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Hallo.. habe lange nach einem Forum wie diesem gesucht um mit Menschen reden zu können die mir vielleicht weiterhelfen. Meine Mutter hatte vor ungefähr 4 Wochen einen schlimmen Epilleptischen (...) >>>
c`arolixn93 am 15.06.11 16:10
16.06.11 17:15
Ich habe auch das Thema angeschnitten, dass Ärzte nicht immer ehrlich zu ihren Patienten seien, jedoch entgenete sie mir, dass es immer auf den Betroffenen ankommt, wie er mit seiner Krankheit umgeht, wie er damit klarkommt und wie rational die Patienten darauf reagieren.
Nicht gleich alles sagen und nicht offen, ist für mich schon ein Unterschied. Ich habe die Ärzte darauf angesprochen und sie haben mir auch die Wahrheit gesagt. Mann muss sie halt einfach darauf ansprechen.
17.06.11 14:08
Mann muss sie halt einfach darauf ansprechen.
da gebe ich dir recht. Die Wahrheit sagen sie warscheinlich, jedoch kommt es auch immer darauf an in was für Worte sie es packen..
Meine Mutter bekommt gerade eine ,,Maske´´ angefertigt, welche ihren Kopf etwas vor der kommenden bestrahlung schützt. Am Montag geht es mit der ersten los... sie hat gestern wieder geweint, aber ich finde es gut wenn sie die Tränen rauslässt.... sie sagt das befreit. Die Ärzte sagten, ihre Haare würden nie wieder nachwachsen.. nicht wie bei einer Chemo, ich glaube darunter leidet sie im Moment mit am meisten. Habt ihr vielleicht Tips wo man schöne Kopftücher herbekommt? Sie möchte keineswegs eine Perücke tragen. 
17.06.11 14:27
ich denke nicht, dass die ärzte die wahrheit verschweigen. ich denke sogar die sind manchmal zu direkt was die diagnose angeht. unser nachbar wurde letztes jahr im mai krank (lungenkrebs) und man hatte ihm bereits vor der therapie gesagt, sie haben ca 6 monate zu leben da lungenkrebs zu den ungünstigsten krebsarten gehört. vor einem monat war ich beim internisten und im wartezimmer bekam ich mit wie ein 38 jähriger mann magenkrebs hat und als es festgestellt wurde, sagte man ihm !! er hat noch zwischen 12 und 18 monaten zu leben. sowas sagt man doch nicht ins gesicht oder?
daraufhin wurde er in eine geschlossene psychiatrische klinik eingesperrt weil er suizidgefährdet war. er war nur geschockt und wurde gleich mit suizidgefährdet eingestuft. total bekloppt sowas.
carolin, solche kopftücher habe ich mal im frisörladen gesehen. dort gibt es kataloge mit perücken und auch mit kopftüchern. frag mal nach, die haben sicher welche da die man kurzfristig bestellen kann. weiterhin viel kraft für euch. kämpft weiter und geniese jeden tag mit deiner mama 
17.06.11 15:38
solche kopftücher habe ich mal im frisörladen gesehen. dort gibt es kataloge mit perücken und auch mit kopftüchern.
Danke für dein Tip.. das mache ich sofort. Ich bin mir sicher das ich dort was brauchbares finden werde.
bekam ich mit wie ein 38 jähriger mann magenkrebs hat und als es festgestellt wurde, sagte man ihm !! er hat noch zwischen 12 und 18 monaten zu leben. sowas sagt man doch nicht ins gesicht oder?
Ich wäre den Ärzten dankbar wenn sie mir den Stand der Dinge nennen würden. Sonst würde ich mir jeden Tag aufs neue Gedanken machen wann es wohl vorbei wäre und würde daran warscheinlich verrückt werden...wie gesagt, ich denke es kommt immer auf den Patienten an.. normalerweise können Ärzte die Situation recht gut einschätzen und wissen wem sie was zu sagen haben....
Vielen dank für die Kraftsternchen 
27.06.11 12:10
hallo 
sie sagt es geht ihr ganz gut, sie hat keine Schmerzen und durch das Kortison auch keine Beschwerden mehr.. ich hoffe das bleibt auch so. Es gibt zwar viele Einschränkungen, wie z.B nicht in die Sonne gehen, nicht Fönen usw. jedoch kommt sie damit relativ gut zurecht 
Sie hat bis jetzt die 5. Bestrahlung hinter sich und ist guten Mutes den Rest auch noch zu schaffen. 
