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Seit über 1 Jahr Enzündungszeichen im Blut, ist das schlimm?

H)och"benxd hat die Diskussion gestartet


Liebe Forengemeinde,

ich habe mich hier heute angemeldet, weil mich mein Neurologe doch ziemlich verunsichert hat ... ":/

Ich fange einfach mal von vorne an (sorry, wird jetzt etwas länger dauern):

Meine bisher gesicherten Diagnosen:

- seit ca. 1993 Depressionen

- seit 2007 (da wurde die Diagnose endlich gestellt, Probleme habe ich aber schon seit meiner Kindheit) FSHD (eine nicht entzündliche Muskeldystrophie – im Volksmund auch Muskelschwund genannt)

- seit 2009 Hashimoto Thyreoiditis (bin da aber wohl sehr gut eingestellt)

- seit 2010 zwei Bandscheibenvorfälle im Bereich LWS 4/5 und 5/6 (ja, ich habe eine 6-gliedrige LWS!), wovon der untere schon verkalkt ist

- seit 2011 Fibromyalgie

Außerdem hatte ich noch mehrere OP's unter anderem 2000 eine Konisation wegen eines CIS des Gebärmutterhalses (2009 hatte ich dann eine Hysterektomie wegen Dauerblutungen).

Ich nehme zur Zeit (und auch schon seit Jahren) folgende Medis:

L-Thyroxin 50 1-0-0

Omeprazol 20 0-0-1

Tilidin 200/16 1-0-1

Keltican forte 0-0-1

So ... jetzt komme ich endlich zum eigentlichen Problem ...

Mein bisheriger HA war mit meinen Blutwerten immer sehr zufrieden, außer die Entzündungszeichen fand er nicht so toll, aber er meinte immer nur, das müsse man "im Auge behalten".

Vor 1 Jahr habe ich den HA gewechselt. Der neue HA nahm mir Blut ab und war erst etwas irritiert, weil auch hier meine Blutwerte top in Ordnung waren, nur BSG lag bei 40/70 mm und CRP bei 21,1 mg/l. Die Frage nach einer akuten Erkrankung musste ich verneinen. Ich war weder Erkältet, noch hatte ich sonst irgendwo eine Entzündung.

Er lies mich daraufhin regelmäßig Blut spenden, hier die Ergebnisse:

14.11.13: BSG 40/70 CRP 21,1

06.02.14: BSG 42/70 CRP 15,7

07.03.14: BSG 30/70 CRP 15,6

09.05.14: BSG 40/70 CRP 16,7

Zur Abklärung schickte er mich zum Rheumatologen, da sahen meine Werte am 18.05.14 so aus:

BSG 52/lStd

CRP 17,9 mg/l

Hpt 2,66 g/l

C3 1,54 g/l

C4 0,400 g/l

IgG 18,4 g/l

IgM 1,17 g/l

IgA 3,78 g/l

ANA negativ

DNA negativ

Der Rheumatologe konnte sich das auch nicht erklären und bat mich, das bei meinem Neurologen anzusprechen.

Da war ich nun heute. Bisher habe ich mir keine wirklichen Sorgen gemacht, wahrscheinlich weil mein alter HA das nicht sehr ernst genommen hat ":/

Aber als ich heute den Neurologen (der sich das natürlich auch nicht erklären konnte) fragte, ob man das ganze nicht einfach auf sich beruhen lassen könnte, hat er mich ganz entsetzt angesehen! Nach dem typischen "irgendwas muss da ja sein" und "wir sollten der Sache unbedingt auf den Grund gehen" ließ er dann die Bombe platzen, als er meinte, gerade bösartige Vorgänge im Körper könnten sich mit solch unerklärlichen Entzündungszeichen im Blut zeigen :-o und als ich dann noch auf seine Frage, ob ich Gelenkschmerzen hätte und öfter mal abgeschlagen wäre, mit "ja, beides" geantwortet habe, brachte er die Uniklinik ins Spiel ... zur Abklärung möglicher Ursachen. Und ich sollte doch bitte einen Termin beim Hautarzt und beim Gynäkologen machen.

Als ich das letzte mal zur Abklärung in der Uniklinik war, wurde die FSHD diagnostiziert (und mein Leben damit etwas durcheinander gewürfelt) ... jetzt habe ich einfach Schiss, wie ihr vielleicht verstehen könnt.

Was soll ich denn jetzt von all dem halten ???

