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Lungenkrebs im Endstadium

k;ind1x01


Hallo nasewutz, bist doch noch da?

es tut mir sehr Leid was ihr gerade für eine schwere Zeit habt! Mein Papa ist am 15. Januar dieses Jahr für immer eingeschlafen, nach 12 monatigen langem Kampf gegen den scheixx Lungenkrebs - Mama und ich waren die letzten 14 Tage rund um die Uhr bei ihm - es hat so weh getan zu sehen wie er immer mehr abnimmt und man so hilflos nebendran steht, aber ich denk ees hat ihm gut getan zu wissen das wir immer (Tag und Nacht) bei ihm waren - das denke ich ist auch bei Deiner Schwester so - melde Dich wenn Du magst liebe Grüße

und viel Kraft für die kommende Zeit :)* :)* :)*

NYasewbutxz


Hallo Kind,

es tut mir soooooooo :°_ leid um deinen Papa.Danke für die Kraft , die können wir jetzt echt brauchen, erst hatte ich so heftige Albträume, jetzt wo es wieder geht fängt mein Mann an... Magst mir ein bischen erzählen, wann haben sie es festgestellt, im welchen Stadium, wie war der verlauf ? Hat Dein Papa Bestrahlung oder Chemo bekommen, bei meiner Schwester sie hat nur Chemo bekommen, nun haben sie alles abgesetzt, nichts mehr zu machen , zu schwach...bekommt nur noch Morphium, davon hat sie sehr starke Hallus, aber da gegen bekommt sie jetzt tropfen ! Wenn es dir schwer fällt , darüber zu reden, ist es vollkommen okay.

Danke im voraus

Liebe Grüße :)*

N*asQewutxz


Hallo,

hab gerade mit meiner mutter telefoniert, meine Schwester hat fieber und muß sich ständig übergeben....hmmmmmm was soll denn da bitte noch raus kommen, wenn sie kaum noch ißt ?

Der Arzt meinte, es kann noch länger so gehen , weil sie ein sehr starkes Herz hat !!!

Sie tut mir sooooooo leid und es tut soooooooo weh, sie so leiden zu sehen :°(

k2i3nmd101


Hallo Nasewutz,

ja ich erzähle gern von Papa, auch wenn es nicht das ist was ich Dir gern erzählen würde.... :°_

eigentlich muß oder soll man ja Dankbar sein, das er sie ersten Monate nach Festellung der Krankheit wirklich keinerlei Beschwerden - mal abgesehen davon wie es ihm innerlich ging, komm jedesmal zu Chemo und immer wieder war es jemand der fehlte weil er zwischenzeitlich verstarb... was muß Papa noch alles mitgemacht haben....

Papa´s Lrankheit wurde im vergangenen Jahr am 28. Januar festgestellt, und dieses Jahr im Januar mußten wir ihn am gleichen Tag beerdigen lassen.

Ein Jahr - was ist das? Wie schon gesagt, es ging ihm die ersten 6 Monate lang ganz gut, er hat die Chemo sowie die Bestrahlungen - bis auf Übelkeit - immer gut weggesteckt. Dann im September mußte er wg.starker Schmerzen ins Krankenhaus wo Metastasen in Niere sowie Nebennieren festegestellt wruden, gleich ging es wieder los mit Chemo, die aber leider keinerlei Wirkung zeite, sondern der Tumor sich noch weiter vergrößerte. Das war eine Zeit - ich weiß nicht wie ich es schriftlich genau ausdrücken kann - wo ich Papa nicht wiedererkannt habe. Nicht vom Aussehen, nein von seiner Art her, ich glaube das hat ihm einen argen Schlag - verständlicherweise - veretzt - bis dahin war er so hoffnungsvoll das er diesen Hund in sich besiegen kann. Und bis Mitte Dezember ging es immer so hin und her - die Schmerzen kamen und wurden seit Sept. stetig mehr, so wurde er langsam auf Morpium eingestellt, und da begann er mit Brecherei die nicht weniger wurde, aber dafür das Essen immer weniger. Ab Mitte Dezember hat er nichts aber auch garnichts mehr zu sich nehmen können - ich glaube das er sich für Weihnachten und Silverster nochmal stark gemacht hat - wenn man das so sagen kann?

