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HALLO.... ...ich bin neu hier und habe lange überlegt , ob ich wirklich schreiben soll, aber ich , wir sind mit unserm Latein am Ende !!! Meine Schwester (39) ist im Januar ins Krankenhaus gekommen (...) >>>
N2asew3utz am 03.05.09 18:28
13.04.11 20:49
Hallo Nasewutz,
danke für deine Antwort!!!
Ich habe die meisten deiner Beiträge gelesen und es tut weh soetwas zu lesen. Ich wünsche dir weiterhin so viel Kraft, wie du sie auch bisher aufgebracht hast!!!
Wegen dem Arbeiten gehen hast du recht. Aber es gibt einfach auch wichtigere Dinge, die erledigt werden müssen. Wir müssen uns nun mal informieren, ob und wie wir das mit der pflege hinbekommen.
Opa möchte zu hause sterben und Oma ihm das gerne ermöglichen, was ich voll und ganz verstehen kann.
Aber wir fühlen uns in dem Krankenhaus, wo er liegt so schlecht betreut und beraten...es ist traurig. Sie lassen den Opa dort einfach liegen und wenn er Mittags das Essen nicht schlucken kann, interessiert es auch nicht. Grausig...!!
Morgen haben wir vielleicht ein Gespräch mit einem Pflegedienst und mit seinem vorherigen Arzt, vielleicht kann man sich ein paar Ratschläge, Tipps, Informationen geben lassen!
Sooo...nun bin ich aber müde, klmme nämlich auch gerade von der Oma und ausm Krankenhaus.
Gute Nacht!! :)
20.04.11 20:13
Liebe Kathi,
das ist nicht schön , das ihr euch da nicht gut aufgehoben fühlt und wenn er sich das so sehr wünscht, würde ich auch alles versuchen...was ist aus dem gespräch geworden
Habt ihr deinem Opa mit nach Hause bekommen 
Wie geht es deinem Opa 
Wünsch dir ganz viel Kraft

Liebe grüße
22.04.11 18:32
Hallo liebe Kathi,
meine Frau ist nun seit 5 Wochen nicht mehr hier und die Lücke ist immer noch sehr groß. Was mir in Momenten der größten Trauer hilft, ist ein Video unserer Hochzeit, das lege ich dann immer ein und schaue es mir an und denke an die glücklichen Zeiten. Ich kann dir nur Empfehlen soviel Videos zu machen wie es geht und die schaust Du dir später an, nd hast so eine schönen Erinnerung.
Wenn dein Opa zu hause sterben möchte, solltet ihr euch an einem Palliativdienst und/oder Hospiz wenden, die gibt es bestimmt in euerer Stadt einfach im Internet googlen, die werden Euch ganz gewiss helfen.
Eines möchte ich dir noch mit auf dem Weg geben, Du solltest ganz normal weiterleben und arbeiten gehen aber jede Minute die Du Zeit hast solltest Du mit oder bei deinem Opa sein und diese Momente geniessen und bewußt erleben.
LG
Frank
26.04.11 18:53
Hallo ihr beiden...
das Gespräch mit dem Pflegedienst war gut. Und ich dachte wirklich wir – und vor allem die Oma – kann das zu Hause schaffen. Aber am nächsten Tag ging es dem Opa schlechter und ich dachte, Nee, das wird nix.
Nun haben wir uns weiter informiert und der Opa hat sich für ein Hospiz entschieden. Ich glaube das ist für alle das beste. Oma, wird dann mitgehen, wenn er verlegt wird. Vielleicht diese Woche, aber das ist noch nicht sicher. Langsam ist es auch etwas besser mit den Informationen die das Krankenhaus gibt, aber wirklich gut aufgehoben fühlt man sich nicht...naja :(
Ich gehe auch weiter arbeiten und versuche das beste daraus zu machen. Aber einen Tag in der Woche mache ich mittags Feierabend um den Opa besuchen zu können, sonst würde ich das nicht schaffen.
Es ist alles nicht einfach und vor allem so schwer einzuschätzen, man weiß es gibt keine Heilung, aber es geht auf und ab und auf und ab.... :(
Opa hat nun auch eine Magensonde und wird darüber ernährt.
Na gut...ich merke ich schreibe nicht wirklich geordnet. Daher lasse ich es hiermit erstmal sein.
Euch beiden und auch allen anderen die hier vielleicht nur lesen – weiterhin viel viel Kraft!!!!!
LG Kathi
27.04.11 12:06
Liebe Kathi,
im Hospiz ist er sicher noch besser aufgehoben , wie im Krankenhaus !!!
Diese auf und abs haben mich auch immer fast um den verstand gebracht , man wußte immer nie woran man ist...wenn man dachte okay jetzt geht es wieder bergauf , kam auch schon wieder im gleichen atemzug ein mega tief....schrecklich !!!!
Dir ganz viel Kraft....und für dein Opa 
lg
23.05.11 20:31
Hallo,
sorry, das ich mich so lange nicht gemeldet habe. Aber es war doch eine schwere Zeit.
Mein Opa ist Freitag den 13. Mai eingeschlafen. Er hat es geschafft und muss sich nun nicht mehr quälen. Ich war am Montag nochmal bei ihm. Er hat sich sehr gefreut.
Es ist nicht einfach und die ganze Familie trauert, aber wir haben ihm im Herzen und jeder weiß, dass es für ihn eine Erlösung war.
Und jedem, der seine Verwandten vielleicht nicht zu Hause pflegen kann – kann ich ein gut ausgesuchtes Hospiz nur empfehlen.
www.hospiz-haus-geborgenheit.de/![]] ]]](http://3.med1.biz/l/t.gif)
Liebe Grüße
Kathi
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