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Rundherd in der Lunge bestätigte sich nicht als Krebs

kKrikFi64 hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen,

vor über 2 Jahren ging ich wegen einer Bronchitis und unwohlsein ins Krankenhaus. Dort stellte man bei einer Röngtenuntersuchung einen Rundherd in der Lunge fest. Auch ein CT bestätigte es. Nach damaliger Aussage des Chefchirugen hieß es, "es sieht aus wie tiefsitzender Krebs". Nach der OP stellte sich heraus, dass es zum Glück nur irgendeine Entzündung gewesen war. Ein Tumormarker wurde nicht gemacht, weil es keine genauen Daten an der Lunge oder ähnliches liefern könnte.

Mein Problem sind die Schmerzen, weil bei mir die Rippen gespreizt wurden und ich eine ca. 15cm lange Narbe habe. Meine Brust und die Narbe sind teilweise taub. Habe bereits viele diverse manuelle Therapien (Osteopathie, Krankengymnastik, Massagen, Narbenunterspritzung) sowie diverse Homöopathische Mittel genommen. Auch bin ich bereits bei unterschiedlichen Schmerzärzten gewesen. Leider konnten oder wollten mir diese nur Antidepressiva verschreiben. Dies lehnte ich jeweils wegen befürchtungen von Abhängigkeit ab. In einen anderen Forum wurde mir mitgeteilt, dass es die Nerven sind wegen der Rippenspreizung. Glücklicherweise kann ich wenigstens ohne Schmerzen seitlich liegen und schlafen. Tagsüber kommen jedoch die Brustkorbenge sowie die Schmerzen bis hin zur Wirbelsäule und krippeln bis zur Wirbelsäule zum vorschein.

Nun meine Frage an euch: wer hat ähnliche Erfahrung und kann darüber berichten.

Danke vorab.

Antworten
tahe-.cavLer


Das Problem ist nach Brustkorboperationen häufig (Postthorakotomiesyndrom). In den meisten Fälen handelt es sich tatsächlich um Nervenschmerzen.

Antidepressiva sind die wirksamsten Medikamente bei Nervenschmerzen (nicht alle, aber einige), weil sie dieSchmerzhemmung im zentralen Nervensystem verbessern. Ein Abhängigkeitsrisiko besteht nicht.

Alternativ kann man bestimmte Epilepsiemedikamente verwenden (Gabapentin, Pregabalin - zumindest bei letzterem gibt es aber tatsächlich das Risiko der Abhängigkeit). Wirksam sind auch Opioide, aber da ist das Abhängigkeitsrisiko natürlich erst recht gegeben.

Lokal gäbe es noch die Möglichkeit von hochdosiertem Capsaicinpflaster (Qutenza). Die Anwendung ist nicht gerade angenehm, aber man muss es nur alle 3 Monate einmal machen. Wirksam wäre auch Lidocain-Pflaster (Versatis), aber das hat in Deutschland blöderweise nur eine zulassung für Nervenschmerzen nach Gürtelrose.

TzraLgischerxClownfixsch


Na mensch...das Beste ist doch, dass es kein Krebs ist... :-D :-D

Und für den Rest findet sich auch noch ein Weg. the-caver ist vom Fach und hat Dir ja schon guten Rat gegeben. :)z

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