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Übertriebene Angst vor Bauchspeicheldrüsenkrebs?

K3rillGePKillxe hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute, ich suche dringend paar Leidensgenossen, die auch mit ihren Ängsten zu kämpfen haben.

Ich hatte vor 3 Monaten ein seltsames Druckgefühl unter dem Brustbein. Gerade zu dieser Zeit wurde eine Routine-Magenspiegelung gemacht. Es wurde jedoch nichts festgestellt. Diagnose Refluxkrankheit.

Nachdem ich den Reflux vor 3 Wochen in den Griff bekommen habe, spürte ich nun die weniger intensiven Schmerzen. Besonders unter den Rippen links und rechts aber auch im Rücken.

Es wurde ein Ultraschall gemacht, aber nichts gefunden. Das Blutbild ergab einen nur leicht erhöhten Bilirubinwert. Nach zwei Wochen ging ich nochmals deswegen ins KH und diesmal schob man das alles dem Reflux zu. Das kann überall wehtun. Das Blutbild ergab wieder einen noch etwas höheren Bilirubinwert. Aber noch knapp im Normbereich.

Ich bin nun verunsichert, da ich vorgestern nochmal eine Ultraschalluntersuchung machen lies und diesmal zwar auch nichts Auffälliges gefunden wurde. Jedoch ist der Gallenweg leicht verengt. Die Internistin geht von einer Ablegerung aufgrund meiner Schonkostdiät aus.

Wenn ich Schmerzen aufgrund eines evlt. Bauchspeicheldrüsenkrebses spüren würde, wäre dann der Tumor nicht schon so groß, dass er sogar bei einer Ultraschalluntersuchung aufgefallen wäre?

Ich bin wie gesagt, total verunsichert und ich weiß nicht, ob ich so schnell eine CT bekommen könnte. Sollte ich damit gleich ins KH gehen? Meine Ärztin hält mich bereits für einen Angstpatienten. Also werde ich von ihr keine Einweisung zum stationären Klinikaufenthalt bekommen.

Übertreibe ich etwas? Ich habe echt Sorge, dass in mir etwas im Gange ist.

Antworten
S"u%nflXoUwer_x73


Ja, Du übertreibst - und bist kein Fall für ein CT oder einen stationären Aufenthalt.

Nimm' bitte zur Kenntnis, dass Dir plausible Gründe für Deine Symptome genannt wurden. Die Du leider gepflegt ignorierst, obwohl Du sie hier berichtest: a) Reflux, gerade erst am Ausheilen. B) Ablagerungen aufgrund Schonkost. Vielleicht war da auch ein Gallensteinchen oder Grieß.

Das Einzige, was man thematisieren könnte: a) Morbus Meulengracht. Harmlose Bilirubinspiegel-Erhöhung. Wobei selbst das ja nicht so ganz stimmt:

Das Blutbild ergab wieder einen noch etwas höheren Bilirubinwert. Aber noch knapp im Normbereich.

Klärungsbitte: Erhöht oder im Normbereich? Es gibt keinen punktuellen Normwert und Dein Körper liefert nicht tagein tagaus dieselben Laborwerte bis hin zur Nachkommastelle. Wenn der Wert im Normbereich war, dann ist er im Normbereich. Punkt.

Lass' ihn in 4-6 Wochen nochmals kontrollieren. Das ist das Maximum an erforderlichen Untersuchungen. Kümmere Dich statt dessen mal um Deinen Rücken und Bewegung, Rückenschule oder Krankengymnastik. Verspannungen können gemein ausstrahlen - und Angst macht Verspannungen.

Und wenn all das gar nicht wirkt, denke bitte über eine gezielte therapeutische Behandlung nach.

K(rilGlePilxle


Hallo,

danke, das habe ich mir auch gedacht, dass ich wohl übertreibe. Es ist einfach nicht kontrollierbar. Ich war eigentlich nie ein Angstpatient. Aber auch eigentlich nie kränker als eine Erkältung.

Mein Bilirubin lag vor 3 Wochen bei 17,6 mikromol und vor einer Woche bei 20,5. Bis 21 ist der Normbereich, weshalb noch keine Alarmglocken schrillen.

Mich wunderte aber besonders gestern, dass mir ca eine Stunde nach dem Mittagessen so übel wurde und ich ganz blass aussah.

Kann es auch Zucker sein?

Heute Nacht zitterte ich am ganzen Körper unter der Bettdecke und ich war naßgeschwitzt. Ich war ganz kalt.

Ich habe gestern abend ein Brötchen gegessen und dann vor dem Hinlegen noch etwas Haferschleim mit Banane. Das müsste doch für die Nacht genug Energie geben.

Sorge macht mir auch mein Gewichtsverlust, obwohl ich versuche normal zu essen. Die letzte Woche wieder ca 2 Kilo verloren.

