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Lungenkrebs im Endstadium: Wie lange kann man damit leben?

c"are4xyou


hallo thomas

Du schreibst, dass dein Vater nachts nicht mehr schläft am Sauerstoffgerät hängt und nicht mal ins Krankenhaus will.

Ich kenne das , denn es war bei meinem Opa genau so.

Ich geb euch einen gut gemeinten Rat. Wenn dein Vater nicht ins Krankenhaus möchte, dann versucht ihm das Leben zu haus so schön wie möglich zu machen und akzeptiert seine Entscheidung denn zu hause sein ist für die meißten Krebspatienten wie ich bisher erfahren habe wohl das angenehmste Gefühl. Das kann man denke ich auch nachvoll ziehen denn zu hause ist die Familie die gewohnte Umgebung.

Ich drück euch die Daumen und viel Kraft

2m6096C7thomaxs


Der Vater ist leider am 21.10. verstorben...

Leider haben wir es nicht mehr geschafft den Vater bis zum Schluss daheim zu halten. DVor einigen Tagen wurde sein Blut immer schlechter (HB Wert ? 4,5).

Dann hatt es angefangen das der Todeskampf angefangen hat.

Das heißt er hat um sich geschlagen und wollte immer aus dem Bett. Es war schrecklich...der Vater hat noch wahnsinnige Kräfte entwickelt. Es hat aber auch immer wieder ruhigere Phasen gehabt. Dann hat es mir immer gesagt das er Angst vor dem Tod hat und vor das was noch bevorsteht. Es wurde dann immer dramatischer und wir mußten am vorletzten Tag den Notarzt herbeirufen. Im Krankenhaus konnten Sie den Vater trotz viel Morphium nicht ruhig stellen. Man sagte uns das der Vater ja zuvor nur ganz leichte Pflaster hatte, Schmerzen gehabt haben muß und sie scheinbar ertragen hat. Zum Schluss ist es aber alles außer Kontrolle geraten. Man mußte sich an den notwendigen Pegel erst herantasten. Als er dann ruhiger wurde ging es dann mit dem Sterben sehr schnell. Mein Vater wollte "daheim und nicht dumm" sterben. Schade das wir es nicht ganz geschafft haben. Es war bis dahin aber echt ein Horrortrip für uns alle. Jetzt hat der Vater seine Ruhe und Erlösung von allem Leid gefunden.

Ein Jahr Lebensverlängerung hat die Therapie gebracht. Hat die Verlängerung auch gelohnt? Ich denke ja! Die Chemo sollte bei guter Verträglichkeit auf jeden Fall durchgezogen werden. Die hat meinem Vater von den unerträglichen Tumorschmerzen befreit. Die Bestrahlungen an der Lunge und insbesondere später am Kopf sehe ich eher als kritisch. Die Kopfbestrahlungen haben auf jeden Fall das Leiden erhöht, das spreche ich für meinen Vater.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen Betroffenen viel viel Kraft!

Die Krankheit ist wohl eine der schwersten....der Verfall am Schluss sehr stark...aber es lohnt sich für eine "lebenswerte" Verlängerung zu kämpfen! Es stirbt auch nicht jeder gleich. Ein Ersticken, wie es hier einige bei Lungenkrebs befürchten, hatte mein Vater nicht. Das haben eher die Organe wie Leber und Niere versagt.

c;are?4you


hallo thomas

ersteinmal mein herzliches beileid.

Wie du die Art des Todeskampfes beschrieben hast, erinnert mich auch an meinen Opa er wollte auch nie ins Krankenhaus und lieber zu ahuse sterben, aber auch erst ist die letzten 8 Tage ins Krankenhaus gekommen, da sich seine schleimhäute im Mund und Rachen aufgelöst haben.

Die letzten 8 Tage im Krankenhaus ging es rapide mit ihm Berg ab. Samstags begann auch bei ihm der Todeskampf er wollte nicht liegen bleiben, kämpfte schwer nach Luft, der kalte Schweiß lief ihm über die Stirn auch er war sehr unruhig.

Sonntags ging es ihm anscheinend wieder besser, allerdings sprach er seid Sonntag morgen nicht mehr mit uns. Montag nachmittag war der glanz aus seinen Augen verschwunden er lag ganz ruhig da und abends da lag er immer noch wie am morgen jappste nach luft und bevor er starb, riss er die Augen nochmal ganz weit auf und dann hatte er endlich seine Ruhe gefunden und schlief ein.

Auch er erstickte nicht. Bei ihm war es das HErz und seine eine Niere(er hatte nur eine).

Ich wünsche dir viel Kraft das alles irgendwann zu verarbeiten und zu überstehen.

