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Lymphknoten Lendenbereich?

y3alanxo hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin männlich, 25 Jahre alt und habe seit ein paar Monaten ab und zu Schmerzen im linken Oberschenkel und in der Leistengegend (allerdings mehr am Oberschenkel). Mal fühlt es sich an wie Knochenschmerzen, mal wie Muskelschmerzen.

Gestern abend haben die Schmerzen teilweise bis zur linken Lendengegend ausgestrahlt. Dort habe ich dann ein bisschen rumgedrückt und gemerkt, dass links neben der Lendenwirbelsäule eine Art Knubbel etwa 1-2 cm unter der haut ist, der sich nicht verschieben lässt. Dieser ist geschätzt 2 cm groß und schmerzt nicht (nur nach rumdrücken jetzt etwas). Er ist ziemlich genau dort lokalisiert, wo man normalerweise Schmerzen hat, wenn man ein Hexenschuss hat.

Kann das ein Lymphknoten sein? ich habe ein bisschen recherchiert und nichts gelesen, dass jemand in dieser Gegend ein Lymphknoten ertastet. Viele Leute berichten von Lymphknoten in der Leiste (vorne), aber bei mir ist dieser Knubbel eben hinten über dem Po neben der Lendenwirbelsäule.

Schmerzen in der Leistengegend und Lymphknoten im hinteren Bauchraum können ja auf Hodenkrebs hindeuten, allerdings war ich vor etwa 4 Monaten beim Urologen und habe meine Hoden, Blase und Nieren durch Ultraschall untersuchen lassen, ohne Befund.

Sind geschwollene Lymphknoten im hinteren Bauchraum von außen spürbar?

Weiterhin habe ich seit 2 Wochen Schmerzen in der Brust (ohne Atemnot, ohne Husten), welche für mich nicht lokalisierbar sind, weil sie so oft die Position ändern und meistens nur abends vorhanden sind. Diese Schmerzen sind manchmal mittig (Brustbein) und manchmal links und rechts unter den Schultern und manchmal ganz unten im Brustkorb auf Höhe der Nieren. Die Schmerzen machen sich manchmal nur durch ein Kribbeln bemerkbar und manchmal durch eine Art Ziehen oder Druckgefühl. Ich hatte auch schon 2 Tage, an denen bei mir das Schlucken von Nahrung (nicht beim trinken oder Speichel schlucken) leicht schmerzte im Bereich des Brustbeins.

Ich habe einen Lymphknoten am linken Schlüsselbein (Übergang Hals und Schlüsselbein), welcher 1,4 cm groß ist und durch ein HNO Arzt bereits mit Ultraschall gecheckt wurde (seiner Meinung nach unauffällig).

B-Symptome von Lymphdrüsenkrebs habe ich nicht, nur selten mal Nachtschweiß (alle 2 Monate für 1 Nacht), ich vermute allerdings, dass dahinter meine Sorgen über eine ernste Erkrankung stecken. Ich habe diesen Nachtschweiß immer dann, wenn ich am Tag vorher durch Panik viele Krebsforen durchschaue und dann nachts davon träume.

Irgendwie habe ich momentan die Sorge, dass sämtliche von mir genannten Probleme zusammen durch eine Krankheit verursacht werden.

Nochmal meine wichtigsten Fragen:

Gibt es spürbare Lymphknoten im Lendenbereich?

Was kann hinter den Brustschmerzen stecken? An Lungenkrebs denke ich nicht wirklich, da ich 25 Jahre alt und schon immer Nichtraucher bin.

Kann es sein, dass beim Urologen beim Ultraschall damals was übersehen wurde an den Hoden?

Vielen Dank schonmal

Antworten
pXin.pha\bian


Hallo yalano,

gestatte mir bitte vorab diesen HINWEIS: Hier im (Fach)Forum schreiben/unterhalten sich LAIEN miteinander - Eine thematisierte AW (wie hier folgend) soll Dir dahin wohl eine mögliche Hilfestellung bzw./und/oder eine Unterstützung sein, dennoch ... Beachte bitte - vor allem für dieses Forum "KrebsAngst" - dass dies keinesfalls die Bewertung durch einen (Fach)Arzt ersetzt! :-)

... und noch: in Kenntnis des Inhaltes Deines Fadens 704521 (Was ist das?) – sind rückbezgl . Erklärungsansätze inhaltlich dahin möglich.

