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Hallo bin neu hier im Forum und hoffe jemanden zu finden, der Erfahrung mit einer FNH-OP hatte. Vor zwei Jahren habe ich erfahren, dass ich eine FNH im rechten Leberlappen habe. Anfangsgröße 10 x 7 x (...) >>>
cchar l\y64 am 13.06.04 21:52
26.10.09 19:39
Hallo an alle,
Hallo Ralf29,
ich möchte hier nochmal klarstellen, dass ich nicht denke, dass die Schmerzen von der FNH kommen, sondern ich auf der Suche bin, woher sie denn überhaupt kommen und was man dagegen tun kann. Ich fühle mich ein kleines wenig angegriffen, wenn man den Schreibern hier unterstellt, sie würden andere vielleicht verrückt machen oder ähnliches. Als ich angefangen habe, in diesem Forum zu lesen ist mir nur aufgefallen, dass der eine oder andere ähnliche Symptome/Schmerzen hat wie ich und man sich dann natürlich vielleicht erhofft, das man diesen vielleicht gemeinsam endlich auf die Spuren kommt. Und mir ist nicht klar, inwiefern ich "viele fachlich falsche Infos" verbreitet haben soll? Ich bin mir da keiner Schuld bewußt, denn ich habe nur meine Geschichte und Empfindungen geschildert und ich glaube/hoffe nicht, dass ich damit andere Betroffene verunsichert oder verrückt gemacht habe.
30.10.09 09:57
Liebe Jeta,
es wäre bedauerlich, wenn der Eindruck entstanden wäre, dass ich Dich in Deiner Not nicht für voll nehme. Ich wünsche Dir, dass Dir schnell geholfen wird.
Gleichzeitig liegt mir aber auch sehr daran, dieses Forum mit den bestmöglichen Infos über FNHs zu versorgen und es nicht "verwildern" zu lassen mit Themen, die nichts direkt mit FNHs zu tun haben.
Du musst bedenken, dass hier tagtäglich neue FNH Betroffene reinschauen (kein Wunder übrigens, wenn man bedenkt, dass inzwischen nach neuesten Zahlen davon ausgegangen wird, das bis zu 3% der Menschen zumindestens eine kleine FNH haben!). Und diese Betroffenen sind meist noch sehr verängstigt und wollen klare Infos zum eigentlichen Thema bekommen.
Das ist der Grund, weshalb ich Diskussionen hier gerne auch mal etwas rüde unterbreche, wenn sie allzu offensichtlich nichts direkt mit dem Thema FNH zu tun haben.
Ich weiß, dass hier immer wieder Symptome geäußert werden, die angeblich mit FNHs zu tun haben. Aber durch meine ehrenamtliche Arbeit und den direkten Kontakt mit den Betroffenen weiß ich, dass bisher noch bei keinem mir bekannten Fall am Ende herauskam, dass die Beschwerden von der FNH kamen. Wie ich schon mehrfach sagte, ist das auch theoretisch kaum möglich. Immer steckten hinter den Beschwerden der mir bekannten Fälle andere Gründe: angefangen von Bandscheibenproblemen über Organverfettungen, Darmentzündungen, Magengeschwüre, neurologische Probleme, Pilze, gynäkologische Probleme bis hin zu Muskelentzündungen usw. usw. usw.
Und in allen diesen Fällen hatten die Betroffenen lange keine korrekte Diagnose ihres Problems, weil die Beschwerden immer und immer wieder fälschlicherweise auf die FNH geschoben wurden. Von ihnen selber und auch von ihren Ärzten. So manches mal wurde deswegen sogar fast - völlig unnötig (!!!!!!) - operiert.
Vielleicht verstehst Du jetzt, warum ich hier ein bißchen aufpasse. Was hier steht hat eine unglaubliche Breitenwirkung. Auf jeden Beitrag kommen viele Leser, die selber nichts schreiben. Wir haben wir also auch eine Verantwortung, mit unseren Beiträgen neue Betroffene nicht weiter zu verunsichern. Das erledigen die vielen in Sachen FNH wirklich unerfahrenen Ärzte da draußen schon selber. 