Er hat an Heiligabend ein halbes Brötchen und ein halbes Stück Kuchen gegessen - also soviel wie lange nicht mehr - aber dann eben bis zu seinem Einschlafen am 15. Januar nichts mehr - er sagte er kann nicht er würde es wieder brechen müssen?!

Ja und ab 3. Januar konnte er - ich denke kräftemässig - nicht mehr aufstehen und er war auch ständig müde und hielt sich den Kopf, weißt Du wir spekulieren immer wieder zwischedurch rum ob die Metastasen im Kopf (er hatte eine die sich Dank Chemo verkleinerte - und dann bestrahlt wurde - im Sept.) - aber Papa lehnte im Dez. eine weitere Kopfuntersuchung ab - ich glaube er wußte was Sache war?

Ab 5. Jan. hätte er wieder einen Chemoblock gehabt, und es hat so warg geschneit das ich zu Mama (sie wohnen etwa 50 km weg) fuhr und die Nacht bei ihnen blieb - ich mußte ihr helfen Papa überhaupt anzuziehen und ins KH zu bringen - aber in dieser Nacht zum Morgen hin wurde er immer abwesender und hat am Montag garnicht mehr gewusst das Chemo sein soll. So sind wir zur Hausärztin die uns riet Papa zuhause zu lassen (er hat immer gesagt das er niemals im KH sein will - und das hat Mama natürlich respektiert).

Wir haben dann die kommenden beiden Tage alles organisiert Pflegedienst, Infusionen und alles was man raucht - ja und dann war ich - ´wieder Danke an meinen Mann und die Kinder!!!!:)^

- nur für Papa und Mama da.

Er wurde durch die Morphine immer abwesender - mal kurz mal lang aber er hat sich nicht wirklich mit uns unterhalten. Das einzige was er wirklich bis zum letzten Tag machen wollte und anfangs auh tat, er wollte aufstehen wenn er merkte das er zur Toilette muß - die Ärztin hat ihm Gott sei Dank keinen Katheder gelsgt, wir haben es geschafft mit der Urinflasche - was manchmal schwierig war weil er unbedingt aufstehen wollte - aber die Kräfte haben es ihm nicht erlaubt. Ja und am Mittwoch den 14. hat er Nachmittags das erste Mal beim Urinlassen Blut dabei gehabt. Da mußten wir damit rechnen das Papa nicht mehr lang bei uns sein wird.

Zumal er mir am Dienstag (13.Jan.) - wie gesagt er war immer abwesend -

ich saß bei ihm am Bett und er sagte klar und deutlich zu mir:

Ich glaub´ich muß bald sterben.

Aber er hat schon nicht mehr mitbekommen was ich ihm dazu gesagt habe - die Abwesenheit in ihm war schneller...

Die Nacht zum 15. hat Papa unendliche Schmerzen gehabt, wir haben Gott sei Dnka Tage zuvor schon gelernt mit dem Spritzen der Morphine umzugehén, und konnten Papa wenigstens kurzzeitig etwas Schmerz nehmen. Ja und morgens um 4 kam er zur Ruhe und schlief ein.

Ich verkürze ein wenig, ich hoffe so sehr das ich Dich nicht noch belaste hier mit meiner eigenen schlimmen Erfahrung und Situation, aber Du hattest es mir angeboten - und ich merke das es mir guttut wieder darüber zu schreiben.

Die Schmerzen waren so heftig das wir frühs den Notdienst anriefen weil wir uns nicht zu helfen wussten wie wir Papa etwas Erleichterung schaffen können denn zusätzlich fing er ganz schlimm an zu röcheln und rasseln beim Atmen, was er vorher nie hatte.

