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Hallo zusammen! Es geht um meine Mama (57). Sie lag am 08.12.09 im Krankenhaus. Eigentlkich wegen Schwindel. Dazu kurz ne Erklärung: meine Mama hat seit ein paar Jahren starke Migräne mit Übelkeit, (...) >>>
N at}asxcha85 am 15.01.10 23:05
24.02.10 22:14
Also langsam krieg ich einen Hals gegen die Ärzte. Nicht nur, weil sie Mama anscheinend nicht mehr für voll nehmen, sondern weil ich mir langsam verarscht vorkomme.
So, nun mal der Reihe nach:
1. die behandelnde Ärztin spielt Mamas Leiden einfach runter, wenn sie das Cortison absetzt. Hirndruck, wie betrunken Gehen, gerötetes Gesicht und Hitzewallungen. Wir mussten uns regelrecht durchsetzen, dass Mama wenigstens 2mg pro Tag nehmen DARF
2. wussten alle, dass Mama schon immer schlechte Venen hat. Nun wollen wie ihr einen Port legen. Termin für ne VORBESPRECHUNG ist am Dienstag. Der Eingriff steht auch noch in den Stern. Ja, eigentlich soll nächste Woche die Chemo losgehn. Wieder schwindet die Zeit dahin. Das hätten die alles schon klären und alles miteinander verbinden können mit den Terminen
3. Mamas Akte ist seit 2 Wochen weg. Einfach weg. Auf die Frage heute, ob sie nun wieder aufgetaucht ist, kam dann nur " Nee, aber die Ersatz wird auch langsam voll und tut ihr Ding" HALLO?!
4. War das CT Ergebnis immernoch nicht da. Angeblich ist der Bericht noch nicht vom Oberarzt freigegeben. MEINE Theorie: erst einmal die Chemo unter Dach und Fach bringen, damit der Rubel der Klinik(GmbH) rollt und Mama keinen Rückzieher macht, falls die Ergebnisse niederschmetternd sind. Die Erfahrung hab ich u.a. bei Schwiegermama gemacht. Komischerweiße, als ich heute Nachmittag dort anrief, hieß es auf einmal "Die Frau Doktor hatte noch nicht die Zeit um drüber zuschauen. Bitte morgen nochmal anrufen"
Das sagt mir, der Bericht ist DA, nur hatte sie die Zeit einfach nicht um diesen anzuschaun. Wie seht ihr das ganze Durcheinander? Versteht ihr mich, dass ich mir veräppelt vorkomme?
03.03.10 20:57
Hy ! Mein Vater hat auch Lungenkrebs 17 cm groß( festg. im Nov. 2008 ) inoperabel zu nah an der luftröhre . Chemo und Strahlentherapie hat er auch bekommen. Vor ungefähr einen Monat ist uns aufgefallen das er ein bischen nuschelt beim reden. Am Montag dann konnte er auf einmal gar nicht mehr reden . Meine mutter rief mich in der früh an und sagte er hat vielleicht ein Schlaganfall. Ich habe dann sofort den Notarzt angerufen. Herausgestellt hat sich dann das mein Vater zwei Metastasen im Kopf hat und sich die auf das Sprachzentrum gelegt haben. Jetzt kriegt er strahlentherapie am Kopf . und so wie ich es gehört habe ist auch etwas an der Nebenniere.Was will man da noch sagen ; alles scheisse ; Mein Vater raucht aber weitherin , wir haben alle zu im gesagt er soll aufhören aber er hört nicht, er ist 67 jahre.
Ich kann dir nur alles gute für deine Mutter wünschen und ich denke auch das wenn man stark bleibt und den willen hat zu kämpfen können auch wunder geschehen.
Wie geht es deiner Mutter !!!! Hoffe gute !!!
Und Bitte gebt nicht auf 
03.03.10 21:01
mein Beileid!
Ich wünsch euch alles gute & die Kraft, dass ihr es durchsteht

03.03.10 21:05
das ist doch der wahnsinn was die bei euch abziehn . ich sag dir ihr müst drann bleiben haut auf den tisch es geht um ein menschenleben .
