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Lungenkrebs im Stadium 4

T)om_w8bg hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Vater ist jetzt 64 und hat Lungenkrebs im Stadium 4. Angefangen hat dies, laut Aussage des Professors, mit der Radon-Jod-Kapsel, zur Behandlung der Schilddrüsen im Jahre 1999. Ihm wurde dann im Jahr 2003 ein Tumor an der Speiseröhre entfernt. Seit dieser Zeit konnte er nicht mehr richtig schlucken und hat auch angefangen zu Husten. Untersuchungen in der UNI-Klinik, haben sich immer nur auf den Halsbereich bezogen, aber als Arzt hätte man doch erkennen müssen, daß da was anderes sein muß?! Er liegt jetzt wieder in einer Klinik für Pneumologie, in der er sehr gut behandelt wird.

Sein Zustand ist sehr schlecht. Nach der zweiten Chemo, bekam er Durchfall und einen Bronchialen Infekt, d.h. die Stimme ist heiser und er "schleimt, spuckt" ziemlich viel. Er kann keine feste Nahrung zu sich nehmen und wird immer schwächer. Die Ernährung erfolgt über "Astronauten-Nahrung", also Beutel die er über eine Magensonde bekommt. An die dritte von 4 Chemos ist nicht zu denken, schon aufgrund der aktuellen Situation und der Blutwerte. Mich würde Interessieren, ob es noch Schicksale gibt, die mit der Radon-Jod-Kapsel zusammen hängen.

Gruß

Thomas

Antworten
MBaximiEliman321


Lungenkrebs im Stadium 4

Hallo Thomasm, sag mal, hat Dein Vater auch gerauch ?

Tvo/m_wbxg


Hallo Maximilian,

ja mein Vater war starker Raucher und hat vor ca. 15 Jahren damit aufgehört, es kam auch noch Alkohol dazu, aber das hat er dann mit dem Rauchen aufgegeben (müssen). Jetzt ist er seit Gestern wieder zu Hause. Der Tumor wächst laut Aussage des Arztes weiter. Er hat auch ein Sauerstoffgerät mit nach Hause bekommen mit dem er leichter Atmen kann. Er hat aber schon sehr abgebaut und ist schmal im Gesicht. Das er als Schmerzmittel schon Morphium bekommt weiß ich auch erst seit dieser Woche, aber was anderes hilft nicht mehr. Der Arzt hat gesagt, daß er nur noch ein paar Wochen zu Leben hat und dann, so hoffe ich, friedlich einschläft.

Es ist für uns vielleicht etwas leichter, wenn man sich auf sowas einstellen kann, aber ich glaube es wird noch hart genug :°(

D=etllev10


Lungenkrebs im Stadium 4

Hallo Thomas,

es tut mir leid eine solche Nachricht zu hören. Krebs im Stadium 4 wird als nicht heilbar eingestuft und nur noch palliativ behandelt. In der Regel ist der Lungenkrebs sehr aggresiv un dläßt kaum noch Zeit zum leben. Stadium 4 bedeutet Fernmetastasen, in der Regel in den Lymphen, den Knochen, meist auch im Gehirn und anderen Organen. Je nach Fortschritt dieser Metastasen wird die Lebensdauer sein. Hoofnung auf Heilung oder Stillstand scheint kaum gegeben zu sein. Dieser Realität sollte man ins Auge blicken. Ich habe diese Erfahrung im letzten Jahr selbst machen müssen und konnte nicht fassen, wie schnell die Metastasen trotz Chemo, trotz Bestrahlung gewachsen sind. Am Schluß haben die Metastasen im Lymphknoten die Atemwege abgedrückt, bis es zur Erstickung kam. Glücklich kann der sein, dessen Körper zu schwach ist, wo es dann einfach zum herzstillstand kommt. Das klingt sicherlich alles sehr brutal, aber es sind meine persönlichen Erfahrungen mit meiner Frau und anderen Patienten im Umfeld. Und es ging alles viel zu schnell, man konnte kaum etwas tun und war immer und immer nur überrascht, was schon wieder Neues an Leiden dazu kam. T

