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Schatten auf der Lunge

J.PinKkmxan90 hat die Diskussion gestartet


Hallo und Danke an alle, die das lesen und mir schreiben

Vor 3 Stunden wurde mir der Boden unter den Füßen weggezogen.

Ich bin 26 Jahre alt, 10 Jahre geraucht und habe eine schwere Angststörung.

Seit Wochen hatte ich einen sehr merkwürdigen Hustenreiz, der mir das Gefühl gab keine Luft zu bekommen, wie Schleim den ich nicht abhusten kann. ACC Akut und Antibiotika haben nicht geholfen.

Vor ca. 2 Wochen ging ich ins KH weil ich mir die Brust gestoßen hatte, es wurde geröngt und da das Röntgenbild schon da war, fragte ich gleich ob man den einen Tumor erkennen könne.

Die Antwort war nein "nichts zu sehen".

Heute wurde das Fremdkörpergefühl beim Atmen und die Angststörung so heftig, dass ich erneut das KH aufgesucht habe, nachdem ich abgehört wurde, ein Blutbild angelegt wurde abgetastet, EKG. Alles ohne Befund, Lunge war anscheinend frei (wurde mir in den letzten Wochen mehrmals gesagt) nur mein Kaliumwert ist wohl etwas zu niedrig. Ich habe wohl leichtes Fieber (Unter 38Grad). Habe normalen Appetit und in letzter Zeit immer mal wieder einen absurd starken Harndrang (manchmal 10x Pinkeln innerhalb von 2 Stunden)

Dann ging es zum röntgen, als ich dann fertig damit war und auf die Leute wartete, traff es mich wie ein Faustschlag, statt dem "dort ist nichts zu sehen" kam "Sie haben einen Schatten auf der Lunge". Ich bekam, einen Nervenzusammenbruch, obwohl das noch untertrieben ist. Als die Doktoren meinen enormen Schock aufgefasst haben, haben sie mich umgehend versucht zu beruhigen. "Das ist sicher kein Krebs, wahrscheinlich hängt das mit Ihrem Asthma zusammen, Lungenentzündung etc. etc." Ich war so verunsichert das ich nicht locker gelassen habe "Aber die Antibiotika haben nicht gewirkt, mein Asthmaspray hilft nicht, bedeutet ein Schatten nicht Lungenkrebs" Mehrmals haben sie versucht mich zu beruhigen, aber bei einem Patienten mit sehr schwerer Angststörung, der genau DAVOR immer Angst hatte, ist das natürlich kaum möglich. Verständlichweise wurde die Frau Doktor nach einer weile leicht gereizt und hat gesagt "nehmen Sie mich doch mal ernst".

Mit dem Rat morgen gleich zu meinem Hausarzt zu gehen, bin ich entlassen worden. Ich habe dann gefragt ob es nicht besser wäre gleich zu einem Lungenarzt zu gehen "Nein, dass ist nicht nötig". (Ich bin Privatpatient und brauche keine Überweisung). "Und ein CT ist zu aufwendig"

Erst auf dem Befund zuhause, konnte ich lesen "Verschattung, rechter Helius, etwas mehr als vor 2 Wochen".

Ich komme mir gerade vor wie in einem Albtraum, ich weiss nicht was ich machen soll, ich hab so eine Angst vor dem was auf mich zukommt. Ich weiss nicht was ich denken soll, ich hatte in der Vergangenheit schon schlechte Erfahrungen mit dem KH, da ich schon mehrere falsche Befunde dort hatte, und das KH in unserer Gegen allgemein keinen sehr guten Ruf hat.

Ich habe soviele Fragen, so eine große Angst, ich weiß nicht was mich erwartet.

Ich wäre so froh wenn irgendjemand mit mir schreibt, mir Tipps gibt, mich beruhigen kann.

Können mehrere Doktoren mir quasi Versichern dass ich keinen Lungenkrebs habe, obwohl außer dem Röntgenbild keine andere Bildgebende Untersuchung gemacht wurde? Würden sie das Risiko eingehen, mir eine falsche Sicherheit zu geben nur um mich kurzfristig zu beruhigen und dann doch falsch zu liegen?

Ich hatte als Kind eine Lungenentzündung, und das einzige was mich halbwegs beruhigt hat ist, dass es ja eventuell eine Narbe von damals sein könnte. (Aber warum ist es dann in nur 2 Wochen gewachsen)?

Warum stehen auf meinem Befund keine Angaben zur Größe?

Sollte ich vielleicht nicht doch lieber gleich zu einem Lungenarzt?

WIE, kann ich als Mensch mit einer solchen Angststörung damit umgehen?

Bitte schreibt mir, ich weiß wirklich nicht mehr weiter, und bin am Rande eines Nervenzusammenbruchs.

Danke an JEDEN, der sich für mich zeitnimmt.

Antworten
G7iqlle3<3


Hallo,

für jemanden mit einer Angststörung ist das natürlich eine große Belastung... aber ich denke, du kannst den Ärzten ruhig glauben schenken !!!

In der Medizin ist nichts unmöglich, aber für einen Lungenkrebs bist du im Grunde mit 26 Jahren zu jung, da sind andere, nicht so gravierende Ursachen, wahrscheinlicher.

Ich würde jetzt Rücksprache mit deinem Hausarzt halten und auch eine Zweitmeinung von einem Lungenarzt einholen....

Alles Gute...

a#utg23x3


Lieber TE, ich lebe seit über 60 Jahren mit "Schatten" auf der Lunge; alles verheilte Areale nach Tuberkulose.

Ein Schatten ist noch keine Diagnose. Die Ärzte waren leider so unvorsichtig und haben nur diese Worte hingeworfen. Man wird es abklären; aber deine Ängste stell mal ganz hinten an. Im heutigen Straßenverkehr kannst viel schneller "hops gehen"!

JrPintkmOan90


Danke für eure Antworten. Ich schreibe hier nochmal, weil ihr euch viel Mühe gegeben habt, mich zu beruhigen.

Bei mir wurde für Heute eine CT angeordnet, und was soll ich sagen. Kein Tumor :).

Vielleicht hilft es auch mal irgendjemand anderem, der diesen Thread findet und sich vielleicht auch Sorgen macht.

aYug23x3


Hallo, ist ja erfreulich, dass sich das so schnell geklärt hat.

Aber denk mal darüber nach, warum nicht gleich die Ärzte gefragt was es mit einem "Schatten" auf sich hat. Der Schatten stellt sich auf der Röntgenaufnahme als heller Bereich dar. Warum Tage gegrübelt und an einem Sonntag kurz vor Mitternacht in einem Forum die Frage gestellt. Um diese Zeit ist bestimmt kein Lungenfacharzt im Internet bei med1 aus Spaß mal unterwegs.

Cilon4dykxe


Aber vlt. kannst Du den durchgemachten Schreck zum Anlass nehmen, mit dem Rauchen aufzuhören "auf dass Dir nichts Schlimmeres widerfahre."

B'ezni.taB.


Die gute Nachricht ist eigentlich, dass kein Krankenhaus auf so eine tolle Einnahmequelle verzichten würde, wenn auch nur ansatzweise Krebs vermutet würde. Kein Patient, dazu noch privat, würde da einfach zum Hausarzt geschickt werden.

So eine Krebserkrankung bringt wunderbare zig Tausende von Euro ein, die Krankenkassekn zahlen immer....

Ein Schatten ist ein Schatten. Es gibt einen Infekt. Und nö, da ist mit Dir nichts zu verdienen. Zu harmlos, bringt wenig Geld für die Klinik. Unwirtschaftlich. Kann der Hausarzt machen.

Dass Du Kopfkino fährst entscheidest Du selbst. Da würde ich mal in eine effektive Therapie, vielleicht auch stationär investieren. Könnte für den Rest des Lebens sehr von Vorteil sein.

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