Aber die Ärzte scheissen sich um nichts mehr entschuldigung das ich das so sagen muss aber es ist so!!
Last euch nichts gefallen.
03.03.10 21:10
Bei meiner Cousine war das ähnlich. Die Ärzte haben es sich einfach nicht getraut, zuzugeben, dass sie austherapiert ist. Die letzten 6 Monate hätte sie wirklich schöner leben können als mit diesem planlosen Herumgewurschtel der Ärzte.
Mit gutem Willen allein ist es bei Krebs leider nicht getan. Wenn ich solche Pauschalmeinungen höre, kommt mir das kalte Kotzen. Meine Cousine hat 3,5 Jahre gelitten und gehofft. OP's, Chemos und Bestrahlungen haben sich permanent abgewechselt, meine Cousine hat sich nicht hängen gelassen und war wirklich sehr, sehr stark. Sie hat drei Kinder hinterlassen (12-18) und sie hat wirklich leben wollen...wirklich einen ganz starken Lebenswillen gehabt.
04.03.10 06:12
lienchen
Es liegt an einem Selber..wenn man will, dann wird man wieder Gesund. Man braucht nur den ganz starken Willen dazu!
Das bezog sich auf den o. a. Beitrag von Fruchtbärchen.
Das klingt mir viel zu pauschal, vor allem deshalb, weil ich bei meiner Cousine live und in Farbe mitbekommen habe, wie sie elendig verreckt (anders kann man es leider nicht nennen) ist, obwohl sie einen so wahnsinnig starken Lebenswillen hatte...
04.03.10 06:44
Mein Vater raucht aber weitherin , wir haben alle zu im gesagt er soll aufhören aber er hört nicht, er ist 67 jahre.
bei aller inoperabilität etc. würde ich auch weiter rauchen. Sorry... Er hat wie ich verstehe eine infausto Diagnose.. lasst ihn doch rauchen, wenn er's gerne so möchte..
04.03.10 07:21
Wenn's inoperable ist und es keine Hoffnung auf Heilung gibt, lass ihn weiter qualmen.
Mein Arbeitskollege hat Lungenkrebs mit sehr guten Heilungschancen, der pafft munter
fröhlich weiter. Bei sowas kann ich mir nur an den Kopf greifen 
04.03.10 20:47
Hallo ihr Lieben!
Endlich haben wir das CT Ergebnis von Thorax, Becken, Lunge und Oberbauch.
Der Primärtumor ist unverändert
eine weitere Meta auf der selben Seite des Tumors (linke Lunge)
evtl. eine auf der Niere, könnte aber auch ne Zyste sein
ansonsten wurde nichts gefunden
Meine Mama findet das Ergebnis supi, ich dagegen könnte kotzen. Wieder ne Meta mehr, bald ist die linke Seite zu. Naja.
Den Port bekommt Mama am 15.3. gesetzt und am 22.3. wollen die Ärzte eine Portdarstellung machen, um zusehen, ob alles korrekt ist. Und am 24.3. geht die Chemo los. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich mittlerweile gegen die Chemo bin. Hab mich im Internet eingelesen und mir die Nebenwirkungen betrachtet und was im schlimmsten Fall alles so passieren kann. Durch die Chemo hat Mama, wenn man das so betrachtet, nur ein paar Monate länger. Wenn sie anschlägt. So. Da frag ich mich: sind diese Monate es wert, sich so zu quälen und evtl. Risiken einzugehen und am Ende stirbt sie doch früher, weil sie nicht anschlägt? Das sind im Moment die Dinge, die mich beschäftigen. Warum der ganze Aufriss von den Ärzten? Klingt jetzt gefühlslos aber warum lassen sie Mama nicht in Ruhe ohne zusätzlichen Qualen sterben?
