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Angst wegen einer Lymphknotenschwellung

Ajnanxas13 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Seit mittlerweile Mitte Juni leide ich an einer Lymphknotenschwellung. Da Anfang August bei mir eine Borreliose diagnostiziert wurde, habe ich mir dabei ehrlich gesagt weniger dabei gedacht. Nach 2 Therapien à 2 Wochen (1. Mit Doxy 2. Ceftriaxon) (da die erste nicht anschlug) sollte es mittlerweile besser sein...ist es aber leider nicht. Während der 2. Behandlung lag ich auch eine Woche im KH, wo ich mit Schädel-, Brust und Lendenwirbelsäulen MRT, Lumbalpunktion, EEG, EKG und einer Blutabnahme auf den Kopf gestellt wurde. Die Blutwerte zeigten, dass meine Leukozyten bei 3,9 (Referenzbereich 4,5-12,5) liegen und mein Gesamteiweiß in Liquor ist grenzwertig mit 44 (RB 15-45mg). Der Rest unauffällig. Zudem leide ich halt nun an Rückenschmerzen, Abgeschlagenheit, Bauchschmerzen (meistens morgens, jedoch auch über den Tag verteilt), blaue Flecken am Bein (wobei ich nicht weiß ob die einfach so kamen oder ich mich gestossen habe) + Rachenschmerzen. Nun mache ich mich halt verrückt, dass die Beschwerden noch da sind, weil ich nicht nur an Borreliose litt (leide) sondern noch Krebs bzw Lymphone habe. Klingt das irgendwie einleuchtend oder mache ich mich nur wahnsinnig und das kann auch alles durch die Borreliose entstanden sein? Hilfe...

Antworten
Zjw`aHck44


Und woraus, bitte, konstruierst Du nun den Lymphomverdacht?

A5na0nas1x3


Der Verdacht resultiert aus dem ständig geschwollenen Lymphknoten, den Rücken und halt Bauchschmerzen.

Agnana*s13


+ den niedrigen Leukozyten

Z-wnac|kx44


Das sind keine Merkmale, die auf Lymphom hindeuten können (wenn es denn überhaupt welche gibt). Zahlreiche user haben die Erfahrung gemacht, dass ihre geschwollenen LK "vergessen" haben abzuschwellen, und nun freuen sie sich ihres Lebens mit geschwollenen LK.

Ich selbst hatte 2009 einen Knubbel am Hals, der da nicht hingehörte, bei der Vorstellung beim Chirurgen 5 cm, eine Woche später 10 cm, Ultraschall, CT, Stanzbiopsie, histologische Untersuchung; Ergebnis: Non-Hodgkin-Lymphom. Ich hatte nie nach LK getastet - wozu auch: Man weiß, dass man etwa 200 Stück davon hat. Wo willst Du da anfangen und wo aufhören? Keine B-Symptome, keine Auffälligkeiten im Blut (es gibt dafür keine Krebsmarker).

In diesem Forum gibt es Lymphom-Anfragen wie Infektionswellen. Ein Vierteljahr relative Stille und dann gehäufte Anfragen, als hätte einer den anderen angesteckt. Ich habe in den letzten 9 Jahren fast alle Fäden Lymphom-besorgter user gelesen, aber begründet waren die Sorgen in 1-2 Fällen. Die Krankheit ist sehr selten, und die Heilungsrate liegt bei 80-90 %, also kein Grund für Nervosität. Keine der Kontrollen nach meiner Chemo hat einen Hinweis auf ein Rezidiv erbracht.

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