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Angst vor dem Hno-Termin wegen Lymphknotenschwellung!

MEami08x15 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

auch wenn mir vollkommen bewusst ist, dass hier niemand eine Diagnose stellen kann möchte ich mir einfach meine Angst mal von der Seele schreiben.

Im Prinzip weiß ich nicht was hinter meinen Symptomen steckt, aber allein die Aussage meiner Hausärztin "es gehört gründlich abgeklärt um Ernsteres auszuschließen!" ließ meine Alarmglocken schrillen.

Es begann Anfang des Jahres, als ich einen geschwollenen Halslymphknoten rechts bemerkte. Da es mir ansonsten völlig gut ging, bin ich auch gar nicht zum Arzt und dachte mein Körper bekämpft irgend einen Virus und das es sicher wieder verschwinden wird. Es geriet dann auch etwas in Vergessenheit. Es vergingen ein paar Monate und ich bekam ein Fremdkörpergefühl im Hals. So vom Gefühl her irgendwo unter dem Kehlkopf fühlt es sich an als drücke da was. Es schmerzt nicht und ich kann damit leben, aber es ist permanent da.

Gestern war ich dann wegen Schmerzen in der Nierengegend & Übelkeit bei meiner Hausärztin. Verdacht auf Nierensteine (die hatte ich schon mal und ich kannte diese Symptome). Ich erwähnte so nebenbei das ich seit Monaten dieses Fremdkörpergefühl im Hals habe und da mittlerweile 1 größerer (ca. 3cm) und viele kleinere Lymphknoten fühlbar sind. Die Ärztin ließ ein Blutbild machen um die Schilddrüsenwerte zu checken und um zu sehen ob ich eine Entzündung habe. Das Blutbild war völlig in Ordnung und ich daraufhin vorerst erleichtert, dachte na dann kann da ja nichts sein.

Die Hausärztin fragte mich dann ob ich Gewicht verloren habe und Nachts stark schwitze. Ja tatsächlich, mein Gewicht hat sich um 7kg verringert in den letzten Monaten und ich bin Nachts mehrfach aufgewacht weil mir der Schweiß förmlich den Körper entlang floss. Ich schob das alles auf Stress und dachte mir da nichts bei. Ich plage mich auch ständig mit Infekten rum, letzten Monat erst eine Gürtelrose.

Nun erklärte mir die Ärztin das dringend ein Ultraschall bei HNO gemacht werden müsse um eine ernsthafte Sache auszuschließen. Die Symptome seien schleierhaft und gehören abgeklärt. Auf mein Nachfragen was es sein könnte sagte sie nur das sehr vieles in Frage kommt, in den meisten Fällen ist es harmlos aber es gibt auch böse Sachen wie Erkankungen des Lymphsystems. Natürlich habe ich blöderweise im Internet recherchiert, weil mir das keine Ruhe ließ.

Ich habe sooo Angst vor dem HNO-Termin. Ich will da einfach nicht hin, mir geht es doch sonst wirklich gut. :°(

Mein ganzes Leben lang gehe ich nur zum Arzt, wenn ich wirklich leide. So bin ich eben. Aber jetzt soll da was sein, was ich eigentlich nicht spüre? ??? Sorry fürs gejammer aber ich brauch etwas moralischen Zuspruch um mich überhaupt zum HNO zu getrauen.

Danke.

LG Mamamia

Antworten
L(ucix32


Geh hin und lass es checken. Egal was rauskommt, kriegst du wahrscheinlich das Gefühl im Hals und das Schwitzen los.

Hör auf zu googlen! Da findest du auf die ersten 10 Seiten nur bösartige Erkrankungen. Die harmlosen sind gut versteckt.

Ich bin ein bisschen wie du. Ich gehe nur zum Hausarzt, wenn etwas schwerwiegendes ist. Aber manchmal kamen Erkrankungen raus die schnell behandlungsbedürftig waren. Z.B. eine Lungenentzündung.

f[lRysxy


Hallo liebe Mamamia,

lassen sich die Lymphknoten verschieben?

