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Lymphom, Leukämie?

SBiaQmmkätzzin hat die Diskussion gestartet


Hallo,

da noch einige andere Beschwerden hinzugekommen sind, dachte ich mir, ich mache einen neuen Thread auf, wo ich alles übersichtlich reinschreiben kann.

Seit ca. einer Woche plagen mich sehr, sehr große Ängste. Ich glaube allmählich wirklich, dass es mich "erwischt" hat.

Mir ging es die letzte Zeit wieder richtig, richtig gut psychisch. So gut, dass ich sogar meinen (lange vorgenommenen) Zahnarztbesuch am 6.10, ein Freitag, wahrnahm. Dort bekam ich eine Betäubungsspritze (erwähne ich nur, falls die Frage nach genommenen Medis aufkommt), ansonsten nehme ich die Pille.

Montags drauf (oder war es dienstags) nach dem Aufwachen, habe ich an meinem linken Unterarm etliche(!) kleine blaue Flecken entdeckt. Petechien. Ließen sich auch nicht wegdrücken. Mir fiel schon was zuvor auf, dass ich wieder mehr zu blauen Flecken neige. Aber diese Petechien machten mir schon Angst, da nichts schmerzte, ich sowas noch nie hatte und es wirklich sehr, sehr viele waren am Unterarm. Ansich neige ich schon zu blauen Flecken, da ich ein sehr heller, eigentlich durchsichtiger Hauttyp bin. Da aber eher an den Beinen, auch durch schlechtes Bindegewebe bedingt. Das war vor 3 Jahren mal ganz extrem(aber ohne Petechien), doch die letzten Jahre hatte ich eigentlich gar keine mehr - bis jetzt.

Da bekam ich schon etwas Angst, aber was solls. Stunden zuvor, bevor ich die Petechien sah, erinnere ich mich, lag ich im Bett, war schlafen, wurde allerdings wach weil ich an besagtem Arm von einem Insekt gestochen wurde (aber am Ellenbogen, nicht am Unterarm), gekratzt habe ich nur am Ellenbogen.

Schon ca 1 Woche lang zu dem Zeitpunkt war es so, dass ich recht regelmäßig stärker schwitzte im Schlaf. Aber nur am Nacken, aber doch manchmal so, dass meine Haare da sehr, sehr feucht waren. :( Der Rest des Körpers aber nicht. Ich schob es, vor den blauen Flecken, auf was hormonelles oder so, jedenfalls machte ich mir keine Gedanken drum. Nur durch die Kombi der Beschwerden.

Beim Duschen ist mir nun auch über dem linken Schlüsselbein,bzw mehr an dem Muskel seitlich am hals ein Knoten aufgefallen, nicht soo groß, aber hart, nicht verschieblich, allerdings habe ich darüber einen hartnäckigen, kleinen, roten Pickel. (hab seit einer Woche wieder so einen Pickelschub, auch an den Achseln, ganz kleine) An der Achsel habe ich auch einen geschwollenen Lymphknoten, der ist mir aber egal, der tut halt weh, ist auch schon kleiner geworden. Habe den nur bemerkt, weil es weh tat als ich meinen Deoroller benutzt habe.

Das Schwitzen tritt komischerweise nur im Schlafzimmer auf, ich habe die letzten 3 Nächte auf dem Sofa verbracht, da hatte ich das kein einziges Mal, eventuell ist da die Ursache zu suchen. Vlt. war es auch nur Zufall.

Nun merke ich ab und an auch im linken Oberbauch und ganz an der linken Seite ein leichtes Pieksen, mal ein Drücken - Wirklich nicht dramatisch, auf keinen fall "schmerz", jedoch habe ich schon seit einigen Wochen das Problem, dass mir nach längerem Stehen eben diese beiden Stellen wehtun, was dann aber beim Hinsetzen weg ist. Nur mittlerweile kommen diese Empfindungen, dieser leichte Druck, eben auch so auf. Was mir dann halt Angst macht bezüglich Milz, dass da was vergrößert sein könnte, da ich gelesen habe, dass das zb auch im Rücken wehtun kann.

Und das macht mir die meiste Angst, das im Oberbauch verbunden mit den blauen Flecken, dem Knubbel. (der natürlich auch schon länger da sein kann, aber ich bilde mir ein, er ist was größer geworden, obwohl ich mich dazu anhalte nicht weiter dran rumzutasten)

Habe so große Angst Leukämie zu haben oder irgendeinLymphom... Schlecht ansich geht es mir nicht, ich fühle mich nicht schlapp.

Ok ja, ich schlafe seit ca 3-4 Tagen an die 10 Stunden am Tag .. Aber das ist total psychisch, wegen meiner Angst. Das ist bei mir immer so, wenn es mir psychisch nicht gut geht. Ansonsten fühle ich mich total normal.