Dir Jeta wünsche ich, dass Du ganz schnell Hilfe für Deine Probleme bekommst.
Und gerne wiederhole ich nochmal mein Angebot für alle Betroffenen, die hier zufällig reinschauen und verwirrt oder verängstigt sind:
Wenn Ihr einen ausgewiesenen FNH Spezialisten benötigt, Ärzte in Sachen FNH für besonders empfehlenswert haltet (oder gegenteilige Erfahrungen) gemacht habt, dann wendet Euch bitte direkt an
Dort werden Eure Fragen in der Regel innerhalb einiger Tage beantwortet, d.h. ihr bekommt, wenn möglich, einen für Euren Fall kompetenten Arzt empfohlen.
Aus juristischen Gründen kann ich als "alter Hase" der FNH Foren hier nur alle Teilnehmer ausdrücklich warnen, öffentlich Arztempfehlungen auszusprechen oder öffentlich Adressen zu tauschen!
Liebe Grüße,
Ralf 
01.12.09 00:20
Halllo Jeta,
ich hab lange nichts von mir hören lassen....ich weiß. Meine Op wurde kurzfristig verschoben weil eine transplantation dazwischen kam. Sie wurde dann am 13.11. durchgeführt. Kurz vorher wurde nochmal eine Kontroll-Sono gemacht,wobei festgestellt wurde das die fnh wieder gewachsen war. Daber nehme ich seit 1 1/2 Jahren gar keine Pille mehr. Die Op verlief sehr gut,es gab keine Komplikationen. Leider mußte man mir mehr von der Leber entfernen,als geplant war. Der Schnitt verläuft über den halben Bauch. Ich bin nun seit 9 Tagen zuhause und es geht mir von Tag zu Tag besser. Schmerzen hab ich so gut wie gar nicht mehr. Und das beste ist,das dieser stechen-ziehende Schmerz weg ist den ich all die Jahre hatte. Mein alk-Phosphat Wert hat sich nun auch endlich wieder normalisiert. Die anderen Leberwerte sind zwar immer noch nicht so gut,aber schon erheblich besser.Die Fnh betrug 10 cm durchmesser. Der Professor,der mich operierte sagte das sie schon viel eher raus gemusst hätte und das er gut Nachvollziehen kann,das sie Schmerzen ausgelöst hatte.
Also ich kann es nur empfehlen, ich bin überglücklich das ich es endlich hinter mich gebracht habe und nun OHNE Schmerzen weiterleben kann 
01.12.09 00:35
Muß unbedingt noch was loswerden........
Ralf29.....wenn ich deine Texte lese, überkommt mich eine Megagroße Wut! Dieses geschwafel von wegen , die fnh macht keine Schmerzen, das reden euch die unerfahrenen Ärzte ein, blablablaaaaa
Kann es denn nicht möglich sein,das wenn eine fnh sehr groß ist, sie Schmerzen verursacht indem die auf andere Organe, umliegendes Gewebe ooder Gallengänge drückt 
Wir bilden uns das doch alles nicht ein. Viele von uns hatten doch die Schmerzen lange bevor die fnh entdeckt wurde.
Ich finde es sehr frustrierend, wenn man ständig vor anderen beweisen muß das man wirklich Schmerzen hat.
04.12.09 14:47
Hallo,
ich bin neu hier und habe durch Zufall dieses Forum gefunden.
Zu mir: Bin 45 Jahre alt und männlich, habe vor 6 Jahren ein FNH per OP entfernt bekommen.