Manche umfängliche Darstellung ist der Komplexität der hier zu Grunde liegenden Thematik geschuldet und dient einzig dem besseren Verständnis ...

Zuerst -

Deine Darstellungen auch in diesem Fadentext laufen in Summe wieder auf die konkretisierte Verdachtsäußerung hinaus, ein malignes Tumorgeschehen im Bereich Deiner Hoden könnte vorliegen und für das zur Zeit "diffus vorliegende Beschwerdebild" verantwortlich sein.

Du hast sehr gut und akribisch die zu Grunde liegende med. Symptomatik recherchiert, hier optimal leserlich aufbereitet und auch bereits mit quasi differenzialdiagnostischen Argumenten zielführend (> Tumorverdacht) versehen ... Gratulation! :)^ :)z

Ist es überhaupt möglich, dass ich seit 2.5 Jahren Hodenkrebs habe und die beschriebenen Schmerzen (Blase, Nieren, Oberschenkel, Oberarm) nie schlimmer geworden sind und teilweise für Wochen verschwinden? (704521) ...

Kann es sein, dass beim Urologen beim Ultraschall damals was übersehen wurde an den Hoden? (712969)

... in Würdigung all Deiner dazu gemachten Ausführungen , würde ich sagen NEIN – mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit liegt hier für Dein derzeitiges Beschwerdebild kein maligner (bösartiger) Hodentumor vor.

Aus diesen Gründen -

> der von Dir beschriebene Zeitraum von "2,5 Jahren" (unbemerkt!) ... ist selbst für die, sich sehr langsam entwickelnden und zu Beginn auch schmerzunempfindlichen (~Keimzell) Tumore [ EX – 90% aller malignen Hodentumore sind dahin klassifiziert ] ein dafür viel zu weit gegriffenes Zeitfenster – denn:

> die sog. sekundären Beschwerden z.Bsp. Gewichtsverlust, unspezifische Rückschmerzen gleich einer klass. Ischialgie, teilweise akute Dyspnoe (~Atemnot), neurologische Ausfälle, etc., hätten Dich bereits massiv auf dieses spez. Tumorgeschehen hingewiesen ... weil diese Art von H.Tumoren sehr frühzeitig Metastasieren (~Absiedelungen d. Tumors)

[ EX – Metastasierung bei malignen (Keimzell)Tumoren – erfolgt diese primär lymphogen, also über das Lymphsystem > hierbei jedoch nicht in die Leisten(lymph)drüsen (!) sondern über die Lymphbahnen des Samenstranges durch den Leistenkanal direkt in die paraaortalen Lymphknoten – in Höhe der Nierengefäße. Die sekundär M. erfolgt hämatogen, also direkt via Blutbahn. Absiedelungen (~Metastasen) finden sich dann meist in Lunge, Leber, Knochen und auch im Gehirn.]

> auf Grund Deiner Beobachtungen des eigenen Körpers sowie den bisher von dir dazu angeregten ärztlichen Befundungen (Bsp. Urologe) ist auch hier – über den "UMWEG" (mittels Diagnose eindeutiger Sekundärbeschwerden) ein Rückschluß auf das Vorliegen eines malignen Hodentumors eigentlich ausgeschlossen ... vor allem auch deshalb, da bestehende Sekundärbeschw. (in jeder Ausprägung) irreversible pathologische Vorgänge sind, sich also selbständig nicht wieder zurückbilden, stattdessen sich mit zunehmendem Zeitfaktor nur verschlechtern ... Dies ist, weil von Dir hier auch nicht beschrieben, offensichtlich zum Glück nicht der Fall ! :)^

> der "Ultraschall" (~Sonographie) Deiner Hoden durch den Urologen, hätte in jedem Fall eine zelluläre Veränderung im Schallbild gezeigt und den Arzt dazu veranlasst eine weitergehendere, intensivere Anamnese zu veranlassen, Bsp. eine gezielte Blutbildkontrolle > suche mit sog. Tumormarkern > hier z.Bsp. ß-HCG, AFP, LDH – sowie weiterführende Bildkontrollunter- suchungen (~Staging: Rö-/CT-Thorax, MRT, etc.) u.a. ...