Werd jetzt noch eine Woche abwarten, versuchen "runterzukommen", bisschen Sport zu machen... Wenn es dann immernoch so ist, insbesondere das am Oberbauch (und ganz seitlich, am Übergang zum Rücken), ja, dann muss ich wohl zum Arzt. :-( :°(

Antworten
Sfiam~kätzxin


Auch macht mir Angst, dass die Oberbauch/Flankenbeschwerden ja schon da waren, bevor ich diese Angst hatte.

Sonst könnte ich es natürlich schön auf die Psychie schieben, durch Verspannungen usw.

SXi~a#mkäxtzin


Jetzt trifft mich doch echt der Schlag.

Guck in den Spiegel, in meinen Mund, vorne, innenseite der Lippe ebenfalls ein roter Punkt, einzelne Petechie, schöne Einblutung.. :|N :|N :|N :|N :|N :|N :|N

LQu,c8i32


Hast du starken Kopfschmerzen, Übelkeit,.Nackenschmerzen?

Wenn ja, spricht das für Meningitis.

E2lslaPrxopella


Guck in den Spiegel, in meinen Mund, vorne, innenseite der Lippe ebenfalls ein roter Punkt, einzelne Petechie, schöne Einblutung..

Und das bedeutet jetzt genau .. was ":/

Erst Brustkrebs, jetzt Leukämie oder ein Lymphom ?

Meinst Du nicht, dass es Zeit wird, gegen diese permanente Krankheitsangst was zu tun ?

S9iaemkätfziVn


Zum Thema Brustkrebs, ich hatte eine Delle (!) in der Brust und eine Verhärtung, also da war schon symptomatisch was vorhanden. Ansonsten ja, bin ich seitdem schon ängstlicher, aber die Sache mit meiner Brust war meiner Meinung nach schon begründet.

Angst habe ich wegen der Sache im Mund da das wohl auch ein Symptom ist...

@ Luci32

Nein, Kopfschmerzen oder Übelkeit habe ich keine. Nackenschmerzen auch nicht.

E?llaGPbrope8llxa


Angst habe ich wegen der Sache im Mund da das wohl auch ein Symptom ist...

Ein Symptom wofür ?? Für Leukämie... ?? Ernsthaft ??

Dann hab ich Leukämie im Endstadium, sowie meine Mutter und die Hälfte meiner Arbeitskollegen...

Du brauchst einen Therapeuten... dringend... lies Dir Deinen Text nochmal durch .. Du schliesst von einer einzelnen Punktblutung auf Leukämie... merkst Du was ?

K+leNineHeUxe2x1


Ich finde deine Beiträge mittlerweile auch sehr bedenklich. Vor allem: Wenn deine Angst begründet wäre, würdest du ja eher zum Arzt gehen und nicht hier in einem Laienforum fragen. Das weißt du auch.

Wie sollen wir dir hier eine Diagnose stellen? Für Leukämie gibt es tausende Symptome, die man aber immer auch bei hundert anderen Problemen/Krankheiten haben kann. Also wirst weder du, noch wir hier, eine Diagnose stellen können. Egal, ob du was hast oder nicht.

S~iamkJätzin


@ EllaPropella

Ich würde eher sagen, lies Du dir meinen Eingangspost nochmal durch (genauso wenig wie Du anscheinend den gelesen hast, der die Brustsache betraf), dann wüsstest Du dass ich "nicht von einer EINZELNEN Punktblutung" auf Leukämie schließe - Ich hab in dem Post 4 verschiedene Dinge aufgezählt.

@ KleineHexe21

Natürlich bin ich derzeit mehr ängstlich, das weiß ich. Ist aber auch nicht so einfach wenn man mit 20 schon einen Hirntumor diagnostiziert bekommen hat, der gott sei Dank aber gutartig war. Seitdem bin ich da einfach sensibel.

Und wieso wäre ich längst beim Arzt wenn meine Angst begründet wäre?

Ich schrieb doch, dass ich mich deswegen kaum hin traue, was natürlich total sinnfrei ist.

Und ja, es is eine Sache, dem TE zu sagen "Deine Ängste nehmen überhand, machst du was dagegen? wenn nein, wäre vielleicht gut", aber in der Art und Weise, wie es EllaPropella macht, finde ich das grenzwertig und unhöflich.

Und das ist mir auch beim stillen Mitlesen in diesem Forum die letzten Jahre leider aufgefallen. Da werden alte Beiträge aus der History teilweise nur halb gelesen, teils nur der Threadname, hauptsache drauf. Ist der Sinn eines Forums, bzw. dieses Forums nicht auch der Austausch, das Stützen und ggf helfen? Gerade hier, im Angstforum? Ist doch kein Geheimnis, dass hier sehr viele Hypochonder posten - Wovon ich mich aber nicht ausnehme.

Leute, ich glaube ihr vergesst, das am anderen Ende der Leitung auch ein Mensch sitzt.

EcllanPrXop(ell>a


finde ich das grenzwertig und unhöflich.

Ich bin eben ehrlich... das kommt selten gut an.

