Navigation am Ende der Seite
08.01.10 20:37
Hallo guten Abend
wir sind mit unseren Nerven am Ende der mann meiner Schwester wird sterben
er wurde zweimal an den Lungen operiert einmal vor fuenf Monaten einmal vor 7wochen und jetzt stirbt er
meine Schwester und ich stehen alleine da mit all unseren Fragen und unserem Schmerz
der Artzt sagt es sei fuer hoechstens einen Monat aber mein Schwager ist doch noch so klar und kaempft wie ein Loewe
er wird am Montag nach Hause entlassen und wir haben solche Angst dass er uns daheim erstickt?,er wird sauerqstoff bekommen
der Doc meint das waere gut dass er nach Hause kommt
?mein Schwager weiss nicht dasss er bald sterben soll
hilfe wir sind am Ende
08.01.10 20:45
Liebe Marie,
hier gibt es sicher noch viel mehr Menschen, die Dir antworten können und für Dich da sein, aber ich wollte Deinen Beitrag nicht so stehen lassen.
Lungenkrebs ist eine ganz schwerwiegende Krankheit. Das Gefühl, dass einem die Hände gebunden sind, kenne ich gut.
Du kannst im Moment vor allem nur da sein und begleiten. Man kann da nicht voraus denken. Alles, was zählt, ist der Moment. So viel Nähe und auch Liebe zu geben, wie nur möglich. Und für sich selbst einen Raum finden, wo man Kraft tanken kann.
Ich für meinen Teil finde es gut, dass Dein Schwager dass nicht so direkt weiß, dass er sterben wird.
Zu Hause ist das mit Sicherheit besser, als im Krankenhaus. Und wenn er kämpft, dann kann er vielleicht mit einer Perspektive gehen?
Mein Schwiegervati, der leider auch viel zu früh daran gestorben ist, hatte das Glück, auch "einfach zu Hause" sein zu dürfen. Und dort ist er auch gestorben, ohne Schmerzen und auch nicht erstickt. Es war für den Körper nachher einfach eine zu große Belastung.
Wichtig ist, dass Dein Schwager gute Schmerzmittel hat, und dann verbringt einfach viel Zeit miteinander, Du mit Deiner Schwester, Deine Schwester mit ihm...
Ich wünsche Dir alles Liebe und ganz viel Kraft!
08.01.10 21:21
danke fuer deine liebe Worte es ist so verdammt schwer und ich habe wenig Kraft
09.01.10 22:13
Liebe Marie,
Dein Beitrag hat mich seit gestern auch nicht mehr so richtig losgelassen. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Zeit für Dich hast, in der Du Kraft tanken kannst.
Eigentlich gibt es gar keine richtigen Worte, die man sagen kann.
Letztes Jahr (eigentlich vorletztes), starb meine Großmutti an Krebs (der auch schon überall war). Ich war hochschwanger und konnte sie nicht mehr sehen, sie hat die Kinder nie kennen gelernt.
Diese Krankheit ist schwer zu tragen, aber das Wichtigste ist doch, so lange es geht, miteinander da zu sein.
Dein Schwager weiß sicher, dass er eine tolle Familie hat, ihr gebt ihm mit Sicherheit viel Kraft. Und vielleicht kannst Du daraus auch wenig Kraft für Dich ziehen - zu wissen, dass es sich lohnt, für Deine Schwester und ihn da zu sein.
Ach, ich schreibe und kann Dir doch nichts abnehmen.
Fühle Dich einfach mal fest 
Alles Liebe,
Alchemilla
09.01.10 23:52
ich danke Dir sehr,ich habe das alles leider schon letztes Jahr mit meinem Chef mitgemacht der fuer mich wie mein Vater war,wir haben keine Eltern,und mich noch nicht erholt
Er hatte Leberkrebs war sehr schlimm denn seine Frau die ich pflege hat Parkinson im letzten Stadium
Ich hatte keine Zeit mich zu erholen da kam die Nachricht dass mein Schwager Lungenkrebs hat,soviele Hoffnungen hatten wir gehabt als es hiess wir koennen beide Seiten operieren und nun war alles umsonst
die schweren Op s haetten wir ihm ersparen koennen denn es war umsonst er muss jetzt doch sehr leidn und sterben
es ist alles so ohne Sinn und es ist schwer meine Schwester zu troesten sie verliert das Liebste was sie auf Erden hat