Ich möchte weiter auf die geschriebnen Beiträge nicht eingehen weil ich das Ganze nicht unbedingt lesen möchte. Ich möchte euch aber meine Erfahrungen mitteilen in der Hoffnung das davon etwas gebraucht werden kann:
Vor etwa 7 Jahren verspührte ich ab und zu einen Druck unterhalb des Brustbeines. Mit Schmerzen hatte das nichts zu tun. Das Gefühl ähnelte eher ein reindrücken mit der Faust. Dieser Druck dauerte ein paar Std. und war wieder weg. Manchmal Tage, manchmal Wochen. Die Abstände wurden kürzer und so hatte ich das Gefühl am Ende jeden Tag. Und der Druck war nun so groß das es mich intensiv behinderte beim Atmen oder auch beim bewegen.
Ich führte das auf meinen angeschlagenen Magen zurück der bei Stress ( und das ist bei mir jeden Tag der Fall) seinen Terz vollführte. Ok, dann waren meine Bandscheiben auch noch lädiert und ich ging zu meinem Arzt dem ich freundschaftlich verbunden bin.
Da ich mit den Bandscheiben schon des öfteren dort war machte er mir mal eine Ultraschall Untersuchung da er evtl. Nierensteine oder Gallensteine vermutete aufgrund der heftigen Schmerzen. Nun, was dann folgte war ein īLeben in einer Minute auf den Kopf gestellt.
Am Ende der Untersuchung sagte er ungewöhnlicherweise nichts zu mir. Weder ein Scherz oder sonstwas, bekam einen roten Kopf und entschwand ins Büro. Naja dachte ich "er hat wohl einen gebrauchten tag erwischt". In der Zwischenzeit hat er schon mit dem krankenhaus telefoniert und ein Termin gemacht für eine Biopsie die am nächsten Tag war. Leute die tat weh aber es war ok. Nach den anderen Feststellungen ( Kernspin, etc.) war klar das ich einen FNH im rechten Leberlappen hatte. Das Ding war etwa so groß wie ein Tennisball. In der gegend war noch die große Aorta und so war es eine ungünstige Stelle.
Als meine Geschäfte soweit abgewickelt waren bin ich Donnerstags im KH angetreten und Freitags wurde ich in Pirmasens operiert. Dauerte etwa 4 Stunden. Der Operateur kannte ich ebenfalls sehr gut und er pfrimmelte mir das Ding raus. Ich habe von der ganzen Sache nichts mitbekommen und als ich aufwachte auf der Intensiv war ich natürlich schwach. Der Blick an mir runter werde ich nicht vergessen. So muß es aussehen wenn eine "Wutz" geschlachtet wird. Egal, ich hatte ein Dutzend Flaschen anhängen die tägl. weniger wurden und so saß ich die Woche drauf samstags zu hause auf meiner Couch.
Fertig, das Ding war gedreht!
Eine Kur verkniff ich mir auf anraten meines Operateurs. Er meinte das man da wo nur über Krankheiten geredet wird ohnehin nicht so super gesund wird. "Junge fahr in Urlaub und ess'die Tage nicht soviel Ziebeln" sagte er.
Ok, was ich mit dem Beitrag nun auch vermitteln wollte ist: So ein FNH ist in der Regel keine große Sache. Wohl gemerkt " in der regel".
Einen Druck hab ich niemehr gehabt. Allerdings hat es Monate, oder sagen wir Jahre, gedauert bis ich das DSing aus der Rübe hatte. Denn, es war schon ein Schock mit einem 6 jährigen Kind und intakter Familie so einen Schuss vor den Bug zu bekommen.
Gut, mein Leben hat sich geändert. Ich lebe intensiver und geniesse ganz anders als vorher. Denn, es hätte auch anders verlaufen können.
Nebenbei, ein FNH ist eigentlich kein Tumor im herkömmlichen Sinn (so der Arzt) und noch gutartig ( begnin) dazu. Aber er hätte mich auch fast das Leben kosten können.
Also, habt ihr so ein Ding dann raus damit. Wartet nicht denn kleiner wird er eher seltener. Und nach intensiven Auskünften meiner Ärzte ist diese OP noch nicht die "Königsklasse". Jedenfalls nicht in Pirmasens denn dies haben mir die Ärzte in der Uni Mainz bestätigt.
