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Kernatypien nach OP einer Ovarialzyste

M2ahgxet hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe eigentlich schon einen Thread gestartet, im Bereich Gynäkologie. Da ging es lediglich um die Bauchspiegelung und Entfernung einer Obarialzyste.

Gestern erhielt ich den histologischen Befund bei meiner Frauenärztin. Die Zyste war ein "Muzinöses Zystadenom", was auf den ersten Blick nichts weiter tragisches ist. Anfangs dachte sie im Ultraschall, es sei eine Endomtriosezyste- Endo urde bei mir aber nicht festgestellt. Scheinbar sehen Endo-Zysten und muzinöe Zysten auf dem Ultraschall ähnlich aus.

Beunruhigt wurde ich dann durch die Nachricht, dass auffällige Zellgruppen im Douglas-Sekret gefunden wurden.

Genauer gesagt "hämmorhagische Flüssigkeit mit Mesothelzellen und Leokozyten sowie vereinzelte epithelialen knospenförmigen Zellgruppen mit minimalen Kernatypien".

Es wurde trotz der gutartigen Erscheinung der Zyste eben so ein Tumormarker (Antikörper Ber-EP4) gefunden.

Die Frauenärztin war ehrlich und gab zu, dass sie selbst nichts genaueres weiß. sie selbst denkt, es könnte sich um einen Borderline Tumor handeln. Habe Donnerstag noch einen Termin mit der Ärztin, die mich operiert hat.

Im endgültigen Entlassungsbrief steht außerdem, dass empfohlen wird, in drei Monaten noch einmal zu laparoskopieren, um den Eierstock noch einmal genau zu untersuchen.

Mir geht es nicht so gut / bin ziemlich verunsichert.

Hat eine von euch schon einmal was von dem Borderline-Tumor gehört? Ich bin doch erst Anfang 30, hab noch keine Kinder und möchte unbedingt welche!

Antworten
MDasget


So,

leider hat mir damals keiner geantwortet. 'Krebsangst' passt aber immer noch.

Ich hatte letzten Donnerstag eine diagnostische Laparoskopie, die mir damals bei der Zystentfernung aufgrund der Tumormarker empfohlen wurde.

Die OP verlief ok, ich hatte wieder einer Drainage und damit einhergehend Schmerzen. Nun schone ich mich und lasse die Wunden heilen.

Die Ärztin meinte, dass von diversen Stellen meines Unterleibs Proben entnommen wurden. An sich sah bis auf eine kleine Stelle alles unauffällig aus. Nur an dem linken Eierstock, möglicherweise da wo zuletzt die Zyste gewachsen war, fanden sie ein kleines 'Pickelchen'. Dieses Pickelchen sah wohl nicht weiter bösartig aus, aber es scheint nicht ganz klar zu sein, was es ist.

Nun stellen die Ärzte den Fall einer Tumorkonferenz der Berliner Charité vor, welche wohl alle zwei Wochen stattfindet.

Ich muss aber so und so noch eine Weile auf die Histologie warten.

Ich habe einfach Angst vor dem Ergebnis. Auch habe ich noch keine eigenen Kinder und doch einen größer werdenden Kinderwunsch...

Mäh...

Warum ich hier schreibe weiß ich auch nicht so recht... beim letzten Mal hat ja ach niemand geantwortet. Vielleicht weil ich keine Frage gestellt habe?

auch wenn hier keine Frage steht, würde eich mich über ein paar Worte echt freuen.

Maget

ZNwa6ck4x4


Hallo Maget,

ich bin kein Arzt, aber unter einem Borderline-Tumor ("borderline" heißt Grenze) stelle ich mir einen Tumor vor, der sich irgendwo in der Grauzone zwischen gut- und bösartig herumtreibt. Ein paar atypische Zellen machen ja noch keinen Krebs aus, und Du bist noch inmitten der Entscheidungsfindung Deiner Ärzte. Ich weiß zwar aus eigener Erfahrung, dass das Warten auf histologische Ergebnisse keine Zeit ist, in der man morgens mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen aus dem Bett springt, aber dass Du Deinen Kiwu schon davonschwimmen siehst, verwundert mich schon ein wenig. "Let us cross the bridge when we come to it"! Gib Deinen Ärzten die Chance, Deinen Fall in ihrer Tumorkonferenz zu besprechen, dann wirst Du über das Ergebnis informiert und läßt Dich ausführlich beraten, welche Konsequenzen Du am besten daraus ziehst. Eine meiner früheren Tanzpartnerinnen mußte sich in jungen Jahren von einem ihrer Eierstöcke trennen, hat danach noch 5 Kinder in die Welt gesetzt und geht heute gesund auf die 70 zu. Ich hoffe, dieses Beispiel vermag Dich etwas zu beruhigen.

Wenn Du nicht weißt, wie Du Dir die Zeit vertreiben sollst, google nach "Antikörper Ber-EP4" - dann erkennst Du, wie komplex diese Materie ist, und wirst von Dir aus wollen, dass da keine Entscheidung übers Knie gebrochen wird.

Ich wünsche Dir alles Gute! :)* @:) :)*

MZag0et


Hi,

nur kurz: die Histologie war unauffällig!!!!!!!!!!!!!!!

Drei Monate die Ungewissheit... und nun: Yeah!

Jetzt will ich Mama werden!

MAget

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