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Sodbrennen/Barett/Speiseröhrenkrebs?

yHve19184 hat die Diskussion gestartet


Ich wende mich vertrauensvoll an dieses Forum,weil ich Niemanden finde,der mir helfen möchte.

Ich leide seit ca 3 Jahren an chronischem und sehr heftigem Sodbrennen (Ich bin 33 Jahre alt)

Bisher habe ich mir darüber keine großen Sorgen gemacht,bis ich auf einen Artikel gestoßen bin,in dem steht dass man von chronischem Sodbrennen einen Barett und darauf folgend Speiseröhrenkrebs bekommen kann.

Sofort bin ich natürlich zum Arzt,der aber lediglich einen Heliobacter Test durchführte (negativ).

Ich nehme freiverkäufliche Mittel (Pantoprazol) ein und davon 60mg am Tag. Trotzdem werden meine Beschwerden nicht besser. Ich kann mittlerweile kaum noch essen und habe Schluckbescvwerden. Trotzdem bekomme ich keinen früheren Termin als Mitte Februar für eine Magenspiegelung :-(

Ich habe panische Angst evtl bereits Speiseröhrenkrebs zu haben....Dabei zählt jeder Tag. In 3 Monaten könnte es schon zu spät sein. Ich weiß nicht was ich machen soll und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist,dass in 3 Monaten schon alles zu spät ist.

Niemand nimmt mich ernst und ich bin nur am Weinen. Kann mir bitte jemand helfen?

Gruß

Yvonne

Antworten
v[e[rwizrrt%und3kranxk


Hallo Yvonne,

ich kann dir von meiner Situation berichten, dass ich auch an heftigem Sodbrennen litt, und später auch Symptome wie Durchfall/Verstopfung/Übelkeit/Blutungen dazu kamen. Und obwohl ich seit ca. 2009 jährlich zur Gastroskopie war, wurden bei mir zwei bösartige Tumore gefunden. Obwohl ich der Ansicht bin, dass du no relativ Jung bist, waren es bei mir auch "nur" etwa zehn Jahre mehr, bis mein Krebsleiden entdeckt wurde, und letzten Endes sogar der Magen entfernt wurde, weil die PPIs, selbst hoch dosiert, nicht mehr wirkten.

Du solltest auf jeden Fall dranbleiben, und auf die Gastro bestehen, dabei ist es auch wichtig, diese bei einem kompetenten Arzt/KKH machen zu lassen. der Arzt bei welchem ich die Gastros durchführen lies, Diagnostizierte immer nur eine Entzündung, und verschrieb PPIs ohne eine einzige PE in all den Jahren. Ich bin mir gar nicht mehr sicher, ob dieser inkompetente Abzocker überhaupt wusste, was er da tat. Jedenfalls bin ich der angeschmierte.

Alles Gute für dich! @:)

LG

Bzeni7taxB.


Klar, abklären lassen...

Vor allen Dingen auch gaaaaanz anders essen. Siehe dazu bei den Ernährungsdocs.

Gibt auch ein Buch mit Rezepten für/bei Sodbrennen.

Bei mir waren es 10 Jahre Sodbrennen, Reflux etc, bevor ich feststellte, dass es das Getreide war, was das auslöste. Kein Getreide mehr, kein Sodbrennen mehr, keine Reflux mehr. Und das alles trotz einer riesigen Hernie....

BuenistaoB.


Na ja und Speiseröhrenkrebs ist ja erst einmal nur in Deinem Kopfkino....

Bevor man so etwas nicht schwarz auf weiß hat, ist jeder Gedankengang dazu verplemperte Zeit.

v~e6rwir<rtun:dkrxank


@ BenitaB

Das ist absolut richtig. In manchen Fällen, wie bei mir z.B. mach das mit der Speisen- bzw. Getränkewahl keinen Unterschied, ich bekamm auch extrem starken Reflux von (stillem) Wasser, z.B. Aber auch Stress bzw. Ärger und die allgemeinen Lebensumstände spielen da mit rein.

Auf jeden Fall wünsche ich der TE alles Gute und dass sie nicht mehr so lange warten muss, bis ein Ergebnis vorliegt.

LG

v9erwirrtwundkr$ank


Was ich noch sagen wollte:

Stress dich nicht mit den drei Monaten, wenn bei dir nichtmal Berrett bereits diagnostiziert wurde. Es braucht Jahre bin daraus (wenn überhaupt!) ein Tumor entsteht. Auch Vorstufen der Tumorerkrankung können jahrelang bestehen (LGIN bzw. HGIN), ohne dass ein (invasiver) Tumor entseht! Also mach dir keinen solchen Stress und warte deine Spiegelung ab.

LG

v$erwiFrrtundkxrank


Das sollte natürlich Barrett heißen.

B>enit@aB.


Hatte ich auch, dass ich von blossem Wasser dann Sodbrennen bekam. Weil eben vorher Brot oder so gegessen wurde. Und schon schwappte eben der Nahrungsbrei, nun eben deutlich im Magen vergrößert, nach oben hoch.

Es wird meistens völlig inkonsequent mal was ausprobiert, als unsinnig abgetan, weil eben nicht geholfen. Zerpflückt man aber die Aussagen derjenigen, was wirklich miteinander kombiniert wurde, kommt man zu erstaunlichen Ergebnissen. Vor allen Dingen auch, was das konsequente Nahrungsprotokoll und die Länge der Durchführung betrifft.

Selbst bei den Ernährungsdocs trifft man auf Aussagen, es hat halt Monate gedauert.

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