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Hirntumor?

cbroO93 hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits,

meine Freundin (22) hat, so sagt sie mir, vor etwa 9 Jahren einen gutartigen Hirntumor diagnostiziert bekommen.

Einiges von dem was sie mir erzaehlt hat, was ihr die Aertzte gesagt haben, steht allerdings etwas im Konflikt mit dem was ich im Netz ueber gutartige Hirntumoren gefunden habe.

Angeblich waechst ihr Tumor naemlich ueberhaupt nicht, und die Aertzte vermuten dass einigermaßen Chancen bestehen dass er nach abschluss ihres Koerperwachstums (also cca mit 18, das war also knapp vor 4 Jahren) nicht mehr wachsen wird. Im Netzt finde ich allerdings nur Informationen das Tumoren immer wachsen, egal ob schnell der langsam.

Ebenfalls ist sie angeblich auch eine der Ersten in unserem Land (leben am Mediteran) der dieser Fremdkoerper (Tumor?) als weißer und nicht als schwarzer Koerper festgestellt wurde.

Sie sagt die Aertzte meinen sie haette wenn alles gut geht eine Lebenserwartung von bis zu 60-70 Jahren... Ist das moeglich? Handelt es sich dabei wirklich um einen Tumor oder hat sie die Diagnose falsch verstanden (sie war ja ziemlich jung als sie es diagnostiziert bekam), oder sind unsere Aertzte einfach nur unterbelichtet?

Ich mache mir wirklich sorgen dass sie nur eine geringe Lebenserwartung hat. Bin fuer jede Meinung dankbar.

MfG,

cro93

Antworten
E"hema8ligker* ANutzer n(#4/67193)


allerdings nur Informationen das Tumoren immer wachsen

im "Netz" steht viel Mist. Das gehört definitiv dazu.

weißer und nicht als schwarzer Koerper festgestellt wurde.

Hä? Bitte? Je nachdem welcher bildgebenden Diagnostik man sich bedient, erscheinen zB im MRT Dinge schwarz/oder weiß. Das hängt mit den Bildmodalitäten zusammen (Gewichtung).

Tumor

Der Begriff des Tumors sagt in der medizinischen Sprache allein mal gar nichts aus. Wenn ich mir den Unterarm anhau und eine Beule bekomme ist das per Definitionem auch ein Tumor.

m}nexf


Und wo im Netz hast du sowas gefunden? :|N

Es stimmt nicht, dass Tumore immer wachsen. Was deine Freundin dir gesagt hat ist folglich völlig richtig. Ich wünsch ihr alles Gute, dass es bei ihr zutrifft :-)

Ist das moeglich?

Selbstverständlich. Oder mehr. Würde mich nicht relativ früh im Grab sehen, weil ein Arzt meint, ich würde eher 60-70 statt 80. 90 werden... Das ist aber auch so ziemlic der einzige Teil, der etwas arg spekulativ ist. Mit "unterbelichtet" hat das nichts zu tun.


PS: Ärzte, ohne tzt. ;-)

c6ro99x3


Hä? Bitte? Je nachdem welcher bildgebenden Diagnostik man sich bedient, erscheinen zB im MRT Dinge schwarz/oder weiß. Das hängt mit den Bildmodalitäten zusammen (Gewichtung).

Ich gebe nur wieder, was sie mir gesagt hat, sie war wie gesagt noch ziemlich jung bei der Diagnose, kann also sein dass sie was falsch verstanden hat.

Und wo im Netz hast du sowas gefunden?

So ziemlich in jedem Artikel den ich ueber gutartige Hirntumore sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch gefunden habe.

Z"wlackv44


im "Netz" steht viel Mist. Das gehört definitiv dazu.

Ich habe einen Tumor im Unterkiefer (Kieferwinkel). Wurde 2009 entdeckt und ist seitdem NICHT gewachsen; macht auch keine Beschwerden.

mdn#ef


So ziemlich in jedem Artikel den ich ueber gutartige Hirntumore sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch gefunden habe.

Da kann nicht sein. Bitte um ein Beispiel. Oder zwei.

d%evifli7ndisg?uixse


Ist das jetzt wirklich nötig, die Recherchekompetenz der TE abzuprüfen? Sie hat ANGST um ihre Freundin! Ich denke, daß Informationen (um die sie gebeten hat) ihr jetzt am meisten helfen. Wenn ihr Dinge wißt, die die Aussagen der Ärzte unterstützen und den Befürchtungen der TE widersprechen, dann ist das doch genau das, was sie sich erhofft!

djevilifnd?isxguise


Huch! Oder DER TE. Schwer zu sagen.

m[nexf


Die Information, dass es nicht stimmt, gab es gleichzeit auch.

Und nein, das ist nicht unbedingt nötig. Es interessiert mich aber, ob tatsächlich seriöse Quellen so etwas schreiben.

Ist mein Interesse so schlimm? Dann entschuldige ich mich natürlich vielmals für diese unfassbar dreiste Nachfrage, verzeih'.

dQevili%ndiOsguisxe


Deine Formulierung ("das kann nicht sein") läßt mich persönlich eher Kritik als Neugier assoziieren. Aber eigentlich meine ich den Gesamtverlauf dieses Threads, der eher auf die implizite Aussage "ich vertraue den Ärzten nicht" reagiert (was für manche offenbar ein Frevel ist) als auf die Besorgnis. Kennt das denn keiner, daß man halt einfach Angst hat und daher negative Aussagen stärker wahrnimmt als positive?

Natürlich kann jeder kritisieren oder in Frage stellen, was er will. Das gilt dann aber nicht nur für die, die den/die TE kritisch sehen, sondern auch für den/die TE sowie für die Kritik an der Kritik. So, jetzt hör ich auf, den Faden zu stören, meine Absicht war eigentlich genau das Gegenteil.

dzevi#l2indisIguixse


@:) War alles nicht so zickig gemeint, wie es sich liest. Formulieren liegt mir heute nicht.

mZnef


Neugier war die Frage nach Beispielen. Das "Kann nicht sein" war eine Feststellung, da man eben nicht sagen kann "Tumore wachsen immer. Manche vielleicht langsam, aber etwas Wachstum ist immer vorhanden". Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass das überall steht.

"ich vertraue den Ärzten nicht"

Also für mich ist das definitiv kein Frevel. Ich vertrau ihnen sicher auch nicht blind und verifiziere wichtige Dinge natürlich. Aber dass sie wegen dieser Aussage unterbelichtet sind, kann man eben wirklich nicht sagen. :-)

m#ar{ipo.sa


Handelt es sich dabei wirklich um einen Tumor oder hat sie die Diagnose falsch verstanden (sie war ja ziemlich jung als sie es diagnostiziert bekam), oder sind unsere Aertzte einfach nur unterbelichtet?

Natürlich, die Ärzte sind unterbelichtet. %-| Und wie soll hier jemand die Diagnose beurteilen, wenn die genaue Diagnose gar nicht bekannt ist?

So ziemlich in jedem Artikel den ich ueber gutartige Hirntumore sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch gefunden habe.

Im Internet findet man sehr viel Müll, aber auch wertvolle und wissenschaftlich einwandfreie Ergebnisse, aber sie nützen dem Laien oft nichts, weil er sie einfach nicht versteht. Wenn Deine Freundin (nicht Du!) die Bezeichnung des Tumors wissen will, dann soll sie bei den Ärzten von damals nachfragen.

Ansonsten sollte man sie mit dem Thema in Ruhe lassen.

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