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Verdammte Panik Lungenkrebs

saky^w-axlkx


@ sunflower73:

Die Symptome würden auch zu LK passen. Auch habe ich, wie ich Plüschbiest schon geschrieben habe, eine Atemnot seit gestern. Als würde ich zu wenig Luft bekommen. Auf jeden Fall, habe ich bald einen Termin beim Psychologen - ich hoffe so sehr, dass es nur psychologisch ist. Den Termin nehme ich ja war, weil ich den Weg zum Röntgen finden will.

Bin echt wieder mal am verzweifeln, rennen tue ich wie das letzte Pferd. Bin schon bei 13,8 km/h Durchschnitt angelangt. Habe aber bei der Geschwindigkeit in Herznähe was gespürt. Also liebe Community und die die mir helfen wollen, wenn ich nicht an LK sterbe, dann zumindest demnächst an Herzinfarkt - aber das ist mir eigentlich viel lieber.

m2ariascOhwiLnwdelxts


Hi *:)

Der ganze Text hätte von mir stammen können... Und zwar von mir vor 2 Jahren, als ich mitten in meiner krassen Angstphase war! (habs auch hinter mir, geholfen hat mit unter anderem gezielte Selbstsuggsesion...)

Ich mein, würdest du nur ganz nüchtern die Symptome schildern, wäre mein Verdacht bei dir nicht so klar, aber wie du mit diesen Symptomen umgehst, ist sooo typisch bei einer Angsterkrankung und unterschätze diese Erkrankung nicht!! Das kann dir das ganze Leben kapput machen, inkl. deiner Familie! Es gibt Fälle, die über Jahrzehnten diesen Scheiss durchmachen müssen. Das ist verdammt nochmal ernst zu nehmen! Beschäftige dich mal ganz genau mit dieser Krankheitsangsterkrankung!! (Gibt hier extra ein Unterforum..) und du wirst sehen, dass alles, deine gefühlten Symptome, dein Denken einfach wirklich alles so klar auf diese psychische Erkrankung hindeuten, die natürlich auch eine gewisse körperliche Komponente kennt.

Die Symptome würden auch zu LK passen

Aha sagt wer?! Lass mich raten, Dr. Google sagt dir das, gell?! Glaub mir, dem darfst du nicht vertrauen!!

Hallo Plüschbiest, woher bist du dir da so sicher? Seit gestern ist irgendwie Atemnot dazugekommen, sprich: ich kann nicht durchatmen, Gefühl als krieg ich keine Luft.

Ha, und ich dachten noch bei deinem eingangspost,"oh spannend, von Atemnot schreibt er noch nichts, wird aber sicher auch noch kommen" und tata, da ist sie ja... Ich konnte das voraus sehen, weil ich ziemlich gut abschätzen kann, welche Wege die Angst geht und wie sie sich körperlich manifestieren kann! Ich kann dir noch etwas voraus sagen, die Röntgenaufnahme der Lunge (wenn du dich da endlich überwindest) wird dir auch keine Gewissheit geben... Weil es deutet ja schon alles darauf hin, dass da noch andere Ängste ausser der LK da sind. Herzinfarkt, Angst vor Metastasen in den Knochen und Gehirn... Also wäre das nächste wohl der Herzdoktor... Der findet nichts, dann geht's zum MRT .. Wieder nichts... als nächstes hast du dann auch plötzlich noch so ein kribbeln da und dort... Und schon steht der nächste grosse Verdacht... Und so kann das ewigs weiter gehen...

Deine Zipperlein soll man durchaus untersuchen, aber kein normaler Mensch würde bei den Beschwerden die du hast, gleich an Lungenkrebs, Metastasen in den Knochen/Gehirn und Co denken. Das ist nicht normal, dein Umgang mit diesen Beschwerden ist weit weg von normal! Auch dieses Rennen hat ja schon ganz klar zwanghafte Züge!

Darum ja, geh dir psychologische Hilfe holen, und wenn sie dir erstmal nur hilft die Abklärung zu machen.. Aber geh, dir und deiner Familie zuliebe, geh so früh wie möglich, um die Reissleine noch rechtzeitig ziehen zu können..

