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Frage zu Magenkrebs und Säureblockern (Ppi)

A+lfaxma hat die Diskussion gestartet


Hallo Gemeinde, nur eine kurze Frage:

Bei den typischen Beschwerden durch Magenkrebs oder Speiseröhrenkrebs - kann da ein Säureblocker (z.B. Omeprazol, Pantoprazol etc.) helfen?

Oder hilft der nur, wenn die Beschwerden (Sodbrennen, Druckgefühl, Übelkeit) durch eine Gastritis oder die Refluxkrankheit ausgelöst werden?

Dankeschön!

Antworten
CKoopderlaxdy


Vermutest du magenkrebs, oder hast du die diagnose? Wir haben meiner mutter nach überstandener op (komplette magenentfernung, weil siegelringzellenartiges karzinom) die kopfseite des bettes höher gestellt, damit die magensäure, die auch nach der op offensichtlich noch produziert wird, nicht so leicht zurück in die speiseröhre fließen kann.

Pwlüslchxbiest


Oben steht Magenkrebs oder Speiseröhrenkrebs, klingt nicht nach gesicherter Diagnose durch den Arzt.

PnWsc4hbiesxt


Lies mal die anderen von ihr eröffneten Fäden.

Da schiebt mal wieder jemand Panik wegen nichts.

AXlf5ama


%-|

Keine gesicherte Diagnose. Termin zur Magenspiegelung ist am 14.12., aber meine Tante schiebt halt jetzt leider Panik. Darum die Frage. Die Säureblocker lassen die Symptome vollständig verschwinden, ohne sind sie wieder da.

PvlüshcLhb;iexst


Was haben Sodbrennen, Druckgefühl und Magendrücken mit Krebs zu tun?

Krebs äußert sich anders. Ich bin schon an Sodbrennen verzweifelt, weil ich den wochenlang hatte.

An Krebs habe ich dennoch nie gedacht.

A]lfaxma


Hi, da kommen schon noch mehr Symptome dazu. Vor allem wohl "zurückfließendes Essen" - also es will manchmal gar nicht bis runter in den Magen, staut sich, kommt wieder hoch. Vom Druckgefühl in der Brust bekommt sie manchmal richtige Atemnot.

Und vieles davon hat sie schon länger, halt nicht so stark ausgeprägt. Darum bisher nicht ernst genommen. Es geht hier auch nicht um eine Ferndiagnose! Das ist schon klar, dass die niemand vornehmen kann. Nur halt die kleine Hoffnung, ob das Ansprechen der Symptome auf Säureblocker vielleicht kein Anzeichen für Krebs ist ... natürlich ohne Garantie ... damit sie bis zur Magenspiegelung etwas ruhiger bleibt.

Ajl~fama


@Plüschbiest - wie würde sich denn Krebs in diesem Fall äußern?

PTlüschbbiest


Magenkrebs verursacht Anfangs bei vielen Leuten keine Schmerzen.

Oft ist es der Magenpförtner der schuld an Sodbrennen und Co ist.

AUlfaxma


Also meine Tante sagt, richtige Schmerzen hat sie nicht. Sondern:

+ Sodbrennen bzw. einen fiesen Druck auf der Brust, hinter dem Brustbein

+ Übelkeit - sehr unregelmäßig, aber manchmal auch sehr stark. Unabhängig davon, was sie isst. Ohne Erbrechen bisher.

+ Völlegefühl, manchmal ganz extrem und lang anhaltend. Als ob das Essen vom Darm bis zum Hals "steht".

+ Aufstoßen - manchmal sauer, manchmal nicht. Manchmal hat sie das Gefühl, sie muss aufstoßen, damit das Essen besser rutscht - aber es geht nicht.

+ "Speise-Rückfluss". Also das Essen kommt buchstäblich wieder hoch.

+ Gefühl, dass das Essen in der Speiseröhre "festhängt" und nicht in den Magen weitertransportiert wird.

+ Kloßgefühl im Hals

+ Atemnot

+ ab und zu Herzrhythmusstörungen

Wenn sie 2 x 20 mg Säureblocker am Tag nimmt, verschwinden die Symptome nach zwei Tagen ziemlich komplett.

Sobald sie die Dosis verringert bzw. absetzt, kommt alles wieder zurück.

Wir hoffen, dass es ein Zwerchfellbruch ist. Symptome würden passen. Aber sie hat jetzt Angst, dass es ein Tumor ist - eben nicht im Anfangsstadium, sondern schon richtig groß, so dass er die Speiseröhre oder den Mageneingang verengt. Und eventuell auf Lunge und / oder Herz drückt.

Die Beschwerden kamen übrigens schleichend. Zuerst nur sanfte Übelkeit, sehr selten. Mittlerweile ist es ziemlich schlimm.

Danke, dass ihr euch damit auseinandersetzt @:)

kileine)r_drac#henst_erxn


Wenn DAS Symptome für Magenkrebs wären, wäre ich schon seit Jahrzehnten tot... ich hab das schon 25 Jahre durch chronische Gastritis...

h(ookxi1


Jepp.

Ich habe das zu schlechten Zeiten (wo immer die auch herkommen) seit über 10 Jahren immer mal wieder.

Sodbrennen, Beklemmungen, Brustschmerzen, Schluchstörungen, Aufstossen uswusf.

Und ich nehme auch schon 10 Jahre PPI.

Das ist Reflux und nix Krebs und bei Deiner Tante ebenso.

Und das sage ich als Hypochonder

Ablfamxa


Danke euch :)*

Man fragt sich eben in so ner Situation, wie lange man eigentlich TATSÄCHLICH schon Symptome hat ... und dann kommt man drauf, dass man die seit Jahren ignoriert, weil halt nicht so schlimm und weil man ja nicht als Hypochonder dastehen möchte.

hGooPkix1


Nein, ignorieren tut man das nicht und kann man auch nicht. Aber ich weiss ganz genau, dass es keine neuen Symptome sind, die würde ich schon erkennen.

Und als die zum ersten Mal aufgetreten sind, bin ich ziemlich zügig zur Hausärztin. Und die haben mich dann schon intensiv durchgecheckt.

A8lfawma


@hooki1 - dann hast DU es richtig gemacht. Ich sprach halt von meiner Tante, die jahrelang Symptome ignoriert hat, weil sie eben nicht sehr schlimm waren. Öfter mal Übelkeit, aber nie langanhaltend und selten mit Erbrechen. Öfter mal Magen-Darm oder extremes Völlegefühl, aber immer schnell wieder besser. Sachen halt, wegen denen man nicht sofort zum Arzt rennt.

Und jetzt fragt sie sich, ob das der Fehler war. Aber mir ist schon klar, dass da gerade niemand helfen oder die Angst wirklich nehmen kann. Zum Glück ist es bis nächsten Mittwoch jetzt nicht mehr so lang.

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