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Vater Lungenkrebs -- ich Angst.

Esd!son hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich suche hier ein wenig Rat und Zuversicht. Die letzten Wochen waren die Hölle. Meinem Vater (75) wurde Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert. Er hat lange geraucht und auch arbeitstechnisch hat seine Lunge sicher das ein oder andere abbekommen.

Inzwischen habe ich erfahren dass wir auch familiär eine Vorbelastung haben. Mein Onkel, sein Bruder, starb mit knapp 30 auch an Lumgenkrebs.

Und ich? Hab panische Angst. Ich habe neben dem passiv Rauch meines Vaters, ca. 3 Jahre von 15-18 geraucht sowie die letzten 4 Jahre gelegentlich.

Wobei das die letzten 4 Jahre immer maximal 1-2 Zigarillos waren. So zum Kaffee etc. Teilweise auf Lunge (mit Filter).

Noch bevor die Diagnose mit meinem Vater kam war ich vor ca. 8 Wochen beim Thorax röntgen. Da war alles in Ordnung.

Seit einer Woche plagen mich aber trockener Husten, Heiserkeit und Rippenschmerzen.

Ich hab definitiv keinen Infekt.

Meine schlimmste Befürchtungen ist natürlich dass ich auch was hab.

Aber hätte man das nicht gesehen?

Ich hab natürlich aufgehört mit Rauchen als ich das mit meinem Vater und Onkel erfahren habe.

Was meint ihr? Sind meine Sorgen begründet?

Ich bin männlich 34. Gruß Ed.

Antworten
a*gne4s


Sind meine Sorgen begründet?

Nein.

ETdason


Ich weiß dass ich eigentlich zu "jung" bin und ich ja nicht wirklich viel geraucht habe. Vielleicht 5 Packyears wenn mans hoch rechnet.

Die FamilienGeschichte mit meinem Onkel usw. macht mir die große Angst.

Aber wie gesagt beim Lungencheck vor 8 Wochen war alles ok.

C*om'ran


Binnen 8 Wochen wird sich sicherlich keine große Veränderung nach dem Röntgen ergeben haben und schon gar nicht, weil dein Vater seinen Befund erhalten hat.

Du weißt nicht, ob deine Familie genetisch vorbelastet ist oder durch das Lebensumfeld. Dein Vater hat ja geraucht und seine Lunge nicht geschont. Wie war es mit seinem Bruder?

Nimm es einfach zum Wachrütteln und schone deine Lunge. Aber akut würde ich mir erst einmal keine Gedanken machen. Du kannst das auch beim Hausarzt beim nächsten Check für die Anamnese erwähnen und er wird wissen, welche Untersuchungen für dich sinnvoll sind, so dass du vielleicht bei tatsächlich genetischer Vorbelastung einem engeren Untersuchungsintervall unterliegst.

Tut mir leid, wegen deinem Vater. Wird er palliativ behandelt, oder versuchen die Ärzte trotz des Endstadiums noch eine Heilung? Ihr braucht jetzt als Familie viel Kraft für die nächsten Monate und vor allem dein Vater ein sicheres Umfeld. Ich wünsche euch, dass es euch nicht unerträglich belastet und dass ihr das zusammen durchsteht. :)_

_:Surf;erxin


Nein.

agnes

Wie kommst du auf diese Antwort? Dann noch ohne nähere Ausführung.

Lungenkrebs ist anscheinend vererblich und wenn ich der TE wäre, hätte ich auch bei jedem Ziepen und Hüsterchen nun größte Bedenken.

Ich finde sowas immer Scheiße mit der Vererbung, denn aus der Nummer kommt der TE nie wieder raus, nun bis ans Lebensende immer daran zu denken, täglich an Lungenkrebs erkranken zu können. :-(

E"ds+on


Eine Heilung ist nicht mehr möglich. Er versucht zwar eine Chemo, aber gesund wird er nicht mehr. Er will aber noch alles versuchen um so lange wie möglich bei uns zu bleiben.

Mein Vater hat 45 Jahre richtig viel geraucht und hatte auch soweit ich weiß mit Asbest zu tun.

Bei meinem Onkel bin ich mir nicht sicher.

Aber wie ihr richtig schreibt bin ich mir so unsicher im Moment.

Rippenschmerzen, bissl trockener Husten und Heiserkeit. Aber ich weiß auch inzwischen das Lungenkrebs ja erst spät Symptome macht und man ihn vermutlich dann vor 8 Wochen gesehen hätte.