S^unfllower_7x3


danke, das habe ich mir auch gedacht, dass ich wohl übertreibe.

Kann es auch Zucker sein?

Lies' die beiden Sätze mal - und führe Dir vor Augen, dass bei Dir auch Blut abgenommen wurde, wobei der Glucose-Wert immer mitbestimmt wird.

Man unterschätzt bei Schonkost oft, wie viel weniger Kalorien die enthält. Deine tendenziell gerade hohe Anspannung geht auch nicht spurlos am Körper vorbei.

Protokolliere mal Deine Essensmengen und beobachte Dein Gewicht. Wenn es bei wirklich ausreichenden Mengen weiter fällt, dann kannst Du mit den Protokollen nochmals zum Arzt gehen und das thematisieren. Aber beobachte erstmal, ob Deine Mengen so sind, wie Du denkst.

Kprilkl[ePri6lle


Hi, ich schonwieder.

Es geht mir weiterhin nicht wirklich besser. Eher kommen immer mehr Symptome dazu, die viele Ursachen haben können. Zu Ärzten gehe ich kaum noch, denn außer ein Blutbild zu machen, dass wirklich nicht immer ein geeignetes Diagnosemittel darstellt, wollen und können sie nicht machen. Ich kann die Diagnose Depression von Allgemeinärzten nicht mehr hören.

Ich habe seit Ende Januar mehrmals täglich Erschöpfungsanfälle. Ich kann beinahe eine Uhr danach stellen. Gegen 10-11 Uhr und dann gegen 16-17 Uhr zwickt es etwas in meinen Flanken und ich bekomme ein Gefühl von dicken Augen. Manchmal wird das begleitet von Gesichtsrötung. Das geht nach ca. einer Stunde wieder weg. Stattdessen bleibt ein Zwicken im mittleren Rücken.

Mein Stuhlgang ist auch etwas seltsam geworden. Während eines Stuhlgangs kommt es erst fest in einem Stück und zum Ende hin zerfläddert oder in dünnen Streifen mit Flüssigkeit.

Die Intensität der Erschöpfungsanfälle variirt stark von Tag zu Tag. Ich konnte auch nicht feststellen, dass es abhängig von der Ernährung ist. Da ich regelmäßig und zu festen Uhrzeiten meine Mahlzeiten nehme, liegen zwischen Nahrungsaufnahme und Anfall etwa 2-3 Stunden. Aber auch ohne Nahrungsaufnahme bekomme ich Erschöpfungsanfälle.

Seit ein paar Tagen ist jetzt eine starke Gesichtsrötung nach kohlenhydratreicher Nahrung (z.B. Laugenbretzel) sofort nach dem Essen dazu gekommen.

Mögliche Ursachen, auf die meine Symptome zutreffen: Glutenunverträglichkeit, Histaminunverträglichkeit, Hashimoto, Borrelliose und leider auch Bauchspeicheldrüsenkrebs.

BPen4ittaBx.


Mal Butter bei die Fische: meine Verwandtschaft, die Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte, hatte bis es zur eher dramatischen Entdeckung kam, null Beschwerden. Und was sie dann hatten, dagegen sind Deine Beschreibungen das, was sie sich gerne gewünscht hätten.

Wenn Du meinst, dass Du kein Gluten verträgst, dann steht es Dir doch frei, darauf zu verzichten, Bei Verdauungsbeschwerden schau einfach mal auf die Seiten der Ernährungs-Docs, da gibt es Rezepte für jedes Wehwehchen. Ud ansonsten gibt es in Deutschland inzwischen über 80 Zentren mit Ernährungsmedizinern, wo man sich beraten lassen kann.

Wenn Du die Dinge konsequent einfach mal längere Zeit ausprobiert hast, und sich die Lage nicht gebessert hat, dann kann man neu drüber nachdenken, was man tun könnte.

Und lies mal das Buch Darm mit Charme. Auch der gesündeste Mensch kann mal zerfledderten Stuhl mit wechselnder Beschaffenheit haben, ohne dass es krankhaft ist.

In Deiner übersteigerten Selbstbeobachtung und wahrscheinlich auch mit der vielen Googelei wird aber alles im Kopfkino dramatisiert, selbst ein stinknormaler Blutwert wird aufwertend unnormal ":/ gewertet.

Ärzten wird nicht getraut, der Bauchspeicheldrüsenkrebs schon beschworen.... Glaub mir, den übersieht man nicht und da geht es weitaus dramatischer zu.... Leider.

Schau nach, welche Rezepte bei den ErnährungsDocs Anwendung finden können, bei Reflux gibt es dort ganz bestimmte Vorgehensweisen. Was wann und wie gegessen werden darf, um das auszuheilen. In der Mediathek gibt es dazu bestimmt auch noch den Bericht der Patientin, die das allein durch die vorgeschlagene Ernährung heilen konnte.

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