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Lungenkrebs Wasser in der Lunge bitte um Antwort

02.02.06  17:00

Hallo, eine Bekannte hat die Diagnose Lungenkrebs. Zuerst wurde Wasser in der Lunge festgestellt, dass nicht mehr weggebracht werden konnte, es bildete sich immer wieder neu. Kann mir jemand sagen in wie weit es eine Verbindung, Stadium des Krebses zu Wasser in der Lunge gibt. Zeigt dass Wasser in der Lunge schon ein Endstadium an ? Kann sich das Wasser in der Lunge auch im Anfangsstadium bilden?

Wichtig, ich brauche dringend eine Antwort es ist mir sehr wichtig.

RWomNan39

04.02.06  14:28

Hallo Roman,

ich hab gelesen, das Wasser in der Lunge vorkommen kann, ob das was über's Stadium aussagt, weiss ich nicht. Meine Ma hatte zu keiner Zeit Wasseransammlungen.

Am besten, du sprichst da direkt einen Arzt drauf an, die Ärzte halten sich ja gern bedeckt.

Jetzt weisst du zwar immer noch nicht mehr, aber du weisst jetzt, da drückt dir jemand die Daumen und schickt dir viel Kraft rüberl

Lg Kaffeedrops

k$affee2dropxs

05.02.06  20:04

Hallo.

Habe Euren Schriftverkehr gelesen und wollten meinen Beitrag dazu leisten.

Mein Vater ist am Mittwoch an Lungenkrebs gestorben. Auch wenn ich mich regelmäßig per Internet über mögliche Heilungschancen belesen habe, kam es recht plötzlich.

Er hatte schon immer gehustet, war Raucher bis 1997 und hatte schlagartig nach einer Schilddrüsenop aufgehört. Selbst war er gut beleibt ( 130kg) und manchmal etwas träge. Gehustet hatte er immer. Kenne ihn nicht anders. Er war auch kein Arztgänger und war stets der Meinung, ihm könne eh keiner helfen. Jedenfalls ging er im Dezember letzten Jahres doch ins KKH, um sich checken zu lassen. Akute Lungenentzündung ( ein Lungenflügel komplett zu) und einen Schatten auf der Lunge. Leider konnten sie keine Broch-kop. machen, weil sie in den Lungenflügel nicht reinkamen. Auswertung weiterer Unterlagen eine Woche später. 18.Dez. 2005 - Krebs! Zu dem Thema Wasser in der Lunge kann ich nur eins sagen. Wasser in der Lunge haben wir alle. Bei Krebs im Allgemeinen ist das aber eher typisch, wie ich so mitbekam. Dieses Wasser kann auch abgezogen werden. Jedoch nicht alles auf einmal, das diese ( Lunge) kollabieren kann. Nun, wie gesagt Krebs. Man sagte wohl 2 - 3 cm gross an der Bronche. Am 23.12. kam er ins Krankenhaus. Dort wurden viele Untersuchungen gemacht und er klagte auch stets über Kopfschmerzen. Da es dort sehr stickig war, dacht ich mir nix dabei. Als er dann aber irgendwann Abends mal sein Tablett wegbringen wollte von Abendbrot, fiel er hin. Beine waren wie Gummi sagte er später. Daraufhin wurde sein Kopf untersucht. Bis dato sollte er übrigens immer operiert werden und wir warteten die ganze Zeit auf den Startschuss. Er rief mich an und teilte mir mit, dass er eine sehr grosse Metastase im Kopf habe. (Wie ich mich später belesen hatte, ist das wohl eins der typischen Bereiche, welches mit als erstes befallen wird). Da mein Vater sich auch nicht richtig äußerte wollte ich mit dem Arzt sprechen. Die Ärztin teilte mir mit, dass es sehr ernst sein. Die Metastase habe auch seine Kopfschmerzen ausgelöst und auch seine Gleichgewichtsstörungen kommen davon. Man müsse weitersehen was man nun macht, könne aber nur noch lebensverlängernd handeln. TOLL. Damit kann man als Laie ja toll was anfangen. Was heisst das??

