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Seit Monaten Lymphknotenschwellung

TahyrZin hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits,

ich wende mich heute an euch, weil ich nicht mehr weiter weis und langsam etwas Angst bekomme.

Alles fing im Februar diesen Jahres an, da bemerkte ich auf meiner linken Halsseite unterhalb des Kiefers und des Ohrs eine Lymphknotenschwellung. Kein druckinduzierter Schmerz und gut verschiebbar.

Zuerst war ich natürlich bei meiner Hausärztin, die daraufhin ein Sono gemacht hat. Befund war, dass der Lymphknoten eine ovale Form hatte und gut vom umliegenden Gewebe abgrenzbar war. Vorsichtshalber schickte sie mich darauf hin zum HNO-Arzt. Dort wurde wieder ein Sono gemacht mit dem selben Befund, nur dass anscheinend noch viele weite Lymphknoten eine kleine Schwellung aufweisen. Die Ärztin sagte daraufhin, dass ich noch etwas warten soll, in der Erwartung, dass die Schwellung zurückgeht ( Sie ging von einem Bakteriellen Infekt oder einem Virus aus )

Die Knoten sind dann auch nach nunmehr 6 Wochen langsam etwas abgeschwollen und ich war beruhigt.

Nun ist der selbe Lymphknoten am Hals vor 4 Tagen wieder ordentlich angeschwollen gewesen. Daraufhin nochmal zum HNO, der dann eine Blutuntersuchung auf virale und bakterielle Infektionen veranlasst hat. Nun kam der ohne Befund zurück. Alles ok, Leukos und Thrombos passen auch.

Sie sagte, die Chance, dass ich ein Lymphom hab ist gering, muss aber ausgeschlossen werden.

Ich hab mich nun etwas mit Lymphomen beschäftigt. Nun die Frage:

1. Treten bei Lymphomen immer die B-Symptome auf (Müdigkeit, starkes Schwitzen, ungewollter Gewichtsverlust...), denn all das hab ich nicht, außer dass ich in letzter Zeit ein bisschen Schwach bin.

2. Verändern die Lymphome nachweislich das Blutbild?

3. Habt ihr schon mal ähnliches erlebt und habt vielleicht Anregungen bez. der Ursache ( ich weis, Ferndiagnosen sind nicht möglich :)z

Ich hoffe, Ihr könnt mir da vielleicht weiterhelfen

Vielen Dank für eure Antworten ;-D

Antworten
BpenibtaB.


Ich habe seit Jahren geschwollene Lymphknoten. Wurden auch schon mehrere entnommen. Degenerativ entzündlich, thats it.

Man kann damit 98 werden. Ich peile das jetzt mal an....

Ich brauch auch nur eine unauffällige NNH Entzündung haben, dazu irgendeine Störung an den Zähnen und schwupps sind sie wieder dick.

Serologisch habe ich eine Cytomegalie durchgemacht, man vermutet auch dort einen Zusammenhang...

Z wacWk44


1+2: nein.

Zu 3: Ich habe mich nie um meine LK gekümmert. Wenn man sie ruhig arbeiten läßt, haben sie das am liebsten. Häufiges Betasten quittieren sie gerne mit Anschwellen. Nach der Ursache der Schwellung zu fahnden, ist nicht immer sinnvoll: Wenn sie eine Infektion erfolgreich abgewehrt haben und dabei angeschwollen sind, findest Du den Zusammenhang nie heraus. Akzeptiere einfach, dass das Anschwellen von LK (nach 4 Tagen!) nichts Außergewöhnliches ist. Nach angemessener Zeit schwellen sie meistens ab, aber manchmal vergessen sie das auch. Wir haben eine Menge user, die mit solchen LK fröhlich durchs Leben laufen. Nimm mich als Gegenbeispiel: Hals-LK 5 cm groß > Vorstellung beim Chirurgen; Stanzbiopsie zur Materialentnahme für die Histologie. 2-3 Wochen später Größe 10 cm und Beginn der Chemo (Diagnose: NHL). Wenn die LK, wie bei Dir, wieder schrumpfen, kannst Du die Möglichkeit eines Lymphoms vergessen. Lies den ersten Satz von BenitaB.'s Beitrag: Das ist das Ergebnis in 99 % aller Fälle. Die Untersuchungskaskade ist Ultraschall, evtl. Röntgen, MRT oder CT, Biopsie.

TyhyAridn


Bitte entschuldigt meine Unwissenheit, ich habe einfach nur etwas bammel.

