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Angst vorm Mrt - Leistenlymphknoten

v;ermipEo7p hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle hier,

ich habe vor einiger Zeit schonmal was zum Thema Lymphknoten geschrieben. Ich habe schon seit ca 1,5 Jahren einen vergrößerten Lymphknoten in der Leiste und im Nacken, bzw sind sie mir da aufgefallen. Meine Hausärztin sagte mir immer, das wäre nichts, ich solle es vergessen. Eine andere Ärztin sagte mir dann allerdings zuletzt, ich solle mir einen entfernen lassen. Der Chirurg wiederum stimmte meiner Hausärztin zu. Er meinte, er wäre sich sehr sicher, dass es nichts wäre und er hat die OP als nicht nötig angesehen. Allerdings sollte ich für meinen eigenen Frieden ein MRT machen lassen und damit nochmal bei ihm vorbei kommen. Hört sich soweit ja erstmal positiv an. Allerdings machen meine Nerven mich nun echt fertig....

Der Termin ist am Dienstag und ich hab extrem Angst.... zum einen vor dem Ergebnis und zum anderen vor der Untersuchung selbst.

Bei dem Gedanken in der Röhre zu liegen wird mir schlecht.... und wie wird es ablaufen? Wird mein kompletter Körper untersucht oder nur die Leiste? Liegt man komplett in der Röhre drin?....

Ich hab gerade echt Schiss...

Würde mich über Antworten sehr freuen.

Antworten
Seunfl]owerx_73


Zu Deinen Ängsten kann ich nicht viel sagen, außer: Quasi freiwillige Abklärung ("für den inneren Frieden") ist KEINE dringende medizinische Abklärung. Ergo wenig Risiko. Ich habe seit über 10 Jahren zwei vergrößerte Lymphknoten (1x Leiste, 1x Nacken). Da wurde auch mal eine Biopsie/Entfernung theoretisch angedacht. Aber es gab auch mögliche Gründe FÜR die Existenz. Habe es nie weiter verfolgt; nach über 10 Jahren sollte ich im Ernstfall aber schon was gemerkt haben.

MRT selber:

Ich liege bei Knie-Untersuchungen immer bis ca. Schulterhöhe in der Röhre drin. Bei Leistenuntersuchung bist Du dann vermutlich weiter drin. Untersucht wird nur das entsprechende Areal (würde sonst VIEL zu lange dauern). Du bekommst eine Klingel für den Notfall; Kopfhörer gibt's auch noch (Gerät brummt und klopft halt); evtl. mit Musik. Schließ' am besten die Augen, atme ruhig - und stelle Dir was Schönes vor. Ich bin mittlerweile an dem Punkt, dass ich im MRT einschlafe. Gibt Schöneres, aber: Man liegt ja einfach nur still. Die Rühre tut einem nix.

Solltest Du grundsätzlich arge Probleme mit Klaustrophobie haben, wäre es sinnvoll, das direkt anzugeben und sich dann ein Beruhigungsmittel spritzen zu lassen. Dann must Du aber abgeholt werden bzw. darfst an dem Tag selber nicht mehr Auto fahren.

W+ildjkaxter


Hallo vermipop

Ein MRT dauert doch nicht lange, dann weist du wie du mehr. Der innere Frieden wär es mir wert. :)z :)^

v(erm)ipop


Hallo , ich bin es nochmal

Vielen Dank erstmal für die Antworten ! Das MRT habe ich nun seit letzter Woche hinter mir...War nicht sonderlich schön in dieser Röhre, aber erträglich.

Ich hatte eigentlich direkt auf eine Aufklärung gehofft, aber ich wurde nur mit einer CD und der Info , dass der Befund an den überweisenden Arzt ginge Heim geschickt.

Nun ja...den Termin für die Besprechung des Befundes hatte ich dann heute.

Beim MRT hat es wohl keinen Hinweis auf was bösartiges gegeben (Gott sei Dank!). Aber natürlich sagte er mir , dass 100%ige Sicherheit nur eine Entnahme bringen würde.