Da, wie Du ebenso mitteilst, dass dieser erste Bildbefund auch "negativ" war, also zum Glück auch hier kein krankhaftes Vorliegen des geschallten Gewebes zeigte – bekräftigt die Vermutung, dass bei Dir kein maligner Hodentumor vorliegen dürfte ... :)z

Klingt noch nicht ganz so überzeugend? ":/

... wenn jemand was dazu schreiben könnte, der ähnliche Erfahrungen (leider) gemacht hat .. (704521)

Maldescensus bzw. Nondescensus testis (~Hodenretention) bezeichnet das "entwick- lungstechnische" Ausbleiben des Abwanderns eines und/oder auch beider Hoden (med.: sg.: ~testikel/pl.: ~testis) in das Skrotum (~Hodensack). Dies wird lt. deskriptiver Medizin u. der med. Statistik in ca. 4% aller männlichen Neugebohrenen/Jahr diagnostiziert. (Quelle: WHO, vgl.. Buchta/Sönnichsen).

Je nach Lokalisation der "verbliebenen” Hoden wird unterschieden nach z.Bsp. Gleit- und Pendelhoden, Kryptorchismus (~beide Hoden weder sicht- noch tastbar > Retentio testis abdominalis ~ Hoden vorhanden, aber im Bauchraum oder > Anorchie = Fehlanzeige > No Balls/Bulbs! ... ) oder wie bei mir diagnostiziert: Retentio testis inguinalis, re. als Sonderform des sog. Gleithodens – der Hoden lag hier fest im Leistenkanal. Sein linkes Pendant galt "nur" als Gleithoden, lies sich also in den Ansatz des Skrotalsackes schieben, zog sich aber (sofort) wieder zurück.

Nach Meinung der behandelnden (Kinder)Ärzte – damals meinen Eltern gg.über - sollte es innerhalb des ersten LJ spontan zum "selbständigen Herabwandern" (~Deszensus) kommen ... zumindest in ca. dreiviertel aller Fälle. Die "restlichen Kinder" sollten im 2. LJ möglichst bald behandelt werden, da der Maldeszensus zu späterer Unfruchtbarkeit und einem erhöhten Entartungsrisikos (!) führt.

Bei mir – Fehlanzeige, nichts ist passiert.

Also Plan B – durch die Verabreichung (2x Injektionstherapie, je 5 Wochen) eines menschlichen gonadenstimulierenden Hormons (~HCG = humanes Choriongonadotropin) wurde versucht die Hoden zum Deszensus anzuregen.

Bei mir – auch Fehlanzeige, nichts ist passiert.

Also Plan "OP" – da half dann nur mehr eins: durch einen chirurgischen Eingriff (~Operation, OP) wurden beide Testikel in den Hodensack verlagert und dort fixiert.

Nur der linke ist ordnungsgem. entwickelt (Größe, Funktionsfähigkeit), der rechte "RTI" ist atrophiert bzw. hypotroph (unterentwickelt/zu klein/Funkt.Unfähig) ... = Kolateralschaden! Sehr wahrscheinlich in Folge der Orchidopexie (~vor beschriebener chir. Eingriff, "orchis" <griech.> für Hoden / "testis" = syn.lat. ) ...

Unsere beiderseitige Ausgangssituation dürfte damit also in etwa gleich sein ... :=o

Auch ich kenne die med. Prognosen ... dass retinierte Hoden auch nach einer erfolgreichen Orchidopexie 40mal eher zur karzinomatösen Entartung (~malig. H.Tumor) neigen als der normal deszendierte Hoden! :-o

... ich lasse mich davon wohl nicht unbedingt in eine Art "hypnotische Stasis" (~ugs. Hypochondrie) drängen - aber die ANGST, ist latent trotzdem da.

UND diese Angst habe ich meinerseits in eine Art "Vorsicht" umgemünzt, denn das Entart- ungsszenario ist keineswegs von MedizinMännern mal eben nur ein "Erfundenes" sondern ein sehr REALES!

Deshalb – bitte trotzdem calm-down (!) ... auf Deine Besonnenheit und den klaren Verstand kommt es jetzt an!

Im Forum hier können wir wohl einiges zu einem event. besseren Verständis beitragen und/oder manch’ richtungsweisende Diskussion(en) vom Stapel lassen ... mehr aber auch nicht! Eine sinnvolle und sichere Befundung/Diagnose/Abklärung > ist regelmäßig nur durch den (Fach)Arzt möglich, der Dich als Patienten 1:1 in seiner Sprechstunde vor sich hat.