Alles Gute!

smkywalxkx


Hallo Maria,

Du kommst sehr selbstbewusst rüber - auch weil du eine ähnliche Situation einmal erlebst hast. Ja, ehrlich gesagt, bin ich nur am googeln - ich mach mir halt bald in die Hosen, weil Brustschmerz halt ein Symptom von LK sein kann, zumindest sagen das auch ein paar Ärzte im Netz. Insgeheim habe ich ja die Vermutung oder sagen wir den Wunsch, dass es von der Psyche herkommt, ganz sicher bin ich mir natürlich nicht, deswegen bin ich am verzweifeln. Finde es toll, dass du den Weg da rausgefunden hast - werde mal dieses Selbstsugesstion versuchen, wenn das dein Weg aus der Sache raus war.

Einige Symptome verschwinden auch wieder. Ich hatte Heiserkeit, jetzt die letzte Woche schon komplett aber nicht mehr. Im Zeitraum Oktober - Mitte Dez. Husten, der ist aber seitdem auch weg. Zwischenzeitlich Schwindel (diffus) wie besoffen - jetzt eigentlich nicht mehr wahrnehmbar.

Was seit Neujahr halt ist, ist der Brustschmerz, der anfangs so sagen wir mal "anklopfend" kam - dh. ganz leichte Intensität, innerhalb von 1 Sekunde immer stärker werdend, und dann wieder verschwindend. Die Schmerzintensität war jetzt nicht besonders hoch (auf einer Skala bis 10 von Schmerzen die ich aushalten kann, würde ich sagen eine 2, maximal eine 3.).

Jetzt ist es halt so, dass ich diese Triggerpunkte von Schmerzen habe (gewisse Punkte auf der Brust) und hin und wieder leichte Rückenschmerzen.

Nun, wenn ich Heiserkeit, Husten, Brust- und Rückenschmerzen, Schwindel in die Sch....-Kiste eingebe, kommen 10 Milliarden Suchergebnisse zu LK. Ich kann das Wort noch nicht mal ausschreiben, so eine verdammte Angst habe ich.

Bald steht der Psycho-Doc an, dann versuche ich mal diese Selbstsugesstion. Halt euch auf dem Laufenden - nett dass so viele Leute hier helfen so wie Du. Danke.

P:lanxeta


So Leute wie dich finde ich einfach großartig - einfach Zeit aufzuwenden für Jemanden den man nicht kennt und wenn es nur aufmunternde Worte sind. Schade dass ich im Moment nicht deinen Charakter aufbringen kann - den Weg zu gehen, den du beschreibst. Ich hoffe ich kann ihn gehen. Eine Wirkung auf mich hat deine Antwort bereits hinterlassen. Dank dir nochmals.

skywalkx

Das erinnert mich an mich selbst früher. Ich war starke Raucherin und meinte irgendwann aufgrund irgendwelcher Symptome, dass ich LK haben könnte. Der Hausarzt überwies mich zum Röntgen. Da bin ich niemals hingegangen, weil ich mich nicht traute, das Ergebnis zu wissen, aber ich glaube, es wäre negativ gewesen, also ohne LK-Befund, denn das Ganze ist 24 Jahre her und ich poste hier noch... ;-)

sgkydwialkx


Hallo Planeta, ...

dein Post hat etwas Erheiterndes - musste sogar lachen :-D . Dh, du hast einen folgerichtigen Umkehrschluss für dich, dass du kein LK in der Zeit hättest haben können, sonst wär nix mit tippen. Also wenn ich solange wie du aushalten kann, dann denke ich wäre ich auch soweit, diesen Schluss zu ziehen - mir würden sogar 2 Jahre genügen. Wenn ich dann immer noch locker-lässig in die Tasten reinhauen und immer noch wie ein Pferd laufen kann, dann wäre es für mich durch (zumindest diese Geschichte ;-).)

