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Ist es ein Hirntumor?

t!rain?centexr hat die Diskussion gestartet


Hallo,

schon seit vier Jahren habe ich ab und zu mal Kopfschmerzen auf dem Kopf. Ich dachte immer, dass komme vom Nacken, da nach dem Sport oder nach Bewegung der Schmerz immer weg war.

Vor rund 11 Jahren wurde bei mir Migräne diagnostiziert, welche schnell wieder abkling. Vor 8 Jahren wurde Epilepsie diagnostiziert mit leichten fokalen Anfällen. Diese konnte man gut mit Tabletten einstellen, sodass ich sehr lange anfallsfrei war (war bei Anfällen immer noch bei Bewusstsein). Vor rund vier Monaten kamen diese Anfälle wieder und ging damit zum Neurologen, war ja jetzt über 18 und musste nicht mehr zum Kinderarzt. Dieser ist jedoch der Meinung, dass es sich um eine Basilarismigräne handelt.

Wie dem auch sei. Seit Weihnachten kommen morgens jedoch immer wieder leichte Kopfschmerzen. Die liegen genau auf meinem Kopf. Wenn ich mich hinlege, verschwinden sie. Wenn ich Sport mache, sind die auch weg. Wenn ich meinen Kopf über die Bettkante hängen lasse, sodass das Blut in den Kopf strömt, sind die auch weg.

Seit letzter Woche kommen jedoch Sehstörungen hinzu. Dieselben Probleme hatte ich auch schonmal vor 2 Jahren. Der Augenarzt diagnostizierte trockene Augen und gab mir Tropfen, dann waren sie auch wieder weg.

Ich mache mir jedoch so langsam schon Gedanken, dass es Richtung Hirntumor geht, zumal die Symptome schon ein wenig passen. MRT habe ich erst in 2 Wochen. Das Warten ist unerträglich. Was soll ich nur machen? Habe Angst davor, dass der Radiologe was findet und sagt, dass ich nur noch ein paar Monate zu leben habe.

Antworten
Mfir~_slsa"n_mxir


Die Symptome trockener Augen sind keine Hirntumorsymptome. Sehstörungen wie Flimmern oder unscharf sehen können mit Migräne zusammenhängen. Vor allem, wenn Symptome zum Verschwinden zu bringen sind, wie Du das beschreibst, deuten sie nicht auf das von Dir Vermutete hin. Ich glaube, Du machst Dir unnötig Sorgen. Letztlich bleiben aber nur die ärztlichen Untersuchungen, von dem, was wir hier glauben, hast Du nichts.

M;ee12x3


Hallo traincenter,

Ich kenne das Problem Angst vor einem Hirntumor zu haben. Meine Symptome: Kopfschmerzen am Hinterkopf, Schwindel, Verschwommenes Sehen, Wortfindungsstörungen und noch einiges mehr. Die verfolgt mich mittlerweile schon seit mehreren Jahren. Hin und wieder wird es besser mit den Symptomen, aber dann taucht plötzlich wieder ein Symptom auf und die Angst beginnt von neuem. Fakt ist: Wenn man selbst darüber nachdenkt oder im Internet sucht bringt einem das überhaupt nichts.(Hab ich selbst oft durchgemacht) Die Angst verstärkt sich nur und eine klare Antwort hat man auch nicht.

Was mir geholfen hat: Nachdem ich 3 Jahre Angst davor hatte, bin ich zu einem Hausarzt gegangen und habe ihm alles erzählt. Klar war ich zuvor schon oft genug bei Ärzten, aber ich habe immer nur einzelne Symptome angesprochen und nie meine wirkliche Befürchtung. Also habe ich, als ich wieder mal große Angst hatte, mir alle meine Befürchtungen und Theorien aufgeschrieben und bin zum Arzt gegangen und habe ihr alles erzählt. Ich hatte das Glück, dass sie mich nicht einfach abgewimmelt hat, sondern meine Sorgen Ernst genommen hat. Sie hat mir eine Überweisung zum Neurologen gegeben, mich beruhigt, dass es sehr unwahrscheinlich ist und auch angesprochen, dass es sehr leicht sein kann, dass es an der Psyche liegt. Was mir dabei sehr geholfen hat, ist, dass sie mir immer einen "Plan" gesagt hat. Ich meine damit im konkreten, dass sie gesagt hat, dass wir dies und jenes tun können und nicht so wie andere Ärzte die sagen, "ja ist nichts auffälliges, auf wiedersehen".

Deswegen mein Tipp für dich: Gehe zum Arzt und erzähl im alle deine Befürchtungen. Wenn der Arzt dich nicht Ernst nimmt, such dir einen anderen.

Und es ist ja auch schon gut, dass du einen MRT Termin hast. Die Zeit bis dahin ist hart. Mir hat es geholfen, dass ich mich genau mit dem Gegenteil außeinander gesetzt habe. Also: "Wenn es kein Tumor ist, was ist es dann ?" Dabei habe ich allerdings nicht an eine andere Krankheit gedacht, sonder an meine Psyche. Ich habe mir sehr viele Seiten zum Thema Hypochondrie durchgelesen. Und ja, die Psyche kann einem sogar wirkliche Symptome bereiten. Bestes Beispiel: Als ich klein war, habe ich eine Pflanze gegessen und danach panische Angst bekommen, dass es giftig ist. Daraufhin habe ich 3h Fieber bekommen und Schweißausbrüche und typische Vergiftungssymptome. Als ich meinen Eltern die Pflanze gezeigt habe und sie daraufhin herausgefunden haben, dass diese nicht giftig ist, ist mein Fieber innerhalb von 10 minuten verschwunden.

Ich habe den Termin beim Neurologen leider auch erst in 2 Wochen, aber ich bin mir mittlerweile trotzdem ziemlich sicher, dass es mir gut geht. Allerdings gehe ich trotzdem hin, weil ich weiß, dass die Angst irgendwann wiederkommt. Deswegen werde ich auch danach zu einem Psychiater gehen und hoffe, dass er mir helfen kann.

Es tut mir echt Leid, dass der Text solange geworden ist.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

LG

LWucxi32


Deine Symptomen passen nicht zu ein Hirntumor. Für mich ist Sport aufgrund der Schmerz fast unmöglich und hinliegen geht nicht. Ich schlafe im Sitzen. Hirntumoren machen Kopfschmerzen weil das Hirndruck steigt. Hirndruck ist am höchsten im Liegen oder bei Belastunfortunately. Zudem hat man andere diverse Symptomen. Trockene Augen gehört nicht dazu.

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