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Vater Lungenkrebs -- ich Angst.

KllimB,i8m123


Hallo Edson,

ich kann deine Bedenken verstehen. Meine Mutter ist damals mit 41 an Lungenkrebs gestorben.

Sie war Nichtraucherin. Und hatte nur 1,5 Monate zu leben, weil der Krebs im Endstatium war und metastasiert war.

Ich hatte ein Gespräch mit dem Arzt und der meinte, ich wäre genetisch vorbelastet. Daher kenne ich deine Sorgen... und bei jedem Anschein man hätte es auch.

Vor einem Jahr hatte ich Schmerzen an der rechten Seite. Es wurde ein CT gemacht und gewisse andere Untersuchungen. Es wurde nichts gefunden. Mein Hausarzt fragte darauf hin wie es psychisch aussieht. Dann hatte ich ihm das mit meiner Mutter erzählt.

Ich glaube einfach, dass du diese Situation aufarbeiten musst, am besten mit einem Psychologen. Was auch nicht schlimm ist. Es ist nicht immer einfach sowas bei seinen Eltern zu sehen.

Mach regelmäßige Blutuntersuchungen.

Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute :)*

cvrielcha'rlie


....also das einzige, was Ihr gemeinsam habt, ist doch, dass es zufällig Dein Dad ist.

Weder bist Du so alt, noch hattest Du seinen Lebenswandel und den hast Du wohl auch nicht vor. Er erntet nun die Folgen seiner Taten, warum beisst Du Dich so an der Verwandtschaft fest, Du machst es doch anders?

cFriDech6arlie


...als ich 9 war, ist mein Vater am schwarzen Hautkrebs gestorben. Ich bin auch blond und blauäugig, helle Haut. Klar denkt man dann an so etwas, aber ernsthaft:

ich weiß genau, was er falsch gemacht hatte, dass es soweit kam und das weißt Du auch. Und wenn jemand in 1,5 Monaten an Lungenkrebs stirbt, dann hat er die Warnzeichen nicht ernst genommen (sorry). Das ist untypisch.

f8usselx88


@ Edson

Mein Vater is an Gallenwegskrebs gestorben vor 3 Jahren. 2 Monate nach seinem Tod fingen bei mir die Symptome an, ich bekam nichts mehr runter, gäbe stärkste Tabletten bekommen, wurde komplett auf den Kopf gestellt inkl Spiegelungen usw. Und je mehr Angst ich hatte, desto schlechter habe ich mich gefühlt.

Das Ergebnis war - nichts. Ich war total gesund. Aber dadurch, dass ich so einen Stress hatte und mir das alles so nahe ging, hat mein Körper einfach mitgespielt, was meine Psyche vorgab.

Was ich damit sagen will: ich kann deine Angst sehr gut verstehen. Auch wenn wirklich der Großteil der Lungenkrebsvorfälle nicht erblich, sondern umweltbedingt ist, hat man Schiss.

Wenn es dich beruhigt: lass dich komplett durchchecken. Lungenkrebs spürt man nicht bzw erst sehr spät. Die Lunge selbst hat ja keine Schmerzrezeptoren, wozu auch. Deine Symptome können nicht vom Krebs kommen. Aber wenn es dich beruhigt, lass dich nochmal komplett untersuchen. Das gibt Ruhe und Gewissheit.

E0dsoxn


Danke für die große Anteilnahme.

Bedeutet mir wirklich sehr viel.

Ich bin ja sozusagen durchgecheckt.

Meine BlutWerte und Ultraschall von vor 4 Wochen sind gut.

Das Röntgenbild von vor 2 Monaten ohne Befund.

Eigentlich könnte ich froh sein aber statt dessen habe ich Angst dass meine Frau bald allein mit den Kindern da steht.

So irrational....

PClüscNhbiexst


Mal ganz im Ernst, dein Vater hat die Krankheit.

Er muss damit leben, du bist momentan gesund.

Wenn dich das Ganze so belastet, dann geh zum Psychiater.

Es besteht jetzt KEIN Grund wegen jedem kleinen Hüsterken in Panik zu verfallen.

Eidsxon


Es besteht jetzt KEIN Grund wegen jedem kleinen Hüsterken in Panik zu verfallen.

Was mich so verunsichert ist eher die Kombination der Symptome.

