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Krebsangst durch Benzol

G>ast1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

vor einigen Monaten bemerkte ich beim Einsteigen in mein Auto, dass es irgendwie nach Benzin roch. Ich hab gleich meine Eltern geholt, um zu gucken, ob die das auch riechen. Haben sie. Aber mein Vater meinte, er glaubt nicht, dass es Benzin ist, sondern es rieche irgendwie nach etwas anderem.

Naja, jedenfalls bin ich damit nicht mehr gefahren, sondern mein Vater hat es in die Werkstatt gebracht. Dort hat niemand was gefunden. Angeblich ist alles in bester Ordnung und es ist eigentlich gar nicht möglich, dass es nach Benzin riecht. Naja, sie scheinen es dann noch etwas ausgelüftet zu haben, denn als das Auto wieder da war, roch es erstmal nicht mehr.

Nun habe ich aber an manchen Tagen immer noch das Gefühl, dass es riecht. Nicht mehr so stark, aber beim Einsteigen merke ich es manchmal. Besonders als es letzten Monat so heiß war, habe ich das wahrgenommen. An manchen Tagen aber wiederum nicht. Auch meine Mutter hat es einmal wieder gerochen, aber auch sie denkt plötzlich, dass es kein Benzin ist, sondern etwas anderes.

Naja, aber da das Auto ja überprüft wurde, bin ich in letzter Zeit trotzdem damit gefahren. Ich hatte Semesterferien und war nicht oft unterwegs, deshalb bin ich nur selten gefahren. Aber nun ist wieder Uni, und ich fahre täglich 45 Minuten darin. Diese Woche habe ich nichts gerochen, aber ich habe auch immer die Fenster geöffnet, selbst wenn es eigentlich zu kalt dafür ist. Sicher ist sicher.

Trotzdem habe ich immer noch Angst, dass da eventuell doch noch Benzin ist. Oder besser gesagt Benzol. Denn das Einatmen von Benzol soll doch angeblich Krebs auslösen, oder? Ich habe mal meine Ärztin vor einigen Wochen gefragt und die meinte zwar, bei meinen wenigen Fahrten, noch dazu mit offenem Fenster, ist sicher nichts passiert. Aber mittlerweile bin ich ja schon öfter und länger mit dem Auto gefahren. Und auch wenn ich den Geruch im Moment nicht wahrnehme. Ich habe trotzdem Angst, dass da noch was ist. Und dass ich schon seit Wochen Benzol einatme und es schon Schäden angerichtet hat.

Was denkt ihr darüber? Übertreibe ich? Oder sind meine Sorgen begründet?

Antworten
s)tarr<y_nxight


Wie sollte denn Benzol in das Auto gekommen sein? ???

Gbastx1


Ist in Benzin nicht Benzol drin? Jedenfalls hab ich gelesen, dass das Einatmen von Benzin bzw. den Dämpfen schwere gesundheitliche Schäden auslösen kann, u.a. Leukämie, Lymphdrüsenkrebs oder Lungenkrebs.

[[http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00228/02968/index.html?lang=de]]

keleBinepr_drac^hensTtxern


Wenn es im Auto nach Benzin riecht, stimmt meist was mit dem Auspuff nicht, hatte ich auch schon.

s<taXrry|_nigxht


Aber oben schreibt der/die TE doch, es riecht gar nicht nach Benzin, sondern nach etwas anderem ???

Ktle1ine?Hexe21


Wenn das so gefährlich wäre, müssten doch alle Angestellte einer Tankstelle nach ein paar Wochen Krebs bekommen ???

Z im


kann schon sein, es gibt Autos, wo die Leitungen aus Kunststoff sind und durch den Innenraum verlegt sind, da gabs mal ein technisches Problem bei einer italienischen Autofirma.

Komisch gerochen hats bei mir auch in Auto, hab dann den Luftfilter für den Innenraum gewechselt und den Lüftungskasten ausgeräumt, war viel Dreck drinnen.

C#araWmala 2


Gedanken um Krebs würde ich mir keine machen, bei diesen Mengen. Wenn jemand dreißig Jahre eine Tankstelle ohne Abluft bedient, wie früher von Hand, als Dienstleistung, dann besteht die Möglichkeit, dass er durch die täglichen Dämpfe einige Krankheiten bekommen kann.

Was könnte das bei dir sein: Vielleicht die Klimaanlage. Diese kann verkeimen mit der Zeit. Man kann sie dann reinigen lassen.

Vielleicht lässt du aber auch die Kupplung während des Fahrens unbewusst schleifen, denn die muss man entweder ganz durchdrücken oder sie nicht allzulange im Schleifzustand belassen, wie beim Anfahren und Bremsen. Fährt man aber bergab oder so, dann gewöhnen manche Personen sich an, sie im Schleifzustand immer halb durchgedrückt während des Bremsens sie so zu benutzen. Das stinkt ganz schön, je nach Dauer ect. Außerdem geht sie davon kaputt und sie verglast. Also mal schauen, was man hier für Angewohnheiten hat.

GUrautxon


Übertreibe ich?

Ja, eindeutig!

Oder sind meine Sorgen begründet?

Ja, auf jeden Fall!

Denn wie hier schon gesagt wurde, verursacht das gelegentliche Einatmen von Benzindämpfen sicher noch keinen Krebs.

Zumal man im Alltag unzählige Substanzen einatmet (Benzindämpfe beim Tanken, Autoabgase, Feinstaub, Zigarettenrauch etc.), die sicher nicht gesund sind, die aber in dieser geringen Dosis keinen Schaden anrichten.

Bedenke auch, daß die Geruchsschwelle von manchen Substanzen sehr gering ist und man sie schon riecht, obwohl die Konzentration noch unschädlich ist.

Also mach dir da mal keinen Kopf!

GMrqautoxn


Vielleicht die Klimaanlage. Diese kann verkeimen mit der Zeit.

Vielleicht lässt du aber auch die Kupplung während des Fahrens unbewusst schleifen

Das sind aber beides Dinge, die in keinster Weise einen Geruch entstehen lassen, der im Entferntesten an Benzin oder Benzol erinnert.

CZara1ma?la x2


Das stimmt Grauton, aber die Wahrnehmung ist bei jedem anders, was Gerüche angeht, oftmals kommt es sogar darauf an, was man als erstes denkt und wie man es interpretiert.

Gxrauxton


aber die Wahrnehmung ist bei jedem anders, was Gerüche angeht

Das stimmt zwar schon, aber die von dir beschriebenen Szenarien verursachen Gerüche, die von Benzingeruch so weit entfernt sind, daß man da nicht mal bei einer sehr verschobenen Wahrnehmung drauf kommen könnte.

Den Geruch von z.B. Rosenblüten und Kot werden wohl auch Menschen mit den unterschiedlichsten Wahrnehmungen nicht als identisch bezeichnen.

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