Die sagten uns wir sollten am nächsten Tag den Arzt kommen lassen um ihn abzusaugen - toll - war ne´echte Hilfe...

Oder wir sollten die Pflededienststelle anrufen, was Mama auch tat. Die waren so nett und sagten uns wie wir ihn am besten lagern könnten das er keine oder weniger Atemschwierigkeiten hat. Und um 6 in der Früh kam Schwester A. aus freien Stücken zu uns um nach Papa zu sehen. Da wir schon 2 Nächte nicht geschlafen haben, bin ich ins Gästezimmer um Mama in Ruhe mit A. reden zu lassen, und bin auch direkt im Sitzen eingedöst...

Mit einmal kam Mama ganz schnell eglaufen und sagte: Papa hat´s geschafft.

Ich die seit Wo. nicht mehr weiß ob es den guten Mann da oben wirklich gibt - habe nur gesagt:

Gott sei Dank

Niemals hätte ich gedacht sowas mal sagen zu können. Aber so wie Papa sich die letzen Stunden gequält hat war ich wirklich Dankbar. Außerdem hat uns die Ärztin Mittags gesagt das viele Menschen nicht so schnell wie Papa gehen dürfen, sondern solche Schmerzen über 2-3 Monate!!!!! aushalten müssen -

Danke Dir das ich das alles nochmal schreiben durfte - ich hoffe ganz arg das Deine Schwester sich nicht zu arg quälen muß, und das man ihr wenigstens die Schmerzen nimmt!

Und wenn Du kannst sei sooft wie es geht bei ihr - ich glaube mit dem Jetzt besser umgehen zu können weil ich eben bei ihm sein konnte mit allem besser umgehen zu können? Ich durfte bei ihm sein bis er seine letzte Fahrt im Auto machen durfte - besser gesagt mußte - es tat in diesem Moment natürlich unsagbar weh, aber ich weiß nicht wie ich damit umgehen würde, wenn mich ein Anruf erreicht hätte und ich nicht dagewesen wäre.

Leider habe ich keine tröstenden Worte, gibt es auch in unserer Situation nicht, ich schick´Dir Kraftsternchen und drück´Dich und hoffe das es alles so wird wie es sein soll....

Melde Dich wenn Du magst ich bin immer mal hier ansonsten schick ich Dir eine pn mit meiner email Adresse

liebe Grüße

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

N}ahsew?uEtz


Danke danke danke....hatte erst deine Mail gelesen und dann den Eintrag....!!! Nein du belastest mich damit nicht !!!! Bin erleichtert jemanden gefunden zuhaben mit dem ich darüber ganz offen reden kann !!! Wir wissen was auf uns zukommt..... :°_ Dein Papa war soooooo tapfer....

Wahnsinn wie ähnlich der Verlauf ist, nur das meine Schwester sich schon seid Januar mit so heftigen schmerzen quält mit Erstickungsanfälle und nicht mehr schlucken können und auch das ständige erbrechen. Sie hatte vor drei Tagen so viel Blut im Urin, sie hat ein Katheter wo wir es gesehen haben und die Ärzte nichts zu uns sagten...hmmmmmmm !!! Sie schläft auch nur noch und nimmt nicht JEDENbesuch wahr !!!! Oh man ich bin so erleichtert, das du so offen darüber geschrieben hast, es tut gut nicht alleine zusein, obwohl unsere nerven mit übelsten alpträumen echt am Ende sind !!! Es tut zwar unendlich weh, aber innerlich hoffen wir alle , das sie es bald geschafft hat !!!!

Wie gesagt, fahre heute ins Krankenhaus und meld mich später nochmal !!!

Danke dir wirklich sehr !!!!!!!!!!!

:)* :)* :)*

goismxo9


Oh man, das hier so zu lesen, macht mir echt Angst. Ich könnte den halben Tag nur heulen. Was da noch alles auf uns zu kommen wird??