M0onikax65


Deine Angst ist absolut verständlich und könnte auch der Hintergrund für deine Beschwerden sein. Lungenkrebs bekommen auch manchmal aus dem Nichts heraus Nichtraucher.. Lass es immer wieder mal untersuchen, mehr kannst du jetzt nicht machen. Mit der Zeit wirst du die Angst vielleicht auch wieder los oder kannst sie durch Fakten und Infos über deinen Gesundheitszustand in Schach halten.

Seop%hi@a-x5


Meine Mutter ist 1967 an Lungenkrebs gestorben, obwohl sie nie geraucht hatte. Ich hab bis vor 2 Jahren geraucht hab aber keinerlei Angst dass ich auch sowas kriegen könnte. Wozu auch? Wenns so sein soll, ists so. Bis jetzt ist alles okay, also kein Grund zur Panik.

ENdsoxn


Meint ihr dass die Symptome auch psychisch sein können? Ich mein die Schmerzen ok...

Aber die Heiserkeit und der Husten (auch nachts)

Wie gesagt ich hab aber den Zigarillos inzwischen auch ganz abgeschworen.

Vielleicht kommt der ganze Mist auch raus.

M|onikxa65


Nimmst du neuerdings ACE Hemmer?

Was das rauskommende Zeug anbelangt, eine Freundin, die sich gerade das Rauchen abgewöhnt, hat mir auch erzählt, dass sie seitdem mehr hustet und es ihr schlechter geht.

M|omnikax65


Auch psychosomatisch bedingter Husten ist absolut denkbar. Vor allem nach so einem Vorfall.

Ehdsoxn


Hey Leute,

ich bin irgendwie gerade am Verzweifeln. :°(

Ich meine mein Vater liegt mit Lungenkrebs im Endstadium in der Klinik und ich hab grösste Sorgen dass ich es auch habe.

Mein Vater ist 75 hat fast 50 Jahre wie ein Schlot geraucht und mit diversen Schutzmitteln, vermutlich Asbest und vielem weiterem gearbeitet.

Ich bin 34 habe 5-6 Jahre geraucht lebe sonst eigentlich gesund und wurde vor 8-10 Wochen geröngt und da war alles ok.

Kann mich mal einer beruhigen?

Wie gesagt meine Hauptsymptome sind trockener Husten (nicht viel) Heiserkeit (ständig) und eben Schmerzen zwischen den Rippen.

Ich sag auch ehrlich dass ich momentan nervlich am Ende bin und sicher komplett angespannt etc...

LG der Ed

MsoniZka6x5


Die Schmerzen zwischen den Rippen sind typisch für die Anspannung, Brust- und Halswirbelsäulenmuskeln reagieren darauf sehr stark. Ansonsten würde ich bei Heiserkeit überhaupt nicht an Lungenkrebs denken. Manche neigen dazu wegen falschem Sprechverhalten, außerdem gehen Viren und Pollen um und zum guten Schluss gibt es x Möglichkeiten, den Kehlkopf betreffend, warum man heiser ist. Einschließlich psychosomatisch.

In unserer Familie gibt es auch einen Fall von Lungenkrebs und da gabs, obwohl er sehr weit fortgeschritten ist, kaum Symptome. Wenn du jetzt untersucht worden bist, solltest du versuchen, damit abzuschließen. Das ist eine Reaktion auf die Krankheit deines Vaters, die du erstmal verdauen musst. Geh noch mal zu deinem Hausarzt, vielleicht kann er zu deiner Beruhigung beitragen.

sEoph"ica


Vorweg: ich bin keine medizinische Fachfrau; möchte dir doch einen Rat geben: versuche dich zu entspannen und die Ängste vor Krankheit loszulassen.

Dass du nervlich sehr angespannt bist, könnte sich auch mit der Situation erklären, in der dein Vater jetzt ist; schwer krank und vielleicht auch ohne längere weitere Lebenszeit.

Die Lebenssituationen der Eltern können einen schon sehr belasten, wenn man sehr damit konfrontiert ist, wie ungesund und hart vieles daran war.

Es ist überhaupt nicht gesagt, dass dein Leben dann ebenso verlaufen muss.

Achte auf dich und deine Gesundheit und übe dich im liebevollen Umgang mit dir und anderen.

Ich wünsche dir und deinen Nächsten, vor allem deinem vater viel Kraft und Vertrauen.

E&dsxon


Ich bin nervlich extrem angespannt will nicht sagen am Boden zerstört momentan.

Mach mir nur Gedanken warum ich die letzten Jahre geraucht habe.

Ob ich früher auch was von den Asbest Belastungen (ich war als Kind oft mit auf der Baustelle) abbekommen habe usw.

Ich bin auch extrem ängstlich was meine Gesundheit anbetrifft.

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