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Dickdarmschmerzen seit mehreren Monaten

GWregoAr974 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen ,

zu meiner Person, ich bin 21 Jahre alt und habe mich dazu entschieden, Erfahrungen im Netz über die Schmerzen zu suchen, die ich seit mehreren Monaten bzw Jahren empfinde.

Seit gut 1-2 Jahren habe ich sehr oft Schmerzen am linken Bauchbereich, höchstwahrscheinlich am Dickdarm. Die Schmerzen sind da, sind aber nicht so stark, sodass ich sie ignorieren kann, weil ich bis heute dachte, dass dies an meiner schlechten Ernährung liegt, was ich immer noch nicht ausschließen möchte.

Ich muss gestehen, oft auf die Toilette muss ich im Vergleich zu den anderen Menschen nicht, hatte auch mit Verstopfung zu kämpfen. Am Stuhlgang direkt kann ich nichts Wichtiges bemerken. Kein Blut oder ähnliches.

Nachts wenn ich liege, spüre ich die Schmerzen vermehrt, ändert sich sogar nach der Art, wie ich liege.

Also auf die linke Seite kann ich mich nicht legen, da so die Schmerzen auf jeden Fall zu spüren sind. Auf der rechten Seite weniger bis kaum. Wenn ich auf meinem Rücken liege, habe ich in den letzten Tagen bemerkt, dass ich Schmerzen am Hinterbereich bzw After spüren kann, obwohl das Liegen auf dem Rücken immer die beste Methode war.

Meine Frage, habt ihr auch mit solchen Schmerzen zutun gehabt?

Ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit sehr großen Angst davor habe in Bezug auf Darmkrebs. Deshalb habe ich mir vorgenommen,in kürze eine Darmspiegelung durchführen zu lassen.

Die Schmerzen, die eigentlich immer noch zu ignorieren sind, spüre ich schon wie erwähnt seit knapp 2 Jahren. In Stresssituationen auch sehr sehr oft.

Es fühlt sich irgendwie alles verengt an, als ob da nichts durchkommen kann.

Antworten
D(ahli-engOarjtxen


Hallo!

Was sagt denn der Arzt dazu?

Ich könnte mir schon vorstellen, dass es an deiner Verdauung liegen könnte. Vielleicht ist es auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Geh zum Arzt und schildere deine Beschwerden. Darmkrebs ist sicherlich mit das unwahrscheinlichste bei deinen derzeitigen Symptomen! Aber abgeklärt sollte es schon werden.

Gute Besserung!

G'regGord9x4


Hallo und vielen Dank für deine Antwort.

Angefangen hat das Ganze kurz vor meinen Prüfungen damals mit ganz einfachen Erdbeeren, die ich kurz nach dem Einkaufen gegessen habe. Dabei habe ich leider auf das Waschen der Erdbeere verzichtet.

Hört sich eigentlich nicht so schlimm an, jedoch hatte ich am nächsten Tage sehr schlimme Bauchschmerzen mit 3-4 Durchfall innerhalb von 1-2 Stunden. So viel Schmerz am Bauchbereich hatte ich noch nie zuvor.

Und wenn ich mich gut erinnern kann, ging ab dieser Zeit der Schmerz am linken Bauchbereich los. Wie erwähnt, musste ich meine Prüfungen verschieben, hatte dann Wochen und Monate später erneut vor den Prüfungen vor Stress und Angst den selben Schmerz, Durchfall etc.

Ich muss auch zugeben, zu dieser Zeit mit meinen 18 und 19 Jahren, habe ich mich sehr ungesund ernährt. Am Tag 2 Mahlzeiten und mindestens 2 Woche Fast Food. Wiege auch nur 57 KG und habe Schwierigkeiten, zuzunehmen. So viel erstmal dazu.

Natürlich habe ich zu dieser Zeit einen Arzt aufgesucht. Die ersten Gespräche endeten jedoch mit der Annahme, dass die Nervosität und der ganze Stress mich so sehr belastet, dass ich davon Magenschmerzen kriege. Ich muss auch zugeben, ich mache mir über die kleinsten Sachen sehr viele Gedanken, egal ob von gestern oder vor 5 Jahren.