Davor habe ich Angst, auch um meine Mutter. Ich hoffe und bete nur, dass keinen allzu langen Leidensweg hat, wenn es richtig schlimm wird.

Was bedeutet es denn, wenn unter der Chemo der Tumor zwar geringfügig kleiner wird, die Metastasen aber trotzdem weiterwachsen und sich vermehren?

Danke für eine Antwort!!

NoaseIwutz


Hallo Gismo,

ich kann dich gut verstehen, wir haben auch angst, aber wir haben uns gut und lange mit Nächte ohne Schlaf nur Tränen damit auseinander gesetzt !!! Es ist schrecklich und ich weiß nur zu gut , wie du Dich fühlst !!

Wie weit forgeschritten ist es denn bei deiner Mama ??? Wann haben sie es festgestellt, haben sie schon mit einer behandlung angefangen ???

Dir ganz viel Kraft...es wird schwer und sehr hart !!!

:)* :)* :)*

g%is8m!o9


Wir wissen es seit letztem Jahr kurz vor Weihnachten. Es ist Stadium 4. Also soweit ich informiert bin, ist da sowieso nicht mehr allzu viel zu machen. Der Tumor sitzt halt in der Lunge und die Metastasen sind überall, nur noch nicht im Kopf. Sie macht eine Chemo, die mehr oder weniger schlecht anspricht. Geringfügiger Rückgang des Tumors aber Metastasen wachsen weiter und vermehren sich. Die Haut sieht übelst aus und die Gelenke schmerzen. Der Lendenwirbelbereich ist bereits zusammengebrochen aber zum Glück ohne Beeinträchtigung. Es geht ihr erstaunlich gut für solch einen Befund. Anfang des Jahres sagte man noch ungefähr drei Monate. Jetzt haben wir Mai und es geht immer noch. Aber eine Zeitfrage ist es wahrscheinlich schon- oder?

Ja, Alpträume habe ich viele und Fragen über Fragen!!

N,asewPuxtz


Guten Morgen !!!

Das die Ärzte drei Monate gesagt haben, tja man sollte eigentlich nichts sagen , nur das es sehr schnell gehen könnte...bei meiner Schwester haben die jetzt schon vier mal gesagt, wir sollen kommen uns verabschieden , sie wird die nacht nicht schaffen......hmmmmmmmm das macht ein echt krank !!!

Das es immer noch geht erstaunt mich gemein, aber bei jeden ist der Verlauf zwar ähnlich aber je nach alter, schwere und und und doch anders !!!

Meiner Schwester ging es gestern sehr schlecht, hat nur geschlafen, war nur kurz einmal wach und hat nichts gegessen, sie ist schon sehr sehr schwach... :°(

Frag, was immer du fragen möchtest, soweit ich kann versuch ich natürlich zu antworten !!!

:)* :)* :)*

kAin:d10x1


:)* Hallo Nasewutz, wie geht es Euch?

Ich schick Dir wieder mal ein Päckchen Kraft und Hoffnung - Hoffnung für was?

Ja gute Frage - ich meine für Deine Schwester, das sie nicht einen zu langen

Kampf mehr kämpfen muß!!!:)* :)* :)*

Und Dir und Deiner Familie die Kraft die ihr brucht - melde Dich am besten per mail wenn Du magst oder kannst

lg

kind101

gismo9:

Dir auch viel Kraft für die kommende Zeit- und wenne s sich auch immer wiederholt, aber verbring´so viel Zeit wei Du kannst mit Mama - ich weiß für mich das es gut war-für Papa mit Sicherheit auch - das er wenigstens gespürt hat das wir da waren.