Für Dich jetzt: Eine Abklärung ist unbedingt erforderlich (nicht nur jetzt – sondern in regelmäßig zeitl. Abständen immer mal wieder)!

Deshalb Ich würde Dir zeitnah folgendes Vorgehen empfehlen:

Zum HAUSARZT (das geht i.d.R. ziemlich fix!)

A) aktuell ein umfängliches, großes Blutbild (inkl. Leber-/Nierenwerte, sowie Schilddrüsenwerte > THS basal, fT3 und fT4) veranlassen

B) auf Grund Deines klinischen Befundes: "Maldeszensus ..." und Deiner gegenwärtigen "diffusen Beschwerden" besteht eine dringende med. Indikation auch die wesentlichen Tumormarker > AFP (~Alpha-Fetoprotein), das ß-HCG (s.o.) sowie LDH (~Lactat-Dehydrogenase) im Blut bestimmen zu lassen – der HausArzt sollte dies also mit Hinweis auf die "hohen Kosten" nicht unbedingt ablehnen ... wenn doch > spätestens Dein Urologe, wird im angezeigten Falle, dann eine diesbezgl. Abforderung der Werte veranlassen.

C) zeig’ ihm Deinen "Knubbel" (am Rücken, Richtung Podex), Was meint der HA dazu?

Simultan dazu > Termin beim UROLOGEN (Bitte mit Nachdruck!)

A) gib Deine "Vorarbeit" – die Blutbild-Auswertung vom Hausarzt (!) dem Uro.

B) intensive Ziel-Untersuchung – Tastbefundung+Sonographie der Gonaden (Hoden, N.-Hoden, Samenstränge) Prostata, Blase, Harnleiter, Nieren etc.

C) zeig’ auch ihm Deinen "Knubbel" (am Rücken, Richtung Podex), Was meint der URO dazu?

D) teile Deinem Uro. jede Detail-Info mit, die Du auch hier bereits als Verdachtsmerkmal geäußert hast – und in welchen Zusammenhängen Du diese "Befunde" erkannt hast ...

Die KOMMUNIKATION zwischen Euch ist sehr wichtig ! Sprich also mit Deinem Arzt – in jedem Fall! Doch (!) ... gerade ER hat auch für Deine gezeigten/definierten Ängste – vor allem vertrauensvolles Verständnis! :)z :)^

Damit es nicht noch unübersichtlicher wird, trenne ich hier den Text. Zu einigen anderen diesbezgl. Symptomäußerungen von Dir, werde ich in einzelnen Posts hier Bezug nehmen.

In der Zwischenzeit wünsche ich Dir erst mal alles Gute – und Danke für’s Durchhalten hier (Lesen) ! :)^ @:)

Für diesbzgl. Rückfragen – gerne auch via PN – sicher doch, im Rahmen meiner Möglichleiten.

LG Phabian *:)

E)hermaliLger Nutzerx (#469x485)


Weiterhin habe ich seit 2 Wochen Schmerzen in der Brust (ohne Atemnot, ohne Husten), welche für mich nicht lokalisierbar sind, weil sie so oft die Position ändern und meistens nur abends vorhanden sind. Diese Schmerzen sind manchmal mittig (Brustbein) und manchmal links und rechts unter den Schultern und manchmal ganz unten im Brustkorb auf Höhe der Nieren. Die Schmerzen machen sich manchmal nur durch ein Kribbeln bemerkbar und manchmal durch eine Art Ziehen oder Druckgefühl. Ich hatte auch schon 2 Tage, an denen bei mir das Schlucken von Nahrung (nicht beim trinken oder Speichel schlucken) leicht schmerzte im Bereich des Brustbeins.

Das deutet am Ehesten auf ein muskuläres Problem hin. Evtl noch eine Intercostalneuralgie. Aber mehr wohl eher nicht.

Mit Urologie kenn ich mich nicht aus, aber ich wüsste jetzt nicht, warum man da jetzt zwingend eine Tumoruntersuchung machen sollte. Die Symptomatik spricht nicht dafür. Aber wie gesagt, ist nicht so mein Gebiet.

