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Angst vor Lymphdrüsenkrebs

Annna>nasL13 hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich habe vor ca 1,5 Monaten schon mal einen Beitrag über meine Angst vor einem Lymphom verfasst, nur wird es einfach nicht besser und ich fühle mich von den Ärzten nicht ernst genommen.

Seit Juni ist mein rechter Lymphknoten am Hals auf ca 2cm angeschwollen. Es stellte sich heraus, dass ich Borreliose hatte - so weit so gut. Im September kamen dann Rückenschmerzen (unten am Becken, Nähe der Wirbelsäule) hinzu, die je nachdem mal stärker und mal weniger stark ausgeprägt waren. Ich also zum Orthopäden, der mich irgendwie eingerenkt hat, jedoch gab es keine Besserung. Vor einer Woche kam jetzt noch ein Reflux (mit Übelkeit) + 2 weitere ungefähr erbsengroß geschwollene Lymphknoten zu meinem immer noch angeschwollenen 2cm Lymphknoten hinzu, weshalb ich langsam echt Panik schiebe. Wegen des Refluxes war ich jetzt auch noch beim Hausarzt, der mir ein paar Magentropfen verschrieben hat, so richtig überzeugt, bin ich aber im ehrlich zu sein nicht. Da ja nach und nach immer mehr Probleme auftauchen, bin ich mittlerweile echt am verzweifeln, niemand nimmt mich wirklich ernst und ich weiß langsam echt nicht ob ich mir das alles nur einbilde, aber solche Sachen wie angeschwollene Lymphknoten kann man sich ja gar nicht einbilden, da selbst die Ärzte sagten, dass der angeschwollenen ist, wobei die diesen nur betastet haben, ihm aber sonst keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt haben. Schlussendlich stellt sich nun mir die Frage, ob das realistisch wäre, dass all diese Beschwerden zusammenhängen (möglicherweise Krebs?) oder ob ich versuchen sollte meinem Hausarzt zu glauben, der mich halt nicht für ernst nimmt und damals auch unfähig war meine Borreliose zu erkennen.

Danke schon mal im Vorraus.

Antworten
BuenitBaB.


Du bist seit Eröffnung Deiner Stränge darauf fixiert, Lymphknoten abzutasten und auszumessen. Wie Zwack schon schrieb, explodierte bei ihm bei Bösartigkeit die Größe in kürzester Zeit.

Du hattest Borelliose. Da können Lymphknoten eben mal länger vergrößert sein, ich habe auch immer mal größere Lymphknoten, die aber in einem Arterienast saßen und deshalb Probleme machte, man nahm sie raus (und sie können sogar nachwachsen).

Nie war histologisch etwas Bösartiges rausgekommen, nur entzündlich degenerativ, ohne dass irgendwer sagen könnest wieso, warum, einfach mal den Fokus anders setzen und einfach leben....

Aber jegliches Gefummel an solchen zarten Gebilden ist kontraproduktiv.

Ärzte können auch das Bild eines akut kranken Lymphdrüsenkrebskranken von jemandem unterscheiden, der einen vereinzelten Lymphknoten hat.

Am Hals können die schon mal anschwellen, wenn das Zahnfleisch nicht ok ist, ein Zahn nicht in Ordnung ist, die Eustachsche Röhre dicht ist, so eine dauerhafte Schwellung vorliegt, die bis zum Ohr gehen kann, ohne dass man Schmerzen hat.

Und solche Sachen sind harmlos, zeigt es doch einfach nur an, dass die Dinger arbeiten, wunderbar....

Ärzte, die Dich kennen, stufen nach Abtasten alles als harmlos ein.

Tatsache ist, Du willst es nicht glauben und fährst Kopfkino.

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