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Hallo, ich bin 25 Jahre alt und habe eine FNH von 6 cm mal 5 cm. Allerdings habe ich starke Beschwerden im oberbauch, kopfschmerzen rechtsseitig und erschöpfung. Da der Tumor nicht zentral liegt in (...) >>>
EWEEl8izxa am 22.05.04 15:57
08.11.05 21:17
Hallo, sorry wir wissen sicher hier alle, dass du die super Ahnung hast, aber es gibt sicher auch Symptome, die man mit ein bißchen Ahnung von Anatomie besser erklären kann, als das was du gerade machst. Ich habe keine Lust dir die viszerale Anatomie zu erklären, aber du schreibst seit Ewigkeiten jedem das Gleiche und nach Hörensagen regt es alle auf!!! Vielleicht magst du ja nur helfen, aber deine Strategie solltest du nochmal überdenken....GRUSS EEELIZA
08.11.05 21:20
Ich drücke dir ganz fest die Daumen morgen.....Schön, dass ich dich kenne... EEELIZA
09.11.05 23:01
Liebe Eeeeliza, liebe andere Genervte,
tut mir leid, wenn dich oder andere meine Beiträge nerven. Du hast Recht. Ich wollte nur hilfreich sein. Schade, wenn das anders ankommt.
Du kannst gerne anderer Meinung sein, bezüglich möglicher Symptome. Nur: mangelndes Fachwissen kannst Du mir nicht zum Vorwurf machen kannst. Und vielleicht solltest Du Deine Kritikstrategie auch mal überdenken. Wie Du richtig feststellst, wollte ich nur hilfreich sein und Ängste nehmen.
Die Hintergründe führen zu weit, aber ich habe mich - obwohl kein Arzt - wissenschaftlich in das Thema eingearbeitet. Nachdem ich immer wieder gelesen habe, wie verunsichert viele sind, wollte ich dieses Wissen anbieten.
Du kannst ja nicht leugnen, dass hier manche Menschen unter immenser Angst leiden. Und dadurch wirklich unglücklich und bedrückt sind und vielleicht auch die eine oder andere falsche Entscheidung treffen. Da hilft nur Aufklärung - und bei allem Respekt vor Deinen Kenntnissen in viszeraler Anatomie kann ich Dir bestätigen, dass die genannten Symptome in keiner der vielen wissenschaftlichen Studien bzw. Arbeiten beschrieben sind, die wir durchgearbeitet und diskutiert haben.
Aber wenn Du da weitergehende Kenntnisse hast, dann führe sie doch mal aus, wie sieht denn der Zusammenhang zwischen FNH und Augendruck bzw. Kopfschmerzen Deines Erachtens nach aus? Ich meine das ernst. Wenn Du da einen plausiblen Zusammenhang nachzeichnen kannst, dann würde mich das sehr interessieren.
Wie gesagt, ich will in der Tat nur hilfreich sein. Wenn Dich das nervt, dann ist das natürlich bedauerlich. Aber ich weiß welche Angst eine FNH machen kann. Und wenn ich sage, wir sollten uns alle mal beruhigen und aufklären, dann ist das das beste Mittel gegen die Angst.
Ich weiß, Du willst eigentlich keinen weiteren Rat. Aber die von Dir beschriebenen Symptome und Blutwerte lassen sich mit einer FNH wirklich nicht ohne weiteres beschreiben. Mag ja sein, dass es - wie immer in der Medizin - atypische Verhaltensweisen gibt. Aber was bei Dir vor einer OP gemacht werden sollte ist die sichere Klärung der Frage, wie es der eigentlichen Leber geht. Ob es da eine andere Grunderkrankung gibt, die die Leber beeinflusst. Denn wirklich, ehrlich, ohne altklug rüberkommen zu wollen: was du beschreibst passt irgendwie so gar nicht zu einer mittelgroßen FNH, die weder zentral liegt, noch Strukturen komprimiert. Wurden denn mal eine Biopsie der Leber außerhalb der FNH gemacht? Wurde mal die FNH biopsiert? Ich will Dir da zu nichts raten und auch eine Biopsie sollte man sich gut überlegen, aber bevor Du gleich operieren lässt wäre das mal eine Überlegung wert. Was sagen denn Deine Ärzte dazu?
Wie auch immer. Wenn Du als "Gruppensprecherin" den Wunsch äußerst, dass ich künftig den Mund halte, dann tue ich das eben.
