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Angst vor Lungenkrebs

DWavidx28 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich mache mir seit einigen Tagen Sorgen, die wahrscheinlich unbegründet sind, mich aber trotzdem sehr belasten. Ich leide an gelegentlicher Atemnot, vor allem in liegender Position, und generell über den Tag hinweg an schwerem Atem. Dazu kommen ein Druckgefühl und Brennen in der Brust, das sich vor allem auf die Mitte konzentriert. Die Probleme fingen vor einigen Tagen während meines Besuchs im Fitnessstudio an, als ich es auf dem Laufband etwas übertrieben hatte. Ich fühlte mich großartig, weil ich endlich mal die seit längerem schon bestehende Müdigkeit hatte abschütteln und beschwerdefrei laufen können. Meine Kopfschmerzen hatten sich verflüchtigt. Ich lief bei einer Steigung von 4 (höchste Stufe des Laufbandes) und einer Geschwindigkeit von zunächst 12,5, später 15 km/h über einen Zeitraum von insgesamt 7 Minuten zur Aufwärmung. Gerade nach der Steigerung fing es in den Atemwegen generell an zu brennen. Das ging dann auch ein paar Tage nicht weg und ich hatte noch ein kleines Bisschen gelben Auswurf, sodass ich zum Arzt ging. Der konnte da, weil es sich um die Notarztpraxis handelte, nur die Sauerstoffsättigung (99%) und die Körpertemperatur (normal bei 36, 5°C) messen und mit Stethoskop abhorchen (Lunge frei). Der Rachen war nach Blickkontrolle gerötet, es schien sich um eine aufkeimende Infektionskrankheit zu handeln.

Als ich am nächsten Tag bei meinem Hausarzt vorsprach, konnte auch dort nichts Auffälliges festgestellt werden. Die Lunge wurde ein weiteres Mal abgehorcht, wieder frei. Er verordnete mir inhalativ Bronchoforton und zur Schleimlösung ACC 600. Das nehme ich jetzt seit einigen Tagen. Husten tritt nur noch selten auf, aber die Atemwege sind weiterhin gereizt. Der Druckschmerz in der Brust und die Atemnot aber machen mir Angst. Hinzu kommt eben immer noch ein leichtes Brennen in der Brust. Als ich gerade im Bett lag und einen Artikel aus der Apotheken-Umschau zum Thema Lungenkrankheiten las, kam mir erneut die Angst. Wenn ich liege ist das Problem größer.

Zu meiner Person: Ich bin 28, m, relativ sportlich (treibe normalerweise seit etwa einem Jahr wenigstens einige Male die Woche Sport) und habe vor fast 6 Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Dummerweise hatte ich als neunjähriges Kind bereits damit angefangen, wofür ich mich heute natürlich ohrfeigen könnte. Mit einer Unterbrechung von eineinhalb Jahren im Alter von 12-13 hatte ich leider bis zu meinem 22. Lebensjahr geraucht. Ich trinke nicht. Die Schmerzen in der Brust könnten durchaus auch von meinen gelegentlich blockierten Rippen kommen, die ich dann wieder einrücken muss, indem ich die Schultern nach hinten ziehe. Aber die Atembeschwerden sind schon sehr auffällig.

Ich bin total verängstigt. Morgen will ich noch einmal bei meinem Arzt anrufen, um mich über weiteres Vorgehen zu informieren.

Wie schätzt ihr meine Symptome ein? Ist das sehr bedenklich?

Antworten
PFlüsEchbhiesxt


Wieso denkt man bei solchen Symptomen gleich an Lungenkrebs? ":/

Und warum nicht an eine Lungenentzündung?

Wahrscheinlich hast du nur mit den Folgen einer Bronchitis zu kämpfen.

DCaviHdN2x8


@ Plüschbiest

Ja, ich weiß. Die Sorgen und Ängste sind irrational. Früher hätte ich mir dessentwegen wohl keine so großen Gedanken gemacht, schon gar nicht zu Raucherzeiten. Da ist es ja so wie auch unter den Menschen mit dem Tod: Etwaige Folgen des Verhaltens genauso wie der Tod werden im Alltag eben verdrängt, weil einen die ständige Beschäftigung damit traurig, depressiv oder gar verängstigt machen kann. Seit einiger Zeit denke ich auch immer wieder an tödliche Krankheiten, aus dem Muster versuche ich auszubrechen. Ich glaube, das fing alles mit dem Studium an, das ich vor ein paar Jahren begann.

Ich bin aber vor allem besorgt, weil ich so früh mit dem Rauchen angefangen hatte. Zwar bin ich schon fast sechs Jahre rauchfrei, aber... ich habe einfach keine Ahnung.

PrlüschFbiexst


Nach so kurzer Zeit des Rauchens bekommt man keinen Lungenkrebs.

Zudem hat sich nach 6 Jahren Abstinenz die Lunge weitestgehend wieder erholt.

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