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Neuroendokriner Tumor

m]ark$oliynxo92 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen *:)

Bei meiner Mutter wurde vor 2-3 Wochen der linke obere Lungenlappen entfernt, samt den Lymphknoten.

Heute bekamen wir den Bericht, es handelt sich um ein neuroendokriner Tumor. Eine Lymphknote wurde befallen, die entfernt wurde.

Meiner Mutter geht es sehr gut. Sie erholt sich gerade von der Op. Alles rundherum war nicht befallen von Metastasen. Der ganze Körper ist sauber.

Ihre Lungenwerte sind sehr gut.

Meine Frage ist: Besteht die möglichkeit, dass meibe Mutter gesund wird? Das Thorax Zentrum sagte mir, dass wir grosses Glück hatten und wir es rechzeitig entdeckt haben. Sie hat geosse Chancen, gesund zu werden. Der Professor der Klinik meinte, sie gilt als gesund sobald der Tumor entfernt werde.

Ich liebe meibe Mutter so sehr, aber habe so grosse Angst sie zu verlieren :°(

Antworten
C.omraxn


Leider kann das niemand sagen. Es ist grundsätzlich gut, dass es entdeckt und entfernt wurde. Was man aber nie weiß ist, ob dies der Primärtumor war und ob wirklich keine Streuung erfolgte. Das müssen noch keine Metastasen sein.

Bei meiner Mutter wurde auch ein Teil des Lungenflügels entfernt und keine Metastasen entdeckt. Aber zur Absicherung wurde danach noch 3 Monate eine Chemo gegeben, damit etwaige Streuungen direkt vernichtet werden. Es ging leider nur wenige Jahre gut, dann traten neue Herde auf.

Die Angst lebt automatisch mit, aber man gewöhnt sich daran. Vor den Kontrolluntersuchungen ist es immer besonders schlimm. Und immer, wenn der Zustand stabil ist, darf man dankbar und erleichtert sein.

Ich drücke deiner Mutter die Daumen :)^ . Ihre Chancen stehen gut, und ihr müsst lernen, mit der Diagnose und der Angst zu leben. Alles andere wird die Zukunft zeigen.

m[arkolVirno9x2


Danke für die Antwort. Es war der einzige Tumor im Körper(CT-Pet) und alles andere, auch der Kopf war komplett metastasenfrei. Der Tumor blien in der Lunge und durchdrang nicht nach aussen. Es hiess quasi, die Chemo sei empfehlenswert, sie müsste selbst entscheiden.

Was hatte deine Mutter für eine Art Krebs? Auch euch drücke ich die Daumen :)^

m=ovi0ngBstaxr


Ja, aber wie Comran schon sagt, kann man nicht ausschließen, ob doch eine Streuung stattfand, die halt noch nicht sichtbar ist.

Ich drücke Euch die Daumen, dass alles gut verläuft! :)* @:)

CuomXraxn


Was hatte deine Mutter für eine Art Krebs? Auch euch drücke ich die Daumen :)^

Danke für den Daumen, aber meine Mutter ist letzten August verstorben (ich wollte dir das in diesem Zusammenhang nicht jetzt auf die Nase binden).

Welche Art Krebs habe ich nicht mehr auf dem Radar - die Entdeckung ist 8 Jahre her. Er war aber auch in der Lunge sauber abgegrenzt und sie war auch metastasenfrei.

Sie hatte sich für die harte Chemo entschieden. Ich glaube, heute würde ich anders raten: keine Chemo, sondern erst bis zu den nächsten Kontrollen warten, ob was auftaucht. Und dann frühzeitig mit der Chemo beginnen. Die Chemo schwächt sehr stark und die Tumorzellen gewöhnen sich auf Dauer daran. Man hat schon das erste Feuer verschossen, bevor der nächste Herd auftaucht. Daher musste sie über die gesamte Dauer der Krankheit eigentlich immer wieder andere Medis als Chemo bekommen, damit das Wachstum wenigstens eingedämmt blieb. So war sie lange Zeit stabil.

Vielleicht hebt sich deine Mutter die Waffen bis zum Moment auf, an dem sie sie braucht. So kommt sie erst einmal wieder zu Kräften. Toll wäre natürlich, wenn gar nichts mehr auftaucht.

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