:)^

e]stxa1


... mir würden sogar 2 Jahre genügen

Du bist aber auch echt ein schwerer Fall, im Sinne von unbelehrbar. Ich kann mich täuschen aber hattest Du nicht geschrieben Du bist auch Vater? Dann reiß dich doch jetzt mal wenigsten für Deine Kinder zusammen, so einen selbstmitleidigen Vater wünscht sich kein Kind. Du schreibst du hast die Symptome seit 1,5 Jahren, meinst Du nicht, wenn es Krebs wäre das Dir heute schon ganz anders gehen würde.

mxariasdchwin_dexlts


Insgeheim habe ich ja die Vermutung oder sagen wir den Wunsch, dass es von der Psyche herkommt, ganz sicher bin ich mir natürlich nicht, deswegen bin ich am verzweifeln.

Ja das kenne ich und verstehe ich. Ich hab mir auch immer gesagt "Hoffentlich ist es NUR psychisch" allerdings kann von NUR nicht die Rede sein... Wie gesagt, das ist ziemlich ernst. Und dieses hin und her, ob es nun psychisch oder ob es doch körperlich ist, kann einem richtig viel Energie, Kraft und Zeit kosten... Das alles führt zu richtigen tief eingekerbten Autobahnen in deinem Gehirn, ein Gehirn das ständig nur noch damit beschäftigt ist, zu analysieren, sich krampfhaft auf den Körper zu konzentrieren und Kopfkino a la "Was ist wen ich LK habe? Was passiert mit meine Kinder, Frau ect" produziert. Das alles kostet soviel Energie und je länger du das machts, desto mehr Mühe hast du diese tiefen Gednakensautobahnen wieder abzubauen. Also versuche dich gezielt von diesen Gedanken zu lösen. Professionelle Hilfe (zB. Verhaltenstherapie) kann dich in dem sehr gut unterstützen.

Im übrigen, die Selbstsuggsesion war nur EIN der vielen Wege, die ich gehen musste um aus diesem Teufelskreis raus zu kommen.

Nun, wenn ich Heiserkeit, Husten, Brust- und Rückenschmerzen, Schwindel in die Sch....-Kiste eingebe, kommen 10 Milliarden Suchergebnisse zu LK. Ich kann das Wort noch nicht mal ausschreiben, so eine verdammte Angst habe ich.

Du kannst die Symptome in die Kiste ja auch nur sehr grob eingeben. Der Faktor, dass viele dieser Syptome bei dir kommen und gehen wie sie wollen, wird dabei völlig ignoriert, obwohl das doch sehr wichtig ist, den bei einer Diagnosestellung beim Arzt wird ja auch nicht nur das Was sondern auch das Wie miteinbezogen. Darum Hände weg von Dr. Google und zwar sofort! Das tut dir nicht gut!

Heiserkeit und Husten können von einer Erkältung kommen, Brust und Rückenschmerzen sind bei uns Ängstler weit verbreitet. Man spürt einen Schmerz -> man bekommt Angst -> durch diese Angst verspannt man sich -> durch die Verspannung bekommt man noch mehr Schmerzen... Ein Teufelskreis, bei dem man irgendwann gar nicht mehr genau sagen kann, was denn am Anfang wirklich zuerst da war.

Auch der Schindel ist bei vielen Ängstler mehr als nur typisch...

Ich finde es super, dass du dir wirklich psychologische Hilfe holen möchtest und bin natürlich auch gespannt wie es da weiter geht. Ein Verhaltenstherapie würde ich bei dir empfehlen, allerdings könntest du das auch mit dem Hausarzt vorher abklären (bin selber auch nur ein Laie und will keine falschen Tips geben)

Ich wünsche dir viel Erfolg!

s-kywSa?lxkx


@ esta.