Er bekam 2 Chemos, die er gut überstand. Sicher kam ihm deine Körperfülle zu gute, denn da war dann auch noch ein bisschen Substanz dahinter und 3 Kilo weniger würden da auch keinen Abbruch tun. Er konnte dann erstmal Heim und wurde zu diesen 2 Chemos von einem Taxiservice immer ins KKH gebracht. Dann hieß es, dass die Metastase bestrahlt werden solle. Man brauchte dazu eine Maske, welche erst angefertigt werden musste. Dort wurden seine Bilder vom Kopf nochmal gesichtet. Man spekulierte mit einer OP. Ich glaube, nachdem ich einiges hier so gelesen habe, ist die Mitteilung einer OP ein gutes Zeichen. Diese wurde letzte Woche Donnerstag gemacht. Er hatte eine 20 cm langen Schnitt am Kopf und die OP war 2,5 h. Veranschlagt waren 4. Ich telefonierte mit ihm einen Tag später und es ging ihm richtig gut. Ma meinte vor der OP, dass er eventuell sein Augenlicht verlieren könnte auf dem re. Auge, aber das war nicht der Fall. Er meinte, er könne auf dem Auge jetzt besser schauen als vorher. Wie besuchten ihn letzten Samstag und bis auf die Narbe ging es ihm blendend. Er war auch sehr zuversichtlich, weil alles so gut lief. Trotz allem was ich im Netz gelesen hatte und meiner Angst war ich auch optimistisch. Und das Wichtigste in solch einer Situation, ist wirklich Optimismus zu versprühen, denn nichts ist wichtiger als die Familie, Freunde und Bekannten, die kommen und einen besuchen. Am Sonntag und Montag war ich nicht bei ihm, da ich lange arbeiten musste. So fuhren wir am Dienstag hin und er erzählte, dass er vormittag oder vielmehr früh gehustet hatte und es ihm im Hals so warm wurde und flüssig. Die Masseurin, die gerade da war, sagte er solle es doch ausspucken, was er auch tat. Es war Blut - Blut von min. 1Liter. Er war total verängstigt und man untersuchte die ganze Sache. Der Tumor war geplatzt. was ist einem späterem Stadium passiert. Genau kann ich das Stadium benennen, da ich mal gelesen hatte, dass das wohl im 3 von 4 Stadium passiert. Metastasen wären aber schön im 4. Stadium, wenn man welche in anderen Organen hat. Vielleicht hilft da auch [[http://www.lungenkrebs.de]] etwas weiter. Jedenfalls wollte ich nach seiner Information den Arzt sprechen, um mir Klarheit zu verschaffen. Der kam und sagte, die Situation wäre ernst und man habe die Blutung erstmal gestoppt. Er müsse ruhig liegen, keine Anstrengung und auch bis Abends hatte er nichts gegessen. Jedenfalls wolle man nun sehen, wie man weiter verffährt. Ob nun OP, Chemos oder Bestrahlung ( bis dato hatte er ja noch keine) oder eine Kombis aus allem. Er teilte auch mit, dass die OP sehr gut verlieft und dass sie die gesammte Metastase ( 5 cm gross)restlos entfernt habe. Wir gingen nach 2 Stunden und mein Freund telefonierte mit ihm am Abend nochmal, wo alles auch ok war. Mittwoch früh halb 7 klingelte das Telefon und mein Freund ging ran. Mein Vater war um 6 gestorben. Was war passiert ??? ? Der Tumor platzte wieder auf und das Blut lief. Laut Information des Arztes waren es mehr als 1 Liter - Kreislaufkollaps- 45 min Wiederbelebungsversuche- TOD.

Wir holten seine Sachen am Nachmittag und der Arzt, welchen ich schon den Tag zuvor traf erläuterte mir dann nochmals im einzelnen mit seinem Medizinerslang was passiert war. Fragt mich nicht, was der da sagte, ich hatte auch keinen Übersetzer dabei, um das alles zu verstehen. Ich bin so oder so der Meinung, bei solchen Gesprächen wäre es ratsamer mal den Mediziner vor der Tür zu lassen. Dennoch war er sehr einfühlsam. Nach meiner Frage, ob sie, wenn denn alles gut gegangen wäre, in operiert hätten, so verneinte er. Er meinte, der Wuchs hätte schon den Thorax angegriffen und war schon zu weit. Also nur noch Lebensverlängerung wäre möglich gewesen.

Ich weiss, dass ich das alles erst verarbeiten muss, da ich es noch nicht realisiert habe. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass bis dato meine kleine Schwester (15) bei ihm wohnte. Ihre Mutter kümmerte sich 2 Jahre nicht um sie. Jetzt muss sie zu ihr, weil ich nicht für sie sorgen kann. Er hätte das alles nie gewollt. Aber was hat man schon für eine Wahl.

