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04.08.10 09:24
Also bei meiner Mutter wurde ein Tumor auf der Lunge diagnostiziert. Ich möchte gerne wissen was der Unterschied zwischen auf und in der Lunge bedeutet. Ich hoffe jemand kann mir das beantworten.
04.08.10 11:07
Hi Julia
Erst mal, die Diagnose tut mir leid
Kitty schrieb ja bei uns schon was bei euch los ist. Auch für dich, ich wünsche euch ganz doll das eure Mama wieder gesund wird. Ganz viele Kraftsterne für euch.

05.08.10 19:58
heute bekommt sie die erste chemo! am freitag, samstag, sonntag und montag bekommt sie noch eine, was mich nur wundert warum sie keinen port bekommt, oder bekommt man nicht immer einen?
06.08.10 02:39
Ich denke, "auf der Lunge" und "in der Lunge" bedeutet genau dasselbe. Und dass sich niemand zu der Frage nach dem Unterschied äußert deute ich auch in diese Richtung.
was mich nur wundert warum sie keinen port bekommt, oder bekommt man nicht immer einen?
Nö. Ich hatte auch keinen. Die Chemo deiner Mutter wird wohl auch für eine festgelegte Anzahl (zb 4) Zyklen angelegt sein. Richtig? Einen Port macht wahrscheinlich mehr Sinn, wenn die Chemo über einen unbestimmten Zeitraum laufen soll. Außerdem hängt die Frage Port oder nicht, anscheinend sehr stark von den Meinungen der behandelnden Mediziner ab. Manche Krankenhäuser legen schneller Ports, in anderen raten die Ärzte eher davon ab. Mein Eindruck zumindest.
Alles Gute für deine Mutter
06.08.10 09:00
hallo! erst mal ganz viele kraftsterne für euch!

auf der lunge können auch die bronchien sein. also bronchialkarzinom. und in der lunge, da ist direkt die lunge betroffen. so erklär ich mir es mal zumindest.
ich wünsche euch sehr sehr sehr viel kraft

06.08.10 09:09
auch dir danke ich.
wenn der tumor gestreut ist ( weiß es leider nicht) bringt die chemo und die ansvhließende op denn überhaupt was, oder ist es einfach nur ein hinauszögern.
06.08.10 11:42
moonnight
auf der lunge können auch die bronchien sein. also bronchialkarzinom. und in der lunge, da ist direkt die lunge betroffen. so erklär ich mir es mal zumindest.
Möglich. Aber glaube ich eher nicht. Das Wort 'Lungenkrebs' bezeichnet fast immer ein Bronchialkarzinom. Es gibt wohl auch sehr seltene Fälle von Lungenfellkrebs, aber wenn das eigentliche Lungengewebe betroffen ist, dann spricht man von einem Bronchialkarzinom. Bronchialkarzinom / Lungenkarzinom / Lungenkrebs ist praktisch immer das Gleiche.
julia und justin
Wenn der Tumor gestreut hat (Fernmetastasen), dann betrachtet man die Erkrankung nicht mehr als lokal begrenzt, sondern als systemisch. Im Gegensatz zu OP und Bestrahlung, die ja immer nur auf einen bestimmten Teil des Körpers wirken, wirkt eine Chemo systemisch. Eine Chemo könnte also in jedem Fall was bringen.
Aber wenn der Tumor gestreut hat, dann ist eine OP eher unwahrscheinlich. Zumindest einen kurativen Ansatz würde man mit einer OP nicht verfolgen.
...Kein Port...Chemo mit anschließender OP...
Hört sich für mich nicht danach an, als wären Fernmetastasen gefunden worden. Hört sich für mich so an, als würde momentan ein heilender Ansatz versucht. Ist aber reine Spekulation anhand weniger Indizien und ich bin auch kein Mediziner.
Stand irgendwo mal was von einer TNM Klassifikation?
06.08.10 15:20
Stand irgendwo mal was von einer TNM Klassifikation
leider nichts. wir wissen nur soviel bis jetzt das nur ( in anführungsstriche) die lunge betroffen ist.
06.08.10 22:14
wenn ich mir mal so die anderen beiträge anschaue, dann bekomm ich schon ein bisschen angst, bei vielen wird ne chemo gemacht wo auch nur die lunge betroffen ist und die sterben dann nacher weil er doch gestreut hat. ich dachte die chemo unterdrückt es. ich hab total angst. wir als geschwister sind uns nur noch am streiten weil jeder meint er kann es besser mein vater mault mich an weil ich gesagt habe das sie auf hören soll mit dem rauchen. klar der krebs ist da, aber ich glaube auch das es für die heilung besser ist aufzuhören. bin so fertig.
wir hatten in den letzten 2 jahren ohne meine mum 2 krebspatienten ( brustkrebs und darmkrebs) bei beiden gin es gott sei dank gut, nur jetzt mach ich mir so viele sorgen. wenn ich abends einschlafe ist mein letzter gedanke lk und wenn ich aufwache lk. das kann es doch nicht sein hab ja auch noch ne kleine familie
06.08.10 23:43
Die Chemo soll die unter Anderem Bildung von Metas verhindern. Eine Garantie hierfür gibt es nicht. Und wenn die Chemo hilft, die Bildung von Metas zu verzögern ist das auch ein Erfolg.
Meiner Meinung nach solltet ihr jetzt nicht allzu viel an die Zukunft denken. Was Morgen sein wird, weiss eh kein Mensch. Richtet den Blick mehr auf die Gegenwart: Von Metas ist momentan nichts bekannt und das ist gut so. Und die Chemo läuft, damit das möglichst lange so bleibt. Außerdem streben die Ärzte offenbar eine OP an und auch das ist gut. So ist die Situation heute.
wir wissen nur soviel bis jetzt das nur ( in anführungsstriche) die lunge betroffen ist.
Das ist wirklich sehr wenig.
Ich denke, Angehörige haben verständlicherweise ein Bedürfnis nach umfassender Aufklärung. Möglicherweise möchte es ja deine Mutter nicht, dass ihr zu viel erfahrt und euch zu viele Sorgen macht -?- Wenn nicht, dann lasst euch nicht Abwimmeln, sondern stellt die behandelnden Ärzten zur Rede.
07.08.10 20:31
geht das denn so einfach ich meine wegen der ärztlichen schweigepflicht.
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