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Andauernde Schleimbildung - Angst vor ernster Erkrankung

buurningRtraxshtom hat die Diskussion gestartet


(Urspr. Titel: "Bitte um Hilfe.")


Hallo Leute,

ich bin 28 Jahre alt und habe mächtig Angst, dass ich etwas schlimmeres haben könnte.

Alles begann vor ungefähr 8 Wochen mit einer Grippe, welche sich nach zwei Wochen erledigt hatte.

Etwa 1-2 Wochen später begann die zweite "Infektion" in Richtung Bronchitis. Normaler Arztbesuch, Blut top, kein Antibiotika, da keine Entzündung (laut Blutbild). Ich war nie wirklich im in Krankenstand, da es mir auch nicht so extrem schlecht ging.

Vor 3 Wochen übermannte mich die Krankheit dann und ich ging nach einem Krankenhausbesuch in Krankenstand. (Der Doc hatte mich nur abgehört (typisches brummen war vorhanden) - kein Fieber. In den folgenden Wochen wurde es besser, ich hatte sogar einige "sehr gute" Tage, wo ich dachte langsam wieder Sport zu machen.

Seit etwa 1,5 Wochen ist es jetzt immer noch so, dass ich pausenlos Schleim unten habe. Ich atme etwas "strenger" aus schon brummelt es wieder und ich huste es hoch - nach 20 Minuten dasselbe. Keine wirkliche Veränderung durch Schleimlöser, ausser dass kurzzeitig noch mehr kommt. Der Schleim ist weiß und manchmal ganz minimal gelb. Hin und wieder kommt Krankheitsgefühl durch und mittlerweile fühlt sich die Lunge "belegt" an und ich habe eine Art willkürliches Stechen im Rücken. (Mal links mal rechts mal in der Mitte - mal beim atmen mal einfach so). Könnte von der Muskulatur sein, da ich das Zeug oft brutal raufhuste (den husten muss ich selber auslösen). Zusätzlich habe ich noch 2-3 Kilo abgenonmmen und fit fühle ich mich auch nicht gerade. Muss aber dazusagen, dass ich vor 2 Monaten natürlich auch das Krafttraining eingestellt habe.

Ich habe Schleimlöser genommen (ganze Packung mucobene 600), Erkältungsmittelchen verwendet, bekam im Krankenhaus Iboprofen fürs Krankheitsgefühl, habe alle möglichen Sachen inhaliert und habe jetzt sogar metavirolent Tropfen (homeopathisch) probiert. Der Schleim bleibt.

Mittlerweile habe ich einen Termin beim Lungenfacharzt, aber erst Freitag in einer Woche ist das zu spät?

Die Dauer der Erkrankung macht mich fertig und ich kämpfe mittlerweile mit dem Einschlafen wegen schlechter Gedanken. Ich bin nurnoch jeden Furz am googeln.

Ich weiß einfach nichtmehr weiter und mach mir nurnoch einen Kopf.

Antworten
E\hema|liger +NutzGer (@#58962x6)


Ok, ist lästig, aber wieso schiebst du denn Panik? Das sich aus einer Grippe und daraus resultierender Brochitis Wochen später Krebs entwickelt ist doch nun wirklich ausgeschlossen, oder?

DXantxe


Der erste und allerwichtigste Tip:

HÖR AUF ZU GOOGELN!!!

Nicht umsonst nennt man diese Form der Hypochondrie auch "Morbus Google"

bjurniLngtradshtom


Ich weiß auch nicht. Es wird einfach nicht besser und kommt immer wieder durch. Ich hatte noch nie so lange mit einer Krankheit zu tun. Alle sprechen mich drauf an, dass ich immer noch nicht fit bin.

Das Abnehmen, der Druck auf der Lunge und im Rücken sowie der nicht enden wollende Schleim machen mir total Angst. Ich meine es ist nicht extrem schlimm, aber trotzdem. Dann kommt noch dazu, dass irgendwie nie Bakterien im Spiel waren. Das soll alles nur von einem Virus sein?

Ich war eigentlich immer fit und sportlich. Achte auf meine Ernährung und esse bewusst nichtmal Zucker und jetzt habe ich eine Bronchits (?) die mit Auswirkungen schon an die 4 Wochen geht - und es grummelt immer noch öfters leicht im Bereich Bronchien.

WxalkiHn;gGhoxst


@ burningtrashtom

Eine Röntgenaufnahme der Lunge wird doch sicherlich schon durchgeführt worden sein, oder?

Wenn da nichts Auffälliges festgestellt wurde, besteht i. d. R. auch keine besondere Dringlichkeit.

b4urning3trasxhtom


Nein wurde eben noch nicht gemacht.

toemarxe


Erst mal ganz wichtig: Hör auf Panik zu schieben.

Ich bin kein Arzt sondern versuche dir nur mit normalem Menschenverstand deine Lage zu interpretieren.

Hattest du eine echte Grippe oder einen grippalen Effekt? Ich nehme mal an einen grippalen Infekt.

Grippale Infekte können sehr unterscheidlich verlaufen. Mal hat man alle Symptome (Husten,Schnupfen,Halschmerzen, Gliederschmerzen) gleichzeitig und manchmal nacheinander. Das ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Gerade Husten und Schleim kann hartknäckig sein und es kann schon einige Wochen dauern, bis man völlig symptomfrei ist.

Es kann aber auch sein, dass dein Husten nichts mit dem grippalen Infekt zu tun hat und eine Neuinfektion deines noch geschwächten Immunsystems war.

Beide Fälle sind aber kein Anlass zu übertriebener Sorge. Es bleibt nur Schonung und Geduld.

Alles normal was du beschreibst und deshalb würde ich mir jetzt auch keine übertrieben Sorgen machen!

biur+ni?nWgtrlashutom


Es ist einfach dieses Krankheitsgefühl und das immer wieder, selbst nach 3 Wochen (nach Haupt-Ausbruch). Ich möchte nurnoch schlafen, schwitze bei lauwarmer Temperatur, fröstle in der Wohnung. Selbst der Bürojob wird fast unerträglich anstrengend. Ich kann mich nicht konzentrieren gar nichts. Mittlerweile habe ich keinen Hunger mehr vor Sorgen und eben diesem Krankheitsgefühl und hab schon einiges abgenommen. Keine Erkältungsmittel, nichts schlägt an.

Das macht mich wirklich fertig. Ich werde morgen nochmal beim Hausarzt reinschneien.

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