Ich wünsche Dir viel Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen. Und vielleicht noch einen Tip; stehe Deinem Vater in jeder freien Sekunde zur Seite, sei dabei und rücke nicht weg. Ich habe die Arbeit aufgegeben, nur um die letzten Monate und Wochen für meine frau dazusein. Und es wird auch Streß geben mit Deinem Vater, aber bedenke, er ist es der krank ist und dem Tod ins Auge blickt.

Liebe Grüße

Detlev

T!omx_wbg


Hallo Detlev,

mein Vater ist gestern gegen 22:00 Uhr friedlich eingeschlafen. Es ging alles sehr schnell. Uns war schon bewußt, daß es im Stadium 4 keine Heilungschancen mehr gibt und daß er sterben muß. Seit er am Mittwoch vom Krankenhaus gekommen ist, hat er sehr stark abgebaut und er hat auch zu meiner Mum gesagt, daß er sterben will, aber daß es so schnell geht.....

Ich bin aber einerseits traurig und andererseits froh, daß er so gestorben ist und keine großen Schmerzen gehabt hat.

Thomas

UGli1196x3


@ detlev

Zuerst einmal, tut es mir unendlich leid , dass deine Frau den Kampf verloren hat.

ich befinde mich auch in der fast gleichen situation wie du damals. Meine Schwiegerma ( 58 ) hat auch Lungenkrebs im 4. stadium. Sie hat Metastasen ider Leber, an der gesamten Wirbelsäule und auch im Kopf.

Drei von sechs Chemos hat sie bereits hinter sich und auch 10 Bestrahlungen des Kopfes. Im Moment ist sie wieder für ein paar Tage zu Hause und es geht ihr im Moment verhältnissmässig gut, abgesehen davon dass sie kaum laufen kann, die Wirbelsäule bruchgefährdet ist und sich trotz Chemo wieder neue Schattenflecken auf der Lunge gebildet haben.

bei ihr wurde die Krebserkrankung auch erst im November 05 festgestellt und dann gleich so weit fortgeschritten und inoperabel.

Bei ihr ist die Behandlung auch nur palliativ und sie weiss um ihren Zustand bescheid, dass sie nicht mehr lange hat, das sagten ihre Ärzte auch ganz offen ihr ins Gesicht.

Ich hoffe immer noch dass es ein Wunder gibt, aber die Realität sieht leider ganz anders aus. ausserdem haben wir noch den Schwiegerpa im Haus, der schon angedroht hat wenn seine frau gehen muss geht er mit. Sie kämpft so tapfer und gibt die Hoffnung nicht auf aber an manchen tagen, wenn ich in ihr Gesicht sehe, sehe ich die andere Wahrheit.

Ich glaube sie kämpft nur so, weil sie noch unbedingt bei der Konfirmation 21.05.06 von meinem Sohn ( ihrem einzigen Enkel) unbedingt dabei sein will. ich hoffe dass sie es bis dahin noch schafft. Ihr Körperlicher Zustand hat sich etwas verbessert, aber das kann ja sehr schnell umschlagen, denn die Ärzte sagten zu mir das nennt man das "Aufblühen". Im Moment, mache ich alles für sie, bin immer für sie da und ansprechbereit wenn sie es will oder braucht, denn ihr Mann blockt total ab, für ihn exesstiert die grausame Wahrheit nicht, er hat gesagt was er machen wird wenn sie stirbt und damit ist für ihn alles gesagt, sie leidet darunter sehr, nach 40 Ehejahren sowenig Zuspruch von ihrem mann zu erhalten, das tut mir selber weh.