Die Beschwerden habe ich seit Oktober letzten Jahres - also ein halbes Jahr in Etwa. Ja ich bin Vater. Ich finde ein ziemlich Guter, das sagt auch meine Frau - aber um das geht es jetzt nicht. Ich benötige kein Mitleid, sondern befinde mich in einer schweren Krise, die ein Anderer vielleicht nicht versteht, Viele die hier im Netz sind, verstehen mich aber ganz gut. Auch merken die Kinder Nichts von alledem, weil ich mir Nichts anmerken lasse. Das Gedankenkarussell spielt sich eher Nachts ab, bevor ich schlafen gehe oder ich allein bin.

stkyw1alkx


@ Maria

Hallo Maria, du könntest für mich sprechen - dass mit den Gedanken rund um die Kinder und Frau ist auch eigentlich das Wichtigste für mich das du hier ansprichst. Um mich selber, also wenn ich Single wäre, wäre es auch nicht so ein großes Ding. Deswegen ist nicht Selbstmitleid mein Problem, sondern das Leid Anderer (wenn ich LK hätte) mein richtig großes Problem bzw. um das sich meine Gedanken drehen - oft geht es schon sehr tief (also bildhaft bis ins kleinste Detail was wäre, ..... wie ein Video, dass ich mir selber ansehe).

Das mit den Vorschlägen versuche ich ja umzusetzen - Ich nehme jeden Tipp händeringend auf. Hab mir auch gleich ein Buch bestellt was Autosuggestion angeht. Das Wort Autosuggestion kannte ich, aber habe nie damit was gemacht bzw. in Erwähnung gezogen. Ich will ja unbedingt raus aus der Sache - Wenn es psychisch wäre, dann können viele Leute nicht verstehen, warum man sich nicht ganz leicht aus der Situation rausbewegen kann. Nur wer das mal durchgemacht hat, weiß dass das ganze schwer geht. Deswegen will ich mal auch schauen was ein Psychologe mit einem gedanklich angeht bzw. wie er das schafft, dass man sich da rausbewegt. Was mir bleibt ist mein Laufen bzw. Schwimmen - da kann ich etwas abschalten auch wenn ich stets "mein Pferd :-)" auspacke. Bin euch, euch Allen unendlich dankbar. Wenn wir in einer Runde wären, dann hätte ich was ausgegeben. Es hilft, wenn man weiß, dass Einige von euch das Gleiche/oder etwas Ähnliches durchgemacht haben - so kann man von euren Erfahrungen lernen, sich beruhigen, reflektieren, usw......

mUaria#schwi0ndxelts


Bei mir schlichen sich dies Ängste auch erst allmählich ein, als ich Mutter wurde. Wie war es denn, als die Kinder geboren wurden? Hattest du da öfters Angst, vor plötzlichem Kindstod u.s.w? Das war bei mir am Anfang bei meiner Tochter so.. Ich hab mir meine Ängste unter anderem darum auch so erklärt, dass die diffusen Ängste und Sorgen um meine Tochter am Anfang sich irgendwann zu diesen Krnakheitsängsten bei mir selber manifestierten. Könnte das bei dir auch der Fall gewesen sein? Grundsätzlich verändert sich das Leben mit Kinder und Familie stark. Plötzlich ist man nicht mehr nur für sich selber verantwortlich und ich kann mir vorstellen, dass wenn man diesen Umstand falsch verdaut, es plötzlich zu diesen Problemen kommen kann.

Zu deinen sportlichen Aktivitäten.. Grundsätzlich ist bei Kranheitsangst ja Sport absolut zu empfehlen, weil man damit ja eigentlich was gutes für den Körper macht und so weniger Angst haben muss körperlich zu erkranken, da man ja vorbeugt. Aber bei dir sehe ich das etwas anders. Du missbrauchst deinen Sport für deine zwanghaft anmutende Analyse. Du versuchst dir zu beweisen, dass du wenn du so und so viel Rennen kannst, du ja unmöglich LK haben kannst... Die Frage ist nur, ab welchen Werten glaubst du das?! Erst wenn du 60km/h rennst?! Eigentlich müsstes du ja jetzt schon sicher sein, dass deine aktuellen Leistungen bereits unmöglich wären, wenn du wirklich eine ernsthafte Lungenerkranung hättest. Aber ich lese bei deinen Beiträgen raus, das dem nicht so ist. Es macht dich ja immer noch nicht sicher. Und so gesehen kannst du eben nicht abschalten im Gegenteil, so wie du den Sport momentan missbrauchst, formst du auch da wieder diese kontraproduktiven Autobahnen im Kopf. Darum hör auf den durchschnittlichen km/h zu berechnen. Jogg einfach so und denk dabei, dass dir das deinem Körper einfach gut tut. Wobei du dir bewusst sein musst, dass bei einem falschen Laufstil du auch das ein oder andere Wehwehchen einfangen kannst (zB diese Muskelschmerzen, Knochenschmerzen)