Deine Vater hat jetzt seine Ruhe gefunden und ist genau wie mein Opchen befreit von all den Schmerzen Therapien und Leid.

c>heerx-up


:°_ jetzt muss ich auch grad an meinen opa denken.. er ist letztes jahr im märz gestorben, auch an lungenkrebs. bis zujm schluss war er noch zum scherzen aufgelegt, er hatte keine angst vor dem tod.. die chemo hatte bei ihm gut angeschlagen, allerdings die letzte hat ihn sehr geschwächt und da hat er sich einfach nicht mehr erholt.. sein tod kam dennoch sehr überraschend.. morgens waren mein vater und meine oma noch bei ihm im krankenhaus und haben ihn gewaschen.. und mittags kam dann die nachricht... dabei wollte ich ihn doch besuchen gehen nachmittags.. das war irgendwie das schlimmste daran :°(

c2are4iyou


cheer up

Hallo...

Das mit deinem Opa tut mir sehr leid. Und es ist immer schlimm, wenn der Tod überraschend in eine Familie einbricht. So war es bei uns leider auch.

Wir wussten, dass mein Opa nicht mehr allzu lang zu leben hat und wir wussten auch, dass er nie wieder geheilt werden kann. Aber trotzdem war es überraschend denn es ging innerhalb von 8 Tagen ganz schnell...

DAs du ihn noch besuchen wolltest und er dann nicht mehr da war ist sicherlich ein harter Schlag für dich gewesen, aber ich bin mir sicher, dass dein Opa wusste, dass du für ihn da bist.

Und das ist das wichtigste.

s]andi812W34x5


hallo

mein stiefvater ist gestern an lungenkrebs verstorebn

c;huxka


meine Mutter

Meine Mutter bekommt seit 1 1/2 Wochen Morphium zur beruhigung , bei ihr ist eine Lungenentzündung vor 4 Wochen aufgetreten. seit gestern bekommt sie eine höhre Morphium Dosis sie hat glasige Augen und ist nicht ansprechbar , vorgestern habe ich noch normal mit ihr gesprochen . Hat jemand Erfahrung wie es weitergeht und kann ich noch auf wieder Besserung hoffen ?

chuka

SwterncZhen52


hallo chucka,

tut mir leid, dass es deiner mutter so schlecht geht, aber ich glaube, dass jetzt die zeit kommt, wo ihr abschied voneinander nehmen müsst. bei der mutter meiner freundin war es ähnlich. für die mutter meiner freundin war es irgendwo natürlich gut, dass alles dann ein ende hatte. sie war zuletzt ein schwerstpflegefall, war nicht mehr geistig anwesend.

ich hoffe, dass all dies deiner mutter erspart bleibt. versucht, soweit es euch irgendwie möglich ist, noch eine schöne zeit miteinander zu verbringen.

alles liebe :°_

b}es'orCgte


Mein Bruder

Mein Bruder der sein Leben lang Angst vor Ärzten hatte und der entsprechend spät zu einem Arzt ging, hat ebendiese Diagnose bekommen. Es hat mir geholfen hier die Beiträge zu lesen, aber es lässt mich auch immer besorgter werden, wenn ich das alles hier lese. Ich selbst hatte eine andere Krebsart vor 4 Jahren und bin gesund geworden, habe damals aber während der Chemo sehr gelitten. Im Nachhinein habe ich sogar gesagt, dass ich nie wieder eine Chemo mitmachen würde, wenn ich noch mal erkranken würde. Aber dann habe ich meinem Bruder doch dazu geraten. Die ersten hat er auch ganz gut ertragen, aber die letzte hätte ihn fast umgebracht. Nun ist er auch soweit, dass er künstlich ernährt wird und an einem Sauerstoffgerät hängt. Es ist verdammt schwer als Angehöriger damit umzugehen. Einerseits hängt man an dem Menschen der da leidet und möchte ihn nicht aus seinem Leben gehen lassen, andererseits kann man nur einen raschen und leichten Tod wünschen, um das Leiden zu verkürzen bzw. zu beenden. Wie war es bei Euren Angehörigen nachdem sie ans Sauerstoffgerät mussten? Wie lange haben sie dann noch gelebt und haben sie sehr gelitten?

CRibbxy


Hallo Besorgte!

Bei mir ist es auch der Bruder, der mit der Diagnose Lungenkrebs allerdings gerade erst konfrontiert wurde. Ich habe schon im Parallel-Thread geschrieben, welche Angst ich um ihn habe, dass er sehr leider und eventuell ersticken muss. Eigentlich hat mich auch vieles hier beruhigt.

Deine Frage nach dem Atemgerät interessiert mich auch, da zu ihm davon schon gesprochen wurde, dass er das eventuell mal brauchen könnte.

Er ist gerade zum erstenmal (überhaupt!) im Krankenhaus und muss noch abwarten, welche´Krebsart genau es ist und wie er therapiert werden soll...

Viele Grüße an Dich.