Genau da ist auch der Haken. Heute wiederholte Mama ihre Aussage: "Wenn ich wüsste, dass die Chemo nicht viel bringt, dann würd ich alles hinschmeißen und nix machen lassen!" Hm, dachte ich mir. Was sagste jetzt? Die Wahrheit? Mama, so wurde es ihr von den Ärzten vermittelt, weil sie sich nicht gescheit ausdrückten, denkt, dass sie durch die Chemo noch 20 30 Jahre hat, weil sich der Krebs verkapseln würde. Und ich sitzt da und weiß bei solchen Gesprächen nicht was ich sagen soll. Würd ihr am liebsten alles sagen, was ich so weiß und was mir die Ärztin gesagt hat. Aber dann gibt Mama gleich auf. Oder will mich nicht mehr sehn, weil sie denkt, dass ich lüge. Wie würdet ihr handeln? Würdet ihr die Wahrheit sagen?
05.03.10 06:42
Natascha
Zur Chemotherapie gibt es wohl nicht nur eine Wahrheit...
Wenn die Chemotherapie richtig anschlägt, dann hat man durchaus mehr zu erwarten, als ein paar weitere Monate.
Letztlich muss Deine Mutter entscheiden, welchen Weg sie einschlagen möchte. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Deine Mutter sich dabei nur auf das Wort der Ärzte verlässt. Nun, wenn die Chemo richtig wirkt, dann sind 20 Jahre doch nicht unmöglich.
Ich habe bei einigen Menschen in meinem Umfeld die Nebenwirkungen einer Chemo-Therapie mitbekommen. Als sooo schlimm wurde das jeweils nicht empfunden. Größere Gedanken würde ich mir eher über Langzeitwirkungen/-schäden machen.
Es ist ja gut und richtig, dass Du Dich informierst (das sollte Deine Mutter aber auch dringend tun) aber mach Dich durch die Horrogeschichten nicht irre, damit ist keinem gedient. Die Leute schreiben lieber über Katastrophen und schlimme Dinge, als dass sie sich positiv über etwas äußern. Bei meiner anderen Cousine hat die Chemotherapie jedenfalls ihren Zweck erfüllt. Meine Cousine gilt derzeit als geheilt...
05.03.10 19:59
Bei meinen Vater wurde damals gesagt das es keine Heilung ist sondern nur eine Lebensverlängerung. Er hat meinen Vater nach seinen einschätzungen 2-3 Jahre gegeben. Das war Nov. 2008. Da waren aber auch noch keine Hirnmetastasen vorhanden.
Er kann Jetzt zwar schon besser wieder Reden aber ürgendwie kommt er mir schwächer oder besser gesagt älter, ach ich kann das gar nicht beschreiben auf jeden fall anders vor.
Er bekommt jetzt 20 Bestrahlungen und dann wieder Chemo.
Meine Neffe hat auch schon Krebs ( Lymphdrüsenkrebs zwischen Herz und Lunge ) mit 13 Jahren. Jetzt ist er 27 und gild als geheilt.
Wollten operieren haben aber gleich wieder zu gemacht. Strahlen und Chemo haben geholfen. Damals sagten die Ärzte es ist ein wunder .
05.03.10 20:20
naja aber bei lungenkrebs MIT Metastasen zu sagen das sie noch 20-30 jahre ist schon krass.. Lungenkrebs allein ist ja schon meist nicht mehr heilbar oder gut zu bekämpfen.
ich an deiner stelle würde ihr erstmal nix sagen sondern mit anderen leuten (freund oder freundin) darüber reden was du denkst damit dus wenigstens los wirst. aber zu deiner mama sagen "Hey die Ärzte labern doch nur rum, du wirst so lange niemals mehr leben!" ist schon hart und ich würde das lassen. lass sie in dem glauben und schau mal wie sie denkt wenn sie erstmal mit der chemo angefangen hat etc. wenn du dann nach den folgenden Befunden keine Besserung siehst kannst du ja immernoch fragen ob sie das nicht lieber lassen möchte.
Das ganze tut mir echt voll leid für dich und ich wünsche dir und deiner mama viel kraft!!

