kann wie zb. Schlaganfall, Herzinfarkt, Hirntumor und so weiter.

Ich hatte starke Sensibilitätsstörungen=keine Diagnose, für mich war klar Hirntumor oder MS.

Brust- uind Armschmerzen=Herzinfarkt, Lungenemboilie, die Ärzte fanden nix, ich glaubte ihnen nicht, war mir sicher sie hätten was übersehen und ich sterbe allein im Schlaf!

Schmerzen in den Beinen=für mich war klar Thrombose und jeden Moment Lungenembolie.

So könnte ich die Liste noch lange fortführen..Naja bei mir wurde natürlich alles auf die Psyche geschoben=Psychotherapie und eventuell Medis gegen die Angst, die wollte ich aber nicht.

Nun wurde ja die Diagnose Borreliose bei mir gestellt und auch behandelt. Seitdem geht es mir körperlich viel besser=die Medis haben super geholfen. Manchmal habe ich natürlich noch Symptome, auch von der Borreliose, allerdings viel abgeschwächter als vorher. Nun weiß ich woher sie kommen, allerdings habe ich auch noch oft Angst. Allerdings kontrolliert mich diese Angst nicht mehr.

Letztes Jahr konnte ich nicht mal mehr in die Uni gehen, weil ich dachte da hilft mir keiner und ich bekam Atemnot in der Bahn etc. Leider hat sich durch dieses ganze Ärztegerenne nicht gerade mein Vertrauen in die Ärzte gesteigert, eher im Gegenteil und ich habe immer alles angezweifelt was in meinem Fall jetzt auh richtig war, ich wußte ich hatte was und hab so lange nen kompetenten Arzt gesucht, bis einer das richtige diagnostizierte und mir half und ich denke darauf kann ich schon verdsammt stolz sein, dass ich das ganz allein geschafft habe und dass ich an mich geglaubt habe!

Bei mir war es wie gesagt eine Mischung aus tatsächlichen schweren Symptomen und die Angst hat diese Symptome natürlich verschlimmert, ich habe mich sozial isoliert und dadurch ging es mir immer schlechter!

Jetzt kann ich das Leben so sehr genießen und bin viel leichter glücklich und zufrieden zu stellen als früher weil ich eben weiß wie dreckig es mir mal ging, ich weiß einfach alles mehr zu schätzen!

Alles Liebe für euch, Vanni

r3ainbo:w-fxrau


Ein Teufelskreis - die Katze beißt sich in den Schwanz

Hi, Ihr Lieben,

auch im Freundeskreis haben wir festgestellt, dass diese schreckliche Angst, bei der kleinsten Regung des Körpers die schlimmsten Krankheiten zu entdecken, stark zugenommen hat. Wir waren uns einig, dass dies bei Menschen älteren Semesters (sagen wir mal jenseits der 60) nicht so ausgeprägt zu sein scheint. Und der Verdacht liegt nahe, dass die Versorgung mit Detailwissen wesentlich größer ist als früher "Was wussten wir denn schon?". Ehrlich gesagt: Ich will vieles gar nicht mehr wissen, und schalte freiwillig um, wenn irgendein Beitrag über eine neue Krankheitsbezeichnung erscheint (Das Neueste: Weißer Hautkrebs). Warum? - Reiner Selbstschutz! Denn auch bei mir fallen diese Überinformationen auf viel zu fruchtbaren Boden.

Ich finde jede Woche an meinem Körper etwas anderes, das nicht mehr so ist, wie letzte Woche. Ich beobachte, drücke, taste, und verbringe schlaflose Nächte. Meistens halte ich es für Krebs. Es erkranken so viele Menschen im Bekanntenkreis daran - und jeder davon ist einer zu viel - dass die Angst steigt, selbst auch zu erkranken. Egal, dass ich erst 27 Jahre alt bin - es trifft ja auch häufiger jüngere Menschen, oder? Jedenfalls reden auch die Medien einem immer stärker ein: KREBS ist allgegenwärtig. Es ist mit Sicherheit eine der schrecklicksten Krankheiten, die wir kennen, aber vielleicht kommt es nicht ganz so häufig vor, wie uns sogar unterbewusst eingeflüstert wird? Leute wie ich, gehen mit der Zeit förmlich davon aus, dass es auch sie einmal treffen wird. Nicht kann, sondern muss. Und das ist schrecklich.

Jetzt könnte man ja sagen: Mensch, geh doch einfach zum Arzt - ein intelligenter Rat, aber bei mir leider ganz fehl am Platz: Ich habe durch ein Kindheitstrauma eine unglaubliche Arzt vor allen Ärzten, und jeglichen Kitteln oder Nadeln. Wenn ich nur daran denke, steigt mein Puls, werden meine Hände feucht und ich will nur noch raus, flüchten. Ihr könnt Euch also lebhaft vorstellen, wie ich von der Angst krank zu sein, in die Arzt-Angst verfalle - und wieder zurück. Ich habe keine Ahnung, wo das mal enden soll.

Hört sich vielleicht zu locker an, aber wenn ich abends alleine auf der Couch sitze und meine Brust abtaste, wieder und wieder, bis sie schon vom drücken alleine weh tun muss, sind die Wehwechen von letzter Woche vergessen, aber dieses mal,- dieses mal ist es alles wirklich schlimm und ganz bestimmt sowas wie Krebs.

Weiterhelfen kann ich in diesem Punkt also auch nicht wirklich. Aber bestätigen, dass dieses Thema wesentlich gewachsen ist, als noch vor 10 oder 20 Jahren.

Nur noch eine - aber ernstgemeinte Frage: Kann es sein, dass man als Rechtshänder am oberen Rand der rechten Brust andere oder stärker ausgeprägte (Lymph-)Knoten oder Muskeln tasten kann, die nicht weh tun, als auf der linken Seite? - Dieses Thema beschäftigt mich zur Abwechslung bereits seit 3 Wochen.

Danke für Eure Hilfe!

kLaitusmchxe


Hi Rainbow!

mir geht es momentan genau so wie es Dir ging.

Bei mir wissen die Ärzte auch nicht weiter. Sie haben mich 2x auf Borreliose untersucht: die 1. Blutuntersuchung war ohne Befund bei der 2. fand man geringe Menge an Antikörpern! Meine Frage ist: wie hat man die Borreliose bei Dir erkannt? Ist dabei eine Liquoruntersuchung notwendig?? (Panik!!) Muss jetzt bald in die Uniklinik, um näheres zu klären. Ich habe gehört, dass es sehr schwierig ist die Borreliose zu diagnostizieren. Ich habe seit fast 3 Jahren Beschwerden, die angefangen haben mit einem Taubheitsgefühl im linken kleinen Finger. Was sich aber mit der Zeit über die ganze Hand, Fuß, Kopf hingezogen hat. Hattest Du auch manchmal so ein brennendes Gefühl?

Es wäre super lieb, wenn Du mir antworten könntest, denn ich mache mir super viel Gedanken.

Viele liebe Grüße

K.

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