Kopf hoch und weiter!!! Das wünsche ich euch allen.....
LG
cycler ( Markus)
03.01.10 22:02
Liebe NicN, lieber Marc,
natürlich gibt es extrem seltene Fälle, in denen eine FNH raus muss, weil sie durch größe und Lage mechanische Probleme verursacht. Bei Marcus war dies offensichtlich der Fall. Nur ist das wirklich äußerst selten und es wird ansonsten - und da gibt es kein vertun - hierzulande noch viel zu häufig an FNHs rumoperiert.
Es ist schon aufgrund der statistischen Werte (nein, kein Geschwafel und kein blabla, liebe NicN, sondern Wissenschaft) nun wirklich keine gute Idee, bei einer gesicherten FNH eine Operation anzuraten. Die Mortalität bei FNH Operationen liegt auch heute noch bei etwa 1%, die Morbidität bei etwa 30%. Das bedeutet, 30 von 100 bekommen postoperative Komplikationen und einer von 100 Menschen, die sich das Ding operieren lassen, stirbt!
Die Sterblichkeit von diagnostisch gesicherten (!) FNHs vom klassischen Typ, die sich im Körper befinden ist dagegen jedoch so gering, dass sie nicht mal statistisch erfassbar ist. In der Fachliteratur der westlichen Welt aus den Jahren 1976 bis 2009 ist meines Wissens nur ein einziger Fall bekannt, in der eine FNH durch eine Ruptur einen lebensbedrohlichen Zustand herbeigeführt hat, wobei nicht sicher ist, dass es sich dabei um eine FNH vom klassischen Typ gehandelt hat. Und es sind extrem geringe Prozentzahlen bekannt, die mechanisch bedingt Beschwerden machen (siehe Marcus), aber dies erkennt man recht leicht mittels Sono und MRT, weil man dort erkennt, ob es mechanische Interaktionen zwischen FNH und umgebenden Strukturen gibt. (wiederum: siehe Marcus)
Natürlich gibt es in der Literatur beschriebene Einzelfälle von FNHs, die untypischerweise (!) massive Beschwerden gemacht haben. Aber das sind, wie gesagt Einzelfälle. Und in der Medizin sollte man sich schon auf die Literatur und die wissenschaftlichen Untersuchungen verlassen und nicht auf Hörensagen. Mir sind Dutzende von Fällen bekannt, in denen die Menschen glaubten, ihre FNHs machten Beschwerden, dabei kamen in allen diesen Fällen andere Ursachen ans Tageslicht. Hätten all diese sich deswegen operieren lassen, bei einer Mortalität von 1% und einer statstischen Morbidität von 30%, hätte das viele unnötige Kollateralschäden und viel unnötiges Leid verursacht.
So ehrlich muss man schon sein. Und diese Fakten gehören schon zu einem realistischen Gesamtbild.
Schön, dass Ihr Euch jetzt besser fühlt und dass die OP für Euch gut war. Aber Ihr solltet schon wissen, was die Folge ist, wenn Ihr die Operation als Standardverfahren bei FNHs anratet.
Und NicN, ein Wort in eigener Sache: ich schreibe hier seit Jahren ehrenamtlich, gebe mir viel Mühe und habe schon Hunderten Menschen bei der Suche nach entsprechenden Fachärzten/Spezialisten für FNH geholfen. Ich habe dutzende Dankschreiben von Menschen hier, die dadurch vor einer völlig unnötigen OP bewahrt wurden und denen es heute blendend geht.
Wenn Du anderer Meinung bist, dann sag das ruhig, aber bitte in einer Form, die mitteleuropäischen Sitten entspricht. Deine pampige Art hat in diesem Forum nichts verloren.
Grüße, Ralf
17.01.10 19:25
Hallo liebe Mit-FNHler,
lese hier sporadisch mit, was sich neues tut...