Gegen deine Rücken und Brustschmerzen kann ich dir Dehnübungen und/oder Yoga empfehlen. Das lockert die Muskeln. Auch Massagen (von deiner Frau zB, ihr könnt euch ja abwechseln) und auflegen von Wärmeflaschen können sehr gut helfen. Ich hab so meine Rückenschmerzen und Brustschmerzen weg bekommen und sobald ich mal wieder nichts mache, kommen sie auch wieder ;-) und gegen die gefühlte Atemnot können Atemübungen helfen. Übrigens können deine Beschwerden auch davon kommen, das du falsch atmest. Vorallem beim laufen könnte es sein, das du zu oberflächlich atmest, vorallem auch weil du dieses Rennen ja schon etwas verkrampft angehst.

slk?ywaSlkx


@ Maria:

Bei Geburt des Sohnes, der mittlerweile ja 4 und ein paar zerquetschte Monate ist, hatten meine Frau und ich kurz mal Angst um plötzlichen Kindstod, aber das legte sich eigentlich schnell. Bei der Tochter, die nun 1,5 alt ist, hatten wir das nicht.

Also von dem kann es nicht kommen. LK-Angst hatte ich auch als Student, bin ich da einfach zum Doc nach 1 Woche und hab mich röntgen lassen - da war ich 23 ungefähr. Aber wie ich schon geschrieben habe, wenn's um mich allein ginge, wäre ich auch schon längst beim Arzt. Danach begründet, bitte ernst nehmen, ALS (amyotrophe Lateralsklerlose)-Angst, konnte Zuckungen selbst provozieren, habe 7 kg an Gewicht verloren (innerhalb 2 Monaten), Schwindel (wie auf Wolken schweben - daher mein Name: Skywalk :), und viele andere Symptome wie Sprachaussetzer, uvm. Bin dann zum Neurologen welcher ein paar Tests gemacht hat und gut war - Angst verschwunden, Symptome mit der Zeit auch.

Für den ein oder anderen zieht sich jetzt natürlich zwangsläufig eine Parallele zu meiner jetzigen Situation. Doch diesmal ist's anders. Erstens schaffe ich ja selber den Weg zu den eigentlichen Experten nicht (weil Angst um meine Familienangehörigen) und zweitens, wenn ich bei der Arbeit vorm PC sitze, dann schießt bspw. dieser verdammte Rückenschmerz auf einmal ein, auch wenn er nicht so weh tut. Zudem die Vorgeschichte mit Husten (2 Monate), danach Heiserkeit und nun diese Brust- u. Rückenschmerzen, die nicht immer da sind, aber halt einschießen.

Aber wie man sieht, habe ich mich ja schon mal auf den Weg gemacht, zumindest Schrittweise zum Psycho-Doc der dann mich zu weiteren Schritten bewegt. Nebenbei versuche ich die Ratschläge umzusetzen, mit Autosuggestion und Dehnen/und Yoga.

Das nächste Mal Laufen, wahrsch. heute, nehm ich keine Uhr mit, fix. Habe heute mal vor nicht auf Zeit zu joggen, sondern auf Wohlbefinden - viell. hilft' :)^ s.

Dank nochmals.

LG

m|ariasIchwinYdexlts


Also in deinem Eingangspost schreibst du, dass du ja schon vor 1,5 Jahren beim Röntgen warst (vor oder nach der Geburt deiner Tochter?), also hattest du damals schon Angst, aber da gings du wenigstens zum Dok. Die Frage ist, warum hat es da geklappt und warum jetzt nicht?