SxternFcxhen52


hallo,

die mutter meiner freundin hat mit dem atemgerät ca. 2 wochen gelebt.

CLibbxy


Besuch am Krankenbett

Morgen fahre ich zu meinem Bruder. Der behandelnde Arzt hat dazu aufgefordert: Wer sich noch verabschieden möchte, der soll jetzt kommen... Er sagt, es kann ganz plötzlich zu Ende sein oder auch noch 3 Wochen dauern.

Mein Bruder erhält nun Morphiumspritzen, wohl auch zur Beruhigung wegen seiner großen Luftnot. Zudem staut sich Wasser im Körper, und es wird ständig versucht, ihm da Erleichterung zu verschaffen. Er ist völlig klar im Denken, weiß wohl mittlerweile auch, wie es um ihn steht. Mit meiner Schwägerin, die ja genau Bescheid weiß, jeden Tag bei ihm ist und ihm jeden Wunsch von den Augen abliest, redet er aber darüber nicht. Sie sagt: "Wir stecken im Moment beide den Kopf in den Sand..."

Einerseits kann ich das gut verstehen, andererseits aber erschüttert es mich. Ich werde morgen von mir aus wohl auch nicht den Mut finden, ihn auf das Thema Sterben anzusprechen, wenn er es nicht von sich aus tut. Es ist so schwierig, damit umzugehen.

Wie habt Ihr es damit gehalten?

Kann jemand aus seiner eigenen Erfahrung berichten, wie das mit dem Sprechen über den Tod zwischen den Angehörigen abgelaufen ist? Oder überhaupt bei dem Kranken - ob eventuell noch ein Seelsorger gerufen wurde?

aIng ie1x1


kleinzelliger Lungenkrebs

Hallo,

möchte meine Geschichte einmal niederschreiben.

Ich war mit meinem Mann in Ägypten im Urlaub. Dort bekam

er eine Lungenentzündung. Wollten aber den Urlaub nicht ab-

brechen. Hier in D gingen wir als erstes zum Lungenfacharzt,

dieser überwies meinen Mann direkt an eine Lungenfachklinik.

Diese stellten eine verschleppte Lungenentzündung und ein

Enphysem fest. Daraufhin lag mein Mann ein Jahr an einer

Lungenbeatmungsmaschine. Nach dieser Zeit wurde bei ihm

kleinzelliger Lungenkrebs festgestellt. Ja, wie ging es weiter...

5 Chemozyklen folgten, 30 Bestrahlungen. Die Chemo's ver-

trug er sehr gut, aber die Bestrahlungen waren furchtbar...

Im Sept. 05 war der Krebs nicht mehr nachweisbar, gottsei-

dank.

Aber leider im Januar 06 war er wieder da. Es folgten wieder

Chemoyklen, die letzten brachten leider keinen Erfolg mehr.

Die Ärzte können jetzt für meinen Mann nichts mehr machen.

Man sprach auch schon über Hospitz. Dieses lehen wir aber

noch ab. Mein Mann hat jetzt sehr starke Schmerzen in der

Lunge, liegt ständig am Sauerstoff, kann sich nicht mehr be-

lasten, und wir wissen, wir müssen langsam voneinander Ab-

schied nehmen. Dieses alles ist sehr schwer, ich habe manch-

mal das Gefühl, als wenn ich neben mir stehe uns dies ist nur

ein Alptraum, aus dem ich aufwachen müßte, aber es ist leider

nicht so. Es ist sehr grausam, einen geliebten Menschen leiden

zu sehen und nicht helfen zu können, außer für ihn da zu sein.

Ich wünsche Menschen in meiner Situation auch sehr sehr viel

Kraft.

C'ib"by


Kraft

Hallo Angie,

gestern habe ich es auch erlebt - wie schlimm das Gefühl ist, hilflos am Krankenbett zu stehen und zu wissen, man muss voneinander Abschied nehmen...

In dieser Situation ist jeder allein, obwohl man sich daran klammert, der geliebte Mensch: Noch ist er ja da.

Aber Kraft um durchzuhalten, nicht zusammenzubrechen, von irgendwoher kommt sie...

LG

t,omfmbyx80


Bei meiner Mutter...

ist es auch mittlerweile eine Zeit her, als man ihr Lungenkrebs diagnostizierte und ich hattw angst. Der Arzt meinte vor 2 Woche: Alles super, Ihre Mutter kann wieder nach Hause. Eine Untersuchung erbrachte: Keine Besserung, im Gegenteil, es ist schlimmer geworden. Sie bekommt 12 Chemozyklen und insgesamt 48 Bestrahlungen ( ein Normalwert ist anders)

Ich möchte, dass ihr so viel Zei, wie nur möglich mit euren Erkrankten verbringt. Ihr habt mein Beileid und ich wünsche eich ganz viel Kraft.

MfG

Tommy :°_

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