Wer dennoch seriöse Infos möchte, dem empfehle ich die Diss von Dr. Tobias Schade
edoc.hu-berlin.de/dissertationen/schade-tobias-2002-11-18/HTML/Schade.html
Tschüss und viel Glück.
Ralf
10.11.05 20:35
Hallo.... ich weiß dass du helfen magst , und du hast dich sicher auch informiert, und du gibst dir ja auch Mühe !!!! SO : Frieden
Aber ich gehöre nicht zu denen, die sich vor Angst verkriechen. Ich sehe das alles sehr ernst aber nüchtern. Der Satz mit dem Psychiater hat mich sehr geärgert. Wenn du aber mit mir reden magst, dann gib mir deine Nummer und ich kann mich ja mal melden.Vielleicht kann ich deinen Horizont ja erweitern... War n Scherz. ALSO
Was soll ich sagen, viele leiden ja anscheinend an Symptomen, welche komischer Weise nicht in Büchern stehen,aber sich trotzdem ähneln. Und aus Osteopathischer Sicht sieht vieles anders aus..Aber das wird dir nicht medizinisch genug sein..Wenn doch, meld dich. Gruss EEELIZA
11.11.05 19:33
Hi Eeeeliza,
klar Frieden, war ja nie was anderes aus meiner Sicht, denn ich will - wirklich - nur helfen 
Der Satz mit dem Psychologen war hart, ok. Und ich bedauere aufrichtig, wenn er Dich verletzt hat. Aber gerade wenn Menschen paniken, und das tun bei dem Thema viele, ist es manchmal echt hilfreich etwas augenzwinkernd aufzutreten. Das entspannt die Situation. Schade, wenn es dich statt dessen verletzt hat.
Nur in der Sache ist ein wahrer Kern. Immer noch zu viele lassen sich aus Angst operieren, obwohl bei Ihnen kein harter medizinischer Grund vorliegt. (Oder weil sie bei den falschen Ärzten sind!). Und vor einer unnötigen Leber OP aus Angst ist der Gang zu einem guten Psychologen vorzuziehen. Ich meine das wirklich sehr respektvoll. Es gibt einfach Menschen, die haben eine FNH die kann man einfach in Ruhe in der Leber lassen, aber sie machen sich so verrückt, dass sie sich dann doch operieren lassen. Und vergessen dabei, dass diese OP nicht ohne ist. In diese Richtung ging mein in der Form etwas ungehobelter Appell. (Wobei ich nicht sage, dass in speziellen schwersymptomatischen, klinischen Fällen auch mal eine OP indiziert sein kann. Aber das ist die Ausnahme).
Was die Symptome angeht. Ja, du hast Recht, mir sind deine Ausführungen in diesem Punkt nicht medizinisch stichhaltig genug
Aber ich respektiere, das aus osteopathischer oder homöopathischer Sicht die Welt manchmal etwas anders aussieht, auch wenn es sich nicht jedem erschließt...
Aber ich bin übrigens der letzte, der sich im Fall der FNH an Lehrbüchern festhält. In denen steht zu diesem Thema meistens recht einfältiges Zeug. Deswegen sind wir hier in die verfügbaren Studien der letzten 30 Jahre eingestiegen und haben viele Erkenntnisse extrahiert. Da sind einfach deine Symptome nirgendwo beschrieben. Aber ich nehme zur Kenntnis, dass du davon berichtest.
Zudem stehe ich im direkten Austausch mit Fachleuten und habe selber viel erlebt. Daher auch meine Warnung vor niedergelassenen Ärzten. Die können ganz einfach nicht das Wissen haben, dass in den Komptenzzentren da ist, dafür ist das Thema zu abseitig.
Ach ja, und mein Rat aus dem letzten Beitrag war sehr ernst gemeint: schau, ob deine Leber sonst noch etwas hat, was deine Symptome und Blutwerte erklären könnte.
Hast du gute Ärzte? Ich kann dir sonst einige sehr gute im Rhein-Main-Gebiet nennen.