Ich habe letztens mit jemanden Gesprochen, bei dem HL diagnostiziert worden ist. Wir haben über seine Krankheit gesprochen und über Symptome, die Therapie und die Hürden, die mit solch einer Diagnose einhergehen. Krebs ist in meiner Familie nicht selten und ich hab einfach etwas Angst. Ich neige normalerweise nicht zur Hyperchondrie, nur war ich beunruhigt, als eber der HNO gesagt hat, dass er nicht weis warum die Knoten nur einseitig geschwollen sind und das ein Lymphom mit geringer Wahrscheinlichkeit möglich ist. Ich freue mich natürlich, wenn ihr mich in der Hinsicht etwas beruhigen konntet.

Zwack44, ich wünsche dir eine baldige Genesung, Kraft und Gesundheit.

Tvhyriyn


*Hypochondrie

ZJwac<kx44


Danke, aber mein "Fall" hat schon 2009 stattgefunden. Seit dieser Zeit bewege ich mich hier im Forum auf den Gebieten Schilddrüse und Depressionen und befasse mich aus naheliegenden Gründen auch mit den usern mit Lymphom-Ängsten. In dieser Zeit haben sich hier relativ viele Ängste manifestiert, manche user haben auf eine Biopsie bestanden, obwohl die Lage schon mit den Ergebnissen der vorhergehenden Stufen der Untersuchungskaskade abgehakt waren. Ergebnis: Möglicherweise 1 Lymphom, aber gefühlte 99 Fälle wie von BenitaB. beschrieben. LK-Krebs ist sehr selten und die Heilungsrate liegt bei 80-90 %.

T^hyrrmin


Mit der Schilddrüße hab ich auch Probleme (Hashimoto Thyreoiditis, bin männlich, 23 Jahre und hab seit der Diagnosestellung 40 kg zugenommen, die Ärzte meinen ich habe eine "sehr schöne Hashimoto")

Mit Depressionen und Ängsten weniger. Aber seitdem die Lymphknoten sich so verhalten bin ich schon etwas nervös. Vielleicht sollte ich die ganze Sache etwas entspannter angehen.

Ich bin ehrlich gesagt gar nicht mal so scharf auf eine histologische Untersuchung. ;-D

P;iMda0n50x9


Ich gehöre zu denjenigen die einen lymphknoten mit 4,5 cm entfernt bekamen, den jeder Arzt als mit hoher Wahrscheinlichkeit krebsig beurteilt hat. Es war aber nichts.

ich hatte mich in der zeit auch viel belesen. Aber wie zwecks schreibt: krebs schrumpft nicht zwischendurch.

ZLwacxk44


Thyrin, ist denn Deine Hashi-SD vernünftig eingestellt? Deine Gewichtszunahme macht meine Frage vielleicht verständlich.

T6hyrixn


Seit der Diagnose im Jahr 2006 haben mehrere Ärzte versucht, die Schilddrüße richtig einzustellen. Bisher sind daran alle gescheitert. In den Verlaufskontrollen war der TSH-Wert entweder gering überhöht oder darunter. Nun bin ich bei einem neuen Arzt der mir gesagt hat, dass meine aktuelle Dosierung zu hoch ist (200mg). Nun nehme ich abwechselnd 175 und 200 mg, mal schauen ob das passen wird. Angefangen hab ich mit 50 mg.

Z$w/ackQ4x4


Hast Du die Laborwerte unter LT200 greifbar? Sie würden mich mal interessieren. Dass man die SD nicht korrekt einstellen kann, ist ungewöhnlich.

T'hyrxin


Leider nicht. Der Bluttest wurde letzte Woche gemacht und mein Hausarzt hat mir den Befund über Facebook mitgeteilt. Die Papiere kann ich erst nach dem Praxisurlaub anfordern.

Blöd ist nur, das der Lymphknoten nochmal größer geworden ist. Abgesehen davon, dass alles was ich anschaue zittert und dass ich lauter winzige Blutpunkte auf dem Arm habe, hab ich keinerlei Symptome. Ich bin nicht müde oder abgeschlagen, hab keinen Nachtschweis und fühle mich eigentlich gut.

Welche Symptome hätte man bei einer bösartigen Erkrankung?

Zawac$k44


Blöd ist nur, das der Lymphknoten nochmal größer geworden ist.

Über welche Größenordnung reden wir da?

TQhYy1r*in


2,5 cm

ZGwarck44


Und was sagt MRT oder CT?

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