Ich seh Angsterkrankte immer im Vergleich zu Suchterkrankten, mit denen ich beruflich zu zun habe. Suchterkrankte mögen es überhaupt nicht, wenn man ihnen auf den Kopf zusagt, dass sie eine Suchtproblem haben (könnten). Da werd ich auch immer unhöflich genannt (und das ist noch das Netteste) .. von daher kann ich durchaus nachvollziehen, dass Du dich vor den Kopf gestoßen fühlst.

Und ich spreche Dir Deine physischen Probleme auch gar nicht ab, sie lassen Dich leiden und machen Dir Angst. Nur die Ursache ist eben nicht das, was Du vermutest. Und schon die Aussage,dass Du dich nicht zum Arzt traust, lässt meine Alarmglocken klingeln. Du hast nicht Angst vor der Diagnose, sondern wohl eher Angst vor der Wahrheit - dass Du nämlich nicht krebskrank bist sondern die Ursache für Deine Beschwerden woanders herkommen und Du möglicherweise eher hypochondrisch bist als ernsthaft krank.

SViamk`ätxzin


Ehrlichsein bedeutet nicht gleich, dass man verletzend werden muss oder unverschämt. Heißt nicht, dass man das als Entschuldigung oder Rechtfertigung für all sein Verhalten benutzen sollte.

Klingt doch ziemlich nach Hobbypsychologie ... Ich war selbst 2 Jahre lang nach meinem Sozialarbeitsstudium mit (sucht)erkrankten tätig, daher weiß ich schon, worauf Du anspielst. Es geht aber nicht darum, dass ich mich vor den Kopf gestoßen fühle, nur weil man mir sagt, mach was an deinen Ängsten - Das tat Hexe doch auch. Es geht um das WIE.

Du hast nicht Angst vor der Diagnose, sondern wohl eher Angst vor der Wahrheit - dass Du nämlich nicht krebskrank bist sondern die Ursache für Deine Beschwerden woanders herkommen und Du möglicherweise eher hypochondrisch bist als ernsthaft krank.

Wow, das ist wissenschaftlich fundiert, wirklich.

Liest Du, was ich schreibe?

Ich BIN Hypochonder! Ich WEISS das. Siehe:

Ist doch kein Geheimnis, dass hier sehr viele Hypochonder posten - Wovon ich mich aber nicht ausnehme.

Diese Unterstellungen sind wirklich "gewagt". Dass ich Hypochonder bin, ja. Aber sowas?

Wenn Du tatsächlich mit Menschen zutun hast, dann tun die mir beinahe schon leid. Sorry.

E#lla$P4ropexlla


Ich BIN Hypochonder! Ich WEISS das.

Das hab ich dann wohl in der Tat überlesen.. Entschuldigung.

Hyyper)ioxn


So können wir Siamkätzin nicht helfen.

Ich bitte euch verantwortungsbewusst auf die Frage der TE einzugehen und auch eine gemäßigte Tonart anzuschlagen. Auch wenn es manchmal schwer fällt, so ist es gerade in der Arbeit mit Angstpatienten oder Hypochondern wichtig die Contenance zu bewahren und einen kühlen Kopf zu behalten. Harte Worte können manchmal helfen, aber sie müssen immer fair blieben, individuell und der Situation angemessen sein.

Med1 ist ein Forum für Hilfesuchende welches der Beratung, Hilfe und dem Erfahrungsaustausch untereinander dient.

mtaiOkxom


bitte keine Symptome googeln....DIagnosen stellt ein Facharzt und nicht das Internet.

Von dem was ich lese, schliesst nichts auf eine Leukämie oder ein Lymphom, sondern nur auf übertriebene Angst, nach dem angefangen in Google zu lesen und sich selbst zu diagnostizieren.

Die blauen Flecke werden ihre Ursache in niedrigen Thrombozyten-Werten gehabt haben, vermutlich ich.

Sgiamkäbtzin


@ maikom

Ja, übertriebene Angst habe ich wirklich. Ich merke ja, dass ich mich da richtig reinsteigere. Natürlich bilde ich mir sowas wie blaue Flecken (oder eben diese Petechien) nicht ein, klar sind die da,..aber ich bin mir sicher dass garantiert nicht jeder Mensch SO extrem darauf reagieren würde. Das ist definitiv nicht normal.

Das googeln zu unterlassen, habe ich meinem Freund versprechen müssen, ja...

Frage mich natürlich schon, woher so ein niedriger Thrombozytenwert kommen kann... Weiß ja nicht, ob das einfach so kommt... Ich ernähre mich jetzt seit 1 Jahr strikt vegetarisch, aber achte da schon auf Nahrungsergänzung, insbesondere B12.

Zu allem Überfluss nerven diese linksseiten Beschwerden im Oberkörper echt und sie sind mehr geworden. Die waren zwar schon vorher da aber seit dieser Angst sind sie mehr geworden und ich vermute, dass mir die Psyche bzw. die Angst da noch übel mitspielt. Werd mich später etwas bewegen und leichten Sport treiben, vielleicht kann ich dadurch irgendwelche Verspannungen lösen.

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