Navigation am Ende der Seite

Lungenkrebs mit Hirnmetastasen

15.01.10  23:05

Hallo zusammen!

Es geht um meine Mama (57). Sie lag am 08.12.09 im Krankenhaus. Eigentlkich wegen Schwindel. Dazu kurz ne Erklärung: meine Mama hat seit ein paar Jahren starke Migräne mit Übelkeit, Erbrechen und starken Schwindel. Meistens liegt sie dabei im Bett und nach zwei drei Tagen ist alles wieder gut. So, nun war es am 8.12. bissl anders. Sie hatte starke Nasenbluten dabei. In voller Panik hat mein Stiefpapa mich angerufen. Natürlich wurde von mir der Notarzt informiert, der sie dann vorsichtshalber ins Krankenhaus ein wies.

Dort hatte man die Mama auf den Kopf gestellt und "etwas" in Lunge und Hirn gesehen. So. Natürlich wurde Ct, Bronchoskopie, Echokardio und und und gemacht. Über Weihnachten und Neujahr durfte Mama Heim.

Ergebnis:

Stadium IV Nichtkleinzelliger Adenokarzinom im Oberlappen T3, N1 bzw N2 (CT abwarten, weil die Ärzte sich noch nicht ganz sicher sind), M1 (3 Hirnmetastasen und in der Lunge scheint auch Metas zu sein)

Am 19.1. beginnt die Bestrahlung des Kopfes mit einem Maskensystem. 10*3Gray. Danach wird ne Pause von 2-3 Wochen gemacht und dann beginnt die Chemo.

Ich bin fix und fertig. Frag mich die ganze Zeit, wieviel Zeit Mama noch bleibt. Hab so viel gelesen wie die Überlebenschancen bei Hirnmetastasen sind. Zum Heulen. Aus Erfahrung weiß ich, dass es nicht lange gut gehen wird. Schwiegermama und Patentante sind genau an solch einer Krankheit gestorben. Hab so ne Angst um Mama. Die geht davon aus, obwohl die Ärzte zu ihr gesagt haben, dass es nicht heilbar ist, dass sie mit dem Krebs alt werden wird.....Ich denke, dass sie den Herbst nicht erleben wird!

Nsata#scha85

15.01.10  23:26

Oh je du arme! Das muss sicher furchtbar schlimm für dich sein! :-( Aber weisst du was gut ist? Dass deine Mama Positiv denkt. Das kann mehr bringen als du denkst! Es gibt auch zig bücher über Selbstheilung! Es liegt an einem Selber..wenn man will, dann wird man wieder Gesund. Man braucht nur den ganz starken Willen dazu! Vielleicht hatten deine Schwiegermama und patentante nur Negative gedanken? Vielleicht haben sie die Hoffnung aufgegeben und einfach nur gedacht das sie Sterben. Es gibt wirklich Leute die Krebs hatten und einfach nur an sich glaubten und es dann tatsächlich weg ging! Aber trotzdem musst du leider darauf vorbereitet sein, dass es früher oder später dazu kommen könnte.

Noch ganz viele :)* für dich!

F\rucBhtbä`rchxen

15.01.10  23:28

eigentlich weiß ich gar nicht so genau, was ich jetzt dazu schreiben soll, dass es mir Leid tut ist blöd................

weißt du was positiv an der Sache ist? Deine Mama glaubt nicht wirklich, dass sie todbringend krank ist und das ist doch schon mal was oder? Sie geht positiv damit um scheinbar...........das sollten die anderen ihr vielleicht auch nicht nehmen..................es ist wohl ihre Art, die Ernsthaftigkeit der Krankheit zu verdrängen.

Damit habe ich dir leider wohl auch nicht geholfen............

Gruß,

Kuller

kAullexr

15.01.10  23:34

Mir fehlen ganz einfach die Worte! :-(

Ich wünsche dir und deiner Ma von ganzem Herzen alles erdenklich Liebe und Gute!:)* :)* :)* :)* :)* :)*

Lg Pipi

P{ipiLangEstrumxpf09

15.01.10  23:51

Das ging aber schnell mit den Antworten. Vielen lieben Dank dafür.

Ja, was Mama angeht, da kommt es mir so vor, als würde sie in ihre eigenen Welt leben. So ne Art Trotz, Verdrängung, Schutzmechanismus. Was alles natürlich verständlich ist. Es tut wahnsinnig weh sie so zu sehen. Ich hab noch ne kleine Tochter von knapp 3. Ich weiß gar nicht, wenn es soweit ist, wie ich ihr das erklären soll, wenn ich es selbst noch gar nicht verstehen kann. Vor 2 Monaten war die Welt doch noch in Ordnung. Wir hatten für Weihnachten geplant....

Jetzt googel ich nur noch, abends, wenn Maus im Bett ist. Und was ich da lese ist so niederschmetternd. Ich such und such EINEN Fall, der Mama ähnelt und der es geschafft hat, den Krebs zu besiegen. Leider ohne Erfolg. Alle mit Hirnmetastasten sind in kurzer Zeit gestorben.

N/aOtaschxa85

15.01.10  23:56

Liebe Natascha...

hör bitte auf zu googlen. Du machst dich nur unnütz verrückt und imīNetz stehen auch viele Horrorgeschichten.