Nun hat mir mein Arzt jedoch empfohlen, falls die Situation nicht besser wird, eine Darmspiegelung notwendig ist. Ich aber, wie es mir auch passt, habe diese bis heute verweigert.

Beobachtend kann ich wiederholen, dass ich im Vergleich zu den anderen Menschen, auch in meiner Familie, nicht oft auf die Toilette muss. Ich musste schon mir Fragen anhören, wann ich denn das letzte Mal eine Toilette aufsuchen musste.

Mein Stuhlgang jedoch ist sehr trocken, Durchfall bis heute eventuell 1-2 mal.

Ich kann mir einfach nicht erklären, was seit 1-2 Jahren mich belastet. Ich dachte mir immer, irgendwann sind die Schmerzen weg. Aber wenn ich jetzt fühle, dass ich gerade nicht auf meinem Rücken liegen kann, weil ich den Druck von meinem Bett am After spüre, mache ich mir ernsthafte Gedanken. Die Haltung auf die linke Seite, sodass der Dickdarm 'unten' liegt, führt nur noch zu mehr Schmerzen, als ob mein Dickdarm zerquetscht wird.

Auch habe ich Blähungen, die teilweise drücken und kurz vor der Ausscheidung nachgeben.

Nun habe ich etwas recherchiert, möglich kann eine chronische Darmentzündung sein, die im längeren Zeitraum durchaus zu Darmkrebs führen kann. Und ich habe diese Schmerzen schon sehr lange.

Aber Symptome wie Blut im Stuhl, Durchfall, Übelkeit etc sind nicht zu erkennen. Gewichtsverlust war schon immer ein Problem, daher mal hier ausgeblendet.

Ich kann die Schmerzen auch ganz gut zuordnen finde ich. Weit am unteren Bereich des Dickdarms kurz vor dem After.

D{ahlCieXngaxrten


Achte mal darauf, ob deine Beschwerden schlimmer werden, wenn du so was "kleines" isst - also wie z.B. die kleinen Pickel auf den Erdbeeren ... vielleicht hast du gereizte Divertikel im Darm. Die kann man ganz gut in den Griff bekommen mit einer entsprechenden Diät. Da du ja sicherlich googlest, google mal nach "Divertikulitis" ... aber es muss nicht immer gleich schlimm entzündet sein. Oft hilft schon die Umstellung der Essgewohnheiten.

Allerdings ist Stress auch immer schlecht für den Darm ... auch und gerade der Stress, wenn man sich so viele Gedanken um seine Gesundheit macht! ;-)

Byenit"aB.


WEnn ich das so lese, kratze ich doch am Kopf. Wird lang und breit erklärt, dass man sich Gedanken macht um Sachen von jetzt und auch von früher, gleichzeitg wird berichtet von der ungesunden Ernährung.

Wenn ich ein Darmproblem habe, schaue ich mal, was ich denn esse. Als 1. bitte sehr.

Und wenn das unter aller Kanone ist, drehe ich dran. Und zwar nicht nur für 2 Tage sondern über Wochen hinweg. Entweder ist es mir ernst oder nicht....Und dann schaue ich weiter. Ändert sich etwas.

Stuhlfrequenz lange und dann hart. Da würde ich doch auch mal Gedanken in die Richtung verschwenden.... Flohsamen, Leinsamen etc. ausprobieren. Dazu viel trinken.

Getreide wird oft gar nicht vertragen, angeblich sooo gesund, für einige Menschen der Grund für Schmerzen.

Man mache sich doch auch mal Gedanken, sich über das Darmgeschehen zu informieren. Darm mit Charme und Weizenwampe sind Bücher, die sich damit befassen. Hab ich kein Geld die Bücher zu kaufen, gehe ich in eine Bücherei.

