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Lungenkrebs Endstadium mit Morphium

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Hallo, Jessica M.

Diesen von Ihnen geäußerten Gedanken hatte ich oft: Einfach dazusitzen und auf das Sterben, den Tod zu warten. Ich kam mir dabei irgendwie komisch vor, da man ja in der Regel eher helfen sollte, wieder gesund zu werden. Aber wenn man zusieht wie jemand so langsam vor sich hinstirbt, ist es ein ganz seltsames Gefühl. Ich habe mich ein paar Mal dabei ertappt, daß ich dachte, wann es denn nun passieren würde, da der Arzt ja von 3, 4 oder 5 Tagen sprach. Dieser Gedanke läßt mich einfach nicht los.

Liebe Grüße, Friedemann.

JCessixcaM


Ich denke das ist völlig normal dass man in so einer situation darbüber nachdenkt. Es geht ja auch gar nicht anders. Wie sollte man sich in so einer ausnahmssituation keine gedanken machen. aber: es ist der lauf der dinge, wir werden alle mal gehen. und wir müssen immer daran denken wie schön es für unsere angehörigen war dass ihnen jemand beigestanden hat.

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Halo Jessica!

Das hast Du schön gesagt. Ich denke genauso, jetzt wo meine Mutter seit 5 Jahren an Lungenkrebs verstorben ist. Es war ein Höllenritt, nicht nur für sie, sondern auch für uns Angehörige. Im Nachhinein war es gut, ihr Morphium verabreicht zu haben, auch wir wollten sie nicht in einem Dämmerzustand gehen lassen. Aber die Schmerzen waren so ausgeprägt, sie hat nur noch geschrien .

Ich wünsche allen Betroffenen und Angehörigen viel Kraft!

R?asta


Ist hier noch wer aktiv?

Meine Mum hat kleinzelliges BK vor nem 3/4 Jahr diagnostiziert bekommen.

Erst Chemo 6 Zyklen, dann Bestrahlung Schädel prophylaktisch und nun keine 2 Monate nach des letzten Chemozyklus ist der Drexxtumor in der Lunge wieder gewachsen sodass eine weitere Chemo angedacht wurde, wir befinden uns aktuell vor dem 3. Zyklus und nach dem 2. vergeht eigentlich kein Tag wo sie sich nicht übergibt. Zusätzlich gibt es Knochenmetastasen und sie ist auf Morphin eingestellt 10mg.

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Hallo Rasta,

es tut mir leid, daß deine Mutter so sehr leidet.

Wie alt ist Sie denn?

Habt Ihr schon mit den Ärzten gesprochen, wie groß sie die Chancen sehen, daß die Chemo wirklich etwas zur Verbesserung der Situation deiner Mutter beiträgt? Ihr solltet abwägen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, daß die Chemo was nützt.

Die Nebenwirkungen sind ja wohl massiv und nicht in den Griff zu bekommen und der Nutzen scheint ja eher kaum vorhanden zu sein.

Habt Ihr schon über eine geeignete Palliativbehandlung nachgedacht?

Gruß

rentier

jUelss2ico


Hallo !

Sagt mal, wie war das während der ersten Krankheitsphase bei Euren Eltern, wer hat sich um sie gekümmert ? Waren oder sind sie Zuhause und haben Angehörige die mit ihnen im Haushalt leben und sich kümmern ?

Mein Bruder, der leider schon seit vielen Jahren allein lebt, hat nun die schreckliche Diagnose erhalten und hat im Haushalt eben niemanden. Einer meiner 4 Brüder und ich kümmern uns eben so gut es geht (Die Tochter, Eltern,etc. bringen sich jetzt nicht so ein) aber er kann aus psychischen Gründen quasi nicht alleine sein.

Viele Grüße und weiterhin viel Kraft

M*arl#ie3x4


Morphin lindert die Schmerzen, so dass das Atmen leichter fällt. Wir haben immer vorsichtig nach Anweisung der Palliativ verabreicht. Wir waren sehr dankbar dass es dieses Medikament gibt

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