Der Knubbel könnte ein Lipom, eine Muskelverhärtung, etc sein.

Einfach mal bei Gelegenheit zum Hausarzt gehen und das in Ruhe mit ihm besprechen.

Eghemaligyer NButzer* (#4694x85)


ah, hab grad deinen anderen Faden entdeckt. Da kann ich natürlich die Ausführungen von meinem Vorredner verstehen.

Kannst Du bitte von der Moderation die beiden Fäden, da sie ja irgendwie zusammengehören, zusammenschieben lassen?

Das erleichtert das Antworten ungemein. Denn sonst muss man sich immer die Infos aus mehreren Fäden zusammensuchen, was erstens unübersichtlich und zweitens nervig ist.

Danke Dir.

yNalaxno


Vielen Dank für eure Antworten.

Mir kam es hier in erster Linie darauf an, was dieser Knubbel im Lendenbereich sein könnte.

Ich habe bereits viel recherchiert und nie hat irgendjemand beschrieben, dass er dort von außen spürbare Lymphknoten ertastet hat.

Allerdings gibt es sogar ein Wikipedia Artikel zum über Lendenlymphknoten. Diese sind laut Zeichnung meiner Meinung nach aber ziemlich zentral an der Wirbelsäule, wohingegen mein Knubbel etwa 5 cm (oder sogar mehr) links neben der Wirbelsäule zu finden ist.

Ich muss dazu sagen, dass ich beruflich, wie auch freizeitmäßig, viel Zeit vor dem PC verbringe mit eher wenig Bewegung. Meine Sitzposition ist auch nicht wirklich optimal, aufgrund von 2 Bildschirmen am PC sitze ich oft schräg auf meinem Stuhl.

Außerdem sind bei mir morgens nach dem Aufstehen nie irgendwelche Symptome vorhanden, ich fühle mich topfit und die oben genannten Probleme treten meistens gegen nachmittag/abend (vor allem sobald ich mir Gedanken mache) auf.

pWin.pkhabiaxn


@ Joker91

Warum steht das da so?

in Kenntnis des Inhaltes Deines Fadens 704521 (Was ist das?) – sind rückbezgl . Erklärungsansätze inhaltlich dahin möglich...

... und so:

... Im Forum hier können wir wohl einiges zu einem event. besseren Verständis beitragen und/oder manch’ richtungsweisende Diskussion(en) vom Stapel lassen ... mehr aber auch nicht! Eine sinnvolle und sichere Befundung/Diagnose/Abklärung > ist regelmäßig nur durch den (Fach)Arzt möglich, der Dich als Patienten 1:1 in seiner Sprechstunde vor sich hat.

Für Dich jetzt: Eine Abklärung ist unbedingt erforderlich (nicht nur jetzt – sondern in regelmäßig zeitl. Abständen immer mal wieder)!

Deshalb - Ich würde Dir zeitnah folgendes Vorgehen empfehlen:...

Joker91 - Du bist nun schon lange genug hier im Forum unterwegs und kennst eigentlich die Spielregeln ... das Lesen der Beiträge vor Abgabe einer Meinung zum Beispiel.

Ich bitte deshalb darum - nehmt Euch die Zeit und lest den gesamten Faden - Danke!

Der TE hat sich hier im Forum KrebsANGST mitgeteilt und von mir dezidiert einen Antwortversuch bekommen - nicht im Forum "Cafe Chez gautier"! ... dort ist es u.U. möglich mit einem Satz die gesamte Welt zu erklären. Hier explizit jedoch nicht.

ACHTUNG ! Das war nicht Böse gemeint! Ich laß es dabei und werde weiter dazu nicht ausführen - das gilt auch für künftige Posts.

... und die Antworten stehen tatsächlich im Text (!)

@ Joker91 + @yalano

Der TE stellt hier medizinsche Sachverhalte zur Diskussion, stellt teils interdisziplinär phatologische Zusammenhängen her und führt uns in seinem Text im Ausschlußverfahren, also in bester differentialdiagnostischer Manier zielgerichtet auf seinen "eigentlich" geäußerten Verdacht.

Er untermauert diesen sogar mit dem Hinweis auf das "Vorliegen eines vergrößerten supraklavikulären Lymphknotens, linksseitig" - einer Symptombeschreibung, die noch nicht einmal ein jeder (Fach)Arzt (~ Urologe) sicher zu deuten weis (!) da dieses Symptommerkmal nur in ca. 10% der malignen Tumore des (m) Hodens, als sog. SIGNAL-NODULUS vorkommen kann ...