Also, lass es dir gut gehen und halt die Ohren steif 
Ralf
11.11.05 21:49
Gerne kannst du mir mal die Ärzte im R M Gebiet nennen... vielleicht sind das ja auch meine Infos. GRUSS EEELIZA
13.11.05 19:28
tut mir echt leid, dass Ihr Euch wegen der FNHs zofft. Aber auch dafür sind ja solche Foren da: Es ist interessant, Eure verschiedenen Beiträge und unterschiedlichen Meinungen zu lesen. Ich muss hier mal für Ralf29 eine Lanze brechen, denn mich haben seine Beiträge immer sehr interessiert und beeindruckt, auch in den anderen Threads, in denen ich mich auch schon zu Wort gemeldet habe. Ich hatte den Eindruck, hier auf fundiertes Wissen zu stoßen und war dankbar für die Hinweise. Ich bin selbst auch mit so einem "Ding" gestraft, würde mich aber niemals operieren lassen, wenn ich nicht unbedingt müßte. Mein Arzt hat gesagt, dass ich mit dieser FNH (so wie sie jetzt ist, und wenn sie nicht weiter wächst) 100 Jahre alt werden kann. Das reicht mir! Nein, ohne Quatsch! Wenn ich den Beitrag von BerndS lese, spricht das für mich eindeutig gegen eine OP.
Bei mir zwickt und drückt es nur ab und zu, und ich muß nur einmal im Jahr zum Facharzt. Die Größe ich seit 8 Jahren unverändert, jedoch der Gamma-GT-Wert steigt ständig, ist zur Zeit bei ca. 130.
Wie gesagt, meine Meinung: legt Euch nicht unter's Messer, wenn es nicht sein muss. Jede OP ist riskant, und so eine große OP erst recht. Und... Ralf29: Bitte zieh Dich nicht aus dem Forum zurück, mich interessiert Deine Meinung!!!!
29.11.05 15:41
danke für deine sehr ausführlichen beiträge! kennst du das produkt legalon ptotect von madaux? es ist ein leberentgiftungpreparat und regt den zellenaufbau an. hast du damit erfahrungen?
beste grüße maxis
05.12.05 09:39
Hallo zusammen,
ich würde mich wirklich nur einer OP unterziehen wenn es unbedingt nötig ist. Ich bin im April 2004 an einen FNH operiert wurden und es war kein leichter Eingriff!!! Die OP hat recht lange gedauert,mit Bluttransfusionen und 3 Tagen Intensivstation. Nach einer Woche hatte sich dann Bauchwasser gebildet,dieses von der Leber nicht verarbeitet wurde. Also wurde punktiert und danach eine Drinage gesetzt. Ich war über 3 Wochen im Krankenhaus und anschließend noch 3 Wochen zur Reha,bis ich mich wieder richtig erholt hatte. Aber jetzt geht es mir wieder super gut!!!
Meine FNH war sehr groß und hat die Blutzufuhr in der Leber beeinträchtigt,also hat mir ein Spezialist dazu geraten mich so schnell wie möglich operieren zu lassen.Allerdings hatte ich nie Schmerzen,ich war nur immer total müde und kaputt!
Liebe Grüße cwuppi
07.12.05 21:11
Hallo!
Ich selbst habe ein FNH in größe von 5 cm im Oktober diagnostiziert bekommen und bin seitdem gerade durch dieses Forum und die tollen Ausführungen beruhigt worden. Da ich zusätzlich Gallensteine hatte, bin ich eigentlich nur wegen diesen zur Routineuntersuchung gegangen, da ich in letzter Zeit stetige Leberschmerzen hatte, die nicht Kolikmäßig waren wie bei Gallensteinkoliken. Sondern ein anhaltender Schmerz unter dem rechten Rippenbogen, verbunden mit Müdigkeit und Schwindel. Was ich jedoch nun durch Eure Beiträge auch weiter erklären kann. Bei meinem Vater wurde im September ein kleinzelliges Bronchialkarzinom diagnostiziert und von da ab hatte ich eigentlich nur noch Leberschmerzen. Wir gehen seitdem seelisch durch die Hölle und dies übt sich natürlich auch auf den eigenen Körper aus. Wenn man dann auf einmal hört von wegen Rundling in der Leber und FNH, Sie haben einen gutartigen Lebertumor, nun dann ist man doch erstmal ziemlich daneben, da man doch schon genügend andere Probleme hat. Und da wie Ralf es auch selbst beschrieben hatte, keine ausführlichen Internetseiten über dieses Thema vorhanden sind, bin ich froh und dankbar dass Ihr diese Beiträg geschrieben habt. Das ich mir wegen der FNH erstmal keine weiteren Gedanken machen muss, da alles andere um meinen Vater jetzt Priorität hat, habe ich Euren Beiträgen zu verdanken! Macht weiter so und vielen Dank!

09.12.05 13:09
Hallo Zusammen,
ich selbst habe eine FNH in der Länge von 9,6 cm im rechten Leberlappen. Mein Gamma-GT-Wert schwankt seit dem Sommer zwischen 130 und 146.
