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Vorsorge für Ex-Raucher?

SbireiusNoxne hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mich damals in diesem Forum angemeldet, weil ich Nichtraucher werden wollte. Das habe ich auch ganz gut geschafft. Seit Februar 2009 Nichtraucher, das sind über sechs Jahre. Ich bin jetzt 28, habe also mit 22 aufgehört.

Nun hat sich mein Leben mittlerweile ganz schön geändert. Gesunde Lebensweise, Sport, völlig andere Ansichten zum Leben. Kein Alkohol usw.

Nun ist es so, dass vor einigen Tagen bei einem Bekannten ,der gar nicht mal so alt ist, Kehlkopfkrebs diagnostiziert wurde und er liegt im Sterben. :(

Das sind solche Momente wo man vorm Spiegel steht und sich fragt, ob man alles richtig macht und das man nie niemals nicht so einem Schicksal erliegen möchte.

Und plötzlich schiesst einen seine ganze Rauchergeschichte wieder in den Kopf.

Ich könnte mich steinigen für meine Sucht, denn so lange ich denken kann, habe ich in meiner Jugend geraucht ... ich denke, das reicht sogar soweit, dass ich vor meinem 10. Lebensjahr zumindest schonmal an einem Glimmstängel gezogen habe und mit 12,13,14 Jahren war ich aktiv dabei wobei ich mit 20 bei ner ganzen Packung am Tag war.

Wisst ihr wie schrecklich sich das anfühlt aus der jetzigen Sicht? Wie gern man zurückreisen würde und dem dummen Jungen die Zigarette aus dem Gesicht prügeln würde?

Ich will es mir wahrlich nicht einfach machen, aber ich behaupte, in dem jugendlichen Alter ist einem das überhaupt nicht bewusst, was man seinem Körper da angetan hat ...

Genau das Schoss mir die letzten Tage in den Kopf und Google erübrigte den Rest, dass nämlich umso früher begonnen wird, das ganze umso dramatischer endet. Bzw vor allem auch relativ früh endet.

Nun frage ich mich, ob ich nach 6 Jahren doch noch etwas tun soll aus vorsorgetechnischer Sicht. Die beste Vorsorge war sicher aufzuhören, dennoch habe ich das Gefühl, dass mein Schicksal bereits besiegelt ist. Komisch zu erklären, aber irgendwie kommt mir es so vor, als werde ich definitiv eines Tages an Lungenkrebs erkranken.

Zu meinem Befinden. Mir ging es die letzten 6 Jahre ausgezeichnet, ich habe viel Sport betrieben, zwar nur Kraftsport, aber immerhin 3 mal die Woche. Ausdauermäßig war ich schon immer ein bischen nachlässig, weshalb ich auch jetzt manchmal noch grüble ob die Kurzatmigkeit nach 3 Etagen Treppe von einem beginnenden Krebs oder von meiner fehlenden Kondition kommt.

Dieses Gefühl, dass es einem so unendlich Leid tut, was man als Kind/Jugendlicher versemmelt hat frisst mich noch auf und ich versuche im Moment mehr oder weniger mein Gewissen zu beruhigen, weil ich echt nicht weiss wo das Ganze sonst noch hinführen soll.

Mein ihr, man kann sich beim Internisten mal vorstellen? Kann man so ein regelmäßigen CT-Screening in Anspruch nehmen? Ich habe gelesen, es gibt sonst nichts brauchbares, was den Krebs früh erkennen ließe.

Was kann ich noch tun, damit dieser Schatten verschwindet? Oje, ich will nicht sterben ... vor allem nicht so und nicht so früh :( :( :( ...

Vielen Dank

Antworten
CthazncGe00x7


Ich finde, Du solltest Dir in Bezug auf Deine Gesundheit viel mehr Gedanken um die Ausschüttung von Stresshormonen sowie einen dauererhöhten Blutdruck machen. Wenn Du Deiner Gesundheit etwas Gutes tun möchtest, dann lass Dir eher bei der Bekämpfung dieser Angst helfen. Durchgehend Angst zu haben macht krank.

Syir~iu0sNoxne


Du hast dahingehend auch Recht, vielleicht sollte ich da mal anfangen.

Wenn ich mal überlege, habe ich öfter mehr oder weniger zukunftsbeeinträchtigende "Krankheiten".

Nun weiss ich aber nicht, ob es am zunehmenden Alter liegt, dass man einfach vorsichtiger/vernünftiger wird oder ob ich mir wirklich zu viele Gedanken mache.

Es tut mir leid, dass ich hier einen verstörten Eindruck mache, aber ich habe eine verdammte Angst, für meine jugendliche/kindliche Blödheit die Quittung zu bekommen :/

Nichtsdestotrotz, wo oder wie kann man sich gegen solche "Angststörungen" helfen lassen? Wie kann man anfangen das Leben nicht immer nur von seinen tödlichen Seiten zu sehen? Ich saß heute auf Arbeit und habe kein Ton gesagt, nur einer Kollegin die nachfragte, was mich bedrückt ... sie hat zwar gesagt "du hast doch aufgehört, wird schon nichts passieren ..." aber genau google sagt mir das gegenteil.

danke für deine antwort

CMhanc5e007


Nichtsdestotrotz, wo oder wie kann man sich gegen solche "Angststörungen" helfen lassen?

Wende Dich an Deinen Hausarzt und bitte diesen, Dich an den dafür zuständigen Facharzt zu überweisen.

S8iriZusNoxne


Ich war in den letzten Jahren nicht krank und habe davor woanders gewohnt, deshalb habe ich hier noch keinen "Hausarzt" ... kann man da zu jedem beliebigen Allgemeinmediziner gehen?

SEiriu8sNxone


Also krank in dem Sinne Husten Schnupfen Heiserkeit ... ich habe mich immer gleich beim spezialisierten Arzt gewendet, wenn was war

CRhaMnce00x7


Wenn Du noch keinen Arzt Deines Vertrauens vor Ort hast, kannst Du Dich natürlich auch direkt an einen Facharzt wenden. Du brauchst nicht zwingend eine Überweisung.

Mir ging es dabei eher darum, dass ein Hausarzt Dir ggf. hätte jemanden empfehlen können.

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