Ich möchte heute einen mir wichtigen Einwand loswerden:
Hier ist einiges an fragwürdiger Information bzw. Meinung in Verbreitung!
Eine FNH kann z.B. sehr wohl ein Druck- bis Schmerzgefühl verursachen, kommt lt. Aussage eines ausgewiesenen Arztes von der Leberkapsel.
So beruhigend (! gut !) dieses Forum als Erstinfo ist (Nein, ich sterbe nicht! Vorsicht, viele Ärzte haben keine Ahnung! Nein, nicht unkritisch operieren lassen!) möchte ich jedem "Neuling" empfehlen, sich einen guten Arzt zu suchen und auf dessen Aussagen zu vertrauen. Ein Forum, das von einem medizinischen Laien in derart belehrendem Ton "moderiert" wird und der per Ferndiagnose mögliche und tatsächliche Auswirkgungen der FNH abkanzelt ist kein Ersatz für eine vernünftige medizinische Abklärung und sachliche Beratung.
Marcia Valentina
31.01.10 19:28
Ok, werdet glücklich mit Euren "ausgewiesenen" Feld-Wald-und-Wiesen-Ärzten, lasst Euch von mir aus vorschnell operieren und desinformiert Euch von mir aus auch weiter gegenseitig mit lachhaften Fehlinformationen.
Mich seid Ihr hier auf jeden Fall los. Ich habe lange genug versucht, im Rahmen der Betroffenenselbsthilfe mein Bestes zu geben. Dieses Forum gleicht aber immer mehr einem Sanatorium für Berufshypochonder mit mangelhaftem Umgangston.
Bye
01.02.10 19:50
Hallo Ralf29,
bitte geh nicht!
Wenn deine vernünftigen, sachlichen und fachlichen Informationen nicht gewesen wären, hätte ich sicherlich nicht den Stand von heute!Du hast mir Mut gemacht, die Meinung eines wirklich kompetenten Facharztes einzuholen. Ich habe dafür viele Kilometer in Kauf genommen, aber es hat sich gelohnt. Und ich glaube, viele die hier schreiben sind einfach nur unsicher und haben vielleicht auch nur Angst ( also ich bin damls krank vor Angst und Sorge gewesen)! Bitte bleib, und wenn du auch nur einen oder zweien helfen kannst. Aber dafür würde es sich doch schon lohnen.
Mich hast du gerettet, Danke

Bleib!
MCC
02.02.10 16:40
hallo,
bei mir wurde gestern durch zufall bei einer untersuchung beim urologen (auf grund eines blasenleidens) eine irritation an der leber diagnostiziert. er fragte mich, ob ich die pille schon lange nehme "ja, seit 13. Jahren ohne pausen" schickte mich gleich zum internisten, der zum glück in der selben klinik seine praxis hat.
dieser machte eine ultraschalluntersuchung, wobei herauskam, dass ich einen 6 cm großen und 4-5cm tiefen, glattbegrenzten lebertumor im rechten leberlappen habe, der auch schon seit geraumer zeit dort (nicht mittig, sondern etwas weiter nach außen hin) sitzt. er hat mich nun direkt an eine radiologen in weiterstadt/darmstadt überwiesen. hat jemand schon was von dieser praxis gehört? die soll ganz neu sein und die neusten geräte haben.
jetzt habe ich tierische angst, dass es doch etwas bösartiges sein könnte. metastasen oder andere tumore konnte er scheinbar nicht finden. (er hat zumindestens nichts gesagt und auf der überweisung steht auch nichts davon, da steht nur was von adenom, fnh und haemangiom.)
er hat mich ziemlich lange untersucht und faselte irgendetwas unverständliches, dann telefonierte er mit einem spezialisten, der durch zufall gerade angerufen hat, als ich noch auf der liege lag. viel verstanden habe ich aber nicht! dann meinte er, dass es ein durch die pille verursachter tumor sein kann, er aber einen bösartigen tumor auf diese weise nicht ausschließen kann. jedoch meinte er, dass die wahrscheinlichkeit angeblich sehr gering sei, dass es sich um einen bösartigen tumor handelt, weil diese form der erkrankung nur in 8-13% (zahlen habe ich aus dem netz) auftritt.