Yalano beschreibt dies mit seinen Worten hier so:

Zitat: "Ich habe einen Lymphknoten am linken Schlüsselbein (Übergang Hals und Schlüsselbein*), welcher 1,4 cm groß ist und durch ein HNO Arzt bereits mit Ultraschall gecheckt wurde (seiner Meinung nach unauffällig). Zitatende, *) = supraklavikulär

Ein malignes Tumorgeschehen, wäre hierbei in einem weit fortgeschrittenen Stadium und das wäre die wohl denkbar schlechteste Gesamtprognose.

Da im weiteren Zusammenhang (Faden1+2 desTE!) die gemachten Ausführungen des TE dahin nicht kongruent waren und um nicht noch unnötige Ängste zu unterstützen, habe ich auf die thematische Beachtung in meinem 1. Beitrag darauf verzichtet.

Da aber die Befundung lt. Yalano durch einen HNO-Spezialisten erfolgt war, hier aber dennoch von einem "SignalNodulus" als vorliegend auszugehen war - habe ich meine Empfehlung zur entspr. Abklärung ausgesprochen.

Übrigens > bei Frauen mit der Diagnose: Mamakarzinom gibt es im Bereich der Metastasierung z.Bsp. Ähnliches. Die SIGNAL-Noden liegen hier allerdings meist nur axilliar.

Aus meiner Erfahrung weis ich, was (Fern)Metastasen von testikulären Keimzelltumoren anrichten. Wenn z.Bsp. die anfänglichen Rückenbeschwerden keine Muskelverspannungen waren sondern ... das MRT suspekte (~maligne) knochenmarksverdrängende Prozesse nachweist, statt des dort (im Segment B12 auf L1 includierend L2 = Höhe der Nieren) vom Orthopäden eigentlich vermuteten Bandscheibenprolapses ... wenn es am Schluß heißt: "Austherapiert"! - und zwischen diesen beiden Feststellungen nur etwa drei Monate liegen!

Deshalb sind manche ÄNGSTE wohl nachvollziehbar.

Deshalb besteht die Unterstützung vielleicht in der Ratgabe - die dem hier Nachfragenden Möglichkeiten zur Reflexion bzw. Neubewertung seiner Ausgangssituation erschließen kann.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

... und es ist im Text dazu deutlich gemacht, dass das ursprünglich versteckt geäußerte Verdachtsmoment des TE auf Grund der angebotenen Argumentationskette eigentlich zu verwerfen wäre - trotzdem und es bleibt dabei: Ich, Wir kommuniziernen hier in einem Laienforum - deshalb bleibt es dem ARZT vorbehalten via ordn.gem. Anamnese seine Diagnose zu stellen.

Danke für Euer Verständnis.

Alles Gute weiterhin.

Phabian

p'in.?phaebian


Nachsetzer ...

@ yalano

Mir kam es hier in erster Linie darauf an, was dieser Knubbel im Lendenbereich sein könnte ... Ich muss dazu sagen, dass ich beruflich, wie auch freizeitmäßig, viel Zeit vor dem PC verbringe mit eher wenig Bewegung. Meine Sitzposition ist auch nicht wirklich optimal, aufgrund von 2 Bildschirmen am PC sitze ich oft schräg auf meinem Stuhl.

Zielst Du mit Deinem Post vom 25.10./23.53 Uhr zufällig darauf: Myogelose ?

Beschrieben als "Knubbel" (teilweise schmerzhafte) verschiebbare Verhärtungen (in der Muskulatur) am Rücken, die im Prinzip überall am Körper auftreten können, mit Vorliebe aber im Nacken- und Lendenbereich.

Ursächlich dafür sollen klassische Verspannungen der Muskulatur sein, wie sie durch Fehlbelastung(en) z.Bsp. ungünstige/falsche Sitzposition während der Bürotätigkeit und/oder Überbelastung durch z.Bsp. ein Zuviel/falsche sportliche Betätigung, etc. entstehen können.