30.06.11 07:02
Hallo Carolin 93,
die Hoffnung stirbt zuletzt und die klassische Medizin spricht in diesem Stadium von einem unheilbarem Zustand. Es kann aber auch anders kommen, lies mal:
Ich kenne einen Fall, in dem ein damals auch 48-jähriger Mann mit 7 Hirnmetastasen aus der Bremer Gegend sich entschloss, den Primärtumor, also eine Lungenhälfte ( in Feibrg, weil hier keiner wollte) wegoperieren zulassen, dann ließ er sich die Metastasen mit Gamma- Knife in Aachen und später mit Cyber-Knife in München bestrahlen, das dauert jeweils ca. 2 Stunden und er hat mit Ausnahme seiner Krankenhauszeit seinen Bertieb, ein Logistikunternehmen, weiterführen können. Später ließ ersich noch unnötiger Weise eine Metastase, die schon im Absterben begriffen war in Hannover operativ entfernen. Er hat keine neurologischen Ausfälle. Ansonsten hatte er nur Maßnahmen der Cellsymbiose nach Dr. Kremer befolgt plus Immunstimulation mit Mistel, Thymus, Vitamin-c-Infusion Mangelausgleich mit Selen, Zink, Cystein, Schwermetallausleitung mit Chelattherapie. Nach 1,5 Jahre traten keine neuen Metastasen mehr auf, der Patient lebt seit 3 Jahren metastasenfrei, arbeitet immer noch und vertraut darauf, dass sein beratender Arzt individuell nach bestem Wissen und Gewissen das Richtige für ihn tut. Der Patient ist gläubig, aber kein Kirchgänger. In diesen 1,5 Jahren mit Rezidiven war es ihm sicherlich nicht immer ganz einfach dieses Vertraue aufrecht zu erhalten, aber er wusste das Gesundung nur über regenerative Medizin möglich ist. Operation und die obigen radiochirurgischen Maßnahmen sind zwar auch abtötent, aber ihn einer Scharfschützenmanier, also ein Eingriff, an einem Tag und dann ist dieser Tumor tot, er kann sich also nicht mehr den folgenden Therapiemaßnahmen anpassen. Außerdem werden bei diesen Maßnahmen die geringsten Begleitschäden gesetzt.
Er war bei verschiedenen Fachleuten und sollte immer Ganzhirnbestrahlung und Chemo bekommen, für eine Op sei es zu spät. Die Angehörigen, die zu diesen Gesprächen mitgegangen sind, bewunderten ihn dafür, mit welcher Klarheit er sich für obigen Weg entschieden hat, nachdem er sich selbst im Internet und in Rücksprache mit seinem Hausarzt kundig gemacht hatte und das, obwohl alle Ärzte gesagt hatten, dass seine Entscheidung in Verkennung der Realität falsch sei.
Ein Einzelfall, nicht zu verallgemeinern ! Okay. Das kostete auch Geld. Er hat die Kosten z.T. von der gesetzlichen Krankenkasse, zum Teil von der privaten Zusatzversicherung bekommen, in weiten Teien aber auch aus dem Ersprten vorgestreckt. Wichtig ist, dass man alle Versicherer fragt und ihnen mindestens 2 Wochen Zeit zur Entscheidung gibt. Da Krebs ein chronische und keine Notfallerkrankung wie ein Herzinfarkt ist, kann man diese Zeit meistens auch warten. Manchmal riskiert man dadurch aber auch, dass man einen wichtigen Zeitpunkt verpasst.
Das Sozialgericht, dass er jetzt auf Erstattung der Kosten, die er selbst vorgestreckt hat, entscheiden soll,splittet das Verfahren in fünf Fälle. Den ersten hat er aus Terminversäumnisgründen verloren. Zu den vier kommenden hat der Richter bereits gesagt, dass er da aber alles richtig gemacht habe. Hoffentlich lässt er sich nicht auf einen Vergleich ein, denn die Versicherung scheut den Präzedenzfall.
Vielleicht hat ihm aber auch nur sein Glaube daran, dass er es schaffen wird, geholfen. In der Bibel steht doch, frei erinnert bei dem Gleichnis mit der Heilung des Stummen und des Blinden:
Herr komm zu uns und heile uns. Da fragte Jesus: "Glaubt ihr, dass ich das kann?" Sie antworteten: " Ja, Herr". Da sagte Jesus: " Euch geschehe nach Eurem Glauben! ", er sagte übrigens nicht: " Ich mache euch gesund. " Das kann keiner. Der Patient muss gesund werden wollen und daran glauben, dass er es kann.
Alles Gute
Wiechert
30.06.11 17:19
Vielen Dank für deine aufbauende Geschichte. Auch wenn es ein Präzidensfall war, hoffe und glaube ich daran, dass meine Mutter es schafft
wie du sagst: Die Hoffnung stirbt zuletzt !
Die Cyber-knife Methode ist mir bekannt.. wir haben uns schon darüber informiert und es wirkt überraschend effektiv und schonend für den Patienten.
Die Hälfte der Bestrahlungen ist bis jetzt geschafft... noch 10 Stück, dann wird geschaut ob sich die Metastasen verändert haben. Ich bin schon sehr gespannt und hoffe das Beste.
04.07.11 12:55
Heute hats angefangen... Meine Mutter stand heute Morgen im Bad, ist sich durch die Haare gefahren und hatte sie in der Hand.
Es war ja eigentlich nurnoch eine Frage der Zeit, dennoch ist es sehr deprimierend.. Sie denkt, dass innerhalb der nachsten 2 tage die Haare weg sein werden..
Die Bestrahlung hat lediglich im oberen Teil des Kopfes stattgefunden und die Ärzte haben ihr versichert, dass die Harre unterhalb und um die Ohren bleiben- ist aber leider nicht der Fall
naja, vielleicht wachsen sie dort wenigstens nach...
04.07.11 12:57
die haare wachsen nach sobald ihre therapie rum ist. hauptsache schlägt das ganze an, haare kommen danach ja wieder 
04.07.11 12:59
leider ist das nicht so...hat mich auch überrascht. würde sie nur die Chemo bekommen, würden sie nachwachsen, l4eider wachsen sie aufgrund der bestrahlung nicht mehr..
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