Er würde es nicht als dringlich empfinden , den Lymphknoten rausnehmen zu lassen , es wäre meine freie Entscheidung. Ich habe mich nun vorerst dagegen entschieden, da bis jetzt kein Arzt einen ernsthaften Verdacht auf Krebs hatte... aber natürlich denke ich trotzdem drüber nach.

Wie aussagekräftig ist so ein MRT denn ? Und würde mir ein Arzt sagen müssen, wenn er eine OP für sinnvoll hält ?

Ich will mich eigentlich nicht aufschneiden lassen, solange mir nicht dazu geraten wird...

Vielen Dank schonmal für die Antworten !

B@eni|taBx.


MIr hat noch nie jemand aufgrund eines MRT's sagen können, was nun mit den Lymphknoten ist.

Das könnte einzig und allein eine Biopsie.

Von daher halte ich diese Untersuchung für recht was überflüssig, weil medizinisch nicht aussagefähig. Und Weichteile darzustellen - man hat nicht mal meine Leistenbrüche gesehen. Und da wegen des Leistenbruches auch Lymphknoten geschwollen waren, man hat welche entfernt, alles ok mit denen.

Ein MRT kostet über 500 .€, hier in Hamburg wartet man zum Teil 6 Wochen auf einen Termin. Ich habe einen Hirntumor, der nächste Termin ist trotz dieser Diagnose in weiter Ferne - und da wird so ein Termin für etwas, was nix bringt, verschwendet.

Ich könnte heulen.

kaasMtenfrJosxch83


Vorwürfe machen finde ich auch trotz deiner Lage nicht angebracht.

SpunflowNer_7x3


Es loiegt im Ermessen eines Arztes, eine solche Untersuchung zu verordnen. Darüber hat sonst niemand zu urteilen. Basta. Zudem geht es in HH durchaus auch schneller mit einem MRT-Termin.

@ vermipop:

Klar muss ein Arzt aufklären und zu weiteren Untersuchungen/Eingriffen raten, wenn ein Verdachtsmoment besteht! Und ja, ein MRT gibt keine 100%ige Sicherheit, aber kann durchaus Hinweise liefern, ob "mehr" Sinn macht. Wenn es "nur" eine Schwellung ist; sonst keine Auffälligkeiten; MRT auch unspektakulär: Dann reicht das wohl erstmal.

Andererseits gäbe es zwischen Nichtstun und OP immer noch die Option der Biopsie. Ich hatte über Jahre einen bzw. mittlerweile zwei Knoten in der Schilddrüse. Alte Hausärztin hat immer nur Ultraschall gemacht, nachdem ein Radiologe die umfassende Eingangsdiagnostik gemacht hat. Empfehlung: Kontrolle beim Nuklearmediziner 1x im Jahr, Ultraschall beim HA alle 6 Monate. Dann Umzug, neuer Arzt - und plötzlich gaaanz dringlich eine Biopsie. Blutwerte waren die vorher, Knotengröße auch. Der neue Arzt aber so "könnte xyz sein". Biopsie gemacht - und was war's? Genau der Knoten, der schon Jahre vorher genau so beschrieben wurde bzgl. Verhalten bei der Nuklear-Untersuchung und und und. Gut, dann hatte ich mehr Gewissheit, aber letztlich hatten die erfahrenen, vorher untersuchenden Ärzte mir ihrer Einschätzung recht.

v3eGrmipxop


Hallo BenitaB.,

Ich kann deinen Frust verstehen, in deiner Lage würde ich wohl ähnlich denken...

Ursprünglich sollte der Lymphknoten ja rausgenommen werden, aber dann sagte der Chirurg, ein MRT würde reichen, da eigentlich kein ernsthafter Verdacht auf was bösartiges besteht. Jetzt habe ich das MRT machen lassen und stehe trotzdem wieder vor der Entscheidung: OP oder nicht ?!

Würde mich freuen ,wenn noch jemand Denkanstöße zu dem Thema hätte .

v?er-mipSoxp


Hallo Sunflower_73,

Vielen Dank für den Beitrag.

Ja, dass ein MRT keine 100%ige Sicherheit bringt war mir auch bewusst, aber der Arzt hat eine Entnahme bis jetzt nie als wirklich nötig angesehen. Ich laufe mit diesem Knoten nun so lange rum und die verschiedensten Ärzte haben ihn als ungefährlich betrachtet. Das MRT wurde letztendlich auch nur wegen meiner Unsicherheit angesetzt.