Engefühl im Hals (sooo grausam) und geschwollene Lymphknoten im Halsbereich habe ich derzeit auch. Ich war beim HNO und bei mir ist ein stiller Reflux rausgekommen.

Symptome bei stillem Reflux können sein:

Heiserkeit

Halsschmerzen

Chronischer Husten (Räuspern)

Hohe Infektanfälligkeit

Globusgefühl (enger Hals)

trockener Mund

Asthma

Ich hatte auch vor einigen Jahren mit Nachschweiß zu kämpfen, der Grund war die Pille. Ich hatte immer in der Pillenpause Nachtschweiß.

Ich habe übrgens auch seit ca. 4 Jahren einen geschw. Lymphknoten (ca 1-2 cm) auf der rechten Seite des Halses. Lt. meinem Arzt nur ein markanter Lymphknoten.

Mach dir wegen der Aussage "es gehört gründlich abgeklärt um Ernsteres auszuschließen" nicht zu viele Sorgen, deine Ärztin will nur sicher gehn, was ja auch etwas gutes ist.

Hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen!

fJl3ysIy


Übelkeit kann übrigens auch ein Symptom sein

MRam$i0815


Ich habe mich durchgerungen und nach Schilderung meiner Symptome einen Termin in 2 Wochen bekommen.

Danke Flysy für deine Idee. Aber 1. nehm ich keine künstlichen Hormone und 2. habe ich kein Engegefühl im Hals sondern ein Gefühl das da ein Fremdkörper sitzt der da nicht hingehört. Das mit dem Reflux kann ich ja mal erfragen beim HNO, aber ich achte sehr auf eine ausgewogene Ernährung, trinke Wasser und Tee rauche nicht und trink auch keinen Alkohol - kann mir das nicht so recht vorstellen.

Die Lymphknoten sind eher gummiartig und wenn man sehr tief drückt knackt es so wie wenn ein Knorpel am Knochen reibt. Ich kann es schlecht beschreiben aber ich will da jetzt auch nicht ständig drauf rumdrücken. Ich weiß schon das ich um den Arztbesuch nicht drum herum komme. Aber dieses blöde Gefühl, diese besorgten Gesichtsausdrücke .... Ich hoffe es gibt eine banale Erklärung und ich mache mir völlig umsonst Sorgen.

M2amiq081G5


P.S. die Übelkeit hatte wohl sicher mit dem Harnstau in der Niere zu tun und ist ja jetzt auch verschwunden.

fJlyxsy


Hi!

Hatte ich wohl etwas ungeschickt beschrieben, Engegefühl und Globusgefühl (Fremdkörpergefühl) im Hals sind oft das gleiche Symptom, jeder empfindet es anders :) Ich habe am Anfang auch immer geglaubt ich hab einen "Knödel" im Hals :D

Ist auch sehr verbreitet, kann auch durch verspannte Halsmuskeln oder Stress entstehen.

Der stille Reflux hat mich auch bei mir sehr schockiert da ich auch sehr gesund esse, nicht rauche und trinke. Aber der kann schon entstehen wenn die Klappe zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig schließt und dann läuft dir in der Nacht die Magensäure rauf. Das ist sogar ein sehr häufiges Problem das lange unerkannt bleibt. Ich hatte zB noch nie in meinem leben Sodbrennen was man mit Reflux assoziert wird. Darum der stille Reflux :)

Ich kenne deine Angst. Ich hatte vor 3 Jahren panische Angst vor Leukämie und auch da hat mich mein "Halsknubbel" wahnsinnig gemacht. Man achtet dann auch schon viel genauer auf jedes kleine Zeichen von seinem Körper was "abnormal" ist.

Aber was ich mir immer sage wenn es mir nicht gut geht: "Wenn du Hufgetrampel hörst, denk an Pferde und nicht an Zebras" Also denk immer an die häufigsten, normalen Krankheiten und nicht an die Schlimmsten. Ich denke mir auch immer "und wenn es das schlimmste ist, was kann ich jetzt noch dran ändern? Nichts!" Das ist zwar ein harter Gedanke aber es hilft mir.

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