vielen Dank an Dich dass Du Dir Zeit fuer mich genommen hast
10.01.10 21:36
Liebe Marie,
da warst Du auch wieder spät online...
Ja, mehr als Dir schreiben kann ich Dir leider nicht. Ich weiß aber, wie wichtig Zuspruch ist.
Diese Sinnlosigkeit ist schwer zu ertragen, ich weiß heute oft noch nicht mal einen Sinn darin zu sehen.
Ich glaube, es ist wichtig, sich ganz bewusst die schönen (lieben) Dinge zu Herzen zu nehmen... Zeit mit den Menschen zu verbringen, die man liebt. Das gibt viel Kraft... und auch Mut.
Hast Du denn jemanden zum reden und zum anlehnen?
Und ein Stück Normalität für alle ist sicher auch gut - so weit das denn geht. Vielleicht gemeinsam frühstücken oder so. Aber im Grunde geht es eben doch immer um die Zeit miteinander (so sehe ich das rückblickend).
Ich habe meiner Schwiegermama immer mal eine Karte geschrieben, manchmal auch nur vom Wetter oder was wir so machen, einfach, damit sie wusste, dass wir an sie denken. Und für meinen Schwiegervater hat sich mein Mann ganz viel Zeit genommen. Die beiden haben sich vermutlich erst da richtig kennen gelernt. Es tut gut zu wissen, dass man mit seinen Ängsten nicht allein ist und jemand da ist, der einen in den Arm nimmt und ihn so annimmt.
Ihr seid ja da, und das ist eine ganz wunderbare Sache.
Naja, ich kann gar nicht so richtige Tipps geben, das ist alles so individuell. Aber ich fühle mit Dir, Du bist da nicht allein 
Alles Liebe,
Alchemilla
17.01.10 15:46
es ist aus und vorbei
gestern abend hat mein Schwager uns fuer immer verlassen wir waren bei ihm bis zum bitteren Ende es tut so verdammt weh und die letzten Momente werden uns immer verfolgen

17.01.10 20:52
Hallo,
ich wünsche Dir,Deiner schwester und deinem schwager viel kraft und alles gute für die zukunft.
Jetzt ist es wichtig das ihr zu ihm haltet und das ihr viel reden tut. das hilft ungemeihn viel.So war es zumindest bei mir und meinen geschwistern als unsere schwester an Krebs (2mal)erkrankte.

Gruß Andreas und Ute
17.01.10 20:54
Mein Tiefstes Mitgefühl dir und deiner schwester.Ich weiß was jetzt in euch vor geht,denn ich ahbe auch meine sschwester am 9.1.10 verloren

17.01.10 21:11
Du und Deine Schwester haben dem verstorbenen das gegeben was viele nicht bekommen, eine Menschliche Sterbebegleitung mit seinen Liebsten, Da haben auch die Aerzte ein sehr menschliches Gefühl gehabt, das sie den dahingegangenen zu hause haben Sterben lassen.
Das habt Ihr alle sehr gut gemacht, denn ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen als das ein Geliebter Mensch alleine ohne begleitung in einem sterilen Krankenhaus stirbt.

für Eure schwester

18.01.10 21:32
VIELEN DANK FUER DIE LIEBEN WOERTER
MORGEN IST DIE BEISETZUNG AUCH NOCH EIN SCHWERER SCHRITT
ja es ist sehr schwer aber wir sind uns eins dass es fuer meinen schwager die erloesung war nur loslassen faellt nicht einfach
30.01.10 18:29
Liebe Marie,
ich habe viel zu lange nicht mehr hierher geschaut.
Es tut mir so sehr leid für Euch! Ich drücke Euch in Gedanken und hoffe, dass Ihr miteinander Trost finden könnt.
Alles Liebe
Alchemilla
Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Lungenkrebs oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:
Forum » Lungenkrebs »
Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe
Startseite | Apotheke | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz © med1 Online Service GmbH