Das Hüsterchen, die Heiserkeit, die Zwischenrippenschmerzen, kaum Apettit komplett müde.

Wobei ich wirklich zugeben muss dass ich psychisch extrem angeschlagen bin.

Ich habe schon professionelle Hilfe beantragt.

Ich schieb halt voll die Panik weil ich die letzten 4-5 Jahre täglich im Schnitt 1-2 Zigarillos (auf Lunge geraucht habe). Inzwischen aufgehört.

Dazu war ich eben früher oft auf der Baustelle meines Vaters dabei. So Ende der 80er und 90er. Kein Plan was ich da eingeatmet habe. Mein Vater meinte eben nur er ist sich auch sicher dass der Krebs von den Mitteln und Asbest kommt. Das hat in mir völlige Panik ausgelöst.

M2oninka65


Das wird wieder besser. Ich hatte es genauso nach der Krankheit und Tod von meinem Vater. Mit der Zeit legt sich das, das ist jetzt einfach eine Reaktion darauf.

E@dsxon


Hallo Leute,

wie geht's euch heute? Mir ein wenig besser vielleicht.

Hab am Montag einen Termin bei einer Psychologin.

Meine Ängste sind leider immer noch da. Es ist nicht mal die Situation mit meinem Vater sondern (sehr) egoistisch meine eigene Angst.

Die Schmerzen in den Rippen, die chronisch belegte Stimme.

Dauernd und ich meine dauernd denke in an Lungenkrebs.

An meinen Onkel...an meine 4-6 Rauchjahre womöglich an das Asbest was ich als Kind eingeatmet habe.

Ich brauche echt Hilfe...

KPliqmBi_m12x3


Hallo Edson,

der Termin am Montag wird dir echt gut tun. Ich hoffe, dass deine Ängste dann genommen werden und du dich ein Stück weit erholen kannst.

Mach dich nicht fertig. Ich weiß es ist einfacher gesagt, als getan, aber du musst dein Kopf frei bekommen. Geh laufen oder schwimmen. Einfach ein bisschen Druck abbauen...

Alles Gute :)* :)*

fuussehl88


Hallo Edson,

Wie geht's dir heute?

E\dsoxn


Hallo Fussel,

es geht so. Ich freue mich wenn Montag ist.

Meine Angst ist doch recht groß weil ich immer noch die ganze Zeit heiser bin, Hustenreiz habe und total abgeschlagen bin.

Ich denke (nicht bewusst) nur an Krebs usw. Ich schaff es einfach nicht die Gedanken umzulenken. :�(

IPnkoxg


Ließ mal hier:

[[https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/lungenkrebs/risikofaktoren.php#inhalt3]]

Zusammengefasst: in wieweit erbliche Vorbelastung eine Rolle spielt ist noch nicht sicher. Was aber angenommen wird: bei erblicher Vorbelastung haben Risikofaktoren einen stärkeren Einfluss.

Also lass das scheiß rauchen sein und arbeite nicht untertage, mehr kannst du sowieso nicht machen.

Außer regelmäßig zum check gehen.

fIu3sselx88


Ich bin jetzt mal ganz unpretentiös:

Solltest du wirklich und echt irgendwann mal im Leben Krebs kriegen - was willst du daran ändern? Dann ist das so.

Du kannst dich wirklich nur vom Rauchen fernhalten, allgemein gesund leben und regelmäßig zur Vorsorge gehen, dass, falls iiiirgendwas komisch scheint, sofort mit der Behandlung begonnen wird.

Ich kann da nur aus eigener Erfahrung sagen: hinter deiner plötzlichen Krebsangst kann eher was ganz anderes stecken. Dein Vater liegt dem Ende nahe im Krankenhaus und du siehst das ja alles. Und jeder, der das schon mal begleitet hat, weiß, wie krass das ist. Natürlich möchte man niemals selbst diesen Weg gehen müssen....

Bitte red doch mit jemandem über deine Gefühle und Gedanken. Da geht grad so einiges ab bei euch und es tut wirklich unheimlich gut mit der Hilfe eines Beistands über alles zu sprechen.

Alles Gute!

J%anuarbBlumxe


Andersrum kann ein Krebsgeschwür innerhalb weniger Wochen entstehen. Nicht verrückt machen, allerdings lieber einmal mehr zum Gesundheitsscheck

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