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Krebsvorsorge

L.ilaNLina


@ TestARHP:

Was solls auch mit ner Früherkennung bei Brustkrebs! Da gibts dann OPs, Chemo und davon geht man erst richtig zu Grunde, und den Krebs kriegt man eher selten wirklich weg.

Schreibst du das, weil es deine Erfahrung ist?

Ich habe nämlich gerade bei Brustkrebs im Umkreis erlebt, dass es so viel leichter, schneller und besser behandelbar ist, je früher es erkannt wurde. Wenn es erst einmal gestreut hat, ist es ungleich schwieriger und aufwendiger.

Daher denke ich, dass gerade bei sowas wie Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs die Vorsorge wirklich sinnvoll ist.

EDmilyK197x1


Ich habe keine Angst vor Krebs.Mir st es wurst ob ich am Krebs oder was anderem sterbe.Von daher bin ich es mir auch nicht wert zu den Vorsorgeuntersuchungen zu gehen.Nur vertane Zeit.

SOchw)arzweimßgrxau


Das ist schade, Emily1971 :°_

MSaumrZigha


Ich gehe jedes Jahr zur Vorsorge. Ich gehe aber auch regelmäßig zur Zahnreinigung, zum Zahnarzt und zur SD-Untersuchung. Check-Up mache ich auch regelmäßig. Wem seine Gesundheit nicht wichtig ist, kann das natürlich lassen. Das Zeitargument halte ich für ein billige Ausrede.

E9mily1697x1


Es ist kein billigesArgument.Für mich ist das Zeitverschwendung.

L.ila*Lina


ch habe keine Angst vor Krebs.Mir st es wurst ob ich am Krebs oder was anderem sterbe.

Ist dir auch egal, ob es 30 Jahre früher oder später passiert?

E9mil&y197i1


Ja,mir ist es egal,ob ich Krebs bekomme.Wenn es in 30 Jahren passiert dann bin ich über 70.Also......

DUie KQeltxin


Und wenn es jetzt passiert?

Deie $Keltxin


Mir st es wurst ob ich am Krebs oder was anderem sterbe.

Ist aber kein angenehmer Tod, da du Schmerzen ohne Ende bis zum bitteren Ende hast! Und "angenehme" Chemos, nach denen du regelmäßig über der Kloschüssel hängst, schwitzt, deine Haare verlierst, ebenfalls Schmerzen hast und deine Leukos an einer Hand abzählen kannst. :-)

Deine Lebenseinstellung ist wirklich überaus erfrischend.... :p>

SFchwa1rzsweirßgrxau


Ist aber kein angenehmer Tod, da du Schmerzen ohne Ende bis zum bitteren Ende hast! Und "angenehme" Chemos, nach denen du regelmäßig über der Kloschüssel hängst, schwitzt, deine Haare verlierst, ebenfalls Schmerzen hast und deine Leukos an einer Hand abzählen kannst. :-)

Soweit muss man es ja nicht kommen lassen. Man ist schließlich nicht gezwungen eine Chemotherapie zu machen.

Deine Lebenseinstellung ist wirklich überaus erfrischend.... :p>

Du findest es erfrischend, wenn jemand schreibt, er sei es sich selbst nicht wert, Früherkennung zu betreiben? :-/

Ich finde es traurig und wünschte, Emily1971 könnte das anders empfinden.

Aber "erfrischend" ist echt das Letzte, was mir dazu einfallen würde.

Ist ja wohl offensichtlich, dass sie das nicht sagt, weil sie so glücklich ist mit ihrem Leben.

Duie GKeltixn


Soweit muss man es ja nicht kommen lassen. Man ist schließlich nicht gezwungen eine Chemotherapie zu machen.

Natürlich wird keiner gezwungen, eine Chemo zu machen, aber dann krepiert man genauso qualvoll mit höllischen Schmerzen, nur dass man schneller stirbt. %-|

Aber "erfrischend" ist echt das Letzte, was mir dazu einfallen würde.

Das war ironisch gemeint. %-|

TzestAARHxP


@ Lila Lina

Schreibst du das, weil es deine Erfahrung ist?

Es entspricht meinen eigenen Beobachtungen.

Mir ist kein Fall bekannt, wo dank Früherkennung eine tatsächliche Heilung stattfand.

Allein, was ist da Heilung? Chemotherapien und auch Bestrahlungen verursachen ihrerseits Krebs. Auch wenn man die behandelte Krebsart wegkriegt, wartet die behandlungsbedingte Krebsart schon ]:D

Aber das ist eh reine Theorie für mich.

Meine Mutter und meine Patentante, eine Klassenkameradin und zwei Freundinnen sowie meine Schwiegermutter sind an Brustkrebs gestorben. Bei meiner Mutter wars keine Früherkennung. Da waren in beiden Brustseiten bereits mehrere Tumore und alles hatte längst gestreut. Beide hatten nicht bemerkt, dass sie schon Tumore in der Brust hatten.

Bei der Tante sah es erst nach Früherkennung aus, aber es hatte ebenfalls bereits gestreut.

Meine Mutter und auch die Patentante waren über 70 und haben eine Chemo abgelehnt, um ihre Lebensqualität möglichst lange erhalten zu können. Sie haben beide OP und Bestrahlung gemacht und waren jeweils 3 Jahre nach der Diagnose tot. Und wirklich gut ist es beiden nie mehr gegangen, schon durch die zahlreichen Bestrahlungen waren sie fix und fertig :-o .