Und was es mit den Fragen auf sich hat die Du stellen willst -tu es einfach hier im bei Nasewutz - ich bin sicher sie hat nichts dagegen - so können wir 3 uns immer wieder mal unterhalten - ich hoffe Du meldest Dich - auch wenn wir alle in Wirklichkeit keine "richtigen" Antworten haben - aber wenigstens kann man zwischendurch mal seinen Schmerz außerhalb der Familie mitteilen - bb

und liebe Grüße

und natürlich viele Kraftsternchen :)* :)* :)* :)* :)* :)*

glismox9


Ja, vielen Dank. Zur Zeit wiederholt sich wirklich alles.

Natürlich wäre ich gerne viel öfter bei meiner Mutter, aber ich bin selbst Mutter von drei kleinen Kindern. Wir fahren sooft es geht in!!

Nehmen uns viel in den Arm. Tut verdammt weh!!

Ist schon eine heftige kräftezehrende Zeit.

Danke!

B`iLnaumauxs


Hallo nasewutz,

nur eine kleine Anmerkung bezüglich "So ein bisschen Fieber macht sie mit links...". Fieber ist eine Kampf-Reaktion des Körpers, d.h. er kämpft gegen Bakterien oder ähnliches - gegen irgendetwas, das er nicht haben möchte. Unter Chemotherapie ist der Körper noch weiter geschwächt und kann immer schlechter auf Eindringlinge reagieren (Immunabwehr ist herabgesetzt) und deswegen kann Fieber zu solchen Zeitpunkten ein sehr, sehr guter Vorbote für eine "Blutvergiftung" (auf Fach-Chinesisch "Sepsis") sein - die oft tödlich verläuft - leider. Nehmen die Eindringlinge überhand, kommt der Körper nicht mehr dagegen an, gibt er irgendwann auf.

Davon abgesehen toleriert der Körper nur einen gewissen Temperaturanstieg und diesen nur für eine ganz bestimmte Zeit, weil bestimmte "Enzyme" im Körper nur unter einer bestimmten Temperatur gut arbeiten können und wenn die Temperatur zu hoch ist, gehen sie kaputt oder arbeiten schlichtweg nicht mehr, d.h. der Stoffwechsel (Verdauung, Lebennotwendige Hormone, etc. werden in falscher Menge/überhaupt nicht mehr produziert.

Man muss sich das ähnlich vorstellen wie ein Stück Fleisch im Kühlschrank und ein Stück Fleisch in der Sonne: das im Kühlschrank bleibt doch vergleichsweise lange gut und genießbar; das in der Sonne wird ziemlich schnell schlecht. In der Wärme verschimmeln Dinge z.B. ja auch schneller, weil die Bakterien da besser arbeiten und ihre schädlichen Stoffe produzieren können. Das gleiche ist es beim Menschen.

Tut mir leid, dass ich dir in der Hinsicht nichts positiveres sagen kann, aber leider ist das die erschreckende Wahrheit :°_ Ich habe schon oft Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet und ähnliche Schicksale von Patienten miterlebt und irgendwie finde ich, man merkt selbst, wann der geliebte Mensch versterben wird. Aus irgendeinem Grund hat man da ein Gefühl dafür. Ich finde es bewundernswert, wie ihr für eure Tante, Schwester und Tochter da seid. Hoffentlich wird es bald zuende gehen, damit ihr euch wieder auf neues konzentrieren und sie immer in euren Herzen tragen könnt - mit Erinnerungen daran, wie sie vor ihrer Krankheit war.

Alles Liebe

N+aseMwutxz


Hallo Binamaus...

...sicher hast du recht...!!!!!! War heute im krankenhaus, sie ißt und trinkt nicht mehr, hat den ganzen Tag nur geschlafen...hat Blut im Urin...nun setzen sie das morphium runter um zu gucken, ob es vom Morpium ist, oder die phase vorm einschlafen....bin gerade ziehmlich platt und muß erstmal Kraft sammeln, wollt nur kurz Antworten und DANKE sagen für deine klaren und wahren Antworten !!!

