» »

Eierstockkrebs?

BqonniSe Be,nnett hat die Diskussion gestartet


Ich bin 29, zwei Kinder.

2008 Konisation mit Ergebnis carzinom in situ, im guten entfernt.

Meine aktuelle Geschichte begann im März. Schmerzen im rechten Unterleib.

War im Mai dann sowieso beim Frauenarzt, weil ich wieder eine Kupferspirale wollte und davon ausging, dass es nur eine Eierstockzyste ist. Diese Schmerzen hatte ich schon öfter, allerdings mal links, mal rechts und mir wurde auch immer bestätigt, dass ein Eisprung stattgefunden hatte.

Abstrich und Ultraschall zeigten keine Auffälligkeiten. FA tippt eher auf Blinddarm.

Hausarzt machte Tastuntersuchung und da ich keinen Loslassschmerz hatte und Blutwerte normal sind, jedoch Blut und Leukos im Urin erhöht waren, bekam ich Antibiotika.

Anfang Juli wurde die Spirale eingesetzt. Und bis September hatte ich keine bis kaum Schmerzen. Dann gings wieder los und hält bis heute an.

Allerdings: Normalerweise hatte ich einen sehr regelmäßigen Zyklus, aber seit diesem Jahr nur alle 2,3 Monate meine Periode und total schwach. Selbst jetzt mit der Spirale brauche ich nicht mal einen Tampon und ich hatte zuvor schon 2 Spiralen und furchtbar starke Blutungen damit.

Hinzu kommen Blähungen, Verstopfungen und nur noch weichen Stuhlgang. Schmerzen beim Wasserlassen, kann beim Trampolinspringen den Urin nicht mehr halten, hab vor allem morgens Schmerzen in den Flanken (hatte Nierenstau während der Schwangerschaft, weiß also wie sich Nierenschmerzen anfühlen).

Ich bin müde, antriebslos und hab wenig Appetit. 3 Kilo innerhalb der letzten 4 Wochen abgenommen.

Gestern hatte ich eine Darmspiegelung, anscheinend nichts gefunden (stand zu sehr neben mir um mir alles zu merken), aber es wurden Gewebeproben entnommen, deren Ergebnisse mein Hausarzt nächste Woche bekommt und mir wurde empfohlen Movicol die nächsten 4 Wochen einzunehmen (hab aber doch eh nur weichen Stuhl?).

Im Oktober hat der Hausarzt auch kurz Ultraschall gemacht mit Aussagen wie "ja es könnte der Eierstock sein" "Da ist etwas, vermutlich Verwachsungen" "nein Niere ist nicht gestaut" "Hier tut nichts weh?" (da hat er wohl grad die Blase geschallt).

Beim FA war ich zuletzt Ende August zur Kontrolle, ob die Spirale richtig liegt. Ich hab erwähnt, dass ich meine Tage kaum noch habe, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich kaum Schmerzen und beim Ultraschall der Gebärmutter hätte sie doch was am Eierstock gesehen oder?

Es tut seit Mitte/Ende September so weh, jetzt auch schon beim Abtasten, ich spüre eine Verhärtung, eine "Walze" und es strahlt in die Hüfte, in den Rücken.

Mein Arzt will keine Untersuchungen mehr machen und meint, es sei die Psyche.

Ich bin so verzweifelt und hab so Angst.

Was soll ich denn nur machen?

Antworten
poelztixer86


Bei den Symptomen sollte man zumindest nochmal ein MRT der Beckenorgane fahren. Eierstockkrebs ist bekannt dafür, dass er recht schwer zu diagnostizieren ist, und CT und vor allem US gerne entgeht.

M<aja2'7


Ich schließe mich pelztier an. Du solltest auf jeden Fall auf ein MRT bestehen. Eierstockkrebs ist leider sehr schwer zu diagnostizieren. Laut meiner Frauenärztin sind der Großteil der Krebsdiagnosen Zufallsfunde bei anderen Bauchoperationen. Auf Ultraschall würde ich mich daher an deiner Stelle nicht verlassen.

aLmazonxe67


und mach den Termin schnell!!

So ein Krebs wächst superschnell. Aber wir gehen mal davon aus, dass es (hoffentlich) eine andere Ursache hat.

Bist Du familiär belastet??

aYma:zonUe67


achso und den Arzt wechseln, der es auf die Psyche schiebt... denn bei so vielen Unregelmässigkeiten in Deinem Alter könnte es auch Endometriose ähnliche Veränderungen oder sowas sein... MRT ist ne Gute Idee!

Boonni#e BeFnnetxt


Vielen Dank, Leute!

Hab bereits morgen einen Termin bei einem anderen Arzt ausgemacht und bestehe dann auf ein MRT!

Bei Endometriose hätte ich eher gedacht, dass man eine starke Periode hat? Aber das wäre mir natürlich auch lieber als Krebs!

Seit 3 Tagen habe ich mal wieder ganz leicht meine Blutung und die typischen Menstruationsbauchschmerzen. Dagegen habe ich vorhin eine Ibuprofen genommen und die allgemeinen Bauchschmerzen sind auch weg, aber dieser Druckschmerz rechts ist immer noch da, unverändert. Das macht einen schon sehr unsicher.

Ich gebe ja zu, dass ich psychische Probleme habe, aber bei den ständigen Schmerzen, dieser Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit ist das doch auch kein Wunder...

BEonnie) Benxnett


Achja und familiäre Belastungen bestehen.

Mein Opa väterlicherseits und die Tante mütterlicherseits sind früh (50?) an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, meine Oma (mit 95 allerdings) an Unterleibskrebs. Mein Opa auch mit 70 an irgendeinem Krebs.

Mein Vater hat seit er 26 ist immer wieder Darmpolypen und Collitis Ulcerosa.

a=mazo]ne6x7


Was hat es denn bisher ergeben Deine Untersuchungen? Gibt es was neues?

Hast Du eigentlich den Blinddarm schon raus ???

B@onnie< Bennxett


Blinddarm ist noch drin.

Gestern hab ich das Ergebnis der Darmspiegelung bekommen, alles okay.

Letzte Woche war ich nochmal beim Frauenarzt. Abstrich, Ultraschall, Urin und Hormonstatus wurde gemacht.

US und Urin ohne Befund, die anderen Ergebnisse sind morgen da.

Wobei ich mich mittlerweile schon damit abgefunden habe, dass nichts bei rauskommen wird.

Ist wohl doch sie Psyche.

Wobei ich noch am Überlegen bin, zum Orthopäden zu gehen. FA hat auch noch gemeint, es könnte ja von der Wirbelsäule kommen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Krebsangst oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Krebs · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH