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Krebsangst, wem soll man noch glauben?

FXkienwatüxüt hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

ich bin gerade schwer verunsichert. Was in meinem Fall heißt...zwischen acht und zehn Panikattacken täglich (Angststörung). Alles begann vor circa sechs Wochen. Schmerzen in den Weichteilen unter dem Kinn links. Binnen kurzer Zeit Schmerzen in der linken Schulter, Schlüsselbein bis hin zur Brust. Am meisten genervt haben mich die Schmerzen im Kiefer. Also zum Zahnarzt (Vertretung) der nichts fand. Verdacht auf Speicheldrüsenentzündung...mit Überweisung zum Kieferchirurgen. Der ebenfalls nichts fand. Überweisung zum physikalischen Mediziner, Diagnose: Beckenschiefstand. Und die Bitte nochmal zu meinem Zahnarzt zu gehen. Der mir sagte, ich bräuchte eine neue Aufbissschiene, mir mitteilte mein linkes Kiefergelenk sei nicht okay. Er schliff mir die Zähne im Unterkiefer links ab und gab mir eine Überweisung in die Physiotherapie wegen CMD. Zudem sollte ich nochmal zum Sportmediziner. Der stellte fest, dass die Halswirbelsäule zu gerade verläuft, meine HWS und BWS komplett blockiert sei. Inzwischen hatte ich dann auch schon Schmerzen in der Brustmuskulatur.

Alles wurde eingerenkt. Zum Check up wegen der Schmerzen im Kiefer bin ich nochmal zum HNO (und nein, ich hasse Ärzte, jeder Praxisaufenthalt verursacht bei mir schreckliche Panikattacken), die mich mit Verdacht auf einen Speicheldrüsenstein in eine HNO-Ambulanz eines Krankenhauses schickte. Dort konnte man keine Schwellung der Speicheldrüse feststellen. Ich bin dort von einer ganz ganz jungen Ärztin betreut worden, beim Ultraschall der linken Kieferseite sagte sie mir, sie wolle, dass ihr noch jemand über die Schulter sieht. Und jetzt kommt, was mich so wahnsinnig macht:

Junger Arzt, sichtlich genervt vom Trubel in der HNO-Ambulanz (es war proppenvoll) drückt mir den Ultraschallkopf in den Hals. Irgendwann grunzt er der jungen Ärztin zu: Grenzwertig. Ich: was ist grenzwertig? Er: Tumor, oder Lyphknoten...muss raus. sie gehen jetzt zum Oberarzt. Ende des Gesprächs. 20 Minuten warten.

Oberarzt: Was ist denn los mit ihnen? Ich: naja, man sagte gerade da wäre ein Tumor oder so und der müsste raus? Er schaut auf das Bild vom Ultraschall und sagt nett und lustig: Och, ein Kügelchen. Das schauen wir dann mal im MRT an. Und Lyphknoten nehmen wir sowieso nicht raus. Beim Rausgehen sagt er zu mir (die sichtlich aufgelöst war): Machen Sie sich mal keinen Kopf, da ist schon nichts.

Das war am 31.03. Termin zum MRT am 11.04. Besprechung der Ergebnisse am 13.04. Ich werde von Tag zu Tag kränker und verpannter, an Schlaf ist kaum noch zu denken, Essen zwinge ich mir rein. Meine Therapeutin ist heute morgen mit mir die Abläufe beim MRT durchgegangen. Außerdem meinte sie, ich solle nochmal zu meiner Hausärztin gehen, der ich sehr vertraue.

Ich bin abolut mit den Nerven am Ende, weiß nicht welche Aussage nun richtig ist....weiß nicht ob es sich bei dem MRT um Routine handelt, oder nicht. Habt Ihr schon Erfahrungen dieser Art gemacht?

Ich musste mich einmal irgendwo ausweinen, die Angststörung an sich ist schon schlimm genug, ich habe einen kleinen vierjährigen Sohn...und die Angst ist echt enorm gerade.

Viele liebe Grüße an Euch.

Antworten
MTall+aig


Seltsamer Arzt, der da so locker den möglichen Tumor aus dem Ärmel zieht ... wobei "Tumor"' erst mal nur Geschwulst bedeutet und nicht gleich Krebs!

Bei allem Verständnis für Deine Angst, aber du hast nicht mal eine Diagnose, also versuche für deinen kleinen Sohn ruhig zu bleiben und nicht schon Dinge vorauszusehen, die bisher nur in deinen angstvollen Gedanken existieren.

L?iloq12x38


Nicht jede Schwellung bedeutet sofort Krebs. Ich hätte eine Schwellung direkt am Unterkiefergelenk. Tastete jeden Tag darauf herum und bildete mir ein es würde immer grösser werden. HNO Ärzte waren der Meinung es wäre nix.. was mich nicht unbedingt ruhiger werden ließ.ich steigerte mich total rein & laß im Internet nur die schlimmsten Diagnosen. Also überwies mich der dritte HNO endlich zum MRT. Am Ende stellte sich heraus, dass es einfach nur ein Knochen des Kiefers ist, der etwas absteht. Macht euch nicht direkt verrückt. Alles Gute!

Lcilbo123x8


Soweit mir das mitgeteilt würde, kann ein Arzt anhand eines Ultraschalls gar nicht feststellen ob es sich um einen Tumor handelt. 100 prozentig kann er es erst sagen, wenn eine Biopsie vorgenommen wurde und der Pathologe Bescheid gibt. Eine Frechheit, dass es Ärzte gibt, die überhaupt so einfach mit solchen Begriffen um sich schmeissen. Mittlerweile hattest du den MRT Termin ja nun, wäre schön wenn Du berichten würdest was dabei rauskam. Viele Grüsse

B*enimtaB.


Gerade im Hals/Kiefergbereich kann es schon mal durch zu vergrößerten Lymphknoten kommen. Ohne dass jemals die Ursache geklärt wird, dazu reicht eine Entzündung irgendwo im Mund, in der der Nase aus.

Mir hat man in verschiedenen Jahren 2 Lymphknoten am Hals entfernt, die eben auffällig waren, sie waren beide degenerativ entzündlich verändert, aber völlig ohne jedes Krebsgeschehen. Nicht alles ist Krebs.

Das Vorgehen des Arztes ist so nicht ok gewesen. Aber Du fährst Kopfkino. Mit Sicherheit.

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