05.03.10 20:33
hallo
mach soviel wie Du kannst mit Deiner Mutter
wenn es geht erfülle Ihr einen Wunsch
werde auch eine Kerze
fur ihr anzünden
und für Ihr Beten

15.03.10 22:20
Hallo zusammen!
Ja, was soll ich sagen? Es ist so gekommen, wie ich es mir gedacht habe. Sie haben die Port-OP abgebrochen......so kenne ich das bei Mama mit den Krankenhäuser. Sie hat IMMER Pech. Ob es eine harmlose Mandel-OP ist, die schief läuft oder Schilddrüsen-OP, die sich entzündet hatte und über Monate die Genesung dauerte...Naja, nun mal der Reihe nach:
Sie hätte ja heut den Port bekommen. Sie sollte eigentlich um 12Uhr dran kommen, nüchtern.Ja, ein Diabetiker soll bis 12Uhr nüchtern sein und nach der OP zwei Stunden auch nichts zu sich nehmen. Ein Glück konnten wir den Termin auf 8.45Uhr vorverlegen. Ihre Zuckerkrankheit stand zwar in der Akte, aber nun gut. Ist ja nochmal gut gegangen....dachten wir.
Da ich ne kleine Tochter hab, konnte ich leider nicht dabei sein heute Morgen. Dafür hat sich meine Tante dazu bereit erklärt Mama zu begleiten. Wie Ärzte nun so sind, haben die zwei noch ne Stunde warten müssen...kennen wir alles schon. So.
Nachdem das A-Team langsam in Schwung kam, ging es nun in den OP-Saal. Mama bekam die Kanüle an, hatte sich vorher entkleiden, eben halt all die Vorbereitungen. "Frau B., ihr Puls ist viel zu Hoch, was ist denn da los?" Naja, die Aufregung, dachte Mama. Sie warteten noch ne Weile, aber er ging einfach nicht runter, trotz Medis. Da Mama einen Reizhusten durch den scheiss Tumor mittlerweile hatte, war ihr größte Angst, dass sie während dem Eingriff anfangen müsse zu Husten. Bei diesen Vorgespräch hieß es noch "ja, sie bekommen noch was dagegen und bitte nehmen sie ne Stunde vorher ihre Medis. Wenn dies trotzdem nicht hilft, dann legen wir sie still" So war der Ton vom Narkosearzt.
So, nun lag Mama mit einem hohem Puls auf dem OP-Tisch, bis oben hin eingepinselt mit diesem Jodzeugs und aufeinmal fing der Husten an. Sie konnte ihn keine 3min unterdrücken. Was ist mit dem Mittel was sie Mama noch geben wollten? Es wär schon in den Venen.....und half nicht. Narkose? Nö, machen wir hier nicht in der KurzzeittherapieDingBums.
ABBRUCH!!!!!!!!
Neuer Termin ist nun Freitag, ein paar Stockwerke höher.
Ich bin mit den Nerven langsam am Ende. Es steht doch alles in den Akten: Diabetiker, Reizhusten und und und.
Lesen die Ärzte sich sowas nicht vorher durch?
Wie in der Kurpfalz sagen zu sowas: Saftladen! Anders kann ich die UNIKLINIK nicht beschreiben. Immer ist irgendwas. Entweder geht die Akte verloren oder sie wussten nicht, dass Mama schlechte Venen hat. Nicht nur mich, bestimmt auch Mama macht das langsam wahnsinnig.
Was die CT-Ergebnisse angeht, das macht mich auch immer mehr stutzig. Angeblich wär ja der Primärtumor nicht gewachsen und hätte NICHT in die Knochen(Wirbelsäule) gestreut. Hm, komisch aber, dass Mama immer weniger Luft bekommt, der Reizhusten immer schlimmer wird und sie im Rücken Schmerzen hat, kann kaum auf dem Rücken liegen oder sich an der Couch anlehnen. Was mich angeht, ich traue NIEMANDEN mehr aus dem Krankenhaus. Am Liebsten würde ich Mama davon abraten, da wieder rein zu gehen. Aber dann wären die Tage gezählt..... 
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