jetzt habe ich montag den termin zum mrt abdomen und evtl. zu einer punktion und weiß nicht, wie ich diese tage überstehen soll!! nun bange und bete ich, dass es sich nicht um eine bösartige form handelt!!!!
komischerweise waren meine blutwerte vor einigen woche (war bei der blutspende) vollkommen o.k., dort wurde ein großes blutbild gemacht und auf alle krankheiten getestet, wie z.b. hepatitis, hiv usw. meine leberwerte waren bestens, ansonsten hätte ich nämlich gar nicht spenden dürfen.
ich habe auch keine typischen symptome, zumindestens nicht bewusst! erst seit gestern drückt mein oberbauch, wahrscheinlich macht das jetzt aber die psyche.
es ist echt krass, dass soooo viele frauen und auch männer diese erkrankung haben. bis gestern wusste ich davon überhaupt nichts, da ich mich nie mit den heftigen nebenwirkungen der pille befasst habe.
das schlimmste ist auch, dass ich nur mit einer freundin darüber sprechen kann, da meine mutter selbst vor einiger zeit an brustkrebs erkrankt ist und ich sie und meine familie damit derweilen nicht belasten möchte.
ich bin doch noch so jung und dann sowas...
ich hoffe mir antwortet jemand!
lg
02.02.10 16:45
hallo,
bei mir wurde gestern durch zufall bei einer untersuchung beim urologen (auf grund eines blasenleidens) eine irritation an der leber diagnostiziert. er fragte mich, ob ich die pille schon lange nehme "ja, seit 13. Jahren ohne pausen" schickte mich gleich zum internisten, der zum glück in der selben klinik seine praxis hat.
dieser machte eine ultraschalluntersuchung, wobei herauskam, dass ich einen 6 cm großen und 4-5cm tiefen, glattbegrenzten lebertumor im rechten leberlappen habe, der auch schon seit geraumer zeit dort (nicht mittig, sondern etwas weiter nach außen hin) sitzt. er hat mich nun direkt an eine radiologen in weiterstadt/darmstadt überwiesen. hat jemand schon was von dieser praxis gehört? die soll ganz neu sein und die neusten geräte haben.
jetzt habe ich tierische angst, dass es doch etwas bösartiges sein könnte. metastasen oder andere tumore konnte er scheinbar nicht finden. (er hat zumindestens nichts gesagt und auf der überweisung steht auch nichts davon, da steht nur was von adenom, fnh und haemangiom.)
er hat mich ziemlich lange untersucht und faselte irgendetwas unverständliches, dann telefonierte er mit einem spezialisten, der durch zufall gerade angerufen hat, als ich noch auf der liege lag. viel verstanden habe ich aber nicht! dann meinte er, dass es ein durch die pille verursachter tumor sein kann, er aber einen bösartigen tumor auf diese weise nicht ausschließen kann. jedoch meinte er, dass die wahrscheinlichkeit angeblich sehr gering sei, dass es sich um einen bösartigen tumor handelt, weil diese form der erkrankung nur in 8-13% (zahlen habe ich aus dem netz) auftritt.
jetzt habe ich montag den termin zum mrt abdomen und evtl. zu einer punktion und weiß nicht, wie ich diese tage überstehen soll!! nun bange und bete ich, dass es sich nicht um eine bösartige form handelt!!!!
komischerweise waren meine blutwerte vor einigen woche (war bei der blutspende) vollkommen o.k., dort wurde ein großes blutbild gemacht und auf alle krankheiten getestet, wie z.b. hepatitis, hiv usw. meine leberwerte waren bestens, ansonsten hätte ich nämlich gar nicht spenden dürfen.
