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Schwarzer Hautkrebs

I1sluanPd20x00 hat die Diskussion gestartet


Hallo, vor ca. drei Monaten habe ich auf meinem Bein einen kleinen schwarzen Fleck entdeckt (minimini), er ist dann etwas gewachsen in der nächsten Zeit. Ich bin dann zum Hautarzt marschiert (Fleck 2 mm). Der hat in sofort entfernt. Das Ergebnis kam nach zwei Wochen, da es zuerst unklar war und nicht genau gesagt werden konnte, ob oder ob nicht. Die Ärztin rief mich im Urlaub an und teilte mir mit, dass es tatsächlich der schwarze Hautkrebs sei. Sie sagte aber, ich solle mich nicht aufregen, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, soll ich vorbeikommen, dann würde noch einmal großzügiger geschnitten zur Sicherheit. Das großzügigere Schneiden hat vor zwei Wochen stattgefunden und der Befund war ok, also Ränder frei. Ich habe aber trotzdem Angst, dass sich so eine mistige Zelle auf den Weg gemacht hat und nun sein Unwesen treibt, ohne dass ich das mitbekomme. Die Ärztin sagte mir, dass keine weiteren Untersuchungen gemacht werden müssen (CT, MRT, Blutuntersuchung etc.), da es sehr unwahrscheinlich ist, dass in dem Stadium schon etwas passiert ist. Die Auflagen wären sehr streng und es wären keine weiteren Untersuchungen nötig. Ich muss nun jedes halbe Jahr zum Hautscreening, was mich beruhigt. Hatte jemand so etwas schon einmal? Ist es richtig, dass jetzt keine weiteren Untersuchungen gemacht werden? Ich bin ein Angsthase muss ich dazu sagen. Vor dieser Krankheit habe ich einen riesigen Respekt und wenn ich etwas nicht sehen kann, mache ich mich verrückt. Für eine Antwort wäre ich Euch sehr dankbar. Liebe Grüße

Antworten
CqomrQan


Mir wurden vorsorglich schon 4 Muttermale entfernt, aber sie waren noch gutartig.

Du hast gut gehandelt und warst aufmerksam. Das regelmäßige Screening wird dir zusätzlich Sicherheit geben. Ich denke auch, dass in einem frühen Stadium noch keine Metastasen entstehen, wenn das Melanom erst in den obersten Hautschichten ist. Es war ja wirklich klein. Aber dass du nun etwas nervös bist, kann ich auch verstehen. Ein Screening würde jetzt aber auch gar nichts bringen, weil eventuelle Metastasen noch viel zu klein wären, um entdeckt zu werden.

Ich drücke dir die Daumen, dass das alles so bleibt, und sei einfach weiter wachsam. :)^

T[intiyfapx"74


Verstehe deine Unruhe; mir gings ähnlich. Bei mir ist das allerdings jetzt 15 Jahre her. Mein Melanom war wahrscheinlich größer als deines und ich hab mir über ein halbes Jahr Zeit gelassen, bis ich überhaupt zum Hautarzt gegangen bin. So gesehen, habe ich doch einiges Glück gehabt.

Selbiges Procedere: Rausschneiden, histologischer Befund gekommen, dann nachschneiden (bei mir 1cm links und rechts, sowie in die Tiefe). Alles dann sauber gewesen.

An Nachuntersuchungen habe ich dann Lungenröntgen und Oberbauch-Sonographie und Lymphknotenstationen gehabt. Das habe ich dann 1 x jährlich noch gemacht; ca. 10 Jahre lang. Das war aber eher zu meiner Beruhigung, als dass es notwendig gewesen wäre.

Deine Ärztin hat recht; nur was hilft es, wenn du beunruhigt bist. Frage mal bei ihr bzw. bei deinem Hausarzt nach, ob du nicht die o. a. Untersuchungen machen könntest. Nur zur Sicherheit, damit du beunruhigt bist.

Als weiteres Procedere: halbjährlich zum Hautscreening und sollten da auffällige Flecken auftauchen, dann würde ich sie mir rausschneiden lassen. Nach meinem Melanom wurden mir sicher um die 20 Male entfernt. Alles Normalbefund; meist sog. "dysplastische Naevi"; das sind nicht ganz saubere Male, die möglicherweise, irgendwann entarten könnten und zu Hautkrebs mutieren können.

Du siehst, alles vielleicht und möglich. Wichtig ist, sich dadurch nicht verrückt machen zu lassen. Sei froh, dass der Fleck so schnell entdeckt und entfernt wurde.

Solltest du kopfmäßig damit nicht wirklich klarkommen, dann würde ich auch den Hausarzt darauf ansprechen und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Ich hab's damals leider nicht gemacht und das Thema hat mich dann schon einige Jahre verfolgt (irgendwie war's immer im Hinterkopf und es lässt einen nicht ganz los).

IJslaund2#000


Vielen Dank Ihr Beiden. Es ist für mich sehr schön, etwas Positives zu hören. Das beruhigt mich sehr. Ich rede mal mit meinem Arzt und wenn er auch sagt, Sorgen machen ist nicht angesagt, werde ich wohl damit umgehen können. Wenn nicht, dann muss halt eben etwas gemacht werden zu meiner Beruhigung, zumal ich so oder so schon mit Depressionen zu tun habe. Das ist nicht förderlich. DANKE @:)

HWyp<erioxn


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