Jeder Mensch ist anders und nicht immer, muss alles was man liest auf seine Liebsten zutreffen :-)

PEipiOLang9strumpfx09

15.01.10  23:57

Wichtig ist eine positive Lebenseinstellung und der Wille :-) gib die Hofnung bitte nicht auf :)*

P~ipiL3anglstrSumpf0x9

16.01.10  12:04

Warum machst du es dir noch schwerer als es ist? Es bringt doch nix dir noch schlimmere Erfahrungsberichte durchzulesen :-( Du solltest auch Positiv denken, auch wenn es schwer ist. Ich schätze deine Mama glaubt es selbst nicht so wirklich. Das könnte in der Tat ein Schutzmechanismus sein, dennoch wenn sie an sich glaubt kann es einiges bewirken. @:)

F7rucLhtbärcxhen

16.01.10  12:27

Ich denke aber auch, dass die Prognose keine Gute ist.

Ich kenne solche Fälle zur genüge aus meiner Arbeit im Hospiz. Es mag ja Wunder geben, aber die sind in der Regel selten. Und ich kenne auch keines, was sich unter solchen Fakten ergeben hätte.

Ich habe persönlich einen Freund verloren, mit nur 50 Jahren, wo die Gehirnmetastasen letztendlich auch zum Ableben führten. Die versuchten Chemos hatten für das Krankenhaus viel Geld gebracht (Kassen sind das sehr spendabel, zahlen bis zu 50 000 € für so eine Behandlung) und die Lebensqualität des Kranken hat das nicht im Mindesten verbessert. Und Ärzte sind natürlich angehalten, solche Behandlungen durchzuführen - bringen sie doch Geld ins Säckel der Klinik.

Mit Würde dem Menschen gegenüber hat das nichts mehr zu tun, es ist ein Geschäft.

Ich wünsche Dir viel Kraft, für Deine Mutter da zu sein. Umgib sie mit Liebe. :)*

Mday(anxa

16.01.10  12:35

Mein Ex-Freund hatte auch Lungenkrebs (sogar der bösartigere kleinzellige) und Hirnmetastasen. Nach Bestrahlung und Chemo waren keine Metastasen mehr nachweisbar.

Er hat noch 3 Jahre gut gelebt und ist dann gestorben - allerdings nicht an seinem Krebs.

E^bb?uschkxa

16.01.10  13:52

Was Geldmacherei angeht: bei meiner Schwiegermutter hatten wir auch das Gefühl, dass die Ärzte jede Untersuchung, jede Bestrahlung und und und nur machen wollten, weil es Geld einbrachte. Es hatte sich bei ihr nichts verändert. Im Gegenteil. Sie bekam noch mehr Schmerzen und Metastasen. Deshalb ist meine Angst umso größer bei meiner Mama. Soll sie sich die Qualen der Bestrahlung und Chemo auf sich nehmen? Bringen tut es ja wirklich nichts. Vielleicht ein oder zwei Monaten, wenn ich richtig liege?! Warum können die Ärzte nicht ehrlich sein. Sie meinten allen Ernstes, dass Mama evtl. noch Jahre damit leben kann. Deshalb macht sie das ganze mit, weil sie ja glaubt, dass sie damit alt werden kann. Ich bin hin und her gerissen. Auf der einen Seite will ich den Ärzten glauben und hoffe, dass Mama alt wird, aber auf der anderen Seite ist es doch aussichtslos. Ich war in letzter Zeit viel im Internet unterwegs u.a. dkfz. Dort steht was anderes. Klar, jede Mensch und jeder Krebs ist verschieden. Aber ich verlier langsam jede Hoffnung. Mama geht es immer schlechter (Druck im Hirn, Husten wird schlimmer.....)

Meiner Schwester geht es genauso. Sie glaubt auch, ohne im Internet recherchiert zu haben, dass Mama einen aussichtslosen Kampf führen wird, der in naher Zukunft enden wird. Das alles macht mich so unendlich traurig.

Njatasecha8x5

16.01.10  16:40

Soll sie sich die Qualen der Bestrahlung und Chemo auf sich nehmen? Bringen tut es ja wirklich nichts.

Wie ich oben geschrieben habe, hat es bei meinem Ex eine Menge gebracht...

Also nicht so pessimistisch sein, auch wenn es Dir schwerfällt :°_

Eibbuschxka

16.01.10  18:08

:)_ :°_ :)* @:)

Soll sie sich die Qualen der Bestrahlung und Chemo auf sich nehmen? Bringen tut es ja wirklich nichts.

Bei meinem Stiefvater hatte es was gebracht und bei meinem Onkel sehr viel.

Ich finde die Einstellung Deiner Mutter vollkommen richtig. Das wird sie sehr unterstützen.

Warum können die Ärzte nicht ehrlich sein. Sie meinten allen Ernstes, dass Mama evtl. noch Jahre damit leben kann.

Ich würde den Ärzten schon vertrauen.

Deiner Tochter solltest Du das kindgerecht beibringen. Kinder verstehen mehr, als Du denkst. :)*

Ich persönlich finde es sehr unschön, totkranke Menschen als "Fälle" zu bezeiochnen.

j]unge K;atzxe

18.01.10  23:08

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* für deine liebe mama @:)

Plipi7Langstru`mpQfx09

18.01.10  23:12

Wie geht es Deiner Mutter und Euch mittlerweile? @:) Wünsche Euch ganz ganz viel Kraft. :)* :)* :)* :)* :)_ :°_ *:) @:)

jZunge K{atzxe

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Lungenkrebs oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

   


Nutzer des Fadens Sie sind bereits auf Seite 1 Seite zurück nicht möglich Seite vor Letzte Seite

Forum » Lungenkrebs »

Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Apotheke | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH