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Angst vor Bauchspeicheldrüsenkrebs

y=iuTe hat die Diskussion gestartet


Hallo. Ich bin 20 Jahre alt, weiblich. Rauche aber trinke selten.

Ich habe vor einem halben Jahr meine Gallenblase entfernt bekommen. Ich hatte eigentlich keine Probleme bis zum letzen Monat. Ich bekam grauen Stuhl und ging zum Arzt, dort wurde mir Blut abgenommen. Die Werte waren nicht ok:

AP alkalische Phosphatase: 113

Bilirubin: 0.5

GGT: 133e

GOT: 30

GPT: 60

Leukozyten: 16.3

Nun bin ich heute bei meiner Hausärztin gewesen, die Internistin ist und ich wurde mit Ultraschall untersucht. Sie meinte, dass die Leber gut aussieht und dass die Gallengänge frei sind. Ich habe sie dann danach gefragt, sich die Bauchspeicheldrüse anzugucken. Dann hat sie es kurz angeguckt und meinte, dass es gut aussieht. Morgen bekomme ich meine Blutergebnisse zurück.

Ich frage mich aber was das sein kann. Ich kann doch nicht grundlos solche Beschwerden haben. Ich habe seit 1-2 Monaten NUR breiigen Stuhl, oft Durchfall, immer Blähungen und Aufstoßen. Dazu kommt noch, dass ich gestern Oberbauchschmerzen hatte, die sich wie Muskelkater in meinem ganzem Oberbauch-raum abgefühlt haben.

Ich kann nicht mehr. Überall steht, dass das Anzeichen für einen Bauchspeicheldrüsenkrebs ist. Wie kann man sich Sicherheit holen? Ich weiß nicht ob ich diese kurze Ultraschalluntersuchung vertrauen soll...sie hat sich das nur kurz angeguckt.

Antworten
EHhemalipger gNutzer \(#393x910)


Wenn, dann steht überall, dass es Anzeichen für diesen Krebs sein können, aber auch Anzeichen für z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stress, etc sein können.

Wurden denn die Nahrungsmittelunverträglichkeiten schon vom Arzt ausgetestet?

Und wenn es ein Pankreas-CA wäre, hättest Du viel mehr und ganz andere Symptome.

Nur ein veränderter Stuhl hat diesbezüglich keine Aussagekraft.

Deine Symptome deuten da eher auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, die auch erst nach Jahren auftreten kann, hin.

Und in Deinem Alter ist diese Krebserkrankung höchst unwarscheinlich. Liegt bei unter 1%

p+elztiexr86


Wie kommt man da jetzt bitte schon auf BSPD Krebs? Ist mir schleierhaft. Viel wahrscheinlicher ist es, dass deine Probleme auf die Gallenblasenentfernung zurückzuführen sind. Viele haben danach keine Probleme, es gibt aber auch genug, die danach weiterhin Probleme mit den noch vorhandenen Gallengängen bzw. der Koordination von Abgabe des Gallensekrets mit dem Verdauungsorgang im Zwölffingerdarm haben. Dafür würde auch die leicht erhöhte GGT sprechen.

Auch können sich nach solchen OPs gerne mal nahrungsmittelunverträglichkeiten neu einstellen, auch wenn man zuvor nie Probleme damit hatte.

AYpuylrenxa


Ich denke auch, es MUSS gar nichts sein, außer dass dir die Gallenblase fehlt und das macht Beschwerden. Sie hat ja einen Sinn und wenn sie fehlt, fehlen viele Verdauungshilfen und -enzyme etc. Ich kenne einige Leute, denen das so geht wie dir. Die Hintergründe für die Entfernung kenne ich natürlich nicht, aber ich denke mal, dass es gründlich überlegt wurde, sie herauszunehmen, eben weil sie einen Sinn hat und für die Verdauung sehr wichtig ist. Es sollte in deinem Alter schon zweimal gründlich überlegt worden sein, weil du noch sehr jung bist.

Hast du keine Tipps zur weiteren Ernährung bekommen?

Auf Krebs würde ich auch niemals kommen, ich glaube das kannst du beruhigt liegen lassen.

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