Ich wünsche allen, die meine Zeilen lesen mehr als nur Kraft. Ich gab die Hoffnung trotz meines Hintergrundwissens nicht auf und gab es vorallem an meinen Vater weiter. Bis zur letzten Minute gab auch er nicht auf. DAS IST DAS WICHTIGSTE. Und wenn es dann doch zu Ende geht, vergesst nie zu sagen, wie lieb ihr diese Person hattet, denn ich habe es nie getan und mir tuts totz meiner Aufopferung unsagbar leid.

kreischn

kdresisc6hn11x0

06.02.06  08:19

Wasser in der Lunge

Hallo Roman,

mein Schwiegervater hat Lungenkrebs unoperabel. Er bekam 2 x Chemo, da fing sein Herz an zu spinnen. Dann fing er zu Hause an zu Husten. Jetzt war er 10 Tage im Krankenhaus wegen des Herzes, hinzu kam eine Lungenentzündung, die aber mit dem Krebs zu tun hatte. Das normale Krankenhaus konnte nicht mehr tun, also wurde er in die Lungenklinik überwiesen. Er hatte Schmerzen bekommen, der Husten war ein fester Husten und Fieber mit kalten Händen. So beschloss man ihm 3 kleine Schnitte auf der Seite zu geben wo auch der Krebs sitzt (alleine, doch daran glaube ich schon nicht mehr) um das Lungenwasser abzupumpen.Da wird ein Schlauch bis zur Lunge vorgeschoben und durch einen Kompressor die Flüssigkeit abgesaugt Es ist keine helle Flüssigkeit sonder gelb/rötlich. Seit zwei Tagen hat er nun den Schlauch in der Lunge und die Flüssigkeit ist ca 1 l, die sie aus ihm herausholen. Wenn sie heute nicht damit zu frieden sind,dann wird er operiert, weil sich ein Absess in der Lunge gebildet hat. Es geht ihm wieder gut, er läuft herum, hat keine Schmerzen. Und jeden Tag stell ich mich aufs Neue ein, wenn ich ihn besuche. da ich Reiki kann, gebe ich ihm soviel davon, wie er benötigt. Ich habe damit die Schmerzen seiner Lungenentzündung dämmen können. Doch bei meinem Schwiegervater ist der Krebs erst vor Weihnachten entdeckt worden und die Chemo wurde durch den Infekt erst einmal abgesetzt. Durch vieles Lesen habe ich herausgefunden, das bei Hoffnung der Krebs operiert werden kann oder mit zusätzlicher Bestrahlung. Das ist bei der nur Chemo(Lebensverlängerung) nicht mehr der Fall, da heißt es das sich schon Metasen gebildet haben sollten (ich weiß noch nicht von dem, aber ich werde die Ärzte solange nerven, bis sie mir alles sagen, vor allem Dingen die Wahrheit.) Meistens geht es den Krebspatienten immer wieder etwas besser, bevor die Verschlechterung eintritt. Bei solchem Ausmaß von unoperabel, weiß man das er an diesem Krebs sterben wird, nur noch nicht wann!!!

Ich hoffe für dich, das alles nur eine harmlose Lungenentzündung ist, wünsche dir alle Kraft der Erde, uns allen, weil wir sie brauchen werden!!!

Alles Liebe dir und 1000 Gedanken!

Pollin

P:olxlin

07.02.06  09:32

Danke für die Beiträge

Hallo, und danke für die Beiträge. Es geht allerdings nicht um mich. Mein Vater starb vor 2 Monaten an Lungenkrebs, er hatte auch Wasser in der Lunge welches man nicht wegbekam. Nun wurde vor ca. 6 Wochen bei einer Bekannten Wasser in der Lunge abgesaugt. Es war auch nicht wegzubekommen. Nun ist es Krebs und man hat mit der Chemo angefangen. Ich meine, Wasser in der Lunge in Verbindung mit Lungenkrebs, das wars. Hoffendlich irre ich mich. Wir werden ja sehen.

Danke für die Beiträge

RAomaxn39

07.02.06  09:59

hallo Romann

hallo Romann im sommer letztes jahr hat meine schwester die diagnose lungen krebs bekommen, ich weiß so sehr wie hilflos man sich als angehörriger fühlt! eine wirklich befridigende antwort auf all die fragen die man dann hat gibt es leider nicht. ich hoffe das du nie die kraft verlierst

kNleine scthxwes/ter 1

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