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Angst berechtigt?

L|ina219x93 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Kurz zu mir ich bin 23 Jahre und rauche seit etwa 11 Jahren (ja ich weiß ich hab zu früh angefangen)

Seit Oktober 2014 habe ich husten mit ziemlich seltsamen Auswurf der bis fast schon braun reicht.

Blut konnte ich keins feststellen aber schweres atmen, ich bin sehr schnell außer puste.

Seit nem halben Jahr etwa habe ich schmerzen in allen Gelenken bzw auch in ein paar nerven und seit knapp drei Wochen fangen meine Rippen an zu schmerzen... Hauptsächlich beim ausatmen.

Ich war schon bei vielen Ärzten aber ich wurde nur Oberflächlich untersucht.. Mal nen test hier mal nen test da... Röntgen oder sowas scheint nicht in Sicht.

Ich weiß eventuell übertreibe ich das ganze.. Meine Mutter hat vor einem Jahr die Diagnose Lymphknoten Krebs bekommen seit den dreh ich völlig durch.

Und ich habe irgendwie die Angst wenn ich dem Arzt meine krebsangst sage das der mich erst mal bei nen phsychologen überweisen will.

Ach ja Schlafstörungen, hitzewallungen und ständige Müdigkeit kommen auch dabei genauso wie starkes zittern hauptsächlich in den Händen.. Ich habe wirklich Riesen Angst vor Krebs und ich bin mir das rauchen auch langsam am abgewöhnen..

LG

Und danke schonmal im voraus :-)

Antworten
C[om)ran


Lina, weiß der Arzt, dass du seit deiner Kindheit rauchst und dass du gefärbten Auswurf hast? Oder hast du ihm nur von den Gelenken erzählt?

Du weißt selbst, dass du als jahrelanger Raucher deinem Körper keinen Gefallen getan hast. So weit dürfte das Wissen heute bei jungen Erwachsenen fortgeschritten sein. Vor allem hast du in deiner körperlichen und geistigen Entwicklungszeit geraucht. Die Zeit kann dir niemand wiedergeben. Nikotin hat auch viele körperliche Auswirkungen auf Blutdruck, Wundheilung und belastet natürlich den Körper als Nervengift. Dazu kommen die Verbrennungsprodukte in der Lunge.

Daher hast du in meinen Augen allen Grund, dass deine Lunge genau untersucht wird. Krebs muss es längst nicht sein, aber es gibt noch andere Atemwegserkrankungen, die durch das Rauchen hervorgerufen werden.

ich bin mir das rauchen auch langsam am abgewöhnen..

Das wird vermutlich nicht funktionieren. Selbst Menschen, die als Erwachsene das Rauchen angefangen haben, schaffen das kaum. Deine psychische Abhängigkeit dürfte neben der körperlichen enorm hoch sein, weil du es dir schon in Zeiten starker geistiger Prägung angewöhnt hast. Ich kann dir nur empfehlen, es sofort und rigoros abzustellen. Hör komplett auf und tue deinem Körper den Gefallen.

L=il_aLinxa


Starke Krebsangst und trotzdem weiter rauchen?!

Passt für mich nicht zusammen - sofort aufhören wäre das beste für deinen Körper. Egal ob du Krebs oder einen verschleppten Husten hast.

Was hast du den Ärzten denn bisher erzählt? Warst du ehrlich mit der Angabe über Zeit/Umfang des Rauchens?

ounodrisxep


Schöne Ostern! Erlaube bitte mir als Raucher meine persönliche Meinung dazu zu sagen. Irgendein Lungenkrebs ist es in Deinem Alter bestimmt nicht. Allerdings hat das Rauchen bei Dir wohl eine chronische Bronchitis ausgelöst, die Du einem Arzt zeigen solltest. Er kann dann auch Dein Sputum (verfärbter Auswurf) untersuchen, was meines Erachtens dann die endgültige Behandlung aufzeigen wird. Ganz ohne Arzt wirst Du da kaum auskommen. Für eine Selbstbehandlung hast Du das mit anderthalb Jahren schon zu lange. Und nochwas: solltest Du als Frau schwanger werden, musst Du Dir auch über Nacht das Rauchen abgewöhnen, besser schon vorher. Gute Besserung!

LBin*a199x3


Danke für die Antworten schonmal

Ja der Arzt weiß Bescheid wie lange ich rauche und ich habe auch meine Beschwerden alle aufgezählt.. Bisher ist allerdings nichts passiert von wegen einer anderen Behandlung wie,, warten Sie ab bis es aufhört" und,, hören Sie auf zu rauchen"

Es ist immer alles leichter gesagt als getan, vor allem wenn man mit 6 Rauchern zusammen wohnt ist das alles nicht so leicht.

