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Angst vor Schilddrüsenkrebs

Tmiroxl25 hat die Diskussion gestartet


Hi!

Seit ca. 1 Woche habe ich vergrößerte Lymphknoten an Hals, Ohren und am linken Unterkieferwinkel und ein Druckgefühl im Hals. Dazu kommt noch, dass mir öfters übel und schwindlig wird. Heute war ich beim HNO und habe alles untersuchen lassen, er konnte jedoch nichts finden. Daraufhin hat er mir Blut abgenommen, die Schilddrüsenwerte zu untersuchen. Jetzt habe ich panische Angst vor Schilddrüsenkrebs, da alle meine Symptome darauf passen würden. Habe unabhängig davon vor 4 Wochen eine Blutuntersuchung durchführen lassen, bei der alles in Ordnung war. Könnte ich also wirklich Schilddrüsenkrebs haben?

Zu meiner Person: bin eine 19 Jahre alte Studentin und hänge noch sehr an meinem Leben.

Hftl. weiß jemand von euch, was das sein könnte.

LG

Antworten
LPaurfeng Bx.


SD-Krebs betrifft meist über 50jährige. Mit 19 sind die Aussichten darauf mehr als gering.

L=atureni B.


Ach so, vergessen: Du könntest Hashimoto mit den beginnenden Symptomen einer Überfunktion haben; die Werte werden oft erst bei genauerer Untersuchung entdeckt.

ZZwadck4x4


Von den verschiedenen SD-Krebsen gibt es meines Wissens nur eine einzige Art, die per Blutprobe zu entdecken ist. Das Untersuchungsergebnis ist doch in nullkommanichts da; bis nächste Woche wirst Du Dich schon noch gedulden müssen.

JMe-z}ebeLl


Bleib erst einmal ganz ruhig! Die Schilddrüse befindet sich zwischen Kehlkopf und Schlüsselbein, also sehr weit unten am Hals. Bei dir erscheint mir das zu weit oben am Hals.

Letztes Jahr wurden bei mir Knoten in der Schilddrüse entdeckt. Es wurde eine Ultraschalluntersuching gemacht, die aber nicht genau zeigte, ob es sich um gutartige oder bösartige Veränderungen handelt. Einen Monat später wurde eine Biopsie vorgenommen und nach einigen Wochen wurde mir mitgeteilt, dass es sich als gutartig herausgestellt hat. Ich bin erst einmal ruhig geblieben, denn ich hänge zwar auch an meinem Hasenleben, aber Panik und Angst sollte man vermeiden, denn damit zerschießt man nicht den potentiellen Krebs sondern nur die eigene Lebensqualität während man auf ein Ergebnis wartet. Im Gegenteil - ich habe mir während ich gewartet habe (sowohl auf einen Termin für die Biopsie als auch auf das Ergebnis danach) einen schönen Lenz gemacht und mir erst recht was gegönnt. Wenn schon die Aussicht besteht, dass ich ins Gras beißen könnte, will ich vorher noch jeden Tag so intensiv genießen, wie nur möglich. :p>

Übrigens: Die überwältigende Mehrzahl der Schilddrüsenknoten sind übrigens gutartig. Bei dem kleinen Anteil ?? wir reden hier von ca. 5%?? derer, die sich als Krebs herausstellen, handelt es sich bei "nur" ca. 2% dieser Patienten um Anaplastic thyroid cancer. Der ist aggressive und spricht kaum auf Meds an. Also statistisch von 1000 Personen, die Schilddrüsenknoten entwickeln, sind 50 Fälle Krebs.

Von diesen 50 Fällen entfallen ca. 80% (40 Patienten) auf Papillary Thyroid cancer, welcher sehr gut zu behandeln ist. Und 2% (1 Patient) hat statististisch gesehen Anaplastic thyroid cancer.

[[http://www.endocrineweb.com/guides/thyroid-cancer/incidence-types-thyroid-cancer Hier etwas über die verschiedenen Schilddrüsenkrebsarten und deren Risikofaktoren]]

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