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Lymphom?

Luena_%20x10 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Ich habe seit ungefähr 6 Monaten beidseitig vergrößerte lymphknoten welche nicht schmerzen. Ich habe sehr starke brustschmerzen hinter meinem brustbein, öfters Nachtschweiß und häufig große blaue flecke.

Deswegen bin ich auch zum Arzt gegangen welcher in meiner Bauchgegend einen Ultraschall durchführt und meinte dass ich eine etwas vergrößerte Milz habe. Blut wurde auch angenommen, abet das war total in Ordnung, er meinte nur as ich bereits das pfeifferische drüsenfieber hatte.

Naja, er meinte dass er auf jeden Fall etwas ernsthaftes ausschließt etwas ernsthaftes ausschließt. Er meinte nur dass ich etwas später zur Kontrolle noch mal kommen sollte.

Beim nächsten Termin überweißte er mich an einen HNO Arzt wegen meiner Mandeln.

Beim HNO Arzt meinte der aber dass mit meinen Mandeln alles in Ordnung sei nur dass er sich um meine lymphknoten sorgen mache une wollte deshalb eine gewebeproben machen. ICh hatte das dann also alles meinem hausarzt erzählt und der meinte dass ich zu erst zu einem Hämatologen gehen sollte der das auf LK spezialisiert ist und meinte letztendlich dass ich zu diesem Arzt doch nicht hingehen müsse nicht hingehen müsse Da es harmlos ist.

Mittlerweile schmerzen meine lymphknoten, es ist mehr ein ziehen. Jetzt im September gehen ich noch mal zum blutabnehmen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht Ob ich trotzdem zum Hämatologen gehen sollte.

Hat jemand vllt einen rat was ich tun soll?

Ich danke schon mal Im Voraus für die Antworten :-)

Antworten
Sxchafmi


Also wenn der HNO eine Gewebeprobe machen wollte, dann lass das auf jeden Fall mal machen!

Wenn der eine Arzt sagt er mache sich Sorgen deswegen, und der andere es sei sicher harmlos. Da ist es natürlich beruhigend dass ein Arzt sagt es ist harmlos.

Aber ich bin der Meinung, lieber einmal zu viel nachgeguckt und gegebenenfalls eine Gewebeprobe genommen, als einmal zu wenig.

Am Ende ist da doch was schlimmeres und es kommt zu spät raus weil jetzt nicht nachgeguckt wird.

Oder eben du hast die Beruhigung dass alles gut ist, und bist jetzt nicht mit dieser hin und her Unwissenheit.

Liebe Grüße :)

Zewac$k4x4


Hallo Lena_2010, offenbar bist Du medizinisch nicht in besten Händen. Die Blutentnahmen sagen allenfalls etwas über Dein in der Vergangenheit durchgemachtes Pfeiffersches Drüsenfieber, aber nichts über ein eventuell existentes Lymphom aus. Es gibt dafür nämlich keine Krebsmarker (bis auf Leukämie, falls man das zu den Lymphomen zählen möchte). Die Untersuchungskaskade zum Ausschluß oder zur Bestätigung eines L.-Verdachts umfassen Tastbefund, Ultraschall, evtl. Röntgen, MRT oder CT und erst dann eine Biopsie. In die nächsthöhere Untersuchungsstufe tritt man nur dann ein, wenn die vorherigen Stufe keine Entwarnung zuläßt.

Lymphome sind sehr selten und die Heilungsrate liegt zwischen 80 und 90 %. Ich weiß, wovon ich rede, weil ich 2009 ein Non-Hodgkin-Lymphom hatte, das per Chemo zerstört wurde, und bei keiner der nachfolgenden Kontrolluntersuchungen wurde ein Hinweis auf ein Rezidiv gefunden.

Du hast nicht verraten, von welchem LK eine Probe entnommen werden sollte (Mandeln sind die größten LK, aber der Mensch hat die Kleinigkeit von ein paar hundert LK). Welche LK schmerzen denn nun? Mein NHL hat übrigens nicht geschmerzt, was das Übliche bei Lymphomen mit geringer Raumforderung im Anfangsstadium ist. Deine Symptome müssen nicht durch ein Lymphom verursacht sein, aber die vergrößerte Milz und die Schmerzen hinter dem Brustbein sollten schon abgeklärt werden. Mein NHL führte zu einem Knubbel am Hals, bei dem sofort auffiel, dass er da nicht hingehört. Es gibt aber auch Lymphome, die hinter dem Brustbein wachsen; die fallen natürlich nicht sofort auf. Am besten wäre für Dich eine Klinik, weil dort alle für diese Untersuchungen notwendigen Gerätschaften vorhanden sind. In Berlin gibt es garantiert Krankenhäuser, die für die Behandlung von Lymphomen zertifiziert sind. Google einfach danach. Ich wünsche Dir sehr, dass sich Dein Verdacht nicht bewahrheitet.

PAiMEa050:9


Warum hat der HNO das nicht weiter veranlasst? Ich hab eine Überweisung vom Facharzt gebraucht.

Der nächste Weg wäre ein ct oder mrt. Wenn das keine Klarheit bringt sollte der lymphi ganz raus. Bei einer biopsie erwischt man unter Umständen nur gesunde Zellen

mdai(kyom


Man sollte auf jeden Fall die Ursache der vergrößerten Lymphknoten herausfinden und diese auch mal Ultraschall vermessen. Gehe bitte zu den Ärzten und bestehe auf eine weitere Abklärung.

Lymphome sind in frühen Stadien (zwecks fehlenden Tumormarker) oft nicht zu sehen, sollte man aber als Mediziner wissen.

L3enag_/2010


@ zwack44

Mein Hausarzt meine dass meine Mandeln entnommen werden sollten, da sie anfällig für Infektionen sind und die LK Schwellungen ebenfalls hervorrufen können, das war der Grund warum er mich zum HNO überwiesen hatte. Dieser meinte das sie nicht raus müssen und in Ordnung seien. Er wollte eine Gewebeprobe aus einen meiner lymphknoten am Hals entnehmen, da sich die geschwollenen lymphknoten am Halsband befinden. Er meinte ich soll das erst mit meinem HA abklären und hat auch einen Brief Ann meinen HA geschrieben. Außerdem wollte er auch ein MRT veranlassen. Da mein HÄ ja allerdings meinte dass das nicht nötig sei, kam das alles auch nicht zu Stande.

Danke für deine Antwort:)

Srcha8mi


Mhm sonderbar dass der HNO sich über den Hausarzt "absichern" lässt. Eigentlich sollte doch der Facharzt für den jeweiligen Bereich mehr Ahnung haben als ein normaler Allgemeinmedinziner! ":/

mIaikoxm


sonderbar finde ich eher, das ein Hausarzt ohne Möglichkeiten der bildgebenden Diagnostik entscheidet, das es ungefährlich ist und gar nichts machen lässt.

Man sollte die Lymphknoten am Hals im Ultraschall untersuchen und vermessen. MRT wäre aus meiner Sicht zu früh.

Sind die Lymphknoten kleiner als 2 cm würde ich erst einmal weiter abwarten wollen, sofern du keinen weitere Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß, Juckreiz oder starken Gewichtsverlust hast.

Maik

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