liebe grüße

k1ind1~01


Liebe Nasewutz,

:)* :)* :)* diese sind für Deine Schwester

@:) diese ist nur für Dich

gismo

wir haben auch 3 Mädels und ich weiß wie schwer es ist alles unter einen "Hut"

zu bekommen - ich hab´das Glück nicht arbeiten zu müssen, und konnte mir die

Zeit einigermaßen Klauen um sooft als möglich bei meinen Eltern zu sein - denn

zu der Sorge um Papa kam ja auch gleichzeitig die Sorge um Mama - da ist man

genauso hilflos wie bei Papa - geht Euch anderen sicher auhc so - ich hätte ihr in

der schlimmen Zeit so gern positives sagen wollen - aber was - mir haben eigentlic

ständig Worte gefehlt, obwohl ich sonst nie auf den Mund gefallen bin - ja und Gott

sei Dank hatte ich in der Zeit viel Unterstützung von meinem Mann, wir wohnen

etwa 50 km von meinen Eltern entfernt, aber ich konnte fast jeden Abend hin, und

ich konnte auch die letzten 14 Tage bei meinen Eltern bleiben - hier wieder mal ein

Dank an meinen Mann :)_ @:) und Schwiegereltern :)^ die sich in dieser Zeit um unsere Kinder

und die ganzen Dinge drumherum gekümmert haben -

aber ich merke wie ich schon wieder abschweife.... 8-)

Ich weiß wie schlimm es ist und weh es tut - zumal ich so gestrickt bin immer alles in mich hineinzufressen - ich wollte niemanden um mich herum mit meine Sorgen um Papa belasten - aber ich hab´schnell gemerkt das es nicht funktioniert - sonst wär ich sicher auch irgendwann aus den Latschen gekippt - mir fiel die Autofahrt hin und her verdammt schwer - ich hab´immer so sehr weinen müssen - da konnte ich es einfach für mich - ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben kann - vllt. versteht ihr mich ???

Gut das ich immer unfallfrei hin und her kam...

Am kommenden Freitag ist Papa schon 4 Monate nicht mehr hier - hier stht sein Bild und wenn ich ihn ansehe dann - och man :°_ :°_ :°_

Irgendwie kann und will ich es manchmal einfach nicht glauben - ich hör jetzt mal auf ich will Euch nicht mit meinen Sorgen belasten -

meldet Euch wenn ihr mögt

liebe Grüße aus der Pfalz

schickt Euch allen kind 101 *:)

N'asTewxutz


Guten Morgen Kind,

du belastest sicherlich hier keinen, dafür ist doch das forum da, aber mir geht es genauso, ich kann mit anderen die mich gut kennen auch nicht so darüber sprechen, ich habe immer das gefühl, das die dann denken: oh schon wieder das Thema...was glaube ich völliger quatsch ist !!!!!!! |-o

Ja und genauso wie die Sorge um meine Schwester ist ist dann noch um Mama , die jetzt schon das zweite Kind mein geliebten Bruder :°( gehen lassen mußte, ist die Sorge um Papa natürlich genauso groß...ich muß leider arbeiten gehen, für meine beiden süßen da sein, aber mein Mann hat kümmert sich auch so gut es geht !!!

Tja alles unter ein Hut bringen ist manchmal nicht leicht, wenn dann noch so was schwerwiegendes in der Familie ist...Du sprichst mir aus der Seele !!!

Ich war gestern bei meiner Schwester...puhhhhhhh nun liegt sie da nur noch regungslos...wir haben viel geweint....die Ärzte haben gestern das Morphium runter dosiert um zu gucken ob sie noch mal wach wird, wird sie wach, dann ist sie so vollgepumpt und abwesend vom Morphium, wenn sie nicht wach wird, sagt er , ist es die letzte Phase vorm einschlafen..... :°( :°( :°( :°( :°( :°(

Naja ein gutes hat es , sie schläft bekommt nichts mehr mit und muß nicht Todesängst leiden !!!!

Oh bevor mir jetzt die Tränen kullern hör ich lieber auf, muß die Kinder fertig machen...

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