Myogelosen entstehen so als Reflex auf eine mögliche Blockade. Als Folge davon können die Verhärtungen entstehen. [Quelle: derstandart.at Gesundheit genauer betrachtet, E. Lanz, Orthopäde, Graz]

Im Nachgang zum 1.Beitrag -

... Gibt es (spürbare) Lymphknoten im Lendenbereich?

Grundsätzlich: JA!

Das sog. "LymphSystem" durchzieht in einem oberflächlichen und einem tiefen System unseren ganzen Körper. Grob: die Funktion und die Anlage/Beschaffenheit/Lokalisation ist einem ausgeklügelten und hocheffizienten Netzwerk gleich.

Nur das oberflächliche L.-System ist der sog. klinischen Untersuchung (~tastbar durch den Arzt) zugänglich. Bsp. hier: die mgl. Beurteilung der Lymphknoten der Leistenregion > tractus horizont. > sind L.Knoten direkt unterhalb des Leistenbandes mit Abfluß (~Drainage) aus der Haut der unteren Bauchwand und den äußeren Genitalien.

1-2 erbs- bis Kirschgroße L.-Knoten, inguinal (~in der Leistenregion) sind, wenn sie schmerzlos und lageverschieblich sind, noch normal! Sie sind Folge von abgelaufenen Entzündungs- prozessen.

Obwohl das "Netz der Lymphen" auch entlang der gesamten WirbelSäule (WS) lokalisiert ist, zählt es zum sog. tiefen System. Die LK’s liegen an der WS (paraaortal) dem Körperinneren zugewandt und sind unter "normalen Umständen" (> bei pathol. Unauffälligkeit) dort so eigentlich (~von "außen") nicht tastbar.

[ EX - L.Knoten des oberflächlichen L.Systems, sind generell "spürbar" (zu Tasten) wenn, wie in den meisten Fällen, ein lokal infektionös-entzündliches Geschehen vorliegt, welches durch Zellvermehrung die LK’s zum Teil auch stark vergrößern kann. Dies bemerkt man dann oftmals sehr schnell > weil meist schon bei leichter Berührung sehr schmerzhaft (druckschmerz- empfindlich). Dies stellt aber ein Zeichen der Abwehrleistung/-reaktion unseres lymph.(Abwehr)Systems dar – und geht grds. also O.K. ]

AW hier: NEIN – das was Du bei Dir im "Lendenbereich" (lok.:LWS/podex) auch immer ertastet hast – ein "reaktionsfreudiges L.Knotenagglomerat" (~es sind ja nicht nur einer sondern eine Vielzahl von LKen in Aktion) ist dies mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, also sicher nicht!

Ob, wie vielleicht noch vermutet eine "Myogelose" oder auch, wie von Joker91 postuliert: ein mögliches Lipom ? ... doch schon (!) - ABER:

Eine diesbzgl. profunde Abklärung wäre nur durch einen erfahrenen Mediziner und/oder mit Unterstützung von bildgebenden UntersuchungsVerfahren (Bsp. Lymphogarfie, MRT, dRÖ+KM, etc.) möglich. Diese veranlasst Dein (Fach)Arzt.

Auch tumoröse Geschehnisse, wie wir sie nun mehrfach + ausführlich im Fadentext bereits angedacht haben, können ebenso ursächlich für eine pathologische Vergrößerung sein.

Je nach Lage des vergrößerten LK, besteht durchaus die Möglichkeit ihn im Tastbefund zu erspüren (siehe auch SIGNAL-NOD. - oben).

Um diesbezgl. die näherungsweise exakte Klärung zu finden - verweise ich auf meine grds. Empfehlung zum Vorgehen in meinem ersten Beitrag hier.

In diesem Sinne - weiterhin noch alles Gute!

Phabian

yGalaxno


@pin.phabian danke für deine ausführlichen Beiträge zu diesem Thema.

Ich wollte nochmal erwähnen, dass ich dem Lymphknoten im Bereich des Schlüsselbeins keine große Beachtung mehr schenke. Wenn ich mich so zurückerinnere, dann habe ich diesen bereits seit 5 Jahre oder mehr und die Größe ist immer unverändert. Eine Zeit lang habe ich an diesem Knoten viel herumgedrückt und getastet, weil ich Angst hatte, dass es was schlimmeres ist (bevor ich beim HNO war). Dann war der Knoten immer etwas dicker und jetzt ist er halt wieder dünner.

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