Deetlev, kannst du mir ein paar Tipps geben, wie und wo ich ihr noch helfen kann, oder was noch alles kommen kann.

lieben dank Uli

v>ivik-solexil


lungenkrebs mit metastasenbildung

hallo!

mein dad hat vor 1 1/2 monaten erfahren das er lungenkrebs hat und das im gehirn metastasen gebildet wurden!diese haben bereits gestreut!betroffen sind:nieren, leber, knochen, nebenhöhlen und blut wenn ich das soweit richtig verstanden haben!

er hat chemo und wird bestrahlt!momentan ist er schon so geschwächt das er nich mehr allein laufen ,aufstehen und gehen kann!er ist sehr ekelig zu mir und meiner mutter und sehr ungerecht was mir auch sehr weh tut!jetzt wurde er heute am 2. weihnachtstag wieder ins krankenhaus eingeliefert weil er keine nahrung zu sich nehmen konnte und nicht mal mehr flpssigkeit!er wird also ebenfalls künstlich ernährt!

die ärzte meinten er ist im 4 stadium!

vielleicht kann mir ja einer von euch erklären was das bedeutet und wie lag man im 4. stdium noch ungefähr zu leben hat?!

s würde mir sehr helfen da ich mehr erfaheren möchte!

ích habe schon versucht mit ärzten zu reden doch die reden nich klartext sondern nur drumherum!

für jeden beitrag bin ich sehr dankbar!

viele grüße

vivi

Fger>en;c


Lebensdauer ungewiss

Hallo vivi, auch in einem solchen Stadium kann niemand voraussagen wie lange dein Vater noch laben wird. Euch muß bewußt werden daß jeder Abschied der letzte sein könnte. Daß Dein Vater so ekelig zu dir und deiner Mutter ist tut weh, aber ich denke er weiß daß er nicht mehr sehr lange lebt und hat große Angst vor Sterben.Gibt es bei euch einen Hospizverein an den ihr euch wenden könnt? Er hilft nicht nur den Sterbenden sondern auch den Angehörigen. Wenn nicht dann seit einfach für eueren Vater da sagt ihm aber daß er euch mit seinem Verhalten weht tut ihr aber trotzdem für ihn da seid.Redet über euere Ängste miteinander. Ich wünsche allen viel Kraft Liebe Grüsse Ferenc

lvilas:t3axr


Liebe Vivi.

Ich kann total nachempfinden wie Du Dich fühlst.Mein Opa hat auch ein metastasierendes Bronchial CA.( Lungenkrebs)

Er hat auch eigentlich überall Metastasen.Oberschenkel, Wirbelsäule, Nieren etc.Er hat vor knapp 2 Jahren diese Diagnose bekommen.Die Ärzte haben ihm Chemo und Betsrahlung empfohlen.Er jedoch hat das alles abgelehnt.Er nimmt nur orale Tabletten:Tamoxifen, heißen die.Körperlich geht es ihm gut.Er hat zwae Scheindelanfälle,aber mehr nicht.NOCH NICHT.Auch in unerermm Fall ist es nur eine Frage der Zeit, bis sein Zustand sich drastisch verschlechtern wird.Das ist so schrecklich!!!!!Dieses Gefühl zerreisst einen innerlich, weil man nicht weiß, was da noch auf einenzukommt etc.Normalerweise sagt man, dass es bei einem metastasierendem Lungenkrebs sher schnell geht. Dadurch dass mein Opa aber nun shcon 2 Jahre damit lebt, scheint das auch nicht der Wahrheit zu entsprechen.

Man kann nur hoffen, dass es alles nicht allzu qualvoll wird.Ich wünsche dIR ALLES lIEBE UND GANZ GANZ VIEL kARFT !

PS: Dass dein Papa manchmal so unfairt ist, tut dir zwar weh, aber mach es ihm nicht zum Vorwurf, er meint es nicht bös , sonder ict mit ser ganzen Situation völlig überfordert.(zu verstehen.)

v:ivi<_solxeil-


2 monate ...

ja ersteinmal vielen dank für die ratschläge.

vor einer woche war es dann soweit mein vater ist am 18.01. verstorben. es war ein schock da wird mit 1-2 jahren rechneten. doch es geschah unverhofft 2 monate nach der diagnose.