Nun denke ich mir , dass ich doch eigentlich mal beruhigt sein sollte und diese doofen Knoten lassen sollte. Aber andererseits liest man dann wieder Horrorstorys , in denen Knoten auch immer als ungefährlich eingestuft wurden und es dann am Ende doch anders war...

Wenn ich mich hier so im Form umgucke scheinen die Lymphknoten Ja auch ein "beliebtes" Thema zu sein.

S9unfloqwper_73


Die sind halt "beliebt", weil sie schnell reagieren und böserweise ein ständiges Befummeln auch noch übel nehmen. Und weil sie bei jedem harmlosen Infektchen "anspringen"; jeder damit aber gleich Krebs assoziiert.

Du hast zwei Optionen: Das Thema abzuhaken. Oder die OP machen zu lassen, dann ist auch Ruhe.

vjermiipop


Nochmal Danke für deine Antwort ,

letztendlich hast du recht , das sind die beiden Optionen.

Ich habe diese Knoten nun seit bald 2 Jahren, deswegen werde ich nun wohl versuchen das Thema einfach mal abzuhaken, solange sich nichts verändert und kein Arzt es als wirklich nötig empfindet..

Sollte das mit dem Akzeptieren doch nicht hinhauen ,kann ich mir ja jederzeit doch einen Termin für die OP geben lassen.

Nochmals danke !

PfiMa105x09


Okay, dann sag ich dir mal die andere Seite.

Mein (doofer) Radiologe hat direkt nach dem MRT großspurig verkündigt, daß ich ein malignes Lymphom hätte. Und das einfach nur auf Grund der Größer des Lymphknoten. Zwei Wochen später war das Ding draußen und es war nur entzündet.

Über welche Größe reden wir denn? Und wenn es schon zwei Jahre unverändert ist und alle es als unbedenklich sehen, dann würde ich mir da auch keine Gedanken mehr machen.

Das Problem bei einer Biopsie ist, daß es sein kann, daß sie nur gesunde Zellen erwischen und du dann doch keine Sicherheit hättest. Daher wäre für mich nur die Option entfernen oder nicht. Aber auch hier stellt sich eben wirklich die Frage, ob es von der Größe, Form und evtl Wachstum tatsächlich notwendig ist. (Bei zwei Jahren unverändert denke ich eher nicht, aber ich habe auch den Eindruck, daß du erst abschließen kannst, wenn du die Sicherheit hast)

vse\rmixpop


Hallo PiMa0509 ,

Das ist in der Tat mal eine interessante Geschichte. So rum habe ich es bis jetzt noch nicht gehört.

Na Gott sei Dank war dann nur falscher Alarm!

Die genau Größe weiß ich um ehrlich zu sein nicht genau. Alle Ärzte, die sich das angeguckt haben (2 Hausärzte und der Chirurg) meinten jedoch, dass er für die Leistenregion nicht sonderlich stark vergrößert wäre. Man muss auch schon eher in die Leiste reinfassen ,um ihn zu finden. Mit der Fummelei hab ich allerdings auch aufgehört , ich habe ja doch keine Ahnung davon.

Ja, für mich käme auch nur eine komplette Entnahme in Frage. Ich war schon immer sehr ängstlich, was Krankheiten etc. angeht und gerade würde ich am liebsten das Thema abhaken und auf die Worte vertrauen, die meine Hausärztin schon vor 1,5 Jahren sagte " vergessen sie den , das ist nichts"

Aber wäre das so einfach , würde ich hier ja nunmal auch nicht schreiben.

ZSwackx44


Über welche Größe reden wir denn? Und wenn es schon zwei Jahre unverändert ist und alle es als unbedenklich sehen, dann würde ich mir da auch keine Gedanken mehr machen.

:)^

B6enitxaB.


Zudem geht es in HH durchaus auch schneller mit einem MRT-Termin.

Klar doch, besorg mir einen.... Ansonsten: Ich warte darauf, dass jemand absagt, damit ich einspringen kann....

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