Ich möchte ja aufhören und habe das rauchen stark minimiert von 20 auf 5.. Ist zwar noch hart aber ich ziehe das durch und hoffe das ich es bald ganz sein lassen kann

Ich werde wohl am Dienstag mal wieder zum Arzt gehen und mal wieder von den Beschwerden erzählen und hoffen das diesmal was passiert.

C@omraxn


,, hören Sie auf zu rauchen"

Die Wahrheit ist manchmal ganz einfach. Ich denke, er wird deine Symptome schon von einem Lungenkrebs unterscheiden können (den man normalerweise gar nicht merkt, bis es zu spät ist).

Ich möchte ja aufhören und habe das rauchen stark minimiert von 20 auf 5.

Du musst dir vor allem überlegen, was dir wichtig ist im Leben. Mit 6 Rauchern zusammenleben wird dich immer belasten, denn da ist das Passivrauchen enorm. Und nochmal zum Reduzieren: das ist ein Trugschluss. Normalerweise hat man eine Überdosis im Konsum, da die psychische Abhängigkeit schon zuschlägt, bevor körperlicher Entzug kommt. Bis man körperlichen Entzug spürt, kann man schon ziemlich reduzieren. Du hast vermutlich jetzt diese Schwelle erreicht, d.h. jetzt kommt der doppelt schwere Teil. Gegen das psychische Verlangen ankämpfen und gegen die echten Entzugserscheinungen. Weiter reduzieren wird da sehr schwer und zieht sich endlos. Aufhören ist genauso hart, hat aber ein deutlich besseres Ergebnis.

An Lungenkrebs glaube ich nach 11 Jahren auch noch nicht, aber wenn du so weitermachst, steigen zumindest die Chancen auf Lungenkrebs. Jeder 10. Raucher bekommt im Laufe seines Lebens Lungenkrebs, wenn er nie aufhört. Bei Nichtrauchern ist es nur jeder 400te. Was du jetzt hast dürfte eine Schädigung durch die dauerhafte Belastung der Lunge sein. Es wäre aber zumindest gut zu wissen, ob es ohne Behandlung wieder abklingt, wenn du ab sofort rauchfrei lebst, oder ob noch eine zusätzliche Behandlung nötig ist.

S,arahx87


Alle denken immer sofort und erstmal an Krebs. COPD würde mir viel mehr Sorgen machen.

Warst du denn mal bei einem Lungenfacharzt? Als ich - als Nichtraucherin - mal bei einem zur Kontrolle/Abklärung war, wurde ich sofort geröngt, Lungenfunktionstest, Sauerstoffsättigungsmessung, noch bevor ich meine Beschwerden beim Arzt vorgetragen habe.

W{ildka`ter


Hallo Lina1993

Da hilft nur Augen zu und durch, habe auch nur das Rauchen halbiert aber nicht zu rauchen ist alle mal besser.

Bekam schon mal die letzten 3 Zigaretten von einem Mitpatienten geschenkt der zur Kehlkopfkrebs OP musste.

:)_ *:) @:) :)* :)* :)^ :)^

Lvina19x93


Ja ich setzte mir das zu 100% als Ziel aufzuhören... Es geht nur ins Geld und kostet auch eigentlich nur zeit.. Ich hoffe das ich es schaffe

Ja ich war schon beim lungenfacharzt und habe auch einen lungenfunktionstest und Sauerstoff Dings Zeugs gemacht bekommen aber geröntgt wurde ich nie

Ich danke euch sehr das ihr mich etwas beruhigt habt... Ich werde mal wieder beim Arzt alles ansprechen und das rauchstopp in die Wege leiten

Da muss die Frau im Hause mal durchgreifen und die Jungs zum rauchen vor die Tür setzten :-) :-) :-) :-) :)^ :)^ :)^ :)^

S7arahx87


Wenn der Lungenfunktionstest und die Sauerstoffsättigung noch nichts auffälliges gezeigt haben, ist das erstmal ein gutes Zeichen. Noch kannst du das Ruder rumreißen! :)^

Was die Jungs im Haushalt angeht: Sag denen halt, dass du gesundheitliche Probleme hast und sie dich dabei bitte unterstützen sollen.

Ins Geld geht es gar nicht, eher anders rum. Du wirst ja nun viel sparen. Kannst ja ein Marmeladenglas anlegen und was du jetzt an Zigarettengeld sparst, kannst du dir in regelmäßigen Abständen reinlegen, oder immer wenn du den Drang hast dir eine Packung zu kaufen oder zu rauchen. Und wenn du 1 Jahr rauchfrei bist, kaufst du dir was schönes. :)^ @:)

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