ich habe auch keine typischen symptome, zumindestens nicht bewusst! erst seit gestern drückt mein oberbauch, wahrscheinlich macht das jetzt aber die psyche.
es ist echt krass, dass soooo viele frauen und auch männer diese erkrankung haben. bis gestern wusste ich davon überhaupt nichts, da ich mich nie mit den heftigen nebenwirkungen der pille befasst habe.
das schlimmste ist auch, dass ich nur mit einer freundin darüber sprechen kann, da meine mutter selbst vor einiger zeit an brustkrebs erkrankt ist und ich sie und meine familie damit derweilen nicht belasten möchte.
ich bin doch noch so jung und dann sowas...
ich hoffe mir antwortet jemand!
lg
02.02.10 17:23
ach...habe ganz vergessen, dass ich eigentlich schon seit acht - zehn jahren immer wieder mäßig - starke rückenschmerzen im unteren rückenbereich habe. früher konnte ich teilweise ohne schmerzmittel nicht schlafen. seit einiger zeit ist es mal wieder stärker. (der orthopäde sagte vor einigen jahren, dass meine bandscheiben sehr dünn sind und ich eine schiefe wirbelsäule habe.)
kann es denn trotzdem sein, dass das mit dem leberherd zu tun hat? oder mache ich mich jetzt nur verrückt? eigentlich ist es ja quatsch, da ich diese schmerzen schon soo lange habe. manchmal knackt meine wirbelsäule richtig...echt fieß!
04.02.10 15:59
Liebe FNHler, liebe menkat,
zuerst einmal: Versuche irgendwie die Nerven zu behalten und ruhig zu bleiben. Eine FNH ist in den meisten Fällen nichts Schlimmes. Deine Angst und die Verunsicherungen kenne ich wirklich zu gut.
Ich selbst habe meine ca. 15x9cm große FNH im November 2007 entfernen lassen. Insgesamt habe ich fast 2 Monate in Krankenhäusern verbracht, mit größtenteils uninformierten Ärzten (wie sich im Nachhinein herausstellte), aber immerhin einem handwerklich sehr guten Chirurgen. Eine sichere Diagnose konnten mir die Ärzte erst nach der Entfernung durch die Pathologie geben. Außerdem hat meine FNH extrem gestört, wegwegen ich die Operation auch jetzt, besser informiert, nicht bereue. Mir war Monate vorher total übel, weil die vergrößerte Leber auf den Magen und den Zwölffingerdarm gedrückt hat.
Mir ist es wichtig, hier zu schreiben, dass zumindest für mich nicht das Körperliche zum Hauptproblem wurde. Die Ungewissheit über Monate hinweg und Ärzte, die mich durch ihre Unsicherheit in Bezug auf die Krankheit immer mehr verängstigt haben, haben es geschafft, dass ich Jahre lang mit Angstproblemen kämpfen musste/muss.
Ich bin kein Arzt, will dir (menkat) aber hier schonmal kurz und leicht verständlich sagen, dass eine klare (!!) FNH- Diagnose ein Grund zum Aufatmen ist! Diese "Erkrankung" ist, wenn sie keine anderen Organe mechanisch stört, wirklich harmlos, muss im Normalfall nicht operiert werden und ist höchstwahrscheinlich eine von Geburt an festgelegte Sache, die deinen Körper nicht beeinflusst.
Hätte ich das von Anfang an gewusst, dann wäre ich vielleicht auch ruhiger gewesen. Leider hatte ich nichtmal die Gelegenheit mich selbst zu informieren, da ich quasi von der Ultraschalluntersuchung bei meiner Hausärztin mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde, wo ich erstmal wochenlang festsaß um am Ende vor lauter Angst nur noch operiert werden zu wollen!!
Meine OP war richtig, alles hätte aber viel entspannter und in weniger "lebensbedrohlicher Stimmung" ablaufen können, wenn sich einer meiner Ärzte wirklich ausgekannt hätte.