Verwirrte, verunsicherte Grüße

Hochbend

Antworten
H5ocdhbeenxd


Kann/mag mir da keiner was zu sagen?

Oder habe ich zu viel geschrieben, so dass keiner rechte Lust hat, bis zum Ende zu lesen? ":/

aZgne\s


Hb mit Referenzwert?

Hzochbe nxd


Auf dem Labordatenblatt des HA steht folgendes:

Normalwert HB 11,2 – 15,7 g/l

bei mir (vom 14.11.13 an bis zum 09.05.14) 14,0 ... 13,4 ... 13,2 ... 12,9

also absolut in der Norm (wie auch alle anderen Blutwerte).

aggtnexs


Alter? Größe? Gewicht?

Rauchen?

H>ochbxend


Ich bin 41, messe 168 cm und habe starkes Übergewicht. Vor 9 Jahren habe ich das Rauchen aufgegeben.

aKgtnes


Starkes Übergewicht führt oft zu erhöhten Entzündungswerten.

[[http://inflammation-at-interfaces.de/de/newsroom/jahresberichte/2011/entzuendung-im-bauchfett]]

s}chneckxe1985


Also ich finden den Wert jetzt nicht astronomisch hoch, aber abklären lassen würde ich es.

H*ochbxend


Vielen Dank! Ich werde den Artikel ausdrucken und meinem HA vorlegen. :)^

Gute Nacht! zzz

a4gnhexs


Eine Zusammenhang zwischen Depression und Entzündung gibt es auch, man weiß aber nicht, was da Huhn und Ei ist – im Gegensatz zum Übergewicht

[[http://neurologie-psychiatrie.universimed.com/artikel/entz%C3%BCndung-serotonin-depression-gibt-es-einen-zusammenhang]]

mrusic6us_65


Ist der Vitamin-D-Spiegel bei Dir auch mal gemessen worden? Gerade bei Muskelproblemen bzw. Fibromyalgie würde ich das für sehr wichtig halten. Je nachdem, welchen Grenzwert man ansetzt, haben ca. 45 bis 85 Prozent der Bevölkerung einen Vitamin-D-Mangel.

Bei Übergewichtigen ist das Risiko für diesen Mangel noch erhöht!

Einige Links (sorry, sind recht viele geworden):

[[www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/831424/nicht-umgekehrt-uebergewicht-fuehrt-vitamin-d-mangel.html]]

[[http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/17/studie-vitamin-d-beschleunigt-abbau-von-uebergewicht/]]

[[www.immunendokrinologie.de/html/vitamin_d.html]]

[[www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Wie_Vitamin_D_Entzuendungen_hemmt1771015588311.html]]

[[www.diagnostisches-centrum.de/index.php/92-gemischtes-und-vermischtes-ueber-mikronaehrstoffe/interessante-artikel-ueber-mikronaehrstoffe-wie-vitamine-mineralstoffe-spurenelmente-aminosaeuren-2012/681-fibromyalgiesyndrom-und-mikronaehrstoffe.html]]

[[http://psylex.de/neurologische-krankheiten/fibromyalgie/vitamin-d-mangel.html]]

[[www.frohberger.de/frohberger/Artikel-A-Z/Vitamin-D-Mangel-Schmerzen.php]]

H?ocLhbenxd


Vielen Dank agnes und musicus_65 für die vielen Links – da muss ich mich jetzt erstmal durcharbeiten :)D

ahgne#s


Vitamin D- Mangel ist sehr verbreitet, tut aber nichts an den Entzündungswerten.

a.gnexs


Vitamin D- Mangel ist sehr verbreitet, tut aber nichts an den Entzündungswerten.

k4aVrabtina


Hallo Hochbend,

erst habe ich gedacht, da du von Hashimoto schreibst, dass vielleicht daher die erhöhten Entzündungswerte kommen könnten. Es handelt sich ja um eine Autoimmunerkrankung, auf die der Körper durchaus so reagieren kann.

Dann habe ich gelesen, das du Omeprazol einnimmst und hab dazu Folgendes gefunden:

Seltene Nebenwirkungen:

Muskelschwäche; Muskel- und Gelenkschmerzen...[...]

...oder stellt der Arzt im Blut erhöhte Entzündungswerte unklarer Ursache fest, muss an diese Nebenwirkung gedacht werden...

Quelle: [[http://www.ellviva.de/Gesundheit/Omeprazol-ratiopharm-NT-20-mg-Nebenwirkungen.html]]

Vielleicht kannst du das ja mal mit abklären lassen?

LG

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