Fassen wir mal zusammen was alles gegen ein LK spricht:

1. es gibt eine klare Konstante bei dir und zwar das du immer sofort gleich den Teufel an die Wand malst, obwohl nichts ist. Also ist es auch jetzt mehr als nur wahrscheindlich, dass du nur eine überproportionale Angst schiebst und du kein LK hast.

2. du bist leistungsfähig, mit LK könntest du nicht solche Anstrengungen machen (das Joggen wäre so nicht möglich)

3. Du hattest schon vor 1,5 Jahren eine Röntgenaufnahme, da kam nichts raus. Das kürzlichen abhören und abklopfen war auch nicht auffällig. So gesehen könntest du dir jetzt schon sicher sein, das da mal wieder nichts ist und somit ganz beruhigt zum Röntgen gehen.

Jetzt nehmen wir mal an, es wäre wirklich LK, (was ich nachdem was du schreibst aber wirklich ausschliessen kann) dann wiedersprechen du dir gerade selber wenn du sagst, du gehst aus Sorge wegen deiner Familie nicht zum Röntgen. Das ist völlig unlogisch, denn bei LK ist eine Früherkennung wichtig. Je früher das erkannt wird, um so besser ist er heilbar. Also je früher du ihn erkennen würdest, desto weniger würde deine Familie leiden, weil du so eher überleben würdest.

Aaaber ich vermute mal, es geht dir nicht hauptsächlich nur um die Familie. Du schreibst ja auch, dass du manchmal denkst es wäre besser jetzt Tod umzufallen, als den Weg des Krebs zu gehen. Ich meine, das wäre für deine Familie genau so schlimm, oder nicht?! Also vermute ich noch etwas anderes dahinter, was dich nicht zum Röntgen gehen lässt... Aber was das ist, darüber könnt ich jetzt nur spekulieren.

Grundsätzlich ist schon klar zu erkennen, dass dich diese Ängste schon länger begleiten. Mal mehr mal weniger. Das muss mit dem Psychologen umbedingt angegangen werden, weil die kommen sonst immer wieder zurück.

Es ist übrigens schön zu hören, dass du meine Tips dir auch wirklich zu Herzen nimst. :)^ Also, beruhig dich, es wird nicht sein. Geh zum Röntgen und lass dich psychologisch betreuen. Das ist der richtige Weg.

Glaub mir, alles wird wieder gut und du wirst sicher noch erleben können, wie du selber Grossvater wirst. (denk an solche Sachen und nicht was wäre wenn ich LK hätte)

Ich wünsche dir alles Gute! Du schaffst das! :)*

s<kyzwalkxx


@ Maria:

Das Röntgen vor 1,5 Jahren war nicht von Angst begleitet, da ich ja diese LK-Angst erst seit dem ich huste habe (Oktober 2015).

Dh. da war ich mental frei und unbedarft wenn man so will.

Zu deinen Punkten:

1.) stimme ich voll zu - komplett.

2.) kann ich nicht beurteilen, hoffe aber dass das so ist - logisch wär's.

3.) Genau das habe ich mir auch gedacht, aber ich hab dann weiter gedacht. Wenn die LK-Diagnose steht, dann schauen die Chance so oder so "mau" aus. Aber kampflos werde ich, egal wie, das nicht so überlassen. Du weckst ja den Kämpfer in mir :)z .

Das mit dem Tod war nat. nicht ganz so gemeint - ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass das so zermürbend ist, dass man nach einer Zeit keine Kraft hat mit diesen v. Gedanken immer weiterzumachen. Dann denkt man, gleich Löffel abgeben und Tschüss.

Gehe das was du vorschlägst, dh. Psycho-Doc, dann LA (nur umgekehrt :))

Glaub mir, alles wird wieder gut und du wirst sicher noch erleben können, wie du selber Grossvater wirst. (denk an solche Sachen und nicht was wäre wenn ich LK hätte)

Mit dem letzten Satz hasst du's mir aber voll gegeben. Wahrscheinlich weil jeder so einen Traum hat, alt zu werden und viell. mal Enkelkinder erleben zu dürfen. Ein wirklich schöner Gedanke.