Also sucht euch UNBEDINGT einen Spezialisten, bevor euch andere Ärzte die Ohren und vor allem die Seele vollmüllen!!
Und noch ein Nachtrag: Jeder Frau ist es natürlich selbst überlassen, aber ICH habe mir aktuell wieder die Pille verschreiben lassen. Ich habe mich in meinem Sexualleben sehr eingeschränkt gefühlt und schließlich einen wirklichen Spezialisten kontaktiert, der mit all den Märchen, die ich in den letzten 2 Jahren "gelernt" hatte, aufgeräumt hat. Macht euch auch was das angeht schlau und entscheidet selbst.
Informiert euch GUT und an der richtigen Stelle. Das Internet sollte höchstens richtungsweisend (in Richtung Facharzt) dienen oder damit man sich über seine Gefühle austauschen kann, finde ich. Auf keinen Fall diagnostisch.
Ich kann soooo gut verstehen, dass man Angst bekommt, wenn einem so unvermittelt so eine Überraschung vor den Latz geknallt wird. Meine erste Reaktion auf dieses riesige Ding war eine Ohnmacht, aus der ich erst nach genügend Adrenalin wieder aufgewacht bin 
Ich finde so ein Forum super, um etwas emotionalen Halt zu finden/ geben, den man beim Arzt im Normalfall einfach nicht bekommt. Wissen ist leider nicht gleich Fingerspitzengefühl und Sensibilität.
Alles Liebe an alle von euch, wenn ich irgendjemandem mit meinen Erfahrungen helfen kann, dann freue ich mich.
04.02.10 19:44
hey cynica,
danke für deine antwort! tut mir echt leid, was du alles durchgemacht hast!!
ich habe heute mit dem prof wermke aus berlin telefoniert und morgen werde ich erst einmal einen termin bei ihm machen. er sagte mir, dass mein arzt wohl nicht den totalen durchblick hat, da auf der überweisung adenom, fnh und haemangiom steht und das wohl drei komplett unterschiedliche sachen sind.
mein arzt hat mich bei der diagnose auch sehr verunsichert, weil er fachchinesisch gesprochen hat und auch nur halbwechs was erklärte. das einzige, das ich verstanden habe war, dass er es für sehr unwahrscheinlich hält, dass es bösartig ist, da sehr selten, er es aber nicht ganz ausschließen kann und das mrt abwarten will...tolle aussage...hat mir echt mut gemacht, so unaufgeklärt heim geschickt zu werden. jedoch weiß ich ziemlich genau, wo der tumor sitzt, da er mir das aufgemalt hat. er hatte aber noch versucht, bei einem (laut seiner aussage) spezialisiertem prof. in darmstadt einen termin für mich zu machen, welcher allerdings leider nur privat patienten nimmt.
...ein hoch auf die gesundheitsreform/-politik!!!!
ich werde aber trotz termin in berlin, jetzt erstmal am montag die mrt machen, dann weiß ich hoffentlich etwas mehr als jetzt!
ist schon echt ätzend, dass man sich allein durchs internet informieren muss (weil viele ärzte einfach keinen plan haben), um überhaupt irgendwas in erfahrung bringen zu können. ich weiß zum glück, dass mein tumor glatt begrenzt ist, was laut aussagen von allen medizinischen berichten, die ich gelesen habe, eher ein zeichen für einen gutartigen tumor ist.
...man muss sich ja an jeden strohalm halten!!!
ich muss auch sagen, dass mir dieses forum schon etwas die angst genommen hat und ich wenigstens wieder schlafen kann.
also alles gute euch allen und nochmals danke cynika
lg 
05.02.10 13:44
ich habe heute einen termin bei prof wermke gemacht und sogar schon einen am 24.2. bekommen, da jemand abgesagt hat. was für ein glück!!!
gehe allerdings trotzdem montag zu der km-mrt, damit ich erstmal (hoffentlich) einen ersten vernünftigen befund habe und nicht nur eine so vage aussage.
lg
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