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evtl. morbus hodgkin

cealyk101 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

im August 2015 sind mir geschwollene Lymphknoten am Hals aufgefallen. Diese haben sich bis heute vermehrt und sind (langsam) gewaschen, jedoch von außen nicht sichtbar (außer wenn ich den Kopf nach rechts beuge ist einer im linken Kieferwinkel leicht zu erkennen). War dann Montag beim Arzt (wie ich bereits in einem anderen Faden geschrieben hatte, aber mit dem Verdacht eines Problems der Schilddrüse) wo sich der Arzt dann einigermaßen sicher war, dass meine Schilddrüse noch in bester Ordnung sei (durch Tasten konnte er keine Vergrößerung feststellen, auch passten die Symptome nicht). Er meinte jedoch, dass die geschwollenen Lymphknoten sehr verdächtig sind, wollte aber noch nichts dazu sagen. Er hat mir dann einen Tag später Blut abgenommen, dessen Ergebnisse wir am kommenden Montag besprechen. Am Wochenende war ich dann auf einer Party und bin durch kratzen (es hatte mich gejuckt)an den Lymphknoten im Kieferwinkel (am Übergang von Hals zu Kopf) gekommen und dieser Tat bei Druck total weh, das hatte ich vorher nicht... dies ging als ich nach Hause kam dann weg. Hatte dann total vergessen der Ärztin das zu sagen.... Habe dann im Internet nachgeschaut was ein solcher ''Alkoholschmerz'' zu bedeuten hat und bin dann auf Morbus Hodgkin gestoßen, da diese Schmerzenden Lymphknoten nach Alkoholgenuss kennzeichnend für diese Krankheit sind. Weitere Recherchen ergaben dann aber, dass bei Hodgkin die Lymphknoten in kürzester Zeit anschwellen ( 5 Monate bei mir = viel?). Könnte mir vielleicht jemand sagen, ob Morbus Hodgkin denn bei mir wahrscheinlich wäre?

zu meiner Person: Bin noch 16 Jahre alt und männlich

Grüße

Antworten
Pmlüs&chbiexst


Mach dich nicht verrückt und warte die Ergebnisse der Blutuntersuchung ab.

Morbus Hodgkin mit 16 wäre sehr ungewöhnlich.

mHaikxom


Also erstmal würde ich Plüschbiest teilweise widersprechen. Generell wäre ein Hodgkin sehr selten, denn es trifft von 80 Millionen Deutschen ca. 2.000 Menschen im Jahr die daran erkranken, nimmt man die Non-Hodgkin dazu reden wir von knapp 18.000 Erkrankungen je Jahr. Dabei sind Lymphome bei weitem keine Alters-Krebserkrankung mehr, sondern trifft auch vornehmlich junge Patienten.

Nun aber zu dir. Das Blutbild abzuwarten ist erst einmal ok, allerdings ist das Blutbild nicht immer aussagekräftig bei Lymphomen und ein sauberes Blutbild heisst nicht automatisch, das dort keine Erkrankung vorliegt. Der Alkoholschmerz bei Lymphomen ist aber anders als du in beschrieben hast.

Ein guter Arzt würde ein Ultraschall vom Hals machen und sich deine Lymphknoten mal genauer anschauen und auch von der Größe ausmessen, von der Beschreibung her scheinen sie ja noch kleiner zu sein und alles was unter 2 cm ist, hält man erst einmal für unbedenklich. Man sollte dann eine Verlaufsbeobachtung nach 3 oder 4 Wochen machen. Wachsen die Lympkhknoten weiter an, muss man schauen, bleiben sie von der Größe gleich oder werden kleiner, gibt es wohl kaum einen Indiz für einen Hodgkin.

Lymphknoten gehören zum Immunsystem und gerade in dem von dir beschriebenen Bereich könnte es auf eine Zahngeschichte hindeuten, vielleicht eine entzündete Zahnwurzel oder sowas, vielleicht kann ein Zahnarzt in dem Fall auch Aufklärung geben.

Achte auf Symptome wie Fieber, Nachtschweiß, starken Juckreiz oder großer Gewichtsabnahme. Sollte dir in der Richtung etwas auffallen, dann informiere deinen Arzt.

E;hemal'iger rNutzer (#457+006)


Ich muß "Plüschbiest" auch widersprechen! Gerdae MH ist bei jungen Leuten am häufigsten(15-35J.)Im späteren Alter ist er eher selten(da gibt es aber andere Lymphome die weitaus gefährlicher sind!)Zudem ist MH meistens heilbar!Womit ich jetzt aber nicht sagen möchte das der Themenstarter daran leidet.Normalerweise schwellen bei dieser Erkrankung die Lymphknoten innerhalb kürzester Zeit an(Tage bis Wochen!)Ich würde mich da nicht verrückt machen im Vorfeld.

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