Und ja, eine Diagnostik wäre ganz gut. Darmspiegelung, Darmröntgen. Wer nicht so oft auf Klo kann, hat vielleicht auch einen zu langen Darm, der hängt dann durch und es staut sich (hatte ich zum Beispiel).

Vielleicht liegen auch Unverträglichkeiten vor. Nicht nur durch Getreide sondern auch durch das hier angeführte schlechte Essen durch Nahrungszusätze. Oder Milchprodukte. Oder Fructose oder oder oder.... Kann man für sich durch Auslassen auch feststellen, ansonsten gibt es Tests. Aber die sind nicht miteinander gekoppelt.

Da wird nicht die Bratwurst mit Currysoße mit einem Kaugummi Sorbit und dann ein Eis mit Verdickern zusammen mit Lactose geprüft , was für sich einzeln vielleicht keine Probleme macht, zusammen aber schon....

Ernährungstagebuch führen. Befindlichkeit nortieren. Über alles. Und nach Wochen sehen, wo der rote Faden verläuft...

Aber erst einmal die Nahrung optimieren. Dort probieren. Ein Gastroenterologe hört es auch gerne, wenn man ihm sagt, die Nahrungsaufnahme ist natürlich und ohne künstliche Zusätze. Läßt doch schon mal Einsatz erkennen.

CvarXaemala P2


Seelisch, Geistiges und der Körper sind meiner Meinung nach nicht voneinander zu trennen. Gefühle, Gedanken und was das Umfeld und die Ernährung angeht sind eher einheitlich zu betrachten.

Wenn du vor den Prüfungen keine Probleme gehabt hast, du dich aber über Jahre schlecht ernährt hast, dann hast du vielleicht einige Mängel an Nährstoffen, die latent vorhanden sind. Kommt es dann zu einer Ausnahmesituation, die mit Stress verbunden ist und zu einem weiteren Auslöser, vielleicht ordentlich gespritzte, behandelte Erdbeeren, dann kann es zu einer Überlastung im System kommen. Ob die Erdbeeren behandelt waren, kann man natürlich nicht wissen, aber wenn es um die Winterzeit gewesen ist oder im Frühjahr, als es noch keine heimischen Erdbeeren gegeben hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, das sie mehr behandelt waren als im Mai/Juni. Im Normalfall machen einem einzelne Komponenten wie kurzzeitiger Stress, kurzzeitige falsche Ernährung und behandeltes Essen nichts aus. Die Summe von allem zusammen und die Dauer können aber zu einer Veränderung im Stoffwechsel und zu einem Warnsignal werden, dass man etwas ändern muss.

Der Körper hat zudem ein Zellgedächtnis. Wenn einmal eine Kombination von Belastungen aufgetreten ist, dann behält er das Warnsignal bei, bis man mal näher anschaut. Da wäre die Ernährung. Es gibt unendlich viele Meinungen zu der Ernährung und was für den einen das Non plus Ultra ist, muss es für den anderen noch lange nicht sein. Da hört man am besten auf sich selbst und probiert auch aus, was einem gut tut und was nicht, ohne in irgendwelche Extreme zu verfallen, die in ein paar Jahren schon nicht mehr wahr sind. Vitamine und Mineralstoffe würde ich bei dem Gewicht testen lassen. Vitamin D, Ferretin, Selen, Zink, Kupfer, Eisen, B12, Folsäure, Mangan, Magnesium, Calcium.

Am besten wäre eine Messung im Vollblut, aber das zahlen die Kassen leider nicht im Gegensatz zu den Privaten. Aber einige Werte zahlt auch die Kasse. Dann ist es wichtig, dass man die Werte auch lesen kann.

Es ist auch möglich, dass du durch deine ungesunde Lebensweise eine Fehlbesiedlung des Darms mit Candida oder anderen Bakterienstämmen hast. Den Candida kann man in einer Stuhlprobe feststellen lassen, wenn man dreimal am Tag ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Obstessig trinkt und das drei Tage vor der Stuhluntersuchung. Das soll ein falsches Negativergebnis verhindern.

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