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02.07.10 09:49
so schnell NACH Erstellung der Diagnose?
Stellt Euch mal vor, das wäre nicht entdeckt worden und die wären widerum nicht mit Chemo behandelt worden....
ist reine Spekulation, aber das hört sich ja fast so an dass die Chemo auch Mitschuld am Tod der lieben Menschen hat.
Gibt es Menschen die die Chemo verweigern? Wie sieht das rechtlich aus, ist man verpflichtet solche Giftcocktails zu sich zu nehmen oder könnte ich, rein theoretisch, auch entscheiden gar nichts zu tun?
Diese Fragen interessieren mich schon die ganze Zeit brennend.
Wäre schön wenn einige darauf antworten würden.
02.07.10 09:54
Ich glaube niemand kann gezwungen werden eine Chemobehandlung durchführen zu lassen.
Was ich machen würde weis ich auch nicht. Chemo mag zwar den Krebs im Moment bekämpfen, hat aber viele Nebenwirkungen, die dann oft später irgendwoanders wieder was entstehen lassen können. Ich glaube aber darüber kann man sich echt streiten, also Chemo oder nicht Chemo. 
02.07.10 09:56
Nicht jeder stirbt gleich nach der Diagnose.
Ich kannte einen Maurermeister, dem wurde 1986 gesagt, er solle seine Dinge regeln, höchstens noch 3 Monate. Man hatte ihm die halbe Lunge entfernt, er hatte Chemo gemacht, die nix geholfen hatte und nun war er austherapiert und im Rest der Lunge waren Geschwulste, dick und fett.
Er erlernte Reiki und wendete dies für sich selbst an. 2 Jahre später waren keine Tumoren mehr feststellbar, und er starb 2001 mit 75 Jahren an Herzversagen....
02.07.10 10:05
Also die Mutter meiner Bekannten bekam auch 1988 die Diagnose Lungenkrebs. Sie gaben ihr max. noch 2 Jahre. Nach und nach hatte sie Bestrahlungen, Chemos und irgendwann bekam sie auch die halbe Lunge raus. Die meiste Zeit gings ihr aber relativ gut und sie ist dann erst 2006 gestorben mit glaub 86 Jahren.
02.07.10 10:14
Ich denke es ist einfach auch oft so, dass Lungenkrebs erst sehr spät und oft zu spät entdeckt wird...und naja, wenn man eh schon geschwächt ist, tut die Chemo das Übrige...
02.07.10 10:14
Meine vermutung als medizinischer Laie: Das "Dumme" an Lungekrebs ist, dass er nicht schmerzt und man man ihn meist sehr spät durch typische Symptome entdeckt – oder durch puren Zufall. Wenn man ihn entdeckt, ist es meist schon zu spät. Diese Erfahrung habe ich schon drei mal durchmachen müssen.
Bei einem Bekannte hat man ihn erst entdeckt, als er schon Tumore im Gehirn (Sehnerv) hatte. Er dachte, er müsse zum Augenarzt, hatte einen Termin. Erst auf Drängen hin ist er früher zum Arzt gegangen, das hat ihm vermutlich 2 Monate geschenkt. Er war Raucher, allerdings rauchte er Zigaretten ohne Zusatzstoffe, nur reiner Tabak.
Mein Kumpel starb mit 29 (!) als Nichtraucher an Lungenkrebs, ich habe ihn im Krankenhaus kennengelernt. Er war auf der Station, auf der auch meine Mutter lag. Warum er Lungekrebs hatte, wusste kein Arzt. Die Diagnose bekam er mit 19 Jahren.
Unsere Nachbarin (Kettenraucherin) starb mit knapp 60, sie hatte von der Diagnose bis zum Tod nur 3 Wochen. 
04.07.10 20:50
Hallo ! Mein Vater 7 hat Lungenkrebs wurde nur endeckt weil er in der Nacht so schwitze und zum Arzt ging ! Er ist starker Raucher und das jetzt immer noch obwohl er Lungenkrebs hat im Endstadion. Festgestellt im Oktober 2008 17 cm groß, inoperabel da zu nah an der luftröhre. Er hat chemo und bestrahlung bekommen . Dann konnte er auf einmal nicht mehr reden , Metas im Kopf zwei stück, die eine drückt auf das Sprachzentrum. Das hieß dann bestrahlung auch am kopf. Bei ihm ist es nur eine Lebenserweiterung keine heilung und das weis er auch. Die Ärzte haben ihn damals zwei bis drei Jahre gegeben , das ist aber nur laut statistik bei diesen krebs. Jetzt im Oktober sind es zwei Jahre .
Die Ärzte geben keine genau auskunft wie lange noch oder so, ich glaube die wollen nur ihr geld verdienen .
Nur der Hausarzt hat gesagt vieleicht noch drei monate.
Jetzt hat er in Kurzer Zeit 13 Kilo abgenommen und sein Appetit ist auch nicht mehr da. Jetzt bekommt er eine ander chemo weil der tumor in seiner Lunge größer geworden ist . Obwohl es mir schwehr fehlt das zu schreiben aber ich glaube es ist besser wenn man ihn gehn lest!
04.07.10 20:53
Der Schwiegervater meiner Schwester hatte von der Diagnose bis zum Tod ein knappes halbes Jahr.
Der Lungenkrebs war halt sehr agressiv und spät entdeckt.
04.07.10 20:56
**Warum sterben Lungenkrebserkrankte...
Weil Lungenkrebs ein sehr tückischer Krebs ist. Er macht lange Zeit keine Beschwerden. Die Betroffenen fangen an zu husten und machen ihre Bronchien oder etwas anderes dafür verantwortlich. Der Lungenkrebs wird leider sehr oft viel zu spät erkannt.
04.07.10 21:44
bei meiner Mutter war es so, es sah aus als ob sie nur heißer wäre... dabei ging es nicht weg....(über paar Wochen)
ich schickte meine Mutter zum Arzt und leider stellten die Ärzte sich Lungenkrebs fest.
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