Bei der Klassenkameradin schien es ebenfalls in Anfangsstadium zu sein, hatte aber auch schon gestreut und bei den Freundinnen wars ebenso. Alle 3 waren unter 30 und haben eine Chemo gemacht. Sie sind genau so innerhalb von 3 Jahren ab der Diagnose gestorben. Bei der Schwiegermutter war es etwas komplizierter, weil sie Verkalkungen der Milchgänge hatte, aus denen dann Krebs wurde. Zusätzlich hat sie auch über mehrere Jahre eine HET gemacht, wegen starker Wechseljahresbeschwerden. Der Krebs hat von dem Östrogen geradezu gelebt :-o . OPS und 2 Chemos haben nichts genützt.

5 Jahre nach der Diagnose war auch sie tot.

Chemo Nr. 2 hätte sie gar nicht erst anfangen dürfen, so dreckig gings ihr. Der Doc hat die Behdlg. abgebrochen- sie war schon zu schwach, um das noch weiter durchzuhalten.

Ihr Onkologe hat sich sehr um sie bemüht. Er ist der einzige Arzt, der meinem Mann und mir gegenüber mal Tacheles geredet hat :)- . Als sie gestorben war, sagte er: Krebs dauert seiner Erfahrung nach ca 5 Jahre ab der Entstehung bis zum Tod des Patienten, unabhängig von der Behandlung und auch ob diese stattfindet oder nicht. Er meinte, die Chemo oder die Bestrahlungen sind an sich schon sehr riskant, man weiss nie wirklich, wie das verkraftet wird, auch wenn man die Patienten noch so gut voruntersucht. Es sind schon viele aufgrund der Belastungen durch die Chemo und die Bestrahlungen gestorben (die Schwiemu hatte dadurch einen schweren Herzinfarkt, an dem sie fast gestorben wäre).

Der Onkologe meinte: Je nachdem, wie bald jemand nach der Diagnose stirbt, kann man die Jahre dazuzählen, bis man 5 rauskriegt, dann weiss man, wie lange ungefähr die/derjenige bereits erkrankt war, ohne es zu bemerken.

Er meinte, er hätte bergeweise Krankenakten statistisch ausgewertet, um zu diesem Ergebnis zu kommen, und es bestätigt sich für ihn jeden Tag neu.

Ganz schön ernüchternd.

Aber es war nicht der Onkologe, der mich dazu gebracht hat, nicht zu viele Vorsorgesachen in puncto Krebs zu machen und lieber möglichst unbeschwert im Hier und Jetzt zu leben. Ich hab nur einfach zu viele gesehen, die sich verzweifelt an diese grässlichen Behandlungen klammerten und dann trotzdem elend gestorben sind.

*:) *:)

_'BlHixzza_


Mir ist kein Fall bekannt, wo dank Früherkennung eine tatsächliche Heilung stattfand.

Ich bin solch ein Fall. Dank Früherkennung per Pap-Abstrich und diverser kleinerer operativer Eingriffe (Konisationen) und letztendlich einer einfachen Hysterektomie wurde bei mir nach diversen Krebs-Vorstufen ein mikroinvasives Zervix-Karzinom entfernt. Das Stadium war glücklicherweise ein so frühes, dass noch keine Einbrüche in Blut- oder Lymphgefässe vorgelegen hatten. Ich brauchte aufgrund meiner günstigen Stadieneinteilung keine Chemo- oder Strahlentherapie, auch war das Karzinom hochdifferenziert, was für ein wenig aggressives, langsames Wachstum steht.

Im Übrigen ist die Prognose z.b. des invasiven Zervixkarzinoms abhängig von Stadium, Differenzierungsgrad, Lymphknotenbefall, der Tumorart und der Behandlung. Man kann nicht pauschal sagen, dass jeder Krebspatient nach 5 Jahren verstirbt, da viele Faktoren eine Rolle spielen. Ich kenne zB aus dem Krebskompass etliche ehemalige Krebserkrankte, die schon viel, viel länger als 5 Jahre gut leben, da ihre Behandlung erfolgreich war oder ist.

Fakt ist jedenfalls, dass mir die Früherkennung mein Leben oder zumindest meine Gesundheit gerettet hat. Ansonsten wäre das Karzinom unerkannt munter gewachsen, hätte irgendwann metastisiert und zum Tode geführt. So wurde es rechtzeitig erkannt und erfolgreich entfernt.

Meine Diagnose ist jetzt fast 5 Jahre her, mir geht es sehr gut, die letzte Nachsorge war wie immer ohne Befund. Ich vermisse meine Gebärmutter nicht und lebe sehr gut ohne sie, meine Eierstöcke und damit mein Zyklus blieben ja erhalten.

E\milTy1x971


Ja,mein Leben ist erfrischend anders als das Leben anderer......zum Glück.

Es sind viele Menschen aus meiner Familie am Krebs zu Grunde gegangen.

Noch ein Grund mehr keine Vorsorge machen zu lassen.

TsestA6RHxP


@ Blizza

Oh wow, du hast wirklich Glück gehabt :)* :)* :)* @:) :)- :)- :)-

Das ist total erfreulich zu lesen :)z :)^ :)= und ich hoffe, dass du nun keinen Krebs mehr bekommst :)* :)* :)* denn es ist doch sehr sehr stressig, bis es sich dann endlich in Wohlgefallen auflöst.

Nun muss ich sagen, dass ich meine Aussage auf Brustkrebs beziehe. Ich habe einen Bekannten, der ähnliches Glück mit Darmkrebs hatte. Frühzeitig erkannt, OP, null Chemo, keine Streuungen oder Metastasen, er ist auch schon mehr als 5 Jahre gesund und putzmunter, ohne Rückfälle.

Unterleibskrebs ist schnell zu finden, sieht man meist schon am Abstrich. Ich geh 1x im Jahr zur FÄ zum Routinecheck- schon allein um zu sehen, ob meine WJ normal vonstatten gehen :=o .

*:) *:)

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