Meine Beschwerden äußern sich in der Form von Übelkeit, Durchfall, Schmerzen im Oberbauch, Schwindel, Müdigkeit und Erschöpfung.
Mein Internist schließt es völlig aus, dass diese Beschwerden und der erhöhte Gamma-GT-Wert im Zusammenhang mit der FNH stehen. Magen- und Darmspiegelung sind allerdings ohne Befund geblieben.
Wer kann mir in NRW einen Arzt empfehlen, der nicht nur Ahnung von der Leber allgemein, sondern auch von der FNH hat?
Wer hat Lust, sich mit mir per E-Mail oder evtl. auch mal telefonisch auszutauschen? Meine private E-Mail-Adresse lautet: sonnenscheindaggi@web.de
Du hast doch Erfahrung mit Fachleuten:
Hast du von denen was darüber erfahren, ob eine FNH Beschwerden verursachen kann?
Gruß aus Duisburg,
Sunny
11.12.05 17:49
Liebe Sunny3,
ich habe deine Fragen eigentlich schon recht ausführlich in älteren Beiträgen hier und an anderer Stelle bei Med1 beantwortet. Darf ich dich darauf verweisen? 
Was deinen GGT-Wert angeht, dann kann der natürlich auch andere Gründe als die FNH haben. Aber ein Wert von ca. 130 ist sicher auch durch eine FNH erklärbar, besonders wenn sie eine entsprechende Lage hat (z.B. im Leber Hilus). Erstaunlich viele FNH "Besitzer" haben scheinbar GGT Werte in dieser Größenordnung, was man hier so liest. Aber das muss dein Arzt klären. Ich bin wie gesagt keiner.
Bzgl. Arzt würde ich dir raten, die Mühe auf dich zu nehmen und zu Prof. Wermke an der Charité in Berlin zu fahren. Es gibt aber auch einen Spezialisten an einem Krankenhaus in Bad Mergentheim... wie heisst der doch gleich...
Tja, ich scheine vergesslich zu sein. Ah ja, Dr. Dittrich oder so, wenn ich nicht irre. Aber egal, Wermke ist eh der bessere Mann, eigentlich ist er der einzige echte deutsche FNH Spezialist soweit ich weiß.
Ansonsten kann ich dir im Rheinland Herrn Dr. Krefft, Radiologe, empfehlen. Der ist in einer Praxis in Bonn. Am radiologischen Institut der Uniklinik Bonn können sie dir genau sagen, wo du ihn findest. Er war dort bis vor 2, 3 Jahren angestellt, die wissen sicher, wie die Praxis heisst, in die er eingestiegen ist.
Viele Grüße,
Ralf 
11.12.05 17:59
Hi Maxis,
da ich kein Arzt bin, kann ich keine verbindlichen Aussagen zur Veträglichkeit oder dem Sinn von Arzneimittel machen. Hier also nur meine persönliche Meinung eines Laien: Legalon (Mariendistel) ist sicher ein bewährtes Lebermittel, aber eine Wirkung auf FNH wäre mir neu.Solltest du Legalon aus anderen Gründen nehmen wollen, dann müsste man das sicher getrennt diskutieren. Aber gerade bei Steatosen (Leberverfettungen) gibt es wesentlich passendere und wirksamere Mittel.
Also, wenn du Legalon wegen der FNH nehmen willst und ansonsten eine gesunde Leber hast, dann ist das eher Geldverschwendung. FNH bestehen ja aus Leberzellen, entsprechend wirkt das Legalon auf die FNH auch nicht anders als auf die Leber an sich. Du wirst damit nichts erreichen, bzw. was war denn deine Absicht das einzunehmen, was willst du erreichen?
Aber wie gesagt: Bin kein Arzt. Und vor jeder Einnahme von Medikamenten musst du deinen Arzt um Rat fragen.
11.12.05 18:06
Hi Milki1,
schön, dass du durch das Forum ermutigt wurdest. Ist deine FNH von einem guten Arzt/guten Ärzten sauber, gut und zuverlässig diagnostiziert worden? Ja? Sicher? Dann entspann dich und lass deinen "Knubbel" einfach alle 6 Monate (oder wie oft auch immer dein Arzt dir empfiehlt) bei einem guten Arzt sonographisch kontrollieren. Solltest du weibliche Hormone nehmen, musst du dies mit deinen Arzt dringend besprechen, da sie wachstumsfördernd sein können. Ansonsten alles Gute!

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