Dank dir sehr, egal wie's ausgeht. *:)

LG

s_kywGalkx


Update für alle die mir Mut zugesprochen haben:

War also beim Psychologen. Eigentlich ist es ein Internist mit psychologischer Zusatzausbildung - dh. Facharzt und Psycho-Doc in Einem. Habe ihm natürlich ein Din A4 Blatt vorbereitet mit all meinen Symptomen die ich hatte bzw. noch habe. Er hat draufgeschaut und meinte, dass das keine nennenswerten Symptome seien, die auf einen LK schließen. Ich wollte dann natürlich gleich die Symptome bzw. den Verlauf wissen, die doch für einen LK sprechen - die hat er mir aber nicht genannt, weil er meinte, meine Angst würde dann genau diese Symptome provozieren.

Auch wäre er sich sicher, wenn ich LK hätte (seit Oktober, November letzten Jahres), dann wäre der Verlauf so drastisch, dass ich 100% nicht so leistungsfähig wäre (bspw. mit dem Laufen oder generell der Gesundheitszustand ein Anderer wäre). Hat dann ein paar ganz fiese Fragen gestellt, die mir sehr nahe gingen. Er sieht eig. nur den Ausweg, eine psych. Behandlung zu machen und vorab einmal diese LK-Geschichte abzuschließen in dem ich unbedingt zu Röntgen gehen soll. Leichter gesagt, als getan, wir Ihr ja von mir wisst. Naja, er hat den Vorschlag gemacht, ich sollte testhalber 3 Tabletten an 3 Tagen am Abend schlucken, die er mir verschrieben hat. Das sind Beruhigungstabletten. Er wäre zuversichtlich, dass nach diesem Probelauf mich die Tabletten runterkommen lassen würden und ich dann in einem zweiten Lauf 3 Tage vorher mir die Tabletten reinschmeißen soll und zum Röntgen gehen soll.

Dh. vorher Testlauf wie die Tabl. wirken um Erfahrungswerte zu sammeln, dann Ernst mit anschließendem Röntgen-Thorax.

Er meinte, dass die Angst sich dann aber etwas Anderes suchen würde. Magen, Darm, Kopf, Knochen egal was - Lunge wäre ausgeschlossen, aber 100 andere tödliche Krankheiten eben nicht. Deswegen muss an meiner Einstellung was gemacht werden, und das psychischer Natur.

Das was ich hier jetzt geschrieben habe und mir der Arzt gesagt hat, haben so viele von euch auch schon vorher geschrieben.

Jetzt kommt aber das Interessante, oder viell. ist es auch nur Einbildung:

Da ich ja nicht nur einen Psychologen, sondern auch einen wirklich Facharzt vor mir hatte, hat mich das, so vermute ich, wirklich stark beruhigt. Warum schreibe ich das: Ich merke heute das etwas anders ist. Ich fühl mich besser und klarer im Verstand. Die Symptome scheinen abgemildert zu sein. Aber viell. ist's auch nur Einbildung. Diese Selbstsuggestion, die mir Maria genannt hat, trägt auch dazu bei. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Unbewusste wirklich Kräfte weckt, die nicht zu messen sind, aber einen sehr positiven Einfluss haben. Ich kann springen wie ein Frosch, und laufen wie ein Pferd vom Gefühl her.

Ich verweise oft bei anderen Leitfäden die auch Angst vor LK haben, auf diese Seite, wo so viele Erfahrungen von euch drinnen stehen (und auch meine Erfahrung) - viell. hilft's dem Ein oder Anderen die/der in einer ähnlichen Situation ist. Einen habe ich schon gefunden.

Dh. nicht dass ich von der Angst LK losgekommen bin, aber die Richtung stimmt schon einmal und stimmt mich mutig.

LG an ALLE.

PvlQüschb+iesxt


Warum fällt es dir so schwer zu akzeptieren dass du keinen Lungenkrebs hast?

Ganz ehrlich, solche Beiträge wie deiner sind für echte Lungenkrebspatienten ein Hohn.

Die kämpfen um ihr Leben und haben jede Menge Ängste, Sorgen und Nöte.

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