2 MONATE was is das für ein zeitraum.das muss man sich mal vorstellen. es geschah im krankenhaus. mein vater wurde zunächst eingeliefert vor 3 wochen, denn er sollte blutkonserven bekommen.

das sollte geschehen damit er wieder zu kräften kommt, weil er wirklich sehr sehr schwach war. doch im krankenhaus ging es ihm nach und nach schlechter.er bekam eine lungenenzündung und dann fanden sie plltzlich sehr seltene bakterien im blut.lysterien heißen die glaube ich. diese verursachten eine gehirnhautenzündung. seine rechte seite war gelämt wegen eines schlaganfalls etc

er bekam wirklich das volle programm.

er hat so gelitten. er lag in einem bett in einem gesondertem raum weil die ärzte davon ausgingen das es bald geschehen würde. er bekam auch schon morphium. um sein bett herum waren gitter weil er sein bett nich mehr unter kontrolle hatte. er war die letzten 4 tage nich mehr ansprechbar und wenn er die augen offen hatte sah man nur das weiße. man könnte sagen man sah die leere in seinen augen ...

1 tag bevor sein zustand so schlech war das er nichts mehr wahr nehmen konnte rief ich ihn an um ihm zu sagen wie sehr ich ihn lieb habe. und da kam dann der moment als er sich von mir verabschiedete.er sagte ca 5 minuten lang immer (im gebrochenem) : "tschau , tschau ,tschau"

nur das nichts anderes weil er normaler weise nich reden konnte.meine mutter hat mir erzählt ds sie ihm währenddessen schon 2 mal den hörer abnehmen wollte, doch er klammerte daran(mit seinen letzten kräften)

ich wußte nich wie ich mich verhalten sollte.

es war sehr schlimm für mich und an dem tag entschied ich das ich ihn nich mehr besuchen gehe. alle wollten mich überreden das ich mithin komme , ihn ein letztes mal zu sehen kann. aber ich konnte mich nich überwinden.irgendwas hielt mich davon ab.

vielleicht der schmerz der dadurch umso schlimmer wäre ???

oder vielleicht weil ich dadurch schwerer abschied nehmen könnte ???

oder das ich ihn in erinnerung behalten wollte wie er früher war und aussah ???

ich weiß es nich!

ich weiß nur das ich mich überreden ließ am abend des 17.1 !

also ich wollte am nächsten morgen hin, doch da starb mein vater.

vielleicht war es intuition.vielleicht habe ich gespürt das er es nich möchte!

das was für mich schlimm ist, das er allein war in der sekunde als er bemerkte das es zu ende geht. in der sekunde wo er merkte das sie ihn jetzt holen!und keiner war da er hatte sicher angst und keiner war da und hat ihn seelig begleitet. das is ie sache die mich nun quält.

nun das misteriöse

-mein vater starb um 7 uhr morgens -> ich bin aus irgendeinem grund um 6:58 uhr wach geworden und habe mein hadny aus meiner tasche ausgepackt und habe raufgeschaut

-donnerstag kam der sturm kyrell in berlin -> die tage davor war in der wettervorhersage immer hochjürgen (mein vater hieß jürgen)

-unser erster hund(wie weinten um ihn sehr als er starb, da es ein festes familienmitglie war, wie ein mensch für uns) verstarb am 23.2 (der geburtstag meines opas) und mein vater jürgen verstarb ja am 18.1 dem geburtstagmeiner oma

da überlegt man doch ein wenig ob es nich doch noch etwas unerklärbares auf unserer welt gibt

naightweish-xah


Re 2 Monate

Hallo vivi_soleil-!

Ich weiß wie es Dir geht, bei meiner Mutter haben sie Lungenkrebs im Anfangsstadium festgestellt, im November waren es 3 Jahre.

Im Jänner haben sie mit der Chemo angefangen, sie wurde im Oktober fertig abwechselnd Chemo und Bestrahlung, dann hieß es im Jänner vor 2 Jahren sie sei eine von den wenigen wo der Krebs besiegt wurde, mir kam damals etwas komisch vor, und zwar, wenn der Krebs besiegt ist, warum haben sie erneut eine Chemotherapie eingeleitet? Dies war die dritte. im November voriges Jahr hat es dann geheißen, das sie Bauchspeicheldrüsenkrebs hat, aber auf einer Stelle wo er zu 80% Heilbar ist, und er ist im Anfangsstadium, Metastasen wurden immer bestritten.

Im Dezember hieß es die Chemo wirkt nicht mehr und die Metastasen haben die Leber angegriffen.

Im Jänner heuer musste ich sie ins Krankenhaus bringen. kurz vor ihren Geburtstag wurde sie wieder entlassen, so hatte ich sie am 3.2 zu Hause und wir konnten Geburtstag feiern.

Vom 12.2 bis 17.2 war dann meine Tochter mit Blinddarm im Krankenhaus und da ich noch berufstätig bin, sah ich meine Mutter nur noch ab 19 Uhr. In dieser Zeit schlief sie viel, mir viel nur auf, das ihr Bauch immer größer und härter wurde.

Am 24.2 sagte sie zu mir, ich werde sterben, ruf die Rettung an, ich kam ihren Wunsch nach, im Krankenhaus stellten sie eine Lungenentzündung fest und die Metastasen haben auch neben der Leber wieder die Lunge angegriffen, aber auch die Nieren und das Herz, sie sagten das sie mir nicht sagen könnten wie lange sie noch leben wird, es kann wochenlang aber auch nur ein paar Tage sein.

Das Krankenhaus hat jetzt ein Krankenbett mit Wasserbettmadratze für zu Hause bestellt, sobald wir grünes Licht bekommen, kommt sie wieder nach Hause.

Ich denke mir oft, vielleicht wäre es besser gewesen, wenn sie sich nie eine Chemo geben hätte lassen, den ein Bekannter der Familie hat mit Lungenkrebs 20 Jahre gelebt.

Ich sage Dir was man tut ist falsch!

Am Sonntag waren sich die Enkelkinder verabschieden, aber das Pflegepersonal hat gesagt, das letzte Wort sagt sie und sie kämpft wie ein Löwe!

Ich bin jetzt der Ansicht, jeder Tag den sie uns noch schenkt, mit wenig Schmerzen, ist ein Geschenk!

Nur ist es mir lieber, das sie bevor die wahnsinnigen Schmerzen kommen, sie einfach friedlich einschläft!

Ich wünsche allen die dies lesen und in der gleichen Lage sind, sehr viel Kraft und gebt die Hoffnung trotzdem nie auf, den mit Hoffnung ist es leichter zu ertagen.

Ich bin durch diese Lage zu einem anderen Glauben gekommen, ich werde jetzt von der Kirche austreten, den ich habe den Glauben der Wicca übernommen, und auch das hat mir sehr viel geholfen, natürlich hilft es auch sehr viel mit Betroffenen darüber zu sprechen und Erfahrungen aus zutauschen.

Alles liebe und gute

cEremesxchnixtte


Lungenkrebs Stadium 4

Hallo!

Wo fange ich am besten an....

Seit Juni diesen Jahres wissen mein freund und ich das er an Lungenkrebs erkrankt ist. Ich hatte ihn zum Arzt geschickt, er wollte erst nicht. Die ersten Symtome waren schwarzer Stuhlgang, das bedeutet Blut im Stuhl. Daraufhin ging es 4 Tage später ins Krankenhaus weil seine Blutwerte gravierend waren. In der Uni Klinik bekam er innerhalb von 1er Woche 15 Bluttransfusionen, es ging ihm trotzdem immer schlechter. Nach einer Woche haben wir die Uni verlassen und sind in ein anderes Krankenhaus. Ein Tag später bekam er eine Not Op ... sie nahmen ihm 60 cm Dünndarm weg, es waren Metastasen die bluteten.

Kurz fassung... heute wissen wir das er einen Gehirntumor mit drei Metastasen hat, Tumor im rechten Lungenlappen und Metastasen in der Nebenniere. Die Metastasen im Dünndarm sind wohl nicht wieder gekommen. Er bekommt seit 4 Monaten eine Chemotherapie und vorher hatte er 10 Anwendungen Bestrahlung am Kopf.

Bis vor 1 Woche waren die Ergebnisse der Rückbildung der Tumore sensationell. Selbst die Ärzte waren überrascht. Vor 4 Tagen bekamen wir einen Anruf aus dem Krankenhaus das die Tumore wieder gewachsen sind und die jetzige Chemo nicht mehr greift.

Ich habe mit meinem Freund gesprochen ob er diese zweite Chemo wirklich machen will, er ist so schwach, er hat 15 Kilo abgenommen, ißt nichts mehr. Ich habe 3 Menschen in der Familie an Krebs verloren und die letzte Chemo hat ihnen immer den Rest gegeben. Ich weiß nicht mehr was richtig oder falsch ist!

Was haltet ihr noch von Alternativ Medizin z.B. Chinesiche Therapien, Magnet Therapie usw. hat jemand erfahrungen damit ??? ?

Danke gruß Silke

DFanaF


Angst

Hallo ich bin neu hier... weis garnicht was ich schreiben soll... meine Familie und ich haben gestern erfahren das mein Opa Lungenkrebs hat... Ich möche für ihn stark sein aber gleichzeitig habe ich Angst...

RNut


Dana,

sei so oft wie es geht bei Deinen Großeltern. Auch Deine Oma braucht Hilfe. Gib ihnen das Gefühl, nicht allein zu sein. Rede mit ihnen. Sei einfach da, damit sie nicht allein sind.

Mein Vater ist vor 10 Jahren an einem Lungentumor gestorben, daheim. Von der Diagnosestellung bis zum Tod vergingen 6 Monate. Meine Mutter und ich waren bei ihm. Er wollte nicht ins Krankenhaus an Maschinen. Der Arzt betreute ihn daheim, mehrmals wurde punktiert, um ihm Erleichterung zu verschaffen. Er ist einfach eingeschlafen.

Was ich aber nicht richtig fand war, dass weder der behandelnde Arzt noch der, der im Krankenhaus das CT gemacht hat auf Fragen nach der Ursache verschwieg, dass es sich um Asbestose gehandelt hat. Und dabei hat er sich sehr ausführlich nach dem Beruf erkundigt. Mein Vater war Ingenieur und hatte jahrelang mit diesem Teufelszeug beruflich zu tun. Meine Mutter hätte eine höhere Rente bekommen, weil es eine Berufskrankheit war. Ich erfuhr es 2 Jahre nach dem Tode meines Vaters, zu spät.

Ich wünsche Dir Kraft und Stärke und bin in Gedanken bei Euch

nPittxa


Hi Dana

mein Vater hat sein Mitte November Lungenkrebs. Er bekommt am 17.1 die zweite Chemo.

Ich kann dir nur aus Erfahrung sagen, dass es leichter wird. Am Anfang habe ich nur geweint aber es wird besser. Man lernt damit zu leben.

Ich kann dir nur sagen die Zeit die du mit deinem Opa hast und hattest kann dir niemand nehmen - denk einfach immer in der Gegenwart - die ist jetzt wichtig. Die Zukunft kommt ja eh